<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067</id><updated>2012-02-17T04:03:01.964+01:00</updated><title type='text'>El Viaje de Kathrin</title><subtitle type='html'>"To travell savely through the world you must have a falcon's eye, an asse's eares, an ape's face, a merchant's words, a camell's back, a hog's mouth, and a hart's legs." 

Old lore</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>140</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-5989770546517625673</id><published>2012-02-16T00:37:00.001+01:00</published><updated>2012-02-16T00:37:25.340+01:00</updated><title type='text'>Ab in den Dschungel - letzte Tage in Mexiko</title><content type='html'>Gut erholt sind wir aus Oaxaca auf die letzte Mexiko-Etappe  aufgebrochen. Nachdem Sven und ich wochenlang hin- und hergerechnet hatten, wer nun wem wieviel schuldet, machten wir Nägel mit Köpfen und eröffneten eine gemeinsame Haushaltskasse für Food, Übernachtungen, etc. Rechnen müssen wir nun nicht mehr, nur einander davon abhalten, dass der/die andere keinen Blödsinn kauft:-) &lt;br /&gt;Kurz nach Oaxaca besuchten wir den angeblich ältesten Baum der Welt in Tule- ein riesiges Ungetüm von Baum! Die unglaubliche Anzahl von Mezcalbrennereien auf der Weiterfahrt waren jedoch nicht weniger beeindruckend. Wenn unsere Trinkflaschen leer waren, wäre es einfacher gewesen, sie mit Schnaps nachzufüllen anstatt mit Wasser, denn die Landschaft blieb weiterhin trocken. Daher blieb es uns auch ein Rätsel, wieso die Zapoteken auf ihrer Festung in Yagul zuoberst auf dem Hügel eine Badewanne in den Fels meisselten. Es machte aber Spaß, reinzusitzen und ein paar Blödelfotos zu schiessen. &lt;br /&gt;Da uns nach etwas Abenteuer zumute war, beschlossen wir, bei Mitla die verkehrsreiche Panamericana zu verlassen und über einsamere Hinterlandpisten nach Süden zu gelangen. Dazu ging es mal wieder kräftig in die Berge (seufz). Dafür wurden wir mit einem der schönsten Campingplätze belohnt: auf einer Felsterasse bei den Kalkterassen von Hierva el Agua. Wie gigantische Eiszapfen hängen diese erstarrten Wasserfälle hoch über dem Tal. Nachts leuchtete der Mond hell auf unser Lager, wunderschön! Sven stolperte beim Holzsammeln fürs Lagerfeuer fast über eine bunt gemusterte Schlange, woraufhin ich mich für den Rest des Abends nicht mehr vom Feuer wegbewegte. Am nächsten Morgen genossen wir einen Wahnsinns-Sonnenaufgang zum morgendlichen Yoga und ein tolles Bad in den natürlichen Pools der Kalkterassen vor der Ankunft der Tagestouristen. Danach ging es kräftig zur Sache, wir krochen über mehrere Pässe und viele fiesen Gegenanstiege (ergonomische Straßenführung ist hier ein Fremdwort) nach Ayutla. Hier fiel uns auf, dass die Menschen nicht mehr spanisch sprachen, sondern etwas, was wie chinesisch tönte. Wir befanden uns im Land der Mixe (wird wie "mitsche" ausgesprochen) und stellten fest, dass die Sprache auch ungefähr so schwer zu erlernen ist wie chinesisch:-). Leider stellten wir hier auch fest, dass wir unsere Hinterlandroute nicht fahren konnten, denn beim Anblick der Schotterpiste, welche steil und schmal den Berg hochführte, wurde uns ganz anders (Freddy erbleichte und drohte mit Generalstreik). Außerdem hatten wir mal wieder fast kein Geld mehr (der nächste Bankomat natürlich weit weg) und hätten wohl mitten in den Bergen als Strassenmusikanten arbeiten müssen, um uns Tortillas kaufen zu können. Zwar spielt Sven ja Mundharmonika und hat auch noch 2 Rasseln in seinen Packtaschen (immer wieder erstaunlich, was andere Radler/innen noch alles mitschleppen!), aber wir wollten dann doch nicht ganz sooo abhängig von der Gunst der Einheimischen sein. Also kehrten wir um und genossen dafür eine rauschende Abfahrt hinunter ins Tiefland. Zwar blieben uns noch jede Menge Berge erhalten, dafür fuhren wir durch eine fantastische Schlucht mit hübschen Zelt- und Badegelegenheiten. Je tiefer wir fuhren, desto höher stiegen die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit. Wir hatten den Isthmus von Tehuantepec erreicht, die schmalste Stelle von Mexiko und geografische Grenze zwischen Nord- und Südamerika, eine windige Tiefebene. Um etwas Zeit zu gewinnen, stiegen wir für ein paar Stunden in den Bus bis Tuxtla Gutierrez. Hier wollten wir den Canon del Sumidero per Boot besichtigen. Im Dorf, wo die Boote abfahren, war grad eine riesige Fiesta im Gange, in die wir mitten reinfuhren mit unseren Rädern. Welch ein Gewusel! Alle trugen farbige Kostüme, es gab eine Art Umzug, fast wie Fasnacht. So ähnlich wie bei uns nach 5 Tagen Fasnacht war auch der Alkohollevel der Einheimischen, somit wurde es ein lustiger Abend für uns, wir feierten mit und genossen den lokalen Lieblingsdrink namens Michelada. Ein absolut grauenhaftes Gebräu bestehend aus Bier, Salz, Maggi, Tamarindenchili und Limettensaft, nicht zur Nachahmung empfohlen! Kein Wunder, lagen die einheimischen morgens alle betrunken in der Gosse... Wir genossen dafür klaren Kopfes eine tolle Fahrt durch den eindrücklichen Canyon, wo wir auch Krokodile und Affen sahen. &lt;br /&gt;Nun mussten wir aber Gas geben, denn in Palenque wollten wir Werner, einen Freund von Sven treffen, und stiegen dafür nochmals in den Bus, um uns die fast 2000 Höhenmeter zu ersparen. Wir platzierten unser Zelt (jaja - mittlerweile sind wir effizienter und stellen nur noch ein statt zwei Zelte auf;-) unter einem Palapa im Mayabell in Palenque, genossen zu dritt die eindrücklichen Maya-Ruinen, tolle Wasserfälle, dichten Dschungel und das allabendliche "Konzert" der Brüllaffen. Dieses Geheule ist recht unheimlich, wenn man es im Dunkeln zum ersten mal hört! Wir besuchten auch den Temazcal, die traditionelle Sauna/Schwitzhütte der Mayas. Es war sehr heiss, sehr laut (viel Getrommel) und mir etwas zu esoterisch, aber allemal interessant. Mittlerweile waren auch Urs und Jean, zwei weitere Freunde von Sven, schon fast in der Luft, um uns in Belize zu treffen, somit wurde es mal wieder Zeit, aufzubrechen und das nächste Land anzusteuern. Über Guatemala wollten wir an die Karibik düsen, um dort endlich wieder unsere Schnorchelausrüstung zu baden. Davon aber im nächsten Eintrag! &lt;br /&gt;Hebets guet, friert nicht zu sehr!! &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-5989770546517625673?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/5989770546517625673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/02/ab-in-den-dschungel-letzte-tage-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5989770546517625673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5989770546517625673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/02/ab-in-den-dschungel-letzte-tage-in.html' title='Ab in den Dschungel - letzte Tage in Mexiko'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-8693260006815924110</id><published>2012-01-29T03:25:00.001+01:00</published><updated>2012-01-29T03:29:10.817+01:00</updated><title type='text'>Flores, GT: Fotos Oaxaca bis Palenque</title><content type='html'>Hallo Schweiz,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind in Guatemala angekommen und haben uns nach einem holprigen Start (in jeder Hinsicht) doch noch mit dem Land anfreunden können. Hier erst mal ein paar Fotos von Oaxaca bis zum Grenzüberritt, Blogeintrag folgt später:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="background: url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left; height: 194px;"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/OaxacaPalenque?authuser=0&amp;amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img height="160" src="https://lh5.googleusercontent.com/-MqL8EJEoz5g/TySENe4k9-E/AAAAAAAAc_M/XiNtUxEpMKI/s160-c/OaxacaPalenque.jpg" style="margin: 1px 0 0 4px;" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/OaxacaPalenque?authuser=0&amp;amp;feat=embedwebsite" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Oaxaca - Palenque&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-8693260006815924110?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/8693260006815924110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/01/flores-gt-fotos-oaxaca-bis-palenque.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8693260006815924110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8693260006815924110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/01/flores-gt-fotos-oaxaca-bis-palenque.html' title='Flores, GT: Fotos Oaxaca bis Palenque'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-MqL8EJEoz5g/TySENe4k9-E/AAAAAAAAc_M/XiNtUxEpMKI/s72-c/OaxacaPalenque.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-9157845277428189045</id><published>2012-01-17T21:48:00.001+01:00</published><updated>2012-01-17T21:48:06.611+01:00</updated><title type='text'>Über sieben Berge musst du geh'n, sieben tiefe Täler übersteh'n... *</title><content type='html'>Hola Suiza, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ihr vielleicht von den Fotos gesehen habt, bin ich mittlerweile einen ganzen Rutsch tiefer im Süden von Mexiko und pedale fleißig Richtung Guatemala. Da das Rumblödeln zu zweit mehr Spaß macht, haben Sven und ich beschlossen, noch eine Weile gemeinsam weiterzufahren. &lt;br /&gt;Zuerst stand aber erst mal Erholung an, und so sind wir die Woche vor Weihnachten in La Paz hauptsächlich auf der faulen Haut gelegen. Wir schafften es jedoch, uns einen Tag von Pool und Hot Tub loszueisen und machten einen Schnorchelausflug zu den Walhaien in der Bucht von La Paz und zur Insel Espiritu Santo. Es war ein gigantisches Erlebnis! Wir konnten neben diesen gewaltigen Fischen im Wasser schwimmen, während sie ihre riesigen Münder aufsperrten und Krill frassen. Ich war so nahe am Walhai dran, dass ich mir fast in die Hose machte, dass er mich versehentlich verschluckt. Der Walhai ist der größte Fisch und wird über 20m lang. Ihr könnt euch vorstellen, wie winzig man sich daneben mit 1.65m fühlt. Wir konnten auch mit Seelöwen und bunten tropischen Fischen schnorcheln, dazu gab es ein leckeres Ceviche-Mittagessen, schöne Inselstrände und zum Abschluss wurde unser Boot von über einem Dutzend Delfinen begleitet. Ein herrlicher Tag, wenn auch kalt - auch im Süden der Baja ist ein Wetsuit nötig zum ausgedehnten Baden. Wir besuchten auch noch Pat, der uns im Norden von Baja ein Stück mitgenommen hatte, in La Ventana. Hier gab es ein freudiges Wiedersehen mit Svens Lenkertasche, die bei Pat auf dem Truck liegengeblieben war. Wir genossen einen gemütlichen Tag bei den Kitesurfern, doch auch hier waren die Badetemperaturen nicht milder. Daher beschlossen wir, einen Luftsprung zu machen, um rasch in südlichere Gefilde zu kommen, und flogen nach Mexiko City. Neben Sightseeing galt es auch diverse Dinge zu organisieren: Zelt flicken (Windstöße und Kakteen bekommen Zelten nicht so gut), Tollwut-Präventionsimpfung erledigen (frustrierender Tag mit interessanten Einblicken ins mexikanische Gesundheitssystem), weitere Route planen. &lt;br /&gt;Wir wollten uns die Vulkane Popocatepetl und Iztaccihuatl (oder einfach Popo und Izta) etwas näher anschauen und radelten daher 60km aus Mexico City raus (hust, fluch, hechel - viele Abgase, viele Kamikaze-Busfahrer, und das alles auf über 2000müM), nach Amecameca, einer hübschen Kolonialstadt auf 2500m am Fuss der beiden Fünftausender. Von da wollten wir zum Paso de Cortez, einem Pass auf 3700m, der zwischen den beiden Vulkanen liegt, und auf die andere Seite nach Cholula radeln. Wir brauchten 2 Tage bis zum Pass hoch, obwohl es nur ca. 30 km waren, dennoch ging uns fast der Sauerstoff aus. Mit Freddy war ich noch nie so hoch oben, es war ein erhabenes Gefühl! Leider empfing uns der Paso de Cortez erst mal mit Regen (Hilfe, wo hat sich denn die Regenjacke versteckt?), dann mit Hagel und Schnee (dito für die Handschuhe). Wir stärkten uns mit literweise süßem Kaffee, bis das Hudelwetter endlich nachliess. Dann kam die Sonne zum Vorschein und die frisch verschneiten Popo und Izta tauchten aus den Wolken auf. Wow! Dieser Ausblick machte alle Mühen wert und beschied uns einen würdigen Sylvestertag. Wir können mit Sicherheit behaupten, dass wir die letzten Velofahrer im 2011 waren, die den Pass überquerten. Anstossen wollten wir dann aber doch lieber unten im Tal in der Wärme, so holperten wir die schlammige und sandige Piste auf der andern Seite runter nach Cholula. Auf den Höhepunkt folgte sogleich auch der Tiefpunkt: in einer Sandverwehung auf der rasanten Abfahrt legte sich Freddy quer und warf mich im hohen Bogen über den Lenker ab. Erster ernsthafter Sturz auf dieser Reise! Zum Glück fuhr ich "nur" mit ca. 20 km/h und es ist nichts Ernsthaftes passiert außer ein paar blauen Flecken. Dank Svens Reiki-Künsten konnte ich am Neujahrstag schon wieder auf der riesigen Pyramide von Cholula rumklettern und wir fuhren weiter nach Puebla. Diese Stadt ist zwar UNESCO-Welterbe und berühmt für ihre hübschen Azulejos (Fliesen), wird aber als ultimativer Flicktag in die Annalen von El Viaje eingehen. Bei meinem Sturz war mal wieder meine Kamera kaputtgegangen (treue Leser/innen erinnern sich an meine Kamera-Debakel auf meiner Südamerika-Reise). Also auf zum Canon-Händler... Der konnte leider nicht so gekonnt helfen wie die Jungs in Cusco, daher sollt ihr euch nicht wundern, wenn ab nun auf vielen Fotos noch ein schwarzer Schatten drauf ist, weil ich die Linsenabdeckung von Hand aufschieben muss wie in guten alten Zeiten. Erfolgreicher war Sven mit seinen Reparaturen: neues Tretlager am Fahrrad und neue Festplatte für den Compi erfolgreich montiert, wenn auch das neu installierte Windows7 manchmal noch etwas spanisch spricht;-)&lt;br /&gt;Nun war es definitiv Zeit, aus den dicht besiedelten Gegenden um Mexico City rauszukommen. Nach 2 Tagen strampeln konnten wir endlich die stark befahrene MEX190 verlassen und fuhren runter in ein tiefes, welliges Tal voller Zuckerrohrfelder, wo die Ernte in vollem Gang war. Die Luft roch richtig fein nach Caramel von dem verbrannten Unterholz. Bald kamen wir auch an Zitrusfrucht- und Papaya-Plantagen vorbei. Leider war die Gegend alles andere als flach, und nach Oaxaca mussten wir nochmals auf über 2200m klettern, nachdem wir auf fast 500m abgefahren waren... zumal die Temperaturen nun auch richtig warm wurden! Da kam ich dann ziemlich an meine Leistungsgrenze und drohte Sven mit Meuterei. Auch die Moskitos fielen massenweise über uns her. Mit Ach und Krach schafften wir es ins schöne Oaxaca, wo wir uns ein paar Tage erholten, Kulturprogramm absolvierten und dem Mezcal frönten (aus rein gesundheitlichen Gründen, versteht sich - ich hatte einen Schnupfen zu kurieren und Sven wollte seine Abwehrkräfte aufbauen). Gut erholt, die übelsten Mückenstiche überstanden und sonstige Wehwehchen kuriert, griffen wir erneut die Berge südlich von Oaxaca an, auf dem Weg Richtung Chiapas. Von diesen Abenteuern aber ein andermal, sonst tipp' ich mir ja noch die Finger wund! &lt;br /&gt;Ganz herzliche Grüße aus dem tropisch heissen Mexico&lt;br /&gt;Kathrin &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* title credits von Sven (und Udo ;-)&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-9157845277428189045?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/9157845277428189045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/01/uber-sieben-berge-musst-du-geh-sieben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/9157845277428189045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/9157845277428189045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/01/uber-sieben-berge-musst-du-geh-sieben.html' title='Über sieben Berge musst du geh&amp;#39;n, sieben tiefe Täler übersteh&amp;#39;n... *'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-9008875750658519197</id><published>2012-01-10T06:51:00.001+01:00</published><updated>2012-01-10T06:51:29.246+01:00</updated><title type='text'>Oaxaca, MX: Fotos Mexico City bis Oaxaca</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MexicoDFOaxaca?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/-Uwe6htaXKYw/TwnaNVPRpOE/AAAAAAAAcF0/GHdnQ7Obx6o/s160-c/MexicoDFOaxaca.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MexicoDFOaxaca?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Mexico DF - Oaxaca&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-9008875750658519197?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/9008875750658519197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/01/oaxaca-mx-fotos-mexico-city-bis-oaxaca.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/9008875750658519197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/9008875750658519197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2012/01/oaxaca-mx-fotos-mexico-city-bis-oaxaca.html' title='Oaxaca, MX: Fotos Mexico City bis Oaxaca'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-Uwe6htaXKYw/TwnaNVPRpOE/AAAAAAAAcF0/GHdnQ7Obx6o/s72-c/MexicoDFOaxaca.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-5945518773380267243</id><published>2011-12-29T03:42:00.003+01:00</published><updated>2011-12-29T03:42:57.965+01:00</updated><title type='text'>Mexico City, MX: Feliz navidad y prospero ano 2012!</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verspätet wünsche ich euch allen noch ganz frohe Festtage, rutscht prima rüber ins 2012 und erfüllt euch viele Wünsche im neuen Jahr! Da ich das ja grad tagtäglich tue, kann ich es euch nur weiterempfehlen - es macht auch nach fast 9 Monaten immer noch jede Menge Spass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos von mir (einer von unzähligen Vorteilen, wenn man zu zweit unterwegs ist: da macht mal jemand hübsche Fotos von einem) von den letzten Wochen, credits to Sven, plus ein paar kitschige Sonnenuntergänge etc. von unserer Erholungswoche im El Morro Hotel in La Paz sowie ein paar Eindrücke von Mexico City.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="background: url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left; height: 194px;"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/LaPazMexicoCity?authuser=0&amp;amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img height="160" src="https://lh5.googleusercontent.com/-whh7MRUECwM/TvtB4pvgicE/AAAAAAAAbHI/Ar_7u4OPwJU/s160-c/LaPazMexicoCity.jpg" style="margin: 1px 0 0 4px;" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/LaPazMexicoCity?authuser=0&amp;amp;feat=embedwebsite" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;La Paz - Mexico City&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren morgen aus der Stadt raus (Hals- und Beinbruch) Richtung Süden zum Popocatepetl, und dann Richtung Oaxaca. Ihr hört dann mal wieder etwas ausführlicher von mir bez. Reiseberichten. Ich muss nun Guacamole mixen gehen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz herzliche Grüsse, frohe Feiertage,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-5945518773380267243?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/5945518773380267243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/12/mexico-city-mx-feliz-navidad-y-prospero.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5945518773380267243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5945518773380267243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/12/mexico-city-mx-feliz-navidad-y-prospero.html' title='Mexico City, MX: Feliz navidad y prospero ano 2012!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-whh7MRUECwM/TvtB4pvgicE/AAAAAAAAbHI/Ar_7u4OPwJU/s72-c/LaPazMexicoCity.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6727930204853631894</id><published>2011-12-16T01:50:00.001+01:00</published><updated>2011-12-16T01:50:23.670+01:00</updated><title type='text'>La Paz, MX: Am Ende der Baja angekommen</title><content type='html'>Hola amigas y amigos,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;geschafft!! Die Baja ist abgeradelt, ich sitze in La Paz in einem Luxushotel und glaube, ich träume... Pool, weiche Matraze, Marmordusche... muss mir noch etwas die Augen reiben, wie wir hier gelandet sind. Aber der Reihe nach:&lt;br /&gt;Vor dem Start in San Diego hat Sven eine E-Mail von Markus, einem&amp;nbsp; österreichischen Radler, den wir beide bereits in Kalifornien getroffen hatten, und der uns ca. 14 Tage vorausradelt, erhalten, mit zahlreichen Tipps und der Bemerkung, dass die Baja "die Reifeprüfung" für die restliche Panamerikana sei. Passender könnte man es nicht bezeichnen! Die Baja erfordert einiges an Opfern, belohnt aber dafür mit wunderbaren Ausblicken.&lt;br /&gt;Nach einem geglückten Start in San Diego (per Fähre ueber die Coronado-Insel) erreichten wir bald die betriebsamste Grenze der Welt: Tijuana, Eintrittstor nach Mexiko und Baja California. Die Amis wollten nix mehr von uns wissen, und wir fanden nur mit Mühe einen amerikanischen Zöllner, der- sich unserer Immigration Cards annahm. Dann gings durchs Drehkreuz, und schon standen wir auf mexikanischem Boden, wo wir fuer 22 Dollar ein 6-Monatevisum erhielten. Dann stürzten wir uns ins Getümmel von Tijuana - gar nicht so schlimm, wie es immer tönte! Es ist eine ganz nette Stadt, mit einem hübschen Zentrum.&lt;br /&gt;Dennoch zog es uns nach Süden, und bald schon radelten wir auf der 4-spurigen Autobahn über die Berge nach Rosarito. Dort kamen wir grad noch zum Sonnenuntergang an und fanden ein Zeltplätzchen im Hinterhof bei Jesus, der uns viele gute Tipps gab für die Weiterreise (inkl. wos die besten Tacos gibt).&lt;br /&gt;Am nächsten Tag verliessen wir dann die städtische Gegend und genossen noch ein paar wunderbare Ausblicke auf den Pazifik (inkl. einem anstrengenden Anstieg) kurz vor San Miguel. Dort tanzten abends auch noch die Delfine in der Bucht, schön! Nach Ensenada machten wir noch einen kurzen Abstecher zur Bufadora, dem "Blasloch", einer natürlichen Felsformation an der Steilküste, wo die Wellen wie die Fontäne eines Wals durch die Felsen spritzen. Danach verabschiedeten wir uns vom Pazifik und fuhren in die Berge nach Santo Tomas, dem Weinbaugebiet der Baja (den Tropfen haben wir aber nicht probiert). Hier war dann auch die erste Baustelle mit ein paar km Schotterpiste (natürlich genau über die Passhöhe) angesagt, anstrengend! V.a. wurden wir von den vielen Trucks ordentlich eingestaubt und nahmen daher am nächsten Tag das Angebot von Pat, uns etwas weiter nach Süden zu fahren, dankbar an. Ab Rosario geht es dann definitiv in die Wüste, wie man sie sich vorstellt: viele Kakteen, viele Stacheln, viel Nichts. Ausserdem bescherte uns die Wüste am ersten Radeltag gleich mal ordentlich Höhenmeter, einen kräftigen Gegenwind (stellt euch unter einen warmen Haarfön, und ihr seid nahe dran am Gefühl ;-) und viel Durst. Bezeichnenderweise hiess dann die erste "Loncheria" (eine Imbissbude) an der Strasse auch "El Sacrificio". Wir campierten die nächsten 3 Tage unter dem Sternenhimmel und zwischen mächtigen Kakteen -&amp;nbsp; ein Traum! Wer braucht schon 5-Sterne-Hotels, wenn man im Millionen-Sterne-Zelt schlafen darf? Zwar verfingen sich die Stacheln der Kakteen in allen Kleidungsteilen (autsch), doch blieben die Reifen und Schlafmatten verschont. Ein paar Stacheln stecken immer noch in meinen Fingern und Zehen, die arbeiten sich nun nach 3 Wochen langsam wieder raus... ;-) Selber schuld, man sollte halt nicht mit den Flipflops zwischen den Kakteen rumlatschen. Und das Feuerholz fürs Lagerfeuer hat halt auch überall Stacheln dran und "wehrt" sich kräftig dagegen, im Feuer zu landen. Trotzdem verbrachten wir die meisten Abende um ein lauschiges Feuerchen, assen Tortillas mit Bohnen und Thunfisch und genossen die Stille der Wüste, bis mal wieder ein Truck durchbretterte und mit seiner Motorenbremse die Stille zerschmetterte. Den Krach, mit dem hier die Trucks über die Berge röhren, könnt ihr euch gar nicht vorstellen...&lt;br /&gt;Nach ein paar einsamen Tagen erreichten wir endlich Guerrero Negro, die erste grössere Stadt und sozusagen die Halbzeit der Baja California. Hier überschritten wir die erste Zeitzone in Mexiko und gönnten uns nach 4 Tagen in der Wildnis ein Motel mit Dusche, Waschmaschine und vielen Negro Modelos (best beer in Mexico). Wieder sauber hinter den Ohren (und andern Körperteilen), durchquerten wir am nächsten Tag die Vizcaino-Wüste, eine platte, todlangweilige Ebene, 100km geisttötendes Radfahren, welches mich dazu verführte, doch mal den iPod während dem Fahren einzuschalten, um die Monotonie zu ertragen. Doch dann folgte die grandiose Belohnung, nämlich die Wüstenoase von San Ignacio - definitiv das Highlight der Baja California! Nach so vielen Tagen der Radelei durch die Wüste plötzlich Palmen und eine Lagune zu erblicken - der Wahnsinn! Wir stürzten uns ins Wasser, stopften uns mit Datteln von den Palmen voll und genossen einen wunderschönen Nachmittag an der Lagune. Auch die hübsche Missionskirche und die nette Plaza trugen zum Charme dieses Ortes bei. Am schönsten war jedoch der Abend am Lagerfeuer mit Mel und Chenoa, die wir unterwegs auf der Strasse getroffen hatten, und die mit ihrem Pickup unterwegs waren. Sie verwöhnten uns mit einem leckeren Abendessen und kühlem Bier (es lebe die Kühlbox), dazu echten Klappstühlen (mal nicht im Sand rumsitzen) und hauptsächlich toller Gesellschaft. Es wurde viel gelacht und erzählt. Mel hat vor einem Jahr die Baja-Tour selber per Rad gemacht und wusste daher, wie es uns erging. Später stiess noch Jordan hinzu, der uns zum Singen am Lagerfeuer brachte, und ebenfalls mit vielen "Räubergeschichten" zu unterhalten wusste.&amp;nbsp; Der Abend war so herrlich, dass Sven und ich Mühe hatten, am nächsten Morgen aufzubrechen, und spontan beschlossen, noch den Morgen an der Lagune rumzuhängen und erst gegen Abend aufzubrechen. Als wir dann endlich zu packen begannen, erfasste ein Windstoss Svens Zelt und fegte es in den See - not funny! Allerdings gab uns dies die perfekte Entschuldigung, noch einen Tag länger zu bleiben. Mit Müh und Not schafften wir den Abgang von dieser wunderbaren Oase und radelten im übelsten Gegenwind über die Berge. Dort erblickten wir dann endlich die Sea of Cortez, quasi die andere Seite der Baja, wo das Meer warm genug zum Baden sein sollte. Eine geniale Abfahrt dorthin durch die Cuesta del Infierno und ein wunderbarer Rückenwind während der nächsten 3 Tage versüssten das Ganze noch. An der Baja Conception machten wir schliesslich 2 Tage Halt und zelteten am Strand, probierten unsere frisch erstandenen Schnorchel aus und genossen Fischtacos und frische Muscheln, die sogar noch auf dem Teller zappelten (lecker, lecker!). Wir machten auch eine Wanderung auf den nächsten Hügel, um die geniale Aussicht auf die Playa Coyote zu geniessen und Feuerholz zu sammeln. Jawohl, wir schleppten einen halben Baum vom Berg ins Tal, weil es am Strand unten kein Holz gab... ein echtes Opfer, aber es gab dafür ein tolles Lagerfeuer ;-)&lt;br /&gt;Danach hiess es die Zähne zusammenbeissen und über die Berge radeln. Die Sierra de la Giganta lag "im Weg", und die MEX 1 (die Hauptstrasse auf der Baja) windet sich direkt darüber. Es wurde ein Tag voller Leiden, doch zur Belohnung durften wir oben auf dem Berg nochmals herrlich unter Kakteen zelten. Danach folgte die lange Abfahrt nach Ciudad Constitution, wo wir uns nochmals ein Hotel gönnten vor dem Endspurt nach La Paz. Dieser wurde nochmals richtig hart, denn die Strasse - zunächst schön flach und mit Rückenwind - wurde alsbald nochmals richtig wellig und durchquerte Hunderte von Vados (trockene Flusstäler), und die vielen Loncherias am Strassenrand blieben auch bald aus. So blieben uns am letzten Tag nur noch ein paar Cookies und Bananen, sowie viele Vados und ein Haufen Flucherei. Endlich, endlich überquerten wir dann den letzten Hügel und erblickten in der Ferne La Paz, vorläufiges Endziel unserer Baja-Tour, und damit wieder Zivilisation, Duschen, kühles Bier und stachelfreie Betten ;-)&lt;br /&gt;Hier wurden wir von Mel und Chenoa, dem Pärchen aus San Ignacio, mit offenen Armen empfangen. Sie haben sich hier in einem Luxushotel per Timeshare eingemietet und haben noch ein Zimmer frei für uns. Wow!!! Welch ein Luxus! Wir haben eine richtige Suite, mit Balkon zum Pool raus, einen Kühlschrank und Küche, und angeblich gibts irgendwo noch einen Hot Tub... Sind immer noch ganz fassungslos. Heute nachmittag hat uns Mel sein riesiges Auto entliehen zum Einkaufen und wir kommen grad von ner Shoppingtour zurück, die uns völlig überfordert hat. Die Baja ist sonst eher dünn bestückt mit Läden, und in der Regel gibts nix zu diskutieren, welche Kaffeesorte man nun kaufen soll, etc.&lt;br /&gt;Hier werde ich nun die nächsten paar Tage mit Sven, Mel und Chenoa abhängen, entspannen und vielleicht, wenn ich dazu komme, die Weiterreise organisieren (obwohl, der Gedanke, von hier weg zu gehen, ist im Moment weit weg ;-).&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos von unserem Ritt von Tijuana bis La Paz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="background: url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left; height: 194px;"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/BajaCalifornia?authuser=0&amp;amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img height="160" src="https://lh6.googleusercontent.com/-ufuN7n0Fqos/TupZYlE2SKE/AAAAAAAAaNY/027ZaiP0VrU/s160-c/BajaCalifornia.jpg" style="margin: 1px 0 0 4px;" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/BajaCalifornia?authuser=0&amp;amp;feat=embedwebsite" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Baja California&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;By the way, for all my english speaking friends: here´s an account of our trip down the Baja in english on &lt;a href="http://www.mastersong.de/" target="_blank"&gt;Svens Website&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Have a nice weekend everyone! We´re off for some Negro Modelos ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6727930204853631894?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6727930204853631894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/12/la-paz-mx-am-ende-der-baja-angekommen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6727930204853631894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6727930204853631894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/12/la-paz-mx-am-ende-der-baja-angekommen.html' title='La Paz, MX: Am Ende der Baja angekommen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-ufuN7n0Fqos/TupZYlE2SKE/AAAAAAAAaNY/027ZaiP0VrU/s72-c/BajaCalifornia.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6819601683785556606</id><published>2011-11-27T04:32:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T04:32:24.870+01:00</updated><title type='text'>El Rosario, MX: Tacos, Tortas, Tamales</title><content type='html'>Hola Suiza,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach fast einer Woche Mexiko sitze ich schon 360km weiter unten in einem Restaurante beim Cerveza. Hier mal die ersten Eindruecke von der Baja:&lt;br /&gt;- Tacos sind lecker! Davon gibts jeden Tag mindestens 3 oder 4&lt;br /&gt;- Da gaebe es auch noch Mulitas, Carnitas, Tortas, Enchiladas, Chiles Rellenos, mmmhh&lt;br /&gt;- wem das alles zu viel Fleisch enthaelt, der halte sich an Tamales (Maiskuechlein, gibts mit Kaese und Ananansfuellung)&lt;br /&gt;- Bier schmeckt am besten, wenn es nur 25 pesos der Liter kostet (ca. 2 Fr.)&lt;br /&gt;- zwei Radler koennen eine Ein-Liter-Bierflasche (auch Ballena oder "Walfisch" genannt) gut leeren&lt;br /&gt;- An touristischen Orten kostet die Ballena auch mal das Dreifache, da sollte man dann daran denken, das Depot fuer die Flasche zurueckzufordern&lt;br /&gt;- Wer einen Zuckerengpass hat, soll sich an Dulce de Leche oder Calabasas halten, da hat man fuer eine Woche ausgesorgt mit Zucker (und der Dentista ist sicher gleich um die Ecke)&lt;br /&gt;- hab ich schon erwaehnt, dass das Essen lecker schmeckt hier? ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen vom Essen wird auch die Landschaft immer schoener, je weiter wir uns von der Grenze und den verbauten Kuestenstaedten entfernen. Der Verkehr ist etwas gewoehnungsbeduerftig (um es mal milde auszudruecken), der Rueckspiegel kommt voll zum Einsatz und unsere Lungen verarbeiten viele Abgase. Heute hat uns Pat, ein Amerikaner, welcher mit seinem Truck nach Sueden faehrt, einen "lift" gegeben bis hier nach El Rosario. Ab hier soll es angeblich ruhiger zu und her gehen, mit nicht mehr ganz so vielen Mega-Trucks, die auf den engen Strassen (kein Seitenstreifen!) ueber die Berge donnern. Jepp, die Berge haben mich auch wieder, morgen gehts auf gegen 1000m hoch (von Meereshoehe), und die ersten Kakteen haben wir bereits gesehen. Die naechsten ca. 500 km gibt es nicht viel ausser Wueste, gigantische Kakteen, ein paar verfallene Missionen und hier und da eine bewohnte Strassenkreuzung, wo wir hoffentlich Wasser und Food kriegen. Wir haben heute schon mal ein paar Notrationen eingekauft. Leider stellten wir fest, dass wir nicht mehr so viel Bargeld dabeihaben, und der naechste Bankomat erst in 500km kommt... dort funktionieren auch die Kreditkarten dann wieder. Hmmm, nicht so clevere Planung. Ab jetzt wird also rationiert mit den Tacos und dem Bier ;-)&lt;br /&gt;Wir, das sind also Sven aus Deutschland, und sein namenloses Gefaehrt, Freddy und ich. Wir verstehen uns bestens, was das Radeln natuerlich angenehmer macht. Sven muss zwar oben auf dem Huegel etwas auf mich warten (was er dann immer fuer Fotopausen nutzt und mich abknipst, wenn ich hochroten Kopfes angeradelt komme), aber ich revanchiere mich dafuer mit Spanischlektionen und als Uebersetzerin. Ausserdem sind so die langen Abende auf dem Zeltplatz um einiges unterhaltsamer als alleine mit dem Buch im Zelt zu sitzen.&lt;br /&gt;So, auf weitere Details muesst ihr ein wenig warten, denn nun ruft die Wueste! Hasta la vista, que les vaya bien!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6819601683785556606?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6819601683785556606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/el-rosario-mx-tacos-tortas-tamales.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6819601683785556606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6819601683785556606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/el-rosario-mx-tacos-tortas-tamales.html' title='El Rosario, MX: Tacos, Tortas, Tamales'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-930202036562817827</id><published>2011-11-22T03:21:00.001+01:00</published><updated>2011-11-22T03:26:40.675+01:00</updated><title type='text'>San Diego, CA: Viva México!</title><content type='html'>Hola Suiza,&lt;br /&gt;Seit über einer Woche bin ich nun hier in San Diego und habe mich auf die nächste Etappe von "el viaje" vorbereitet. Das Abenteuer Lateinamerika beginnt morgen! Da hieß es, vorher nochmals Freddy fit machen, solange es noch alle Ersatzteile gibt, diverse Einkäufe tätigen (meine Ausrüstung lässt nach 8 Monaten on the road langsam Federn) und nochmals tief durchatmen vor dem großen Sprung über den Tortillavorhang. Das heißt auch, nochmals gut essen, bevor Reis und Bohnen zur täglichen "Diät" werden... Einerseits bin ich ziemlich nervös ob dem, was da kommen mag (von Mexico hört man ja nicht so viel Positives in den News), andrerseits freue ich mich riesig auf ein neues Land (das 7. auf dieser Reise), auf die lateinamerikanische Kultur und auf neue Abenteuer. Gestern habe ich mich mit Sven getroffen, einem deutschen Radler, den Ruth und ich in der Nähe von Santa Cruz bereits getroffen haben, und der uns damals vor größerem Schaden durch die Waschbären bewahrt hat (sein lakonisches "Hey Girls, die racoons fressen grad euer Futter" morgens um 2 zeugt doch von echter Zeltnachbar-Liebe;-). Jedenfalls haben wir beschlossen, eine Weile gemeinsam weiterzuradeln, über die Grenze und runter nach Baja California. Darüber bin ich recht froh, denn in der Wüste Mexikos lauern abgesehen von Banditen ja auch wieder die heissgeliebten Klapperschlangen;-). Mit diesen habe ich mich prophylaktisch schon mal angefreundet, als ich dem San Diego Zoo einen Besuch abstattete. Nun weiß ich also, wie eine Klapperschlange "rasselt". Aber es gab auch sehr viele erfreuliche Begegnungen im Zoo: die jungen Tiger spielten, die Pandas mampften freudig Bambus, die Eisbären suhlten sich im Dreck und sahen eher wie "Braunbären" aus, und der Löwe pinkelte mich an (nice... Very charming!). Sehr aktiv, die Viecher hier!&lt;br /&gt;Die letzten paar hundert Kilometer entlang der Küste von LA bis San Diego waren aus Radfahrer-Sicht nicht sehr sehenswert, viel Verkehr, viele Städte und Abgase. Zwischendurch dann die "Erlösung", wenn mal wieder ein Radweg dem Strand entlang führte. Surfen ist hier definitiv Volkssport Nr 1, irgendwie scheint es, dass die Einheimischen überallhin ihr Brett schleppen, ob zum Supermarkt oder ins Restaurant, und sogar die Feuerwehr hat ein paar Surfbretter hinten auf dem Löschwagen. Surfbretter lassen sich auch ganz prima mit dem Rad transportieren, so dass ich mir zeitweise fast blöd vorkam, weil ich keines dabeihatte;-). Den Surfern zuzuschauen ist hier in Southern California auch ein wahres Vergnügen, denn hier haben sie es echt im Griff mit den hohen Wellen, und mich ein paarmal dazu verführt, länger zuzuschauen als geplant, und dann mal wieder im Dunkeln nach dem Zeltplatz zu suchen. Die Tage sind hier sehr kurz geworden, um 5 Uhr ist es dunkel, wodurch meine Tage theoretisch eben früher anfangen sollten, aber eben... (hüstel hüstel, der Wecker ist doh eine Spezies, die Winterschlaf macht, oder?) Auf der Baja werde ich jedoch bald wieder eine Zeitzone überschreiten, und hoffe, dass ich dann wieder eine Stunde länger Zeit habe, um ein Dach über dem Kopf zu finden, oder ein schönes Plätzchen für meine Nylonhütte. &lt;br /&gt;Nun geniesse ich also meinen letzten Abend in den USA, etwas wehmütig trotz Vorfreude auf Mexiko. Es waren 4 wunderbare Monate hier, gigantische Landschaften, herzliche und gastfreundliche Menschen (sieht man mal von den Städtern in und um LA ab), riesige Portionen zu Essen, und natürlich zwei tollen Begleiterinnen für fast die Hälfte meiner Zeit hier: Chantal und Ruth, herzlichen Dank, dass ihr so weit gereist seid, um mich zu begleiten!&lt;br /&gt;Natürlich gibt es Dinge, die ich nicht vermissen werde, wie etwa das wunderbar organisierte ÖV-System hier [sarcasm], insbesondere Amtrak. Auch die Burger hängen mir langsam zu den Ohren raus, doch die Rüeblitorte mit dem 2cm dicken Zuckerguss werd ich vermissen [kein sarcasm]. Ob's die wohl in Mexico auch gibt? Hmmm...&lt;br /&gt;Nun fährt mir langsam das Abschiedsbier ein (wie ihr sicher gemerkt habt, sollte wohl noch was essen... Hmmm... Rüeblitorte??)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nächste Mal hört ihr hoffentlich ännet der Grenze von mir, auf nach Baja! Niederkalifornien, wie man auf deutsch sagt, ist ungefähr so lange wie der italienische Stiefel, ich rechne, ungefähr zu Weihnachten am unteren Ende angelangt zu sein. Weihnachtsgrüsse folgen also auf spanisch;-)&lt;br /&gt;Hasta la vista!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-930202036562817827?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/930202036562817827/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/hola-suiza-seit-uber-einer-woche-bin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/930202036562817827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/930202036562817827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/hola-suiza-seit-uber-einer-woche-bin.html' title='San Diego, CA: Viva México!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6742878894336157237</id><published>2011-11-19T21:58:00.000+01:00</published><updated>2011-11-19T21:58:33.659+01:00</updated><title type='text'>Fotos Los Angeles - San Diego</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/LosAngelesSanDiego?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh6.googleusercontent.com/-NmRtjU37k6Q/TsgOviCYTRE/AAAAAAAAZT0/CVdCGyFAje4/s160-c/LosAngelesSanDiego.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/LosAngelesSanDiego?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Los Angeles - San Diego&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6742878894336157237?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6742878894336157237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/fotos-los-angeles-san-diego.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6742878894336157237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6742878894336157237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/fotos-los-angeles-san-diego.html' title='Fotos Los Angeles - San Diego'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-NmRtjU37k6Q/TsgOviCYTRE/AAAAAAAAZT0/CVdCGyFAje4/s72-c/LosAngelesSanDiego.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3218136904817845502</id><published>2011-11-09T02:39:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T02:39:25.278+01:00</updated><title type='text'>Los Angeles, CA: Abstecher zum Grand Canyon</title><content type='html'>Ich hatte ja in meinem letzten Eintrag grosskotzig behauptet, nun noch zum Grand Canyon zu fahren, also musste ich ja wohl hin :-). Der Wetterbericht sah leider gar nicht rosig aus, aber irgendwie konnte ich mir Schnee in einer Landschaft, in welcher ich vor kurzem noch bei 40 Grad Hitze geschwitzt hatte, nicht so recht vorstellen. Also kaufte ich mir ein Zugticket und fuhr los. An der Bushaltestelle in Santa Monica fragte mich ein Einheimischer, wo ich denn mit dem ganzen Gepaeck hinwolle (Freddy war natuerlich auch dabei). Ich, voller Vorfreude: "Zum Grand Canyon!". "Ach was. Ist im Fall nur ein grosses Loch, nichts besonderes. Ich war mal da. Nothing but a big hole in the ground!" Dass die Amis Banausen sind, ist nichts Neues, und deshalb liess ich mich davon nicht stark beeindrucken. Haette ich doch nur auf den guten Mann gehoert... Die Pannen fingen schon im Stadtbus an, der hatte naemlich nach 500m einen Motorenschaden, und wir mussten alle aussteigen und auf den naechsten warten. Der kam erst eine halbe Stunde spaeter, so dass ich etwas ins Schwitzen kam, um meinen Zug nicht zu verpassen. Und dieser Zug fuhr ausnahmsweise mal puenktlich ab, koennt ihr euch das vorstellen? Fast wollten sie meinen Freddy nicht mitnehmen, aber mit ein bisschen Hin und Her fand er dann doch einen Platz im Gepaeckwagen. Ich hatte mir ehrlich gesagt insgeheim eine Verspaetung gewuenscht fuer diesen Zug, denn gemaess Fahrplan kam ich morgens um 5 Uhr in Williams, Arizona, an, wo ich auf einen Shuttle umsteigen musste, und danach 4 Stunden in einem winzigen Nest auf die Abfahrt der Grand Canyon Railway warten sollte. Aber nix da. Wir kamen eine Stunde zu frueh an, naemlich um 4 Uhr morgens. Das schafft auch nur Amtrak... Weil an diesem Wochenende landesweit auf Winterzeit umgestellt wurde, hatten sie die glorreiche Idee, eine Stunde frueher als an andern Tagen am Samstag in Los Angeles abzufahren, um dann ab Sonntagmorgen wieder fahrplanmaessig weiterzufahren (der Zug ging nach Chicago und war 3 Tage unterwegs). Das macht ja noch halbwegs Sinn. Dumm nur fuer die Leute, welche in Arizona aussteigen muessen (wie z.B. ich). Denn Arizona macht bei der ganzen Zeitumstellung (Winter/Sommerzeit) nicht mit und behaelt das ganze Jahr ueber diesselbe Zeit. Eigenbroetler... jedenfalls hatte der Shuttle-Fahrer, der mich am Bhf. abholen sollte, nicht im Sinn, eine Stunde frueher aufzustehen (verstaendlich). Und deshalb brannte auf dem winzigen Bahnhof von Williams kein Licht (das muss der Shuttlefahrer einstellen, damit der Lokfuehrer sieht, dass der Shuttle da ist). Wenn der Bahnhof im Dunkeln liegt, darf der Zug die Leute nicht aussteigen lassen. Das sei zu gefaehrlich, meinte der Zugbegleiter, es gebe Bergloewen hier, die haetten schon Leute gefressen. Super! Also durfte ich nicht aussteigen und musste weiterfahren bis Flagstaff. So etwa, als wolle man nach Lausanne, und muesste nach Genf fahren, weil man in Lausanne nicht aussteigen darf wegen der Bergloewen, die im Bahnhof rumtigern...&lt;br /&gt;In Flagstaff wurde ich dann aus dem Zug gelassen, und versuchte herauszufinden, ob von hier aus auch ein Shuttle fuhr, doch hier herrschte totales Chaos. Der Shuttlefahrer hatte sich in der Zeitumstellung und/oder Zeitzone vertan und seine Passagiere eine Stunde zu spaet zum Zug gebracht, und die standen nun alle hier und keiften. Und ein anderer Shuttlefahrer musste die Leute nun per Taxi zum naechsten Bahnhof fahren, und dabei noch versuchen, den Zug zu ueberholen... Und die Zugabfahrtszeiten waren um eine Stunde falsch notiert worden auf dem Anschlagbrett am Bahnhof, also war ein heilloses Durcheinander. Schliesslich fuhr mich dann ein Taxifahrer zurueck nach Lausanne, pardon, Williams (kommt ihr noch draus?) und belehrte mich die ganze halbstuendige Fahrt ueber die Gefaehrlichkeit der Bergloewen (auch bekannt als Pumas), und wieviele Menschen die schon gefressen haetten. Er war wohl etwas paranoid, denn er warnte mich auch vor den Restaurants im Grand Canyon, das Essen sei so schlecht, da waeren schon viele mit Lebensmittelvergiftung im Spital gelandet. Und ich im Halbschlaf (wie gesagt, 4 Uhr morgens) nur: "mhm..."&lt;br /&gt;In Williams bekam ich dann zum Glueck ein warmes Fruehstueck und es wurde langsam hell. Da erfasste ich langsam die ganze Tragoedie: Es hatte verdammt viel Schnee hier! So richtig Skigebiet-maessig Schnee. Ich klammerte mich noch an die Hoffnung, dass es am Grand Canyon, immerhin noch 2 Stunden weiter, nicht ganz so schlimm sei... und etwas waermer, bitte...&lt;br /&gt;Die Grand Canyon Railway stellte sich als eine Touristenbahn heraus, etwa so wie aufs Jungfraujoch, mit Vollunterhaltung, angepasst auf Senioren- und Kleinkindniveau. Zuerst gabs eine Cowboy-Show, wo sich alle abknallten, dann gings in den Zug, dort kam ein Countrysaenger vorbei, und unsere Zugbegleiterin quasselte 2 Stunden nonstop in einer quiekigen, hocherregten Stimme ueber den fantastischen Grand Canyon, und was es alles zu sehen gaebe ("unfortunately, with this snow, you cannot see this / do this"), welche Tiere man normalerweise beobachten koenne ("but unfortunately, it's too cold for the condors / mountain lions / etc., you will only see squirrels today"), und dann kam noch die Fotografin und machte personalisierte Fotos ("Smile, show that you are having a great time!"). Mittlerweile war ich, dank Schlafmanko, ziemlich genervt und froh, als wir endlich ankamen. Leider war der Himmel grau und Schneewolken-verhangen, es lag noch mehr Schnee hier als in Williams, und es war saukalt. Bibbernd schlug ich mein Zelt auf (die Lodge war leider viel zu teuer) und marschierte danach im Eiltempo zum Canyonrand, um mich warm zu halten. Ich erwartete nun eine atemberaubende Aussicht.&lt;br /&gt;Nun ja. Es ist wahrlich ein grosser Canyon und ein erhebender Anblick, doch leider kann man ihn fast nicht geniessen, wenn man immer aufpassen muss, dass man auf dem Eis nicht ausrutscht und 1000m in die Tiefe stuerzt, und nebenbei einfach nur vor Kaelte schlottert. Da die Sonne fehlte, kamen leider die Farben, die Tiefe des Canyons und die ganze Pracht der Aussicht nicht sehr zur Geltung. Im Winter, bei grauem Himmel, ist es leider nicht viel mehr als ein grosses, tiefes Loch. Der gute Herr an der Bushaltestelle in Santa Monica hatte somit irgendwie recht gehabt. Natuerlich hatte ich die grossartigen Bilder von meinem Bruder (heimlicher National-Geographic-Fotograf) im Hinterkopf, der vor ein paar Jahren im Sommer hier war, mit dramatischen Gewitterwolken und Regenbogen und von der Sonne rotgelb leuchtenden Felsen... Tja. Nach einer Stunde frieren verabschiedete ich mich vom Canyonrand und ging in der Lodge einen heissen Tee trinken, bevor ich todmuede in meinen Schlafsack kroch. Gluecklicherweise hielt der, was er verspricht (komfortabel bis minus 15 Grad), und ich hatte es kuschelig warm, solange ich die Nase nicht zum Zelt rausstreckte, was ich bis am naechsten Mittag auch nicht tat, ausser kurz mal einen Kaffee vor dem Zelteingang zu kochen, und ihn dann gleich in den Schlafsack zu nehmen. Ich beschloss, so rasch wie moeglich wieder in waermere Gefielde zu kommen, stellte aber fest, dass ich fuer den naechsten Bus bis abends warten musste. Vom Grand Canyon rauszuradeln, was urspruenglich der Plan gewesen war, kam nicht in die Tuete. Abends, als ich endlich den Bus besteigen konnte, hatte ich so die Nase voll vom Schnee, von der Kaelte und ueberhaupt, dass ich beschloss, mit dem erstbesten Zug zurueck nach L.A. zu fahren, und nun umgehend nach Mexiko radeln wuerde. Ich hatte Glueck, 2 Stunden nach meiner Ankunft in Flagstaff fuhr ein Zug nach L.A., es gab noch Tickets, der Zug war puenktlich und ich hatte noch Zeit fuer ein richtig feines Znacht in der lokalen Brewery. Byebye, Grand Canyon! Der Abstecher war nicht ganz das, was ich erhofft hatte, und es war ein voelliger Bloedsinn, den armen Freddy hierher mitzuschleppen, er hat sich naemlich nur viel Dreck und Rost und ein paar Dellen (danke, Amtrak!) eingefangen.&lt;br /&gt; Ich glaube, dass ich alle Landschaften der westlichen USA (Wueste, Redrocks, Kueste, Redwoods, Berge) zur Genuege gesehen habe, und obwohl Arizona und New Mexico sicher auch wunderschoen waeren, waere es tendentiell auch in den niederen Lagen bald zu kalt zum Radeln. Ausserdem habe ich Lust auf ein neues Land. Und nun habe ich ja meinen Winter dieses Jahr erlebt (waeren die Winter in der Schweiz alle so, koennte ich damit leben: 2 Tage kalt und viel Schnee, danach wieder eitel Sonnenschein und unter Palmen sitzen :-), und kann somit getrost sagen, dass ich reif bin fuer den Fruehling, hihihi :-)&lt;br /&gt;Morgen starte ich somit meine letzten Etappen in den USA, von L.A. bis San Diego, und werde frueher als geplant in Mexiko sein. Juppie, ich freu mich schon!&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos von meinem Winterabenteuer beim Grand Canyon:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GrandCanyon?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh4.googleusercontent.com/-l3AzkjspNvw/TrnK6BezQIE/AAAAAAAAY6c/aiw53xGiuHY/s160-c/GrandCanyon.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GrandCanyon?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Grand Canyon&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3218136904817845502?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3218136904817845502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/los-angeles-ca-abstecher-zum-grand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3218136904817845502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3218136904817845502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/los-angeles-ca-abstecher-zum-grand.html' title='Los Angeles, CA: Abstecher zum Grand Canyon'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-l3AzkjspNvw/TrnK6BezQIE/AAAAAAAAY6c/aiw53xGiuHY/s72-c/GrandCanyon.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1571349380602854017</id><published>2011-11-05T02:47:00.000+01:00</published><updated>2011-11-05T03:11:03.968+01:00</updated><title type='text'>Santa Monica, CA: Roadtrip to Vegas!</title><content type='html'>Da wir sehr zügig vorangekommen waren mit den Rädern und Ruth noch eine Woche Ferien hatte, beschlossen wir, noch einen Roadtrip anzuhängen und verliessen the City of Angels schon am nächsten Tag wieder, diesmal auf vier Rädern. Las Vegas, City of Lights, rief uns!&lt;br /&gt;Zunächst ging es jedoch in die Berge zu den Alabama Hills, wo viele Western gedreht wurden, und sehr schöne Steinformationen die Gegend verzaubern. Danach hiess es Futter besorgen, Wasser und Tank auffüllen, denn zwischen uns und Vegas lag das Death Valley, berüchtigt für seine extremen Temperaturen, seine karge Schönheit und den tiefsten Punkt der USA. Kurz vor Einfahrt ins Tal des Todes erblickten wir noch einen herzigen Koyoten mit riesigen Ohren, welcher uns vom Straßenrand anstarrte. Danach ging es ueber einen Pass und dann runter, runter, runter bis unter Meereshoehe auf Minus 80 Meter nach Furnace Creek. Die Landschaft wurde karger, felsiger, auch Sandduenen tauchten mal kurz auf. Dann ging die Sonne unter, und wir mussten im Dunkeln einen geeigneten Zeltplatz auf dem gigantischen Campground in Furnace Creek suchen, gar nicht so einfach, wenn frau die Hand vor den Augen kaum sehen kann! Ausserdem gilt es, laermige Wohnmobile zu meiden (die haben immer ihre Generatoren am rattern). Schliesslich fanden wir ein Plaetzchen und grillten unsere Wuerstchen und Marshmallows (letztere schmeckten mir jedenfalls einiges besser als die lahmen Wuerste). Am naechsten Morgen fuhren wir noch nach Badwater, dem definitiv tiefsten Punkt, einem Salzsee, wo wir uns mit Trickfotos vergnuegten, die mehr oder weniger gelangen. Es ist also nicht so einfach, wie es immer ausschaut! Ruth hat noch ein paar bessere als ich gemacht, auf die muesst ihr euch noch etwas gedulden.&lt;br /&gt;Am Abend hiess es dann Gas geben, wieder die Berge hoch und endlich im Dunkeln das Lichtermeer von Las Vegas erblicken! Die stressige Fahrt auf den Strip, wo wir unser Hotel ausgesucht hatten, wurde belohnt mit zweimal Umfallen bis Paris, einmal Umfallen bis New York. Eine bessere Lage fuer ein Hotel gibts ja wohl nicht :-)Las Vegas ist nicht nach meinem Geschmack, aber man muss es einfach erlebt haben, sonst kann man sich dies trotz Bekanntheit aus Film und Fernsehen nicht vorstellen. Die Kasinos mit ihren Slotmachines sind einfach gigantisch und die einarmigen Banditen reihen sich endlose Hotelhallen entlang, man kann sich glatt darin verirren. Nur um draussen ins naechste Kasino zu gehen, wo sich das Bild wiederholt. Ich knausrige hab nix verspielt, aber Ruth hat sich am Roulette versucht, doch oh Schreck, der Einsatz liegt bei mindestens 10 Dollar, auch wenn ein einzelner Chip nur 1 Dollar kostet! Genau gleich verhaelt es sich mit den Pennyslots, wo man angeblich fuer einen Penny spielen kann, aber irgendwie ziehts einem doch immer gleich 50 cents ab... Tja, die Bank gewinnt halt immer. Traurig sind die Gestalten, welche einfach nur vor den (mittlerweile vollautomatischen) einarmigen Banditen sitzen, 100 Dollar reinlassen, und dann einfach nur pausenlos auf den Knopf druecken (welcher nun die Funktion des Hebelarms uebernommen hat), bis die 100 Dollar weg sind. Die vielen naked girls, welche einem auf der Strasse von irgendwelchen Maennern angeboten werden (auf Flyern, versteht sich, die girls stehen nicht naked auf der Strasse :-), sind auch etwas frustrierend. Nicht einer hat nackte Maenner angeboten! Naja, die Chippendales waren in der Stadt, aber dafuer muss frau ja nicht nach Vegas. Dafuer haben wir ein leckeres Steak gegessen und sind zu Ehren von Halloween noch in den Frightdome gegangen, einem Vergnuegungspark im Dunkeln, mit Geisterbahnen und allen moeglichen von Achterbahnen, sehr beliebt bei Teenies, wie sich herausstellte. Ruth und ich waren mit Abstand die Aeltesten, doch dies tat unserem Spass wenig Abbruch. Die langen Warteschlangen waren dafuer eher frustrierend. Und ein paar komische Gestalten im gruseligsten Halloweenkostuem, welche uns erschreckten, hatte es auch...&lt;br /&gt;Wir liessen die Spielerstadt bald hinter uns und fuhren ins Valley of Fire, dem Worte nicht gerecht werden, schaut euch die Fotos an. Puenktlich zum Sonnenuntergang standen wir auf der "Wave", einem wunderbar rotweiss gestreiften Felsen, und genossen das Farbenspiel.&lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg nach LA machten wir noch einen Abstecher zum Joshua Tree Nationalpark, der uns mit andern Felsformationen und kurligen Yuccabaeumen verzauberte. Dafuer erlebten wir hier auch einen ziemlichen Schreck, denn irgendwie schaffte es Ruth, mitten in der Wueste, unsern Autoschluessel im Auto einzuschliessen. Kein Handyempfang, und das Trinkwasser im Auto eingeschlossen.... Panik! Zum Glueck waren wir auf einem Parkplatz eines Aussichtspunkts, so dass uns bald ein anderer Tourist zuhilfe kam, und uns zeigte, wie man bei einem Auto die geschlossenen Fensterscheiben runterzwaengt. Zum Glueck hatten wir ein Auto mit Fenstern, welche man noch kurbeln muss!! So einfach geht dies also, Frau braucht nur etwas maennliche Muskelkraft fuer die ersten paar Zentimeter, danach gehts ganz leicht... jedenfalls bei unserem "Schaetzli", wie wir unsern himmelblauen Hyundai getauft hatten. Uff!&lt;br /&gt;Und schon war unser Roadtrip zuende, Ruth fuhr gekonnt ueber 50 km Freeways durch Los Angeles zur Autorueckgabe (kein Vergnuegen, in dieser Stadt Auto zu fahren!). Da wir auf unserer Radreise einige Rollercoaster verpasst hatten, beschlossen wir, dies noch nachzuholen und einen Tag in den Universal Studios zu verbringen. Es war sehr unterhaltsam, nicht nur die Bahnen (Simpson-Ride, Mummy-Ride, Jurassic-Parc-Ride, Shrek-Experience...), sondern auch die amuesante Studio-Tour, wo wir Special Effects vorgefuehrt bekamen und durchs Set von Desperate Housewives fahren durften. Abends schlenderten wir noch durch Hollywood und traten auf den Sternen von einigen Stars herum. Johnny Depp haben wir leider nicht gefunden.&lt;br /&gt;Gestern war es dann leider schon wieder so weit, und Ruth musste abreisen. Jetzt blase ich ein bisschen Truebsal, denn sie hat auch das schoene Wetter mitgenommen: hier regnet es, und im Grand Canyon, wo ich morgen hinfahre, schneit es... Aber mal schauen, in der Wueste kommt die Sonne ja in der Regel rasch wieder :-)&lt;br /&gt;Machets guet, herzliche Gruesse aus LA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/RoadtripLALasVegas?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh4.googleusercontent.com/-qc1Y-8uymwI/TrRpz5CpZkE/AAAAAAAAYwA/X3ej_hxUKTo/s160-c/RoadtripLALasVegas.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/RoadtripLALasVegas?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Roadtrip LA - Las Vegas&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1571349380602854017?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1571349380602854017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/santa-monica-ca-roadtrip-to-vegas.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1571349380602854017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1571349380602854017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/santa-monica-ca-roadtrip-to-vegas.html' title='Santa Monica, CA: Roadtrip to Vegas!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-qc1Y-8uymwI/TrRpz5CpZkE/AAAAAAAAYwA/X3ej_hxUKTo/s72-c/RoadtripLALasVegas.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-5217333405441973413</id><published>2011-11-05T02:06:00.001+01:00</published><updated>2011-11-05T02:06:38.355+01:00</updated><title type='text'>Santa Monica, CA: Cruising along the Pacific with Ruth</title><content type='html'>Hallo miteinander,Es ist ja schon eine Weile her, seit ihr von mir gehört habt. Mittlerweile habe ich meine einsame Route durch Utah und Nevada erfolgreich abgeschlossen und bin vor 3 Wochen mit der Fähre über die Bay in San Francisco angekommen. Dort wartete meine vorläufig letzte Begleiterin auf meiner Reise am Flughafen auf mich. Ruth, meine langerprobte Reisepartnerin in Schweden, auf der Transsib und in Griechenland, und ihre Drahteselin "Lila" würden mich auf den nächsten paar hundert Kilometern Richtung Süden begleiten. Doch zuerst einmal erkundeten wir die Stadt, denn es war Fleet Week, und die Matrosen waren mal wieder in der Stadt (ihr erinnert euch ja noch an unsere Erfahrungen in Moskau...). Diesmal ging es jedoch gesittet zu und her, mit vielen Paraden, Flugshows und Fasnachts-aehnlichen Umzuegen. Wir spazierten waehrenddessen am Fishermans Wharf vorbei, wo die Seeloewen grunzten, durchs Italian Quarter, wo wir fein essen gingen, Chinatown und schliesslich noch nach Castro und hoch auf die Huegel der Twin Peaks zum Sonnenuntergang. Abends flanierten wir noch durch Hight Ashbury, dem alten Hippieviertel (hier keine Fleetweek-Soldaten :-) und fielen erschoepft ins Bett. Am naechsten Tag fuhren wir zur Gefaengnisinsel Alcatraz, waehrend es in Stroemen regnete, doch es war trotzdem oder gerade wegen der duesteren Stimmung sehr eindruecklich. Am Abend gingen wir noch Ausruestung einkaufen, so dass Ruth bereit war fuer ihr erstes Camping-Abenteuer.Nach unseren Sightseeing-Tagen in SF brachen wir bei typischem Morgennebel auf. Zum Glück lichtete er sich grad ein bisschen, als wir auf der Golden Gate die obligaten Startfotos der Tour entlang des Pacific Coast Highway (aka Highway 1) machten. Leider realisierten wir etwas spät, dass Lila noch ein paar Schrauben locker hatte vom langen Flug, und Ruth verlor plötzlich eine Pedale. Wie ihr ja wisst, braucht es zum Radeln davon zwei, und mit nur einer ist es ziemlich mühsam. Nach einigen Kilometern, die Ruth gar nicht lustig fand, kamen wir zum Glück an einem Bike Shop vorbei, der die fehlende Schraube im nu ersetzte. Doch Lila hatte noch mehr auf Lager - kurz vor Ende der ersten Etappe brach Ruths Veloständer ab...Zum Glück fanden wir an diesem Abend ein hübsches Hostel mit Leuchtturm in Montara. Am nächsten morgen schien dann die Sonne, und Freddy hatte über Nacht offenbar ein ernstes Wörtchen mit Lila geredet, so dass wir flott vorankamen. Naja, der Gedanke, abends im Hot Tub des nächsten Hostels direkt über dem Pazifik zu relaxen, hat uns motiviert;-)Schon bald erreichten wir Santa Cruz, eine Surfer-, Hippie-  und Studentenstadt. Hier wollten wir uns Redwoods anschauen, die angeblich oben auf einem Hügel über der Stadt standen und dann leider nicht existierten (nicht lustig, wenn man mit vollem Gepaeck grad einen der steilsten Huegel ever hochgekurbelt ist!), und Rollercoaster fahren, die leider alle geschlossen waren, sniff... Dafür landeten wir auf einem netten Zeltplatz mit "hikerbiker" Plätzen für 5$. Hier an der Pazifikküste gibt es diese überall, denn es sind sehr viele Radler/-innen unterwegs hier. Es war Ruths erste Nacht im Zelt, und sie war auf jeden Fall spannend, denn wir wurden mitten in der Nacht Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Gegen die 5 Missetäter hatten wir keine Chance, doch Ruth gelang es, kühlen Kopf zu bewahren und die Halunken zu fotografieren. Es handelte sich um 5 Waschbären, welche ja soooo herzig sind, aber auch ziemlich gerissen: sie brachen in unseren Foodlocker ein (der hatte dummerweise ein Loch im Boden) und frassen unsere Pasta weg. Wenigstens vergriffen sie sich nicht am Frühstück, sonst hätte es vermutlich gegrillten Waschbären zum nächsten Mahl gegeben;-)Weiter ging es, nach Monterrey, wo wir uns einen Ruhetag gönnten und das berühmte Aquarium besuchten, welches sehr eindrücklich war. Noch eindrücklicher waren die Meerestiere jedoch in freier Wildbahn, und in den nächsten Tagen sahen wir Seeotter, Delfine, Seeelephanten und jede Menge Seelöwen und Robben, aber auch viele Vögel und natürlich jede Menge Surfer, deren Wellenritte wir bestaunten. Leider hatten wir in Monterrey auch die glorreiche Idee, mal wieder in den "Ausgang" zu gehen, sprich: nicht selber kochen und Margharitas trinken. Das ist natuerlich keine gute Idee, wenn man dann mitten in der Nacht noch 5km den Huegel hoch zurueck zum Camping fahren muss mit dem Velo... und noch bloeder, wenn frau oben realisiert, dass sie unten ihren Faserpelz im Pub liegen lassen hat... Tja. Mit Verlusten muss auf so einer Reise gerechnet werden, denn wir waren definitiv zu muede, um nochmals zurueck zu fahren.Nun kam der einsamste, aber auch schönste Abschnitt des Highway 1: Big Sur! Hier windet sich der schmale Highway entlang der noch fast unbewohnten Steilküste entlang. Es gab ein paar heftige Steigungen zu erklimmen, aber wir wurden mit wunderbaren Aussichten auf den Pazifik belohnt. Abends schliefen wir auf herrlich gelegenen campgrounds direkt am Meer oder unter den letzten Redwoods auf diesem Küstenabschnitt. Anfangs fuhren wir noch über dem Nebel, doch bald verlief die Strasse wieder direkt am Meer und wir waren mitten in der Nebelsuppe, die uns fast bis LA begleitete. Schön waren die vielen Begegnungen mit andern Radfahrern, welche wir oft abends wieder am selben campground trafen. Einige von ihnen wollen auch Richtung Südamerika, so dass ich bestimmt unterwegs wieder bekannte Gesichter treffen werde. Langsam machte sich der Herbst auch von den Temperaturen her bemerkbar, oft wurde es kuehl bis eisig kalt abends, so dass Ruth in Morro Bay trotz Sonnenschein einen neuen Faserpelz kaufen musste. Mit "Morro Bay"-Logo, versteht sich :-) Das Teil ward nicht heissgeliebt, doch bitter noetig.Ab Morro Bay fuhren wir ins Landesinnere nach San Luis Obispo, wo wir mitten in ein Kürbisfestival gerieten. Diese waren neben der schönen Mission und dem Farmers Market, wo wir uns vor lauter Fressorgie fast eine Magenverstimmung holten, eine tolle Abwechslung nach so viel Meer.Leider hatte ich irgendwo im Big Sur meine Glücksbohne verloren, und wir hatten eine Pechsträhne: erst weigerte sich Amtrak, unsere Fahrräder zu transportieren (obwohl wir dies abgeklärt hatten), daraus folgte, dass wir viel später als geplant in Santa Barbara ankamen und dort in ein superteures Hostel mussten, und zu guter letzt war am nächsten Tag der Camping geschlossen, so dass wir im Dunkeln 6 km zurückfahren mussten in ein (zum Glueck nicht so teures) Motel. Kurz vor den ersten Vororten von Los Angeles übernachteten wir noch ein letztes Mal auf einem hikerbiker campground, wo sich rund um ein kuscheliges Lagerfeuer eine internationale Truppe von RadlerInnen einen schönen Abend machte, inklusive Socken grillen (Ruth kann dazu mehr Auskunft geben, sagen wir mal so:  ihre Variante von "nasse Socken trocknen" funktioniert nur mäßig besser als Antonias in Island;-).Am letzten Tag unserer Radtour fuhren wir durch den Villen-Vorort Malibu, in welchem es extrem schwierig ist, einen Kaffee oder einen Burger zu finden (grrrr...). Der Verkehr wurde ebenfalls immer hektischer, bis wir kurz vor Santa Monika endlich den Strand-Radweg erreichten, auf welchem man die Megapolis LA bequem per Bike durchqueren kann. Trotz Nebel genossen wir das "cruisen" über den Beach bis kurz vor dem Hostel in Santa Monica. Yessss! Geschafft, wir sind in Los Angeles angekommen! Dies feierten wir natürlich ausgiebig mit einem leckeren Nachtessen, welches keine Pasta enthielt(!), und ein paar Margharitas, welche uns das einschlafen erleichterten;-).Hier auch gleich die Fotos unserer Reise entlang des PCH:&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/SanFranciscoLosAngeles?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/-gCUNjxmHPBs/TrRm_PZbwCE/AAAAAAAAYj4/a_bnSAlCEIs/s160-c/SanFranciscoLosAngeles.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/SanFranciscoLosAngeles?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;San Francisco - Los Angeles&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;Reisebericht unseres Roadtrips nach Vegas inkl. Fotos folgen dann in einem spaeteren Bericht!!Herzliche Gruesse, Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-5217333405441973413?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/5217333405441973413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/santa-monica-ca-cruising-along-pacific.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5217333405441973413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5217333405441973413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/santa-monica-ca-cruising-along-pacific.html' title='Santa Monica, CA: Cruising along the Pacific with Ruth'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-gCUNjxmHPBs/TrRm_PZbwCE/AAAAAAAAYj4/a_bnSAlCEIs/s72-c/SanFranciscoLosAngeles.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-26180239608335585</id><published>2011-11-05T01:04:00.001+01:00</published><updated>2011-11-05T01:04:09.189+01:00</updated><title type='text'>Santa Monica, CA: Fotos von Sacramento bis San Francisco</title><content type='html'>Hier noch die Fotos der letzten Radeletappen bis zur Pazifikkueste von Sacramento bis San Francisco:&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/SacramentoSanFrancisco?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/-B6MK-7BLOSc/TrReCA1T-UE/AAAAAAAAXcg/dvvWCkZqG8o/s160-c/SacramentoSanFrancisco.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/SacramentoSanFrancisco?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Sacramento - San Francisco&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;Die neuesten Fotos vom Pacific Coast Highway mit Ruth folgen sogleich, das Hochladen erfolgt leider im Schneckentempo!GlgKathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-26180239608335585?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/26180239608335585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/santa-monica-ca-fotos-von-sacramento.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/26180239608335585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/26180239608335585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/11/santa-monica-ca-fotos-von-sacramento.html' title='Santa Monica, CA: Fotos von Sacramento bis San Francisco'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-B6MK-7BLOSc/TrReCA1T-UE/AAAAAAAAXcg/dvvWCkZqG8o/s72-c/SacramentoSanFrancisco.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7814239325923539781</id><published>2011-10-03T05:12:00.001+02:00</published><updated>2011-10-03T05:12:27.160+02:00</updated><title type='text'>Sacramento, CA: Fotos Carson City bis Sacramento</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/CarsonCitySacramento?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh5.googleusercontent.com/-qypOyrtzCm4/TokbdfbTLWE/AAAAAAAAXFg/l2AB6TreUsA/s160-c/CarsonCitySacramento.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/CarsonCitySacramento?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Carson City - Sacramento&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7814239325923539781?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7814239325923539781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/10/sacramento-ca-fotos-carson-city-bis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7814239325923539781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7814239325923539781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/10/sacramento-ca-fotos-carson-city-bis.html' title='Sacramento, CA: Fotos Carson City bis Sacramento'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-qypOyrtzCm4/TokbdfbTLWE/AAAAAAAAXFg/l2AB6TreUsA/s72-c/CarsonCitySacramento.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6737045898009597688</id><published>2011-10-01T21:12:00.001+02:00</published><updated>2011-10-01T21:12:23.245+02:00</updated><title type='text'>Sacramento, CA: California, here I come</title><content type='html'>Good morning, Switzerland! &lt;br /&gt;Nach meiner 2-wöchigen Hardcore-Tour durch den Norden Nevadas bin ich endlich wieder in zivilisierteren Gegenden und geniesse das Stadtleben in vollen Zügen. Wie ihr vielleicht von den Fotos gesehen habt, waren die letzten paar Wochen eher entbehrungsreich... &lt;br /&gt;Nach meiner kurzen Ruhepause in Cedar City brach ich am frühen morgen auf Richtung Nevada, für die erste 80km-Etappe nach Milford. Bereits am ersten Tag erhielt ich einen guten Vorgeschmack auf die kommenden Tage: viel Nichts, kaum Kurven und endlose Weite. In Milford tanzt auch nicht grad der Bär, aber immerhin gabs ein Motel, welches noch nicht geschlossen war, und eine Tankstelle mit Subway, welche morgens um 4 aufmacht... Nicht grad ein Grund zum Jubeln, aber praktisch, wenn Frau am nächsten Tag die härteste Etappe ihrer Tour vor sich hat: 135km und 3 Pässe trennten mich vom Baker, Nevada. Wer auch immer diese Gegend "Great Basin" getauft hat, ist nie mit dem Fahrrad gefahren, denn es hat 15 Bergketten, welche dieses "Becken" durchziehen. Es war ein langer, nasser Tag. Jawohl, die Wüste empfing mich mit Regen! Das Gute daran war die relative Kühle, so dass mein Wasserkonsum sich in Grenzen hielt. Der erste Pass war bereits um 10 Uhr erklommen und ich war guter Dinge. Der zweite Pass namens "Wah Wah summit" verlangte dann einiges mehr ab, der Gipfel wollte und wollte nicht kommen... Viele Energieriegel später und bereits 2 Uhr nachmittags stand ich endlich oben und jubelte verhalten, denn ich hatte noch nicht mal die Hälfte des Tages hinter mir. Erneut senkte sich die Straße in einer endlosen Gerade den Berg runter und sichtbare 30 km weiter wieder den Berg hoch zum nächsten Gipfel. Nun brannte zum Spaß auch noch die Sonne vom Himmel;-) Kurz vor dem Kollaps hielt eine Autofahrerin an und bot mir Wasser an. Ich hatte noch genug dabei, aber wir unterhielten uns eine Weile sehr angeregt (sie fährt auch Velo, aber in gemäßigteren Gegenden), was mir die nötige Motivation gab für die letzten Höhenmeter. Mittlerweile war es 5 Uhr abends und es fehlten immer noch 50 km bis zur Pizza;-)&lt;br /&gt;Allerdings ging es nun bergab, und so segelte ich regelrecht über die Staatsgrenze nach Nevada, stellte meine Uhr auf Pacific Time Zone um, schoss rasch das obligate Foto und kurbelte bei letztem Tageslicht bis Baker. Mannomann, war ich stolz und nudelfertig!! Dank Zeitverschiebung war sogar die Pizzeria noch offen, und es gab ein richtiges Bier (byebye Mormonenstaat Utah). &lt;br /&gt;Diese Heldentat verlangte natürlich nach einem Ruhetag, und ich besichtigte die eindrucksvollen Höhlen im Great Basin Nationalpark. Am Abend traf ich dann gleich 5 Radler, alle auf dem Weg nach Kalifornien! Leider waren sie nicht so geniesserisch wie ich unterwegs und verzichteten auf das grandiose Frühstück, um schon bei Tagesanbruch loszuradeln. Selber schuld, dachte ich mir, und genoss meine eggs &amp; Bacon vor der nächsten 100km-Etappe nach Ely. Die hatten es aber in sich, durch meine verzögerte Abfahrt geriet ich in 4 Gewitterfronten, auf dem ersten Pass dieses Tages schneite es, auf dem zweiten hagelte es, und dann ging die Sonne eine Stunde früher unter als geplant (merke: wenn du eine Zeitzone nach Westen überschreitest, musst du am nächsten Tag eine Stunde früher losfahren, nicht später!!). Nun, auch Idioten wie ich lernen ihre Lektion, aber eben auf die harte Tour: sie fahren die letzten 2 Stunden im Dunkeln, bei Regen, und kommen erst in Ely an, wenn alle Restaurants schon geschlossen sind und nur noch das grausigste Motel ein Bett frei hat... Brrr!&lt;br /&gt;Dies verlangte natürlich nach einem weiteren Ruhetag;-) (so weitermachen, und ich würde nie nach Kalifornien kommen!)&lt;br /&gt;Danach nahm ich es etwas gelassener und campte am nächsten Tag in der Mitte , wo es zwar nur ein künstliches Reservoir mit Plumpsklos gab, aber Wasser ist Wasser;-)&lt;br /&gt;Am nächsten morgen brach ich somit "frisch" und nicht so müde auf. Der erste Pass war bald geschafft und auf der andern Seite kam mir Abbi entgegen! Endlich, ein anderes verrücktes Girl, welches alleine durch die Wüste radelt. Ich bin also nicht die einzige Durchgeknallte, Mami! Falls es euch interessiert, Abbi radelt quer durch Amerika bis an den Atlantik. Ihre Abenteuer könnt ihr auf abbiacrossamerica.wordpress.com verfolgen. Das Witzigste war, dass sie mich mit "hi Kathrin, I've been looking forward to meet you!" begrüßte. Das Buschtelefon funktioniert prima hier draussen;-)&lt;br /&gt;Die Radlertruppe aus Baker (mittlerweile eine halbe Woche voraus) kündete meine Passage überall an, so dass ich von nun an überall mit Vornamen begrüßt wurde. Nett!&lt;br /&gt;Ich schaffte es mit dem letzten Tropfen Wasser in meiner Flasche nach Eureka. Prima Timing! Leider waren hier alle Motels voll besetzt mit Bauarbeitern, welche die Straße neu teeren. Dazu werden hier mindestens 50 Leute benötigt, keine Ahnung wieso... Jedenfalls kein Bett mehr frei, so "durfte" ich im Stadtpark (eine Wiese mit Klo) Zelten. War aber ganz ok, nur über eine Dusche hätte ich mich gefreut. &lt;br /&gt;Weiter gings, Richtung Austin. Leider schaffte ich auch diese Etappe nicht ganz, doch es kam mal wieder zum richtigen Zeitpunkt (sprich, kurz vor Sonnenuntergang) ein primitiver Zeltplatz, diesmal immerhin mit Wasserhahn und zwei netten Rentner-Pärchen, welche mich zum Abend- und Morgenessen (mit frischen Scones, mjam!) einluden. Frisch gestärkt, trödelte ich am nächsten morgen rum (es waren nur 15km bis Austin), doch oh weh- auch hier hatten die Bauarbeiter alle Hotels besetzt... Wieder eine Lektion gelernt! "it's only 55 miles to the next motel, no big distance", wurde mir an der Tankstelle mitgeteilt. Ich bekam fast einen Heulkrampf... Na gut, es war erst 14 Uhr, also füllte ich schweren Herzens meinen 10liter-Wasserbeutel und sauste über die nächsten 2 Pässe. Dort fand ich einen süßen Apfel am Straßenrand, der ganz offensichtlich liebevoll von jemandem für mich dort platziert worden war. Ich nahm dies als gutes Omen und beschloss, mal wild zu campen. Nach einigem Suchen fand ich auch ein gutes Plätzchen, unsichtbar von der Strasse und mit prima Sonnenuntergang. Leider roch ich nun nach 5 Tagen ohne Dusche nicht mehr so toll, und die Fliegen fanden dies super. Die Koyoten heulten und röchelten auch die ganze Nacht, so dass ich nicht sehr süß träumte. Meine Lektion gelernt, reservierte ich am erstbesten Ort, wo mein Handy Empfang hatte, das letzte verfügbare Bett in der Middlegate Station, wo ich abends fast ins Koma fiel vor Erschöpfung. In die Dusche (und die Hose in die Lavabo-Wäsche) schaffte ich es grade noch. Wohltat!!&lt;br /&gt;Ich dachte, nun sei das Schlimmste geschafft (alle Pässe lagen hinter mir), doch die letzten paar Tage in Nevada zog die Wüste nochmals alle Register: erst musste ich einen Salzsee vor Fallon durchqueren (traf dort aber einen Radler, der mir spontan seinen Flachmann gegen den Durst anbot - keine Frage, mit Rum im Blut radelt es sich doch unbeschwerter durch die Waffentest-Area der US-Airforce!), dann wurde ich am nächsten Tag von einem Sandsturm "aufgehalten" und zu guter letzt fast vom Winde und Verkehr verweht kurz vor Carson City. Uff... Endlich in der Hauptstadt Nevadas am Rande der Sierra Nevada angekommen. Waschmaschine, Starbucks und Badewanne standen auf dem Tagesprogramm. &lt;br /&gt;Danach brauchte ich dringend einen Szenenwechsel, und statt der offiziellen Radroute über den Carson Pass zu folgen (noch mehr Berge? Nö, danke!), nahm ich den Casino-Express-Bus zum Lake Tahoe und fuhr über die Staatsgrenze ins grüne Kalifornien. Den ganzen Tag über knipste ich wie eine Wilde den blauen See, die Schneeberge und die grünen Wälder mit richtig hohen Bäumen. Nevada verursacht schon ein paar echte Entzugserscheinungen! Dafür bin ich wieder im Land der Bären und darf abends meinen Food und meine Zahnpasta in die bärensicheren Locker auf den Zeltplätzen einschliessen:-) Gesehen hab ich keine, nur viel Roadkill auf der Strasse: tote Koyoten, Waschbären, Stinktiere und Baby-Klapperschlangen. Letztere sind mir platt und tot am liebsten!&lt;br /&gt;Vom Lake Tahoe, der wirklich schön ist und ans Engadin erinnert, galt es, nochmals ernsthaft in die Pedale zu treten über den Echo summit. Yeeeehaaa! Auch die Sierra Nevada war überwunden, nun stand mir bevor, wovon alle Radler auf dieser Strecke wochenlang träumen: über 2000 Höhenmeter Abfahrt zum Pazifik! Am liebsten hätte ich die Beine hochgelegt, wie das die vielen Harley-Fahrer hier tun, doch es war leider zuviel Verkehr für diesen Spaß. Aber 2 Tage lang konnte ich es fast ungebrochen sausen lassen (oft dachte ich, das kann doch gar nicht wahr sein, muss doch längst unter dem Meeresspiegel sein, und schon ginge wieder runter). So ein Spass hatte ich schon lange nicht mehr! So fuhr ich pünktlich zum Wochenende mit einem riesigen Grinsen in Sacramento ein, wo mich ein netter einheimischer Radler (mal wieder beim letzten Tageslicht) durch sichere Gegenden zur Jugi lotste (offenbar führt die offizielle Radroute mitten durchs Ghetto, wo ich natürlich ahnungslos und frischfröhlich im Dunkeln gelandet wäre, na super...). Heil in der wunderschönen Jugendstil-Villa namens Jugendherberge angekommen, geniesse ich hier guten Kaffee (Starbucks an jeder Ecke), gutes Essen (keine Käsepasta) und prima Kulturangebot (Harry Potter im IMAX) ;-)&lt;br /&gt;Nun sind es nur noch 2 Tagesetappen bis San Francisco, wo Ruth am nächsten Samstag auf mich wartet - juhui! Kann es kaum erwarten! Dann wartet der Highway 1 und Hollywood auf uns, hehe;-)&lt;br /&gt;So, es ist Zeit für den nächsten cafe Latte. Macht's gut, liebe Grüße&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6737045898009597688?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6737045898009597688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/10/sacramento-ca-california-here-i-come.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6737045898009597688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6737045898009597688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/10/sacramento-ca-california-here-i-come.html' title='Sacramento, CA: California, here I come'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7576950712258733780</id><published>2011-09-27T03:06:00.001+02:00</published><updated>2011-09-30T19:21:10.887+02:00</updated><title type='text'>Carson City, NV: Fotos vom einsamen Highway 50 durch Nevada</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/CedarCityCarsonCity?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh6.googleusercontent.com/-Pq3r3_vxCn0/ToEN7INN4qE/AAAAAAAAWz8/XnKkLqt6u_A/s160-c/CedarCityCarsonCity.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/CedarCityCarsonCity?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Cedar City - Carson City&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7576950712258733780?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7576950712258733780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/cedar-city-nv-fotos-vom-einsamen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7576950712258733780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7576950712258733780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/cedar-city-nv-fotos-vom-einsamen.html' title='Carson City, NV: Fotos vom einsamen Highway 50 durch Nevada'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-Pq3r3_vxCn0/ToEN7INN4qE/AAAAAAAAWz8/XnKkLqt6u_A/s72-c/CedarCityCarsonCity.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4679755280733720079</id><published>2011-09-13T06:09:00.003+02:00</published><updated>2011-09-13T06:09:27.943+02:00</updated><title type='text'>Cedar City, UT: The kindness of strangers</title><content type='html'>Liebe Leute,es wird Zeit, dass ich mal wieder was ueber die Amis schreibe. Meine pathetischen Landschaftsbeschreibungen habt ihr wohl alle satt, abgesehen davon koennt ihr euch ja von den Fotos selber ein Bild machen und neidisch werden :-)Da auf meinen Fotos selten Menschen zu sehen sind (abgesehen von den mickrigen Selbstportraits, welche ich immer mal wieder versuche), muesst ihr wohl denken, dass es in diesem Land abgesehen von Streifenhoernchen und Eidechsen keine Lebewesen gibt... stimmt nicht ganz! :-) Ich kann nun bestaetigen, dass es definitiv Schlaengelviecher gibt (ich nenne sie liebenswert Ohnebeiner). Allerdings war diejenige, welche mir begegnet ist, schon fast tot (sprich, ein Auto hatte sie kurz vor Freddy's und meiner Passage ueberfahren, und sie zappelte noch im Todeskampf - ein echt huebscher Anblick...). Aber davon wollte ich eigentlich nicht schreiben, ihr sollt ja euer Abendessen noch geniessen koennen (mir jedenfalls war danach der Appetit vergangen)! Ne, heute will ich von den Zweibeinern, welche dieses Land besiedeln, berichten :-)Ich habe ja schon in meinem ersten USA-Eintrag von der Freundlichkeit der Amis geschwaermt. Mittlerweile habe ich mich daran gewoehnt und werde auch schon ziemlich amerikanisch, frage ich doch mittlerweile auch Hinz und Kunz zuerst mal, wie's ihnen geht und ob sie einen netten Tag hatten :-)Die Herzlichkeit der Leute hier geht aber weit ueber nettes Geplaenkel hinaus. Schon mehrfach haben Leute am Strassenrand angehalten, um mit mir zu plaudern, und sie sind immer neugierig und meist positiv eingestellt gegenueber meinem eher ungewoehnlichen Fortbewegungsmittel im Land der Autos. Zwar gibt es in der Tat wenige Radfahrer hier (bisher ca. ein halbes Dutzend getroffen), doch die meisten Autofahrer sind sehr zuvorkommend, wenn es ums Ueberholen auf der Strasse geht. Nur ganz selten muss ich zu Fluchwoertern greifen, wenn mich einer fast in den Strassengraben fegt (das ist keine lustige Sache, denn der Strassengraben liegt meist einen halben Meter weiter unten und ist eine Muell- und/oder Geroellhalde). Viele winken mir froehlich oder rufen mir ermunternde Worte aus dem geoeffneten Autofenster zu. Die vielen Harleyfahrer, welche mir begegnen, geben mir jedes Mal ein "thumbs up", und mittlerweile habe ich begriffen, dass es keine Aggression ist, wenn die Truckfahrer schon von Weitem hupen - sie tun mir einen Gefallen, damit ich nicht erschrecke, wenn sie an mir vorbeidonnern, denn egal, wie weit sie ausholen, der Luftzug weht mich fast vom Sattel. Die meisten winken auch immer. Wenn ich am Strassenrand anhalte, um mal wieder Luft zu holen, halten viele an, und fragen, ob alles ok ist, bieten mir Wasser, Bananen, etc. an. Auch auf dem Campingplatz werde ich oft angesprochen, die Ranger geben mir meist den schoensten Platz nahe der Toiletten und/oder mit Schatten. Einmal kam ich von einer Wanderung zurueck und fand ein Kilo der saftigsten Aepfel vor meinem Zelt mit einem Zettel dabei: "These Apples are from Capitol Reef, Chris". Leider weiss ich bis heute nicht genau, wer der gute Chris ist, vermutlich ein Rentner, den ich auf dem Camping im Capitol Reef getroffen hatte, und dem ich vorgejammert hatte, wie schade es sei, dass ich nicht mehr von den Selbstpflueck-Obstbaeumen dort mitnehmen koenne, wegen des Gewichts (im Capitol Reef gibt es ueberall solch wunderbare Obstgaerten, wo man fuer 1$ das Kilo soviele Fruechte pfluecken kann, wie man will- Aepfel, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, was das Herz begehrt...). Er muss mein Fahrrad im Bryce Canyon wiedererkannt haben und mir die Aepfel dagelassen haben. Schade, dass ich ihm nicht danken konnte, ich hab den Camping abgegrast, ihn aber nicht gefunden. In Escalante wurde ich von einer Mormonen-Grossfamilie zu Pizza, Salat und Kuchen (gibt's eine bessere Radlerdiaet?) eingeladen, einfach so, und es war - trotz einem Dutzend Kleinkinder - ein sehr netter Abend voller interessanter Diskussionen, ganz ohne Bekehrungsversuche. Ein anderes Mal fragte ich in einer Tankstelle nach einem guenstigen Motel (ich war grad unfreiwillig von oben geduscht worden und hatte keine Lust auf Zelten), und landete schliesslich zu einem superguenstigen Preis (mit Empfehlung der Dame von Texaco) in einem netten Motel. Auf einer gefuehrten Wanderung zu den Slot Canyons schenkte mir der Guide ein Halstuch, welches mit einem kuehlenden Gel gefuellt ist, und das man sich nass um den Hals bindet - es kuehlt stundenlang! So was koennen nur die Amis erfinden... aber es ist super, wenn man durch die Wueste radelt, und weit und breit kein Wasser in Sicht ist!Vorgestern ging mal wieder meine Sonnenbrille kaputt (das ist ja Tradition bei mir, ehrlich gesagt, hat diese Sonnenbrille bisher laenger gehalten, als alle andern zuvor). Da grad nur ein winziger Tante-Emma-Laden in der Gegend war, der keine neuen Sonnenbrillen anbot, fragte ich nach Superglue und bekam prompt eine Tube geschenkt. Noch besser kam es aber am Abend, als ich mich zum Campground durchfragte: Ein netter Herr von der nahen Fischer- und Hunting-Lodge (ausserhalb meiner Preisklasse als Uebernachtungsmoeglichkeit) bot mir an, dort gratis in den Unterkuenften des Personals zu naechtigen, da diese wegen Saisonende fast leer standen. Warme Dusche, kuscheliges Bett - keine Frage, das Zelt blieb im Packsack! Ausserdem wurde ich von den Lodge-Angestellten zu einem Glas Wein eingeladen, und am Morgen gabs feine Pancakes dazu, alles gratis. Ich war unendlich dankbar, nicht wegen dem "gratis", sondern einfach, weil die Leute so herzlich waren, und es draussen eiskalt und regnerisch war (ja, ich hab die Hitzewelle hinter mir gelassen, in den Bergen ist es wirklich kalt hier!). Gestern musste ich mich ueber den hoechsten der bisherigen Berge quaelen auf ueber 3150m Hoehe. Unterwegs wurde ich von einem Radrennen ueberholt, die Truppe fuhr von Salt Lake City nach Las Vegas. Wenn es bergauf geht, bin ich normalerweise ziemlich muehsam als Verkehrsteilnehmerin, denn ich bin so langsam, dass ich meist Schlangenlinien fahren muss auf der Strasse, um nicht umzukippen. Da es hier kaum Verkehr hat, ist das kein Problem, wenn ein Auto kommt, hoere ich es von weitem und halte mich ganz rechts. Die Velorennfahrer mussten mich aber muehsam ueberholen, weil ich sie nicht kommen hoerte, und ich erwartete schon die uebelsten Verwuenschungen. Marianne und ich hatten in Oesterreich ja solche Erfahrungen gemacht, dort wurden wir mal uebelst zusammengesch... von einem Rennradfahrer, weil wir mitten auf dem Radweg (wohlgemerkt, nicht auf der Strasse!) anhielten, um die Karte zu konsultieren, und er abbremsen und einen Bogen um uns fahren musste. Nicht die Bohne hier: alle gratulierten mir zu meiner Courage, den Berg mit Gepaeck zu bewaeltigen, riefen mir "good job", "safe trip", und was weiss ich fuer gute Wuensche zu, waehrend sie mich mit einem Laecheln ueberholten. Sie hatten natuerlich ein Support Vehicle dabei, welches sie regelmaessig mit Wasser und Snacks versorgte, und die beiden Support-Guys unterhielten sich eine Znuenipause lang mit mir, waehrend ich ihre Bananen verzehrte :-)Als ich endlich oben auf dem Berg ankam (die Rennradler sassen da wahrscheinlich schon alle unten im Tal in der Badewanne), war ich so durchnaesst und verfroren, dass ich meine Finger kaum mehr fuehlte (es hatte gewittert, geregnet und zuletzt sogar geschneit, dazu ein eiskalter Wind - not nice!). Grad kurz bevor ich meinem Iphone mein Testament diktieren wollte, weil ich sicher war, dass ich diesen Berg nicht ueberleben wuerde, tauchte im Nebelschwaden vor mir eine Ranger Station auf, und die hatten ein Kaminfeuer... da durfte ich ueber eine Stunde lang mein Hinterteil auftauen und meine Finger wiederbeleben. Es hat gewirkt, wie ihr seht, kann ich wieder tippen wie eine Wilde :-)Ich koennte noch viele solche Geschichten erzaehlen. Ich hatte ja viele Vorurteile gegen die Amis, von wegen oberflaechlich und so, und ein Koernchen Wahrheit ist schon dabei, aber es muss auch mal gesagt sein, dass Gastfreundschaft hier nach wie vor gross geschrieben wird. Von Misstrauen gegenueber Fremden merke ich nicht viel (gut, meine Haut ist weiss, und ich bringe Geld ins Land, ist ja klar...). Es ist schon so, dass einem das Land besser gefaellt, wenn man seine Vorurteile, linken Gedanken und oekologischen Prinzipien mal ausser Acht laesst. Natuerlich ist es eine Katastrophe, wieviel Abfall man hier produziert, ob man will oder nicht (ihr denkt, zuhause herrscht Verpackungswahn? Na, dann geht hier mal einen Kaffee trinken und ein Sandwich essen - im Restaurant wohlgemerkt, nicht als Take-out! Der Berg von Pappbecher, -teller, 20 Servietten pro Person, etc. ist umwerfend...), und wieviel von ebendiesem Abfall im Strassengraben landet, ist eine Tragoedie (ich kann davon ein Liedchen singen... ich koennte mir einen ganzen Hausrat zusammenstellen von dem, was am Strassenrand liegt). Und es ist wahr, dass man als Fussgaengerin v.a. in den groesseren Orten regelrecht verzweifelt, wenn man von A nach B will. Entweder liegt B nur auf der andern Strassenseite, aber man muss dazu eine 4-spurige Strasse ueberqueren, was entweder in einer Kamikaze-Uebung oder einem Umweg von einer Meile zum naechsten Fussgaengerstreifen (wo man minutenlang wartet, bis es gruen wird) endet. Oder aber B liegt "nur 12 Blocks weiter unten, gar nicht weit, 1 Minute Fahrt". Ja super, und ohne Auto? Meist hab ich abends keine Lust mehr, mit dem Velo durch die Stadt zu gurken, und geh zu Fuss, aber oft bin ich nach 10 Minuten herumirren so genervt, dass ich doch zurueck gehe und den Drahtesel hole :-)Ueber Politik versuche ich nicht zu diskutieren, ausser wenn ich mit Amtrak (Zug) reise, da sind nur die Gruenen unterwegs, da ist es sicher, dass man keine Kugel abbekommt :-). Apropos Kugel: die durchschossenen Verkehrsschilder sind ja schon beunruhigend, aber heute wollte ich in einem "Sporting goods" shop, also ein Sportgeschaeft, ein paar Dinge einkaufen, aber ich bin ab der Auswahl der Kanonen, die dort an der Wand hingen, so erschrocken, dass ich gleich wieder raus ging.Und das Fernsehprogramm der letzten Tage war, wie ihr euch vorstellen koennt, zum Schreien patriotisch (in den meisten Motels muss man fuer Privatsender zahlen und erhaelt nur die oeffentlichen Stationen). Ich find ja auch, dass 9/11 schlimm war, und dass man 10 Jahre danach daran gedenkt, ist total ok. Aber du liebe Zeit, kann man daraus ein Trara machen, da wird einem fast schlecht...Aber eben. Die eigenen Prinzipien und Vorstellungen sind nicht immer das Ein und Alles. Ich unterhalte mich gern mit den Amis, und es ist auch gar nicht schwierig, ueber andere Themen als Politik und Religion (auch so ein heisses Eisen, aber lassen wir das jetzt...) zu schwatzen. Seit ich erfahren habe, dass die Durchschnitts-Serviertochter hier 2.50$ pro Stunde verdient, gebe ich auch gerne meine 15%-20% Trinkgeld (hab mich langsam dran gewoehnt, die Tips und Taxes immer in allen Preisen einzukalkulieren, um mich nicht jedesmal ueber den Endpreis zu nerven...). Und dass hier andere Vorstellungen von Sauberkeit und Ordnung herrschen als zuhause, ist mittlerweile auch ok. Schliesslich kaempfen hier die meisten nur darum, ihren Job und/oder ihr Haus behalten zu koennen. Es ist schon schlimm, wenn man ploetzlich mit Leuten spricht, denen dies passiert (ist), und es nicht nur in der Zeitung liest. Andrerseits bin ich ueberrascht, wieviele Leute damit positiv umgehen - zum Beispiel der IT-Guy, welcher seinen Job verlor, und nun mit seiner Freundin mit Auto und Zelt durch den Suedwesten reist, seine ersten Ferien seit Jahren. Sorgen machen koenne er sich noch lange genug, meinte er. Ganz meine Meinung :-)So, nun hab ich auch mal wieder meine Moral gepredigt - morgen geht es ab in die Wueste Nevadas, die noch trockener und schattenloser als die in Utah sein soll (are they kidding?). Jedenfalls wuenschen mir alle viel Glueck, denen ich davon erzaehle, und raten mir immer, viiiiieeel Wasser mitzunehmen. Na, wenn sogar die Auto-Amis das meinen, dann muss es wohl stimmen :-)Ihr fragt euch jetzt, wieso ich dennoch so guter Dinge bin? Ganz einfach: weil ich weiss, dass ich mich nur an den Strassenrand stellen und winken muss, wenn ich nicht mehr weiterkomme - ein Fremder hilft hier immer, wenn jemand in Not ist. Naechstes Ziel ist Reno - die kleine Schwester von Las Vegas sollte fuer meine Gambling-Ambitionen reichen :-) Bis dann, herzliche Gruesse, have a nice day!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4679755280733720079?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4679755280733720079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/cedar-city-ut-kindness-of-strangers.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4679755280733720079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4679755280733720079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/cedar-city-ut-kindness-of-strangers.html' title='Cedar City, UT: The kindness of strangers'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7694266619697177452</id><published>2011-09-13T04:01:00.001+02:00</published><updated>2011-09-13T04:01:36.365+02:00</updated><title type='text'>Cedar City, UT: Fotos Escalante bis Cedar City</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/EscalanteCedarCity?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/-AbkkX2aWkh8/Tm6r5hsD8VE/AAAAAAAAWeo/O5USr4Txbr4/s160-c/EscalanteCedarCity.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/EscalanteCedarCity?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Escalante - Cedar City&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7694266619697177452?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7694266619697177452/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/cedar-city-ut-fotos-escalante-bis-cedar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7694266619697177452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7694266619697177452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/cedar-city-ut-fotos-escalante-bis-cedar.html' title='Cedar City, UT: Fotos Escalante bis Cedar City'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-AbkkX2aWkh8/Tm6r5hsD8VE/AAAAAAAAWeo/O5USr4Txbr4/s72-c/EscalanteCedarCity.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3829453485969695676</id><published>2011-09-05T00:36:00.000+02:00</published><updated>2011-09-05T00:36:20.092+02:00</updated><title type='text'>Escalante, US: Fotos Moab bis Escalante (Utah)</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MoabEscalante?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh4.googleusercontent.com/-w2y5kLkUapQ/TmPiSTrYToE/AAAAAAAAWLE/0YSfFf8KKEc/s160-c/MoabEscalante.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MoabEscalante?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Moab - Escalante&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3829453485969695676?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3829453485969695676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/escalante-us-fotos-moab-bis-escalante.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3829453485969695676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3829453485969695676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/09/escalante-us-fotos-moab-bis-escalante.html' title='Escalante, US: Fotos Moab bis Escalante (Utah)'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-w2y5kLkUapQ/TmPiSTrYToE/AAAAAAAAWLE/0YSfFf8KKEc/s72-c/MoabEscalante.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2289795567526994226</id><published>2011-08-29T07:17:00.001+02:00</published><updated>2011-08-29T07:17:50.239+02:00</updated><title type='text'>Hanksville, UT: cruising through the Redrocks</title><content type='html'>Hi everyone,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich nach 4 Tagen endlich wieder Zivilisation erreicht und befinde mich in der "one-Horse-town" Hanksville. Es hat aber alles, wovon ich in den letzten Tagen träumte: Dusche, ein feines Steak, ein Waschsalon und ein weiches Bett mit Airconditioning. Es braucht doch so wenig, um restlos glücklich zu sein ;-)&lt;br /&gt;Es ist ein zweischneidiges Schwert, wieder mit dem guten alten Freddy unterwegs zu sein: einerseits wahnsinnig schöne Landschaft und endlose Weite, andrerseits dreht sich alles nur um zwei Dinge: wo gibts Wasser und Schatten? Es ist nämlich unglaublich heiss hier, schon gegen Mittag klettert das Thermometer auf über 40 Grad, und da ich durch die Wüste radle, sind die paar wenigen Bäume fast so klein wie ich. Somit wird das eincremen von Sonnenschutz und Insektenspray zum stündlichen Ritual (nach 5 Minuten ist fast alles wieder weggeschwitzt), und zusätzlich zu meinem Gepäck muss auch noch täglich 10 Liter Wasser aufs Fahrrad - Schlepp, Schlepp...&lt;br /&gt;Nach einer mal wieder verspäteten Zugfahrt nach Moab besichtigte ich am ersten Tag den Arches Nationalpark, eine eindrückliche Landschaft aus redrocks  und natürlichen Steinbögen. Doch schon auf der Fahrt dorthin erlitt ich fast einen Kollaps, wären da nicht zwei nette Schweizer im Camper gewesen, die mir aus ihrem Kühlschrank eine eiskalte Cola spendierten. Welch ein Luxus!! Somit fühlte ich mich am nächsten Tag gestärkt, um die erste Etappe auf der Route nach San Francisco in Angriff zu nehmen. Doch obwohl ich um halb neun schon losfuhr (ein Rekord, wohlgemerkt!), hatte ich am Mittag erst ein Viertel der geplanten Strecke geschafft und war den Tränen nah. Ihr könnt euch die Hitze fast nicht vorstellen. Ausserdem schlich ich so langsam über die Hügel, dass mich Tausende von Insekten bei lebendigem Leib frassen. Kurz vor Sonnenuntergang erreichte ich dann endlich den angestrebten Camping, wo ich dafür mit einer grandiosen Abendstimmung vor roten Felsen und dem schönsten Sternenhimmel seit der Mongolei belohnt wurde, und diese erst noch mit niemandem teilen musste- ich war die einzige auf diesem abgelegenen Camping. Meine Lektion gelernt, stand ich am nächsten Morgen früher auf, und am übernächsten noch früher... Mittlerweile stehe ich um halb 5 auf und fahre kurz nach 6 los, sobald es hell genug ist, dass man die Hand vor den Augen sieht. Jawohl. Ich, Morgenmuffel-Queen, habe schon 20km in den Beinen, wenn bei euch erst der Wecker klingelt. Aber leider ist die morgendliche (relative) Kühle die einzige Zeit, wo ich vorwärtskomme. Danach brauche ich jeweils alle 3-4 km eine lange Pause im "Schatten" (meist kauere ich unter einem Grasbüschel oder robbe unter einen Felsen), um meine Hirnzellen vor dem Supergau zu bewahren, und komme daher meist erst abends an. Auch sind die Distanzen hier viel größer. Heute z.B. musste ich über 80km über die Berge, weil es dazwischen einfach nichts gab, was einem zum Überleben hilfreich sein könnte. Dafür werde ich mit Ausblicken belohnt, dass ich mich manchmal fast kneifen muss, um zu glauben, dass es wahr ist. Meine Reise führte mich zu den Natural Bridges (natürliche Steinbrücken in einem gigantischen Canyon), an historischen Indianersiedlungen vorbei, und zum Lake Powell, wo der berühmte Colorado-River zu einem See gestaut wurde. Dies war bisher eigentlich die einzige Enttäuschung, denn es stank wie eine Kloake und der Strand sah auch genauso aus. Dennoch sass ich den ganzen Abend im See (nein, das ist kein Tippfehler: ich sass IM See und las mein Buch!), um mich abzukühlen. Als positiv zu werten wäre da die Tatsache, dass dort eiskaltes Bier verkauft wird, eine Seltenheit im Mormonenstaat Utah, wo man sonst total auf dem Trockenen sitzt. Allerdings würde ich wohl mittlerweile alles trinken, solange es eisgekühlt ist, denn natürlich ist das Wasser, welches ich auf dem Fahrrad mitschleppe, eine Stunde nach Sonnenaufgang "seichwarm". So langsam erinnern sich aber meine Muskeln wieder an ihre Radlerfunktion, mein Hintern härtet sich wieder ab und sämtliches unnütze Zeug flog am dritten Tag in hohem Bogen in den Mülleimer. So geht es jeden Tag ein bisschen leichter, und heute gelang es mir sogar, vor einem drohenden Gewitter davonzufahren, obwohl der Gegenwind am Schluss so stark war, dass ich im Stehen trampeln musste, obwohl es bergab ging. Da es mit dem Wind jeweils auch so hübsch roten Sand aufwirbelt, der dann an meinem verschwitzen Körper klebt, sehe ich abends jeweils wie eine waschechte "Rothaut" aus;-) &lt;br /&gt;Morgen geht es nun kräftig in die Berge zu den Capitol reef, Grand Staircase und Bryce canyon Nationalparks. Das Gute daran: die Temperaturen werden auf über 2500m erträglicher sein, der Nachteil: tja, die Berge eben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, Klapperschlangen: bisher keine Spur von ihnen (Holz anfassen), dafür jede Menge Squirrels und Echsen, viele Hasen, ein paar Murmeli-artige Wüstenbewohner, blaue freche Vögel und Kolibris. Ah ja, und ein Skorpion auf dem Klo! An Wildlife mangelt es jedenfalls nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun werde ich mein Kingsize bed geniessen und wünsche euch guten Start in die Woche! &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2289795567526994226?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2289795567526994226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/08/hanksville-ut-cruising-through-redrocks.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2289795567526994226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2289795567526994226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/08/hanksville-ut-cruising-through-redrocks.html' title='Hanksville, UT: cruising through the Redrocks'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2680425855829645571</id><published>2011-08-18T07:12:00.001+02:00</published><updated>2011-08-18T07:12:31.381+02:00</updated><title type='text'>San Francisco, USA: roadtripping mit Chantal</title><content type='html'>Unser Roadtrip durch Northern California, Oregon und Washington ist leider schon vorüber, unser treuer rostroter Campervan (für die Jungs: ein Dodge Ram 1500 ;-) steht wieder beim Vermieter und hechelt dort wohl immer noch ob dem 800-Meilen-Ritt in 2 Tagen, von Seattle nach SF.&lt;br /&gt;Vor 3 Wochen fuhren wir los, etwas zittrig zunächst, über die vielen Freeways, welche in komplizierter Nummernfolge aus der Bay Area hinausführen. Doch nachdem wir die San Rafaelbrücke überquert hatten, befanden wir uns bereits im wunderschönen Marin County (hier leben die letzten Hippies;-). Wir übernachteten in Olema und genossen die erste Nacht in unserem Van - es schläft sich also auch ganz komfortabel im Auto, Antonia!&lt;br /&gt;Am nächsten Tag besuchten wir Point Reyes, eine wilde Halbinsel mit einem hübschen Leuchtturm (der erste von vielen!). Über Mendocino und den bei Velofahrern berüchtigten Leggett Hill (auch im Auto ganz schön konzentrationsfördernd) entlang wunderbaren Klippen schlängelt sich der kurvige und enge Highway Nr 1 nach Norden zu den berühmten Redwoods. Wir wechselten uns ab mit Autofahren, da man vor lautet Ah und Oh schnell mal im Straßengraben (oder Pazifik) landet, wenn man nicht auf die Strasse guckt. Erfreulicherweise sind auch sehr viele Radfahrer/innen unterwegs!&lt;br /&gt;Im Humboldt Redwood State Park fuhren wir durch die imposante "Avenue of the Giants", in der man sich selbst mit einem grossen Auto wie eine Ameise vorkommt!  Die "Mammutbäume" machen ihrem Namen alle Ehre. Auf einem Spaziergang mit einer Parkrangerin erfuhren wir viel Wissenswertes, wenn auch die beiden besserwisserischen Kinder, welche auch mitkamen, etwas nervten. Sie waren offenbar beide "homeschooled", und Mama (aka Lehrerin) machte aus allem ein Quiz. Gut für uns, wir wissen jetzt auch wieder, wie das genau mit der Fotosynthese funktioniert. Auch über poison ivy und poison Oak (eine Pflanze, gegen die die Brennnessel ein Weichei ist) sind wir nun bestens gebrieft ("leaves of Three, let it Be", na das kann sich doch ein Kind merken. Bloss hat leider vieles 3-zackige Blätter...). Bisher sind wir der pflanzlichen Tarantel entkommen. &lt;br /&gt;Im Prairie Creek State Park wanderten wir einen halben Tag durch die Redwoods und fühlten uns winzig. Ich dann gleich noch winziger, als wir später am Strand die erste Schlange auf diesem  Trip sahen. Ich sah, dass sie rot war, dann sah ich rot ;-) Chantal übernahm dann auf dem Rückweg heroisch die Führung und stampfte vor mir durch den Sand. &lt;br /&gt;Bald schon fuhren wir in Oregon ein und besuchten dort die Oregon Dunes, meterhohe Sanddünen, die sich auftürmen. Abends übernachteten wir meist in wunderschön am Meer oder im Wald gelegenen campgrounds, oft dinierten wir leckeren Seafood in schmucken Fischerdörfern, die vom Tourismus zwar entdeckt, aber noch nicht verdorben waren. &lt;br /&gt;Nach so viel Natur war es Zeit für die Stadt, sprich Portland. Hier gab es mal wieder etwas mehr Auswahl an Vegi-Menüs für Chantal, sowie tolles Bier (Portland ist bekannt für seine Brauereien), Kultur (Kino) und ein gediegenes Bett im Motel. Portland ist ziemlich hip, "artsy fartsy" (O-Ton Chantal) und war somit eine gute Abwechslung. Nun ging es nämlich in den riesigen Olympic National Park im äußersten Nordwesten Washingtons. Es ist angeblich die regenreichste Gegend der USA, wovon wir nichts bemerkt haben, die Sonne schien immer. Toll zum wandern! Wir erkundeten die Strände (mit hübschen Tidepools), den Regenwald und die Berge des Parks zu Fuss. Des weiteren bescherte er uns auch ein paar gastronomische Highlights, die Chantal in totale Verzückung versetzten (sie kann sich sicher noch an jedes Menü erinnern und teilt es euch vielleicht in den Kommentaren mit, ich bin da nicht so gut drin, mir das zu merken, es war einfach lecker!).&lt;br /&gt;Das Baden in den noch immer kalten Seen (der Schnee liegt noch recht tief, bis 1500m) liessen wir bleiben (nicht ohne es versucht zu haben!) und räkelten uns lieber in den Hot Springs (die Schwefel-Düfte weckten Erinnerungen an Island). &lt;br /&gt;Leider waren Chantals Ferien schon vorbei, und so nahmen wir die Fähre nach Seattle, und tags darauf stand wieder einmal ein Abschied bevor (nein, es war nicht der Abschied von den Wanderschuhen, der mir schwerfiel;-) Mir blieben immerhin noch 3 Tage länger, um mich auch vom liebgewonnenen Auto zu verabschieden, dafür hetzte ich ihn nochmals in die Berge, zum eindrücklichen Vulkan Mount St Helens. Dort genossen wir zusammen den perfekten Vollmond, dann brausten wir 2 Tage auf der Interstate 5 - bei dröhnendem Radio - nach Süden, unterbrochen nur dann, wenn mal wieder ein bekanntes Kaffee-Ketten-Logo auf einer gigantischen Werbung auf die nächste Ausfahrt aufmerksam machten, oder die ebenso berühmten "Golden Arches" ein immerhin vertrautes Menü anboten. Ein echt amerikanisches Ende für einen Roadtrip. Immerhin hatte ich noch ein paar gesunde Trauben im Auto, die ich jedoch vor der kalifornischen Staatsgrenze in Windeseile auffuttern musste (no fruit or vegetables in your car, ma'am?")!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich also wieder in SF, morgen geht's wieder per Zug zurück nach Utah, ab in die redrocks!  Die dritte Fahrrad-Etappe steht bevor, juppie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Have a nice Weekend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2680425855829645571?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2680425855829645571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/08/san-francisco-usa-roadtripping-mit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2680425855829645571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2680425855829645571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/08/san-francisco-usa-roadtripping-mit.html' title='San Francisco, USA: roadtripping mit Chantal'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-441272375629708934</id><published>2011-08-18T03:44:00.003+02:00</published><updated>2011-08-18T04:15:15.840+02:00</updated><title type='text'>San Francisco, USA: Fotos New York, Amtrak-Trainride, Roadtrip NoCal, OR, WA</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/NewYorkSeattle?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh6.googleusercontent.com/-MJz-g7zRo08/TkRkeXRBBjE/AAAAAAAAVm4/msv1SuTshD8/s160-c/NewYorkSeattle.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/NewYorkSeattle?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;New York - Seattle&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-441272375629708934?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/441272375629708934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/08/san-francisco-usa-fotos-usa-new-york.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/441272375629708934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/441272375629708934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/08/san-francisco-usa-fotos-usa-new-york.html' title='San Francisco, USA: Fotos New York, Amtrak-Trainride, Roadtrip NoCal, OR, WA'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-MJz-g7zRo08/TkRkeXRBBjE/AAAAAAAAVm4/msv1SuTshD8/s72-c/NewYorkSeattle.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7440429689283487985</id><published>2011-07-29T23:37:00.001+02:00</published><updated>2011-07-29T23:37:48.667+02:00</updated><title type='text'>Mendocino, US: Fotos Island-Deutschland</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/HusavikBisMommenheim?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/-SUydyPdzuN4/Th6zVbQAH9E/AAAAAAAAUfg/mYNxSjN4XWY/s160-c/HusavikBisMommenheim.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/HusavikBisMommenheim?authuser=0&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Husavik bis Mommenheim&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7440429689283487985?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7440429689283487985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/mendocino-us-fotos-island-deutschland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7440429689283487985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7440429689283487985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/mendocino-us-fotos-island-deutschland.html' title='Mendocino, US: Fotos Island-Deutschland'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-SUydyPdzuN4/Th6zVbQAH9E/AAAAAAAAUfg/mYNxSjN4XWY/s72-c/HusavikBisMommenheim.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2538992727843277651</id><published>2011-07-26T08:20:00.001+02:00</published><updated>2011-07-26T08:20:48.460+02:00</updated><title type='text'>San Francisco, USA: go west!</title><content type='html'>Hi there,&lt;br /&gt;Schon seit einer Woche befinde ich mich nun im Land der Superlative und bin echt begeistert. Viele Klischees wurden bestätigt (z.b. absoluter Security-Wahn bei der Freiheitsstatue oder dass extrem fettleibige Zugspassagiere im Golfcart zum Bahngleis gefahren werden, und vom ungesunden Essen will ich gar nicht anfangen) aber auch manche über den Haufen geworfen. Müsste ich einen Preis verleihen an das freundlichste Volk, welches mir auf dieser Reise begegnet ist, so würden die Amis wohl bei weitem gewinnen. Und von der unglaublichen Auswahl, die man überall von allem hat, bin ich total überfordert. Nur schon ein kühles Getränk kaufen wird zu einer größeren Übung, denn wie soll ich mich bloss zwischen 20 verschiedenen Eistee-Sorten entscheiden? Oder erst ein Wasser? Da gibt's sogar im kleinsten Kiosk vom isländischen Gletscherwasser bis zum blumenverschnörkelten Fidji-Wasser einfach alles. Komme mir wie eine totale Spießerin vor, wenn ich ne Flasche Evian kaufe...&lt;br /&gt;Nach geglückter Landung in New York, mit einem 6-Monate-Visumstempel im Pass und einem frisch geflickten und heil geflogenen Freddy in der Hand, stürzte ich mich bei 33 Grad in die Rushhour von Manhattan (hiiiiiilfe!). Am Dienstag kam auch Chantal an, und wir besuchten Ellis Island und das Immigration Museum. Hier stellten wir fest, dass schon die Immigranten vor 100 Jahren ähnliche Fragen über sich ergehen lassen mussten wie wir heute, z.b. ob sie gesund sind, genug Geld haben oder kommunistisches Gedankengut verbreiten wollen;-)&lt;br /&gt;Am Donnerstag ging dann unser grosser Zugtrip nach Westen los. Wir bestiegen den "Lakeshore Limited"-Zug nach Chicago, 19 Stunden im "Coach" (ein bequemer Flugzeugsitz) mit ein paar schrägen Passagieren, z.b. eine Dame, die die ganze Nacht mit einem imaginären Anwalt lautstark "telefonierte". Wir fuhren dem Hudson Valley entlang zu den grossen Seen. In Chicago stiegen wir auf den "California Zephyr" um, der uns in 50 Stunden nach San Francisco bringen sollte. Die Reise ging nun ziemlich komfortabel im Schlafwagen weiter, inkl. 3 Mahlzeiten im Speisewagen und endlos "free Coffee". Wir brausten durch die Kornkammer Amerikas (Illinois, Nebraska, Iowa), doch leider hat hier der Güterverkehr Vortritt, so dass wir bald einmal 7 Stunden Verspätung hatten. Dafür hatten wir viel Zeit, mit unseren Mitreisenden zu schwatzen, denn die Amis sind ja gar nicht scheu und können endlos quasseln!&lt;br /&gt;In Denver war dann fertig mit flach und endlosen Maisfeldern, wie aus dem Nichts steigen hier die Rocky Mountains bis über 3000m in die Höhe. Wir genossen tolle Aussichten durch Colorado und Utah und konnten den Sonnenaufgang über dem grossen Salzsee bei Salt Lake City genießen. Unserem Zug ging es leider nicht so gut wie uns, es gab ein Problem nach dem andern: zuerst war der Fäkalientank voll und alle Toiletten verstopften, dann fiel die Klimaanlage im Speisewagen aus - not cool, wir waren mitten in der Wüste von Nevada! Danach gabs nur noch Roastbeef- Sandwiches und Kentucky Fried chicken zu essen, was die Vegetarier im Zug verständlicherweise nicht so toll fanden. Kurz vor Sonnenuntergang tauchten dann die ersten Palmen auf, ein klares Anzeichen für Kalifornien und dem Ende einer laaaangen Zugfahrt. Sowohl Passagiere als auch die Amtrak-Angestellten waren froh, als wir viel zu spät in San Francisco eintrafen. Trotzdem war es eine tolle Reise, sowohl die Landschaften als auch die Menschen, die wir trafen. &lt;br /&gt;Heute genossen wir San Francisco und seine Annehmlichkeiten und fuhren über die Golden Gate Bridge. Diese Stadt gefällt uns sehr gut! Zum Glück komme ich später nochmals hier vorbei, denn es gäbe noch viel zu sehen. Übermorgen fahren wir los nach Norden auf Highway Nr 1 Richtung Seattle. Schönen Abend allerseits!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2538992727843277651?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2538992727843277651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/san-francisco-usa-go-west.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2538992727843277651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2538992727843277651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/san-francisco-usa-go-west.html' title='San Francisco, USA: go west!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1306891502416363553</id><published>2011-07-17T23:40:00.001+02:00</published><updated>2011-07-17T23:40:22.830+02:00</updated><title type='text'>Düsseldorf, DE: Eine Feier jagt die andere</title><content type='html'>Mittlerweile hat Antonias und mein Island-Abenteuer schon ein Ende gefunden und wir sind wieder auf der europäischen Kontinentalplatte, nachdem ich letzte Woche bereits meine Fühler nach Amerika ausstreckte beim Besuch von Thingvellir. Hier brechen die Kontinente auseinander, was einen tiefen Graben in der Landschaft hinterlässt. &lt;br /&gt;Zudem haben wir letzte Woche einen Buckelwal gesehen, sind auf der Snaefelsnes Halbinsel gewandert (hier befindet sich der Eingang zum Erdinnern, zumindest gemäß Jules Verne;-), haben süße Papageientaucher beobachtet und in der blauen Lagune gebadet. Außerdem haben wir in der Hauptstadt Reykjavik interessante Museen besucht und Harrys letztes Abenteuer angeguckt. Es war also ein toller Abschluss einer grossartigen Reise, auch das Wetter war uns sehr wohlgesinnt, es regnete kaum mehr. Wir hatten offenbar auch Glück bei der Routenwahl, denn vor einigen Tagen wurde die Ringstrasse dort, wo wir in der ersten Woche durchfuhren, von einem Gletscherfluss weggeschwemmt. Die Strasse ist für 3 Wochen gesperrt, die einzige Verbindung weg, außer um die ganze Insel rumzufahren... Das hätte Ärger gegeben, denn dann hätte ich die Hochzeit meines Bruders verpasst! Dieses Fest fand somit samt der 3. Trauzeugin in ihrem grünen Lady Gaga- Kleid statt und es wurde gross gefeiert dieses Wochenende. Sabine's Familie kommt aus Polen und so wurde nach schlesischen Bräuchen gefeiert. Es machte mir z.B. viel Spass, dem Bräutigam (aka Bruderherz) mit einem Kochlöffel auf die Finger zu hauen, während er versuchte, den Schleier der Braut aus den Haaren zu lösen. Auch eine improvisierte Romeo-und-Julia-Einlage mit dem Brautpaar gab viel zu lachen, und natürlich wurde viel und gut gegessen, getrunken (wir feierten auf einem Weingut!) und getanzt. Meine Zehen sind etwas lädiert nach einer wilden Tanzrunde "griechischer Wein", und Schuhe mit Absätzen werde ich in diesem Jahrzehnt keine mehr tragen, doch Lady Gaga hat viele Komplimente bekommen;-)&lt;br /&gt;Heute haben wir Sabines 30. Geburtstag gefeiert, trotz Regen im Garten, und ich habe mal wieder Abschied genommen von vielen Leuten, denn morgen fliege ich über den Atlantik nach New York, wo eine neue Reise-Etappe losgeht. Davon berichte ich euch dann von "ännetem Teich"! &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1306891502416363553?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1306891502416363553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/dusseldorf-de-eine-feier-jagt-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1306891502416363553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1306891502416363553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/dusseldorf-de-eine-feier-jagt-die.html' title='Düsseldorf, DE: Eine Feier jagt die andere'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-5272580068585454325</id><published>2011-07-03T23:10:00.000+02:00</published><updated>2011-07-03T23:10:59.579+02:00</updated><title type='text'>Husavik, IS: Fotos Oslo bis Husavik</title><content type='html'>&lt;table style="width:auto;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/BcTDTLFfwy5w2BOODeHJ2g?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/-vwrk15Fg_-U/ThC9vxBr9zI/AAAAAAAATU4/MiNcdNR1rjQ/s144/IMG_3813.JPG" height="108" width="144" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:right"&gt;Aus &lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/OsloBisHusavik?authuser=0&amp;feat=embedwebsite"&gt;Oslo bis Husavik&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-5272580068585454325?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/5272580068585454325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/husavik-is-fotos-oslo-bis-husavik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5272580068585454325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5272580068585454325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/07/husavik-is-fotos-oslo-bis-husavik.html' title='Husavik, IS: Fotos Oslo bis Husavik'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-vwrk15Fg_-U/ThC9vxBr9zI/AAAAAAAATU4/MiNcdNR1rjQ/s72-c/IMG_3813.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3347105819209390603</id><published>2011-07-01T00:04:00.001+02:00</published><updated>2011-07-01T00:04:56.166+02:00</updated><title type='text'>Berunes, IS: schwarzer Schnee, schwarze Erde, schwarze Socken*</title><content type='html'>Mittlerweile sind Antonia, ich und unser Ford Fiesta bereits 1 Woche in Island unterwegs und haben schon einiges erlebt. Unter der strahlenden fast-Mitternachtssonne landeten wir in Kevlavik und konnten bereits am ersten Tag dem Geysir Strokkur bei seinen Eruptionen im 5-Minuten-Takt zuschauen. Daraufhin wurden wir etwas übermütig und fuhren ins Hochland nach Landmannalaugar über eine üble Schotterstrasse, die eigentlich nur für Jeeps geeignet ist, und unseren Adrenalinspiegel mächtig nach oben trieb;-)&lt;br /&gt;Von Landmannalaugar wollten wir nach Thorsmörk wandern, ein 4-Tage-Trek über die Berge, vorbei an brodelnden heißen Quellen, Gletschern und Vulkanen, über Lavafelder und durch schwarze Sandwüsten. Viele Opfer mussten wir bringen, um diese tollen Landschaften zu geniessen: die erste Nacht schliefen wir im Auto, da die Hütte voll war (ich wiederhole: wir fahren mit einem Ford Fiesta), die zweite Nacht verbrachten wir in einer Berghütte, die noch tief im Schnee lag, so dass es kein fliessend Wasser gab und wir uns mit Schnee waschen und damit kochen mussten. In der zweiten Hütte am hübschen Aftavatn gab es dann bereits Wasser aus der Leitung, wir mussten es nur noch in Eimern in die Küche tragen, und der Hüttenwart der 3. Hütte hatte soeben die warmen Duschen für die Saison errichtet - er wurde von der weiblichen Fraktion der Wanderer sogleich zum Helden erkoren. In der letzten Hütte gab es dann den ultimativen Luxus, nämlich einen Shop, wo man Schokolade und Bier kaufen konnte;-) &lt;br /&gt;Der Weg war nicht so schwer, aber teilweise hart, da das Wetter in Island ziemlich unberechenbar ist (natürlich Regen, aber auch Sandsturm) und die Wanderwege ein bisschen abenteuerlicher verlaufen als daheim: z.b. durch eine eeeeewig lange Sandwüste, oder durch reissende Gletscherflüsse (Antonia machte die Erfahrung, dass Gamaschen nicht vor nassen Füßen schützen, wenn das Wasser über die Knie kommt). Wir machten auch die leidige Erfahrung, dass man Wollsocken ("die ultimativen wandersocken", meint Antonia) nicht zu nahe vor den Gasofen hängen sollte, weil das Brandlöcher gibt, und ich stellte fest, dass eine kalte Dusche nach den heißen Quellen zu einem argen Schnupfen führt. Somit sind wir also nach 4 Tagen viel weiser wieder in die Zivilisation zurückgekehrt und stürzten uns auf Pizza, Salat und Shampoo (nein, letzteres haben wir nicht verzehrt;-)&lt;br /&gt;Mittlerweile befinden wir uns in den Ostfjorden. Heute mussten wir unsere Wanderung zu den Ausläufern des Vatnajökull wegen Regens abbrechen, bewunderten dann aber eine Stunde später bei Sonnenschein die großen Eisberge auf dem Jökulsarlon. Hier in Berunes geniessen wir nun den Ausblick auf Schafe, Fjorde und die weissverschneiten Berge. Im Süden und im Hochland liegt auch noch massig Schnee, dort ist er aber grau, weil der Grimsvötn im Frühjahr alles eingeäschert hat.&lt;br /&gt;Morgen geht es weiter Richtung Myvatn, wo wir den Mücken den Garaus machen wollen;-)&lt;br /&gt;Herzliche Grüße aus dem schönen Island&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*title credits: Antonia&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3347105819209390603?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3347105819209390603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/berunes-is-schwarzer-schnee-schwarze.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3347105819209390603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3347105819209390603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/berunes-is-schwarzer-schnee-schwarze.html' title='Berunes, IS: schwarzer Schnee, schwarze Erde, schwarze Socken*'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4694384094962561031</id><published>2011-06-12T17:09:00.001+02:00</published><updated>2011-06-12T17:09:07.664+02:00</updated><title type='text'>Oslo, NO: goodbye norway!</title><content type='html'>Tja, jetzt wo ich Norwegen verlasse, scheint natürlich die Sonne...! In ein paar Stunden geht meine Fähre nach Fredrikshavn, von dort dann mit dem Zug langsam Richtung Süden in wärmere Gefilde. Norwegen macht es der Genussradlerin nicht gerade einfach mit seinen Wetterkapriolen! Die nächsten paar Tage werde ich in der Gegend von Mainz/Frankfurt verbringen, wo Lady Gaga ("that Dress") auf mich wartet und hoffentlich noch passt (oder rächt sich der norwegische fastfood?) und Freddy neue Finken bekommt, und ein bisschen gepimpt wird für unser USA-Abenteuer. Ich hoffe auf viel Sonne zum auftanken, bevor es wieder in die Nässe geht ins nächste Abenteuer: Island! &lt;br /&gt;Hiermit grüsse ich insbesondere die frisch (zivil-) vermählten Matthias und Sabine, ihr hattet ja keine kalten Füße (was man von mir im wahrsten Sinn des Wortes nicht behaupten kann ;-). Wünsche euch alles gute und bis bald in der Kirche! All the best, Kathrin &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4694384094962561031?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4694384094962561031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/oslo-no-goodbye-norway.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4694384094962561031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4694384094962561031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/oslo-no-goodbye-norway.html' title='Oslo, NO: goodbye norway!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-877440092690948115</id><published>2011-06-11T02:07:00.001+02:00</published><updated>2011-06-11T02:07:15.599+02:00</updated><title type='text'>Oslo, NO: Fotos Stavanger - Oslo</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/StavangerOslo?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh6.googleusercontent.com/-fjm-aQu6fJ0/TfJx_pJe1iE/AAAAAAAAS8Y/E2MpgP_V4AY/s160-c/StavangerOslo.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/StavangerOslo?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Stavanger-Oslo&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-877440092690948115?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/877440092690948115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/oslo-no-fotos-stavanger-oslo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/877440092690948115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/877440092690948115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/oslo-no-fotos-stavanger-oslo.html' title='Oslo, NO: Fotos Stavanger - Oslo'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-fjm-aQu6fJ0/TfJx_pJe1iE/AAAAAAAAS8Y/E2MpgP_V4AY/s72-c/StavangerOslo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6114670895001939414</id><published>2011-06-04T20:10:00.001+02:00</published><updated>2011-06-04T20:10:41.236+02:00</updated><title type='text'>Flåm, NO: zur Abwechslung mal zu Fuss unterwegs</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;Mittlerweile hab ich das regnerische Bergen verlassen und befinde mich derzeit in Flåm. Gestern bin ich mit dem Zug in die Berge gefahren und wollte es dann von Myrdal (800müm) sausen lassen bis Flåm am Fjord. Leider waren die ersten paar Kilometer des bekannten "Rallarwegen" alles andere als Freddy-tauglich, und der ärmste musste mal wieder über Steine hüpfen und sogar ein steiles Schneefeld queren. Das war ziemlich abenteuerlich, nun haben wir auch "snowsurfing" zur Liste unserer Aktivitäten hinzugefügt. &lt;br /&gt;Später gab es dann eine richtige Strasse,  welche entlang der berühmten Flåmbahn führt und durch ein sehr ursprüngliches Tal geht. Heute schien doch tatsächlich die Sonne, also hab ich die Wanderschuhe geschnürt und bin durchs Aurlandsdal gewandert. Hier gibt es einen eindrücklichen Canyon, dem man entlangwandern kann. Allerdings geht's über Stock und Stein, es gibt viele Bäche zu durchqueren (keine Brücken!), und ab und zu führt der Weg direkt unter einem Wasserfall hindurch (eiskalte Dusche inbegriffen). Es war eine tolle Wanderung, abgesehen davon, dass sie sehr lang ist und mir jetzt alles weh tut...&lt;br /&gt;Morgen erkunde ich die Fjorde hier noch per Schiff, bevor es weiter geht Richtung Oslo.&lt;br /&gt;Herzliche grüsse&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6114670895001939414?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6114670895001939414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/flam-no-zur-abwechslung-mal-zu-fuss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6114670895001939414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6114670895001939414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/flam-no-zur-abwechslung-mal-zu-fuss.html' title='Flåm, NO: zur Abwechslung mal zu Fuss unterwegs'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-8204191548322163610</id><published>2011-06-01T18:01:00.001+02:00</published><updated>2011-06-01T18:01:01.365+02:00</updated><title type='text'>Bergen, NO: greetings fra Bryggen</title><content type='html'>Gestern Abend sind Freddy und ich bei strahlendem Sonnenschein in Bergen eingefahren, dem vorläufigen Endziel meiner Europa-Radtour (ab jetzt geht's mit ÖV und Auto weiter). Ein gutes Gefühl! Ich hab dann auch ordentlich gefeiert mit einem feinen Steak und Wein, dass meine Kreditkarte fast einen Heulkrampf bekam, aber ich finde, nach so vielen Nudelsuppen hab ich was ordentliches verdient. So werde ich in den nächsten Tagen auch weiterhin vom grossen Gastronomie-Angebot in Bergen profitieren und mich beim Mexikaner auf wärmere Regionen freuen! &lt;br /&gt;In der letzten Woche bin ich nicht nur geradelt, sondern auch gewandert, und zwar auf den eindrücklichen Preikestolen hoch über dem Lysefjord. Fotos werden bald einmal folgen! Die letzten paar Tage bin ich weiter nordwärts geradelt, leider nicht so schönes Wetter, dafür nicht mehr so hügelig und viele Inseln. Habe ca. 1 Fähre pro Tag benötigt und viele windige Brücken überquert! Auf Karmøy fand ich auch wieder mal Unterschlupf bei "Warmduschern", nämlich bei James und Greta, die an einer wunderschönen Bucht auf dieser sehr ursprünglichen Insel leben. Super netter Abend mit noch zwei couchsurfer-Mädels aus den USA! Es war schön, mal wieder andere traveller zu treffen. In Kopervik traf ich auch 2 Neuseeländer, und hier gab es sogar Nachtleben (naja, eine Bar mit live Music), das war auch mal eine nette Abwechslung. Trotz der freundlichen Norweger ist es "on the road" nämlich schon recht einsam. Erst in den letzten zwei Tagen habe ich andere Radfahrer (ausschließlich Männer) getroffen, und die meisten hatten es sooo eilig, dass sie nicht viel Zeit hatten, ein Schwätzchen zu halten. Die machen alle über 100km am Tag und nie Pause, wie es scheint;-) Wo sind wohl all die gemütlichen Radlerinnen? &lt;br /&gt;Nun ja, Frau lernt, sich die Zeit auf dem Sattel zu vertreiben, z.b. singend (dumm nur, dass sie die Liedertexte nicht kennt) oder sie führt tiefsinnige Gespräche mit Freddy, der ein prima Zuhörer ist und mir nie widerspricht. Wären die Männer doch alle so...;-)&lt;br /&gt;Hier im hostel hat es natürlich viele traveller, und ein Kino gibt es auch! Heute ist das Wetter nämlich wieder sehr typisch für Bergen (die regenreichste Stadt Europas!) und eignet sich daher bestens für kaffeetrinken und shoppen (wusstet ihr, wie schwierig es ist, eine leere Tube für meine Hautcreme, bei der der Verschluss kaputt ist, zu finden?). Auch meine Exped-downmat wurde wegen eines Materialfehlers hier anstandslos ersetzt. Falls jemand ähnliche Pläne hat, kann ich Exped-matten nur empfehlen, der Kundenservice funktioniert super &amp; die Downmat ist megabequem! &lt;br /&gt;So, es ist Zeit für einen Latte macchiato, herzliche Grüße aus dem malerischen Bergen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-8204191548322163610?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/8204191548322163610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/bergen-no-greetings-fra-bryggen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8204191548322163610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8204191548322163610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/06/bergen-no-greetings-fra-bryggen.html' title='Bergen, NO: greetings fra Bryggen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-605981177361320699</id><published>2011-05-24T16:52:00.001+02:00</published><updated>2011-05-24T16:52:39.533+02:00</updated><title type='text'>Stavanger, NO: Fotos Mandal-Stavanger</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MandalStavanger?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh5.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/Tdu-MLvuqzE/AAAAAAAASMc/TbNjz4E49WU/s160-c/MandalStavanger.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MandalStavanger?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Mandal-Stavanger&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-605981177361320699?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/605981177361320699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/stavanger-no-fotos-mandal-stavanger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/605981177361320699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/605981177361320699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/stavanger-no-fotos-mandal-stavanger.html' title='Stavanger, NO: Fotos Mandal-Stavanger'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/Tdu-MLvuqzE/AAAAAAAASMc/TbNjz4E49WU/s72-c/MandalStavanger.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6468950945356848742</id><published>2011-05-22T18:25:00.001+02:00</published><updated>2011-05-22T18:25:28.441+02:00</updated><title type='text'>Brusand, NO: Höhenprofil = Höllenprofil</title><content type='html'>God aften,&lt;br /&gt;Tja, dass Norwegen nicht flach ist, kann ich jetzt bestätigen... Es geht nicht nur viiiiel bergauf, dazu gibt der Himmel auch alles an Nassem, was da ist. Die letzten paar Tage bin ich trotz Regen ziemlich ins Schwitzen gekommen und "dampfe" jeweils ganz ordentlich, wenn ich endlich oben ankomme. Dafür ist die Landschaft weiterhin der Hammer, Felsenküste, Fjorde und einsame Gebirgsstrassen sind meine täglichen Aussichten. Freddy macht auch ganz flott mit, wenn er auch schon wieder einen Platten hatte. Doch diesmal kamen gleich 2 Prinzen dahergeritten, auf Stahlrössern wohlgemerkt, und nahmen mir das Flickzeug gleich aus der Hand, um den Schaden fachmännisch zu reparieren! Leider waren sie erst 13 oder so, und ein Schloss hatten sie auch nicht. Aber immerhin hab ich einen neuen Trick gelernt, wie Frau den Flick noch besser aufbringen kann.&lt;br /&gt;Gestern hab ich 2 Pässe von der umwerfenden Höhe von 300m überquert (aber wenigstens waren sie ordentlich steil), so dass ich ziemlich stolz war am Abend. Leider konnte ich dies nichtmal ordentlich feiern, da es am Samstagabend ab 18h kein Bier mehr zu kaufen gibt in Norwegen... Sniff! Nun wird es wieder etwas flacher, und Stavanger ist nur noch eine Tagesetappe entfernt. Dort wartet endlich wieder etwas Zivilisation und es gibt dann mal eine Pause vom radeln, da ich die tollen Fjordlandschaften noch etwas zu fuss erkunden will (so Wetter will...) &lt;br /&gt;So, nun kommt wieder die Sonne raus, da will ich sie doch gleich begrüßen gehen und ihr zu Ehren einen Sonnentanz aufführen, damit sie noch ein bisschen bleibt.&lt;br /&gt;Machts gut, have a nice Week!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6468950945356848742?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6468950945356848742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/brusand-no-hohenprofil-hollenprofil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6468950945356848742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6468950945356848742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/brusand-no-hohenprofil-hollenprofil.html' title='Brusand, NO: Höhenprofil = Höllenprofil'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6148449834729742843</id><published>2011-05-17T19:32:00.003+02:00</published><updated>2011-05-17T19:36:05.988+02:00</updated><title type='text'>Mandal, NO: Fotos Wien-Mandal</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/WienMandal?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh6.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/TdKRVyh1mWE/AAAAAAAAR6w/ua8Ci5nD8Jg/s160-c/WienMandal.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/WienMandal?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Wien-Mandal&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6148449834729742843?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6148449834729742843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/mandal-no-fotos-wien-mandal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6148449834729742843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6148449834729742843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/mandal-no-fotos-wien-mandal.html' title='Mandal, NO: Fotos Wien-Mandal'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/TdKRVyh1mWE/AAAAAAAAR6w/ua8Ci5nD8Jg/s72-c/WienMandal.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7419028178734616477</id><published>2011-05-17T17:12:00.004+02:00</published><updated>2011-05-17T19:11:47.562+02:00</updated><title type='text'>Mandal, NO: Hip hip hurra, Norge!</title><content type='html'>hejhej,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, Norwegen, das ist ein wirklich nettes Land! Hier gefaellts mir prima, schon an meinem dritten Tag hier geraet das ganze Land in Freudentaumel ;-) Nein, Scherz beiseite, heute ist norwegischer Nationalfeiertag, und das nimmt man hier sehr ernst. Schon am Morgen frueh (fuer meine Verhaeltnisse, also um 9 Uhr) fængt es an mit einem Umzug der Primarschulen aus der Region, die alle schoen herausgeputzt und in der Nationaltracht die Hauptstrasse entlangmarschieren, dazu spielt natuerlich die Musik und die Mædels schwingen ihre Tambourenstøcke, in huebschen Uniformen dazu. Und alle schreien die ganze Zeit "Hiphip hurra", die Musik fetzt mit Trommelwirbeln und Marschmusik, es ist fast wie zuhause ;-)&lt;br /&gt;Am nachmittag kommen dann die Oberstufenschueler und Studenten und machen ihren etwas "alternativen" Umzug, nicht mehr ganz so folkloristisch, sondern eher wie Fasnacht. Sie fahren mit Umzugswagen durch die Stadt, bunt bemalt mit aktuellen Sujets, wie z.B. gewisse Diktatoren/Terroristen, tot oder lebendig (hej, ich hab heute Tagi Online gelesen und bin wieder up to date!), und in nicht sehr traditioneller Kleidung (sprich: die Mædels sind halbnackt, meinlieberschwan, muessen die frieren...). Auf das Abendprogramm bin ich ja gespannt... zum Glueck schlafe ich auf dem Camping, der etwas abseits liegt und daher schøn ruhig ist, auch wenn in der Stadt die Post abgeht.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist alles geschlossen ausser die Beizen, und ganz Norwegen, so scheint es, hat sich in Schale geworfen, wer keine Tracht oder Uniform hat, kommt schon wenigstens im Anzug. Ich fuehl mich mit meiner Windjacke und Radlerhose total underdressed... Immerhin habe ich einen "Norge"-Kleber fuer Freddy gekauft, so dass wir wenigstens nicht total unpatriotisch daherkommen, denn Fahnenschwingen ist natuerlich ebenfalls Pflicht heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine letzten zwei Tage in Daenemark waren noch recht abwechslungsreich. Zunæchst einmal erfolgte die geniale Etappe von Blokhus nach Løkken, wo die (offizielle!) Strasse direkt ueber den Strand fuehrt. Dies hatte mir ziemlich viel Sorgen bereitet, denn Freddy und ich møgen denn Sand nicht so sehr, da spulen wir normalerweise nur. Hier aber war der Sand schøn plattgefahren von den Autos, und es fuhr sich ganz prima, v.a. wieder mal mit tollem Rueckenwind. Der wirbelte auch ziemlich viel Sand auf, so dass ich noch gratis ein Peeling dazu erhielt ;-) Diese 15 km waren mit Abstand der Høhepunkt von Dænemark, das (nun, mit norwegischer Perspektive) einfach ein bisschen zuuu flach und sandig war fuer meinen Geschmack. &lt;br /&gt;Am letzten Tag machte ich noch einen Abstecher zu einem "versinkenden" Leuchtturm, der von einer mæchtigen Wanderduene eingedeckt wird, und in ein paar Jahren verschwunden sein wird. Ein schøner, poetischer Ort, irgendwie traurig und doch beeindruckend, diese Gewalt des Windes und des Meeres - irgendwie ein bisschen Sinnbild fuer Dænemark, welches diesen Kampf gegen die Sandduenen entlang der ganzen Westkueste fuehrt.&lt;br /&gt;Bei strømendem Regen fuhr ich dann im Fæhrhafen in Hirtshals ein, wo ich mir eine leckere Fischplatte zum Abendessen und als Abschiedsgeschenk von Dænemark gønnte. Am Sonntag nahmen Freddy und ich dann die Fæhre nach Kristiansand in Norwegen. Zur Ueberfahrt nur soviel: ich werde keine Matrosin in diesem Leben, und vermutlich auch nicht im næchsten... "Ladys and gentlemen, this is your captain speaking, due to bad weather we are encountering some slight turbulences..." Ha! Die møgen es "leichte Turbulenzen" nennen, ich finde, es war ziemlich hoher Wellengang, auch in meinem Magen. Leider - schlechte Planung meinerseits - waren die Seekrankheitstabletten zu tief unten im Gepaeck, um zu ihnen vorzudringen, so dass ich mich darauf konzentrierte, den Horizont anzustarren (man soll sich ja eine unbewegliche Linie suchen und diese fixieren), und zu hoffen, dass er nicht in den Regenwolken verschwinden wuerde. Ich war ziemlich froh, als wir wieder festen Boden betraten, und hoffte, dass auch der Boden in Kristiansand møglichst bald aufhøren wuerde, zu schwanken. In Kristiansand genoss ich den ersten norwegischen Fischburger, doch wo die Jugi auf dem Stadtplan sein sollte, war nur eine riesige Baugrube, und der Camping war - wie es schien - schon seit Jahren geschlossen. Dies und die Tatsache, dass die Sonne schien, bewogen mich dazu, vom norwegischen "Jedermansrecht" Gebrauch zu machen, das besagt, dass frau irgendwo kampieren darf, solange es nicht ausdruecklich verboten oder Privatbesitz ist. Dazu fuhr ich ca. 10 km aus der Stadt, an einen wunderschønen See namens Kvislevann und schlug dort mein Zelt auf. Definitiv der schønste Uebernachtungsplatz bisher! Ich schlief allerdings ein bisschen nervøs, weil immer wieder (auch um 11 Uhr nachts!) noch Spaziergænger und Mountainbiker vorbeifuhren, es ist ja noch sehr lange hell hier oben. Am Morgen, als ich grad meinen Kaffee kochte, kamen dann auch zahlreiche Huendeler vorbei und alle kamen, wie ganz selbverstændlich, zu mir rueber und fragten mich aus: Wo kommst du her, wo willst du hin, etc. Sie geben mir Tipps fuer die Route, sagen mir, wo ich einkaufen kann, und wo es huebsch ist, um Pause zu machen. Einfach wunderbar, diese Leute! Und es geht den ganzen Tag so weiter, egal wo ich anhalte, die Norweger sind einfach ein neugieriges Volk. Zum Glueck kønnen hier alle so gut englisch (oder deutsch), denn so kann ich mich prima mit den Leuten unterhalten. Norwegen ist mir auf Anhieb sehr sympathisch! Alle sind ausnahmslos nett zu mir, helfen mir, sind kontaktfreudig... ganz anders als bisher (gut, in Deutschland waren die Leute auch sehr freundlich, aber nicht sooo neugierig!). Sogar auf dem Zeltplatz am Abend, als ich grad ins Zelt kriechen will, werd ich noch ausgequetscht, obwohl ich im Piji bin und es tierisch kalt ist... aber ich mag es lieber so, als wenn die Leute nur gleichgueltig an mir vorbeifahren, wenn ich einen Platten habe ;-) (hier hat es bisher noch keinen gegeben, hiphip hurra!)&lt;br /&gt;Landschaftlich ist Norwegen der Hammer, hier gibt es lauschige Wælder, blaue Seen, viele tolle Ausblicke aufs Meer, eine wunderbare Felsenkueste, mit tausenden vorgelagerten Schæreninseln, und ueberall wie rote Farbtupfer diese skandinavischen Holzhæuscher, alle in diesem huebschen rostrot (oder weiss) gestrichen, ganz wie aus dem Ferienprospekt. Leider sind die schønsten Klippen immer bereits "besetzt" mit Ferienhæuschen oder Bootshæuschen, so dass ich etwas suchen muss, um ein schønes Plætzchen fuer mein Picknick zu finden, aber fuendig werd ich immer! Leider kommen diese wunderbaren Ausblicke zu einem ziemlich heftigen Preis (und ich meine damit nicht das allgemein bekannte hohe Preisniveau in Norwegen), næmlich einer ziemlich huegeligen Kuestenstrasse. "Ziemlich" ist fuer einen Autofahrer passend, fuer eine Radfahrerin mit zuviel Gepaeck und zuwenig Muckis wie mich ist es eine Achterbahn, rauf-runter-rauf-runter-rauf-runter... Wenn ich schwitzend oben ankomme und mich auf die Abfahrt freue, ist es immer mit einem Wermutstropfen, denn ich sehe schon die næchste Steigung kommen. Manchmal, wenn ich Glueck habe, kann ich es sausen lassen und komme bis halbwegs in die næchste Steigung, aber meist muss ich unverhofft irgendwo bremsen (und fluchen). Darum war nun heute so oder so (Feiertag hin oder her) ein Pausentag nøtig, um meinen Muskelkater zu kurieren. Das Høhenprofil fuer die næchsten paar Tage læsst leider die letzten zwei wie ein Witz aussehen, und der Wind weht nun leider auch aus der falschen Richtung... somit versuche ich, dies mit ein paar festlichen Bierchen zu verdrængen. Vermutlich ist es kosmische Gerechtigkeit, dass jetzt, wo die Landschaft und die Menschen mich vom Hocker hauen, mich das Wetter im wahrsten Sinn des Wortes auch vom Sattel fegt ;-) Ausserdem kann ich mich ja nicht beschweren, ich hatte 2 Wochen fast konstanten Rueckenwind durch ganz Dænemark, und ich konnte sehen, dass die Bæume meist in die andere Richtung wuchsen (siehe Fotos, welche sogleich folgen), also war das wohl viel Glueck.&lt;br /&gt;So, nun werde ich noch etwas mit den sympathischen Norwegern ihre "Freiheit und Unabhængigkeit", wie es mir erklært wurde, feiern und wuensche euch schønen Abend. &lt;br /&gt;Ganz herzliche Gruesse aus Norge, feiert ein bisschen mit, ihr freien Schweizer/innen ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7419028178734616477?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7419028178734616477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/mandal-no-hip-hip-hurra-norge.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7419028178734616477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7419028178734616477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/mandal-no-hip-hip-hurra-norge.html' title='Mandal, NO: Hip hip hurra, Norge!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3325084770800461630</id><published>2011-05-12T17:12:00.000+02:00</published><updated>2011-05-13T22:51:11.652+02:00</updated><title type='text'>Fjerritslev, DK: Pffffttt... Plattenserie</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die letzten paar Tage bin ich fleissig gen Norden geradelt, begleitet von einem wunderbaren Rueckenwind (s.a. letzter Eintrag) und bis gestern praechtiges Wetter. Sozusagen als Ausgleich dazu wurden die Radwege immer abenteuerlicher: erst Kies- und Waldwege, dann fiese Schotterpisten, dann nur noch Sandfurchen... der arme Freddy (mein Fahrrad, fuer die, welche´s noch nicht mitbekommen haben) musste ziemlich kaempfen in den letzten Tagen. Er hat auch mehrfach versucht, mich abzuwerfen, besonders dann, wenn mal wieder extrem tiefer Sand in der Kurve lag, doch es ist ihm zum Glueck nur gelungen, mich aus dem Gleichgewicht zu bringen, und schlingernd vor mich hinzufluchen. Er ist halt schon nicht der Groesste, und hat mit den harten Bedingungen recht zu kaempfen. Ich motiviere ihn (und mich!) immer damit, dass das ein gutes Training fuer die Anden ist, und es auf der Carretera Austral noch viiiiel groessere Kieselsteine geben wird. Ausserdem bekommt er jeden Morgen eine frische Blume an den Lenker gesteckt, aber irgendwie hat diese Besaenftigungstaktik nicht gewirkt :-)&lt;br /&gt;Vorgestern abend hat er sich dann geraecht: Ich war gerade im Endspurt der Tagesetappe, es war kurz vor 18 Uhr (dann machen die Supermaerkte in den kleinen Doerfern zu, und hier gibts nur klitzekleine Doerfer, wo man schon dankbar sein muss, wenn es ueberhaupt einen Supermarkt gibt) und ich war noch 10km vom naechsten Dorf/Camping entfernt, da war die Luft bei Freddy definitiv draussen und er ging auf den Felgen. Nach dem Motto: "OK, dann machen wir halt mal Pause und geniessen die Landschaft, anstatt uns aufzuregen" packte ich also mein Flickset aus (das war natuerlich, da noch nie gebraucht, gaaaaanz tief unten in den Packtaschen) und liess mir auch viel Zeit dabei, das Werkzeug zu sortieren. Freddy wurde gut sichtbar am Strassenrand auf den Kopf gestellt, Hinterrad abmontiert und ich hoffte, dass nun ein strahlender Prinz in glaenzender Ruestung vorbeigeritten kommt, der mir nicht nur mein Fahrrad flickt, sondern mich mangels Einkaufsmoeglichkeiten auch gleich noch mit auf sein Schloss zum Nachtessen etc. mitnimmt. Leider zerplatzte diese Seifenblase mit einem leisen "Plopp", denn es kam niemand vorbei, mit oder ohne Ruestung, also musste frau selber Hand anlegen, was sie dann dank perfekter Ausbildung in zahlreichen Fahrradkursen auch meisterhaft (naja...) geschafft hat. Im Dorf angekommen, gab es sogar noch einen Megamarkt, der bis 20h offen hatte, womit saemtliche Prinzen unnoetig wurden ;-)&lt;br /&gt;Gestern morgen musste ich dann erneut in den Untiefen meiner Packtaschen wuehlen, um die schon fast mit dem Boden der Packtasche verschmolzenen Regensachen hervorzukramen, denn der Himmel hatte alle Schleusen geoeffnet. Nach einer nassen, langen Fahrt (ich wollte unbedingt in die naechste Jugi bei dem schlechten Wetter) lieferte Freddy sein bisher fiesestes Manoever: wieder mal kurz vor 18h, bei stroemendem Regen, mitten im Wald am A... der Welt (noch 20km zur Jugi!) machte er erneut Pfffffffft (ich koennte schwoeren, mit einem haemischen Grinsen). Nicht witzig, Freddy!! Diesmal brauchte ich ein bisschen laenger, und - selber schon bis auf die Knochen nass - durchnaesste auch noch meine ganze Notfalltasche (dort befindet sich Flickzeug und Apotheke) in der Suche nach dem zweiten Ersatzschlauch (ich war am Tag zuvor zu faul gewesen, um den Schlauch zu flicken, sondern hatte einfach einen neuen genommen). Aber auch unter widrigen Umstaenden (erneut keine Prinzen im Anmarsch) schaffte ich diesmal die Reparatur (inkl. Loch finden und zukleben), und als ich strahlend das Rad wieder einhaengte, kam prompt ein Regenbogen (und damit die Sonne) zum Vorschein. Meine Scheibenbremskloetze muss dies dermassen verdattert haben, dass sie gleich rausfielen, und ich nun definitiv keine Nerven mehr hatte, diese wieder reinzumanoevrieren. Also fuhr ich mit nur einer Bremse in die Jugi, total durchnaesst und erledigt, aber hauptsache trocken schlafen (und obwohl der lokale Golfklub eine sehr laute Feier in der Jugi veranstaltete, schlief ich wie eine Tote).&lt;br /&gt;Heute war also Ruhetag angesetzt: Freddy versoehnen und professionell flicken lassen, Waesche waschen, mal wieder was von mir hoeren lassen und einfach rumhaengen.&lt;br /&gt;Hier in Fjerritslev geht zwar nicht die Post ab, aber es hat immerhin zwei Supermaerkte, einen Fahrradladen, viele Autowerkstaetten und sogar ein Kino (leider nur danske filme). Nur die Bar hab ich noch nicht gefunden... ;-)&lt;br /&gt;Nun stehen noch ca. 2 Tagesetappen Daenemark an, bevor ich nach Norwegen schippere, auf das ich mich sehr freue, obwohl das Wetter wohl dort nicht besser wird. Daenemark ist auf die Dauer etwas langweilig - immer nur Duenen, flunderflach, viel Sand, immerhin ein bisschen Wald ab und zu. Die Farbe beige herrscht vor (auch hier hat es kaum geregnet in den letzten Monaten). Das Meer ist meistens hinter den Duenen versteckt, und ich sehe es oft nur abends, wenn ich noch die Energie habe, ueber letztere zu klettern, um mir den Sonnenuntergang anzuschauen. Die Daenen sind ein freundliches Volk, aber nicht sehr gespraechig, und andere Radfahrer/innen habe ich bisher kaum getroffen. Anfangs hatte es noch enorm viele deutsche Senioren, die eher gespraechig waren und neugierig nachfragten, wo ich denn mit dem kleinen Fahrrad hinwill. Aber je weiter weg von der Grenze, je weniger Teutonen.&lt;br /&gt;Daher freue ich mich auf ein bisschen - wenigstens geographische - Abwechslung, auch wenn dies natuerlich heisst, dass es in die kleinen Gaenge geht (sprich: Berge). Andrerseits frage ich mich natuerlich, ob in Norwegen die Zeltplaetze so komfortabel sind wie hier... mittlerweile bin ich ja der Hightech-Profi (einheitlich ist naemlich nur, dass ueberall eine Campingcard verlangt wird). Ob Chip-, Magnet-, RFID-Karte oder gute alte Jetons zum Bedienen der Dusche, der Waschmaschine, etc., I´ve seen it all.&lt;br /&gt;So, nun wird der liebe Freddy noch geputzt, damit er morgen auch gut gelaunt ist - es steht noch die Koenigsetappe bevor: morgen fuehrt der Nordseekuestenradweg direkt ueber den Strand, also vieeel vieeel Sand... Mal schauen, ob wir das packen, oder ob wir die Autobahn nehmen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3325084770800461630?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3325084770800461630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/fjerritslev-dk-pffffttt-plattenserie.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3325084770800461630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3325084770800461630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/fjerritslev-dk-pffffttt-plattenserie.html' title='Fjerritslev, DK: Pffffttt... Plattenserie'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-618977386872685130</id><published>2011-05-08T20:39:00.001+02:00</published><updated>2011-05-08T20:39:20.199+02:00</updated><title type='text'>Hvide Sande, DK: Ode an den Rückenwind</title><content type='html'>[Melodie: "oh Tannenbaum"]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Rückenwind, oh Rückenwind, wie toll sind deine Böen!&lt;br /&gt;Du bläst mich flink durchs ganze Land,&lt;br /&gt;Auch wenn die Strasse ist voll Sand,&lt;br /&gt;Oh Rückenwind, oh Rückenwind,&lt;br /&gt;Du darfst mich gern begleiten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Seitenwind, oh Seitenwind, &lt;br /&gt;Blas mich nicht von der Strasse.&lt;br /&gt;Du fegst wie wild in meine Speich'n&lt;br /&gt;Ich geb mir Müh, dir auszuweich'n&lt;br /&gt;Oh Seitenwind, oh Seitenwind,&lt;br /&gt;Dreh doch bitte die Richtung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Klagelied auf den Gegenwind folgt erst, wenn erfahren;-) ]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-618977386872685130?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/618977386872685130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/hvide-sande-dk-ode-den-ruckenwind.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/618977386872685130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/618977386872685130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/hvide-sande-dk-ode-den-ruckenwind.html' title='Hvide Sande, DK: Ode an den Rückenwind'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1490734062551426259</id><published>2011-05-06T19:22:00.001+02:00</published><updated>2011-05-06T19:22:37.217+02:00</updated><title type='text'>Ribe, DK: Die Tag-Queen ist entthront</title><content type='html'>God aften Schweizen!&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich im Königreich Dänemark angekommen und habe schon viel Meerluft geschnuppert. Per Island-Hopping bin ich gestern von Sylt nach Rømø geradelt (mithilfe der Fähre, versteht sich). Auf dieser dänischen Insel ist es sehr flach, sandig und windig. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn ich war ziemlich k.o. am Abend. Dave aus München, mein Nachbar auf dem gigantischen Zeltplatz, hat mir netterweise 2 Bier spendiert und auch seinen Grill angefeuert, so dass es ein sehr gemütlicher Abend wurde, trotz kaltem Nordwind. Tja, das Wetter ist zwar weiterhin prächtig, aber doch einiges kühler als in den Donau-Auen! Heute bin ich dann über einen endlos erscheinenden Damm aufs dänische Festland und bis nach Ribe gefahren, der ältesten Stadt Skandinaviens. Leider beschränkt sich mein dänisch auf ein paar Worte aus dem Cykelguide (jeg taler ikke dansk, jeg forstår ikke hvad du siger), mit Euro ist auch Schluss, und ich hatte mich gerade an das "Mojn!" gewöhnt, das man ja auch noch spätabends verwenden kann. Aber nette Radwege haben sie hier! Und die Campingplätze sind voll Hightech. Man erhält so eine RFID-Chipkarte, mit der man heisses Wasser aus den Duschen zaubern kann. Doch trotz meinem Ehrentitel als unbestrittene Tag-Queen musste ich eine alte Oma fragen, wie das denn nun funktioniert... Sie hat nur mitleidig gelächelt und meine Karte mit Schwung vor dem Wasserhahn hin- und hergewedelt. Und oh Wunder, das Wasser fliesst warm... Seufz, die Krone kann ich mir wohl abschminken. Aber ansonsten ist Dänemark sehr malerisch: Rapsfelder, Strohdächer, Windmühlen, gutes Bier und scharfe Meerettichsauce (hab mir eine Tube mit Aufschrift "mild" gekauft und meine Augen tränen jetzt noch...).&lt;br /&gt;Heute Abend werde ich dem Nachtwächter von Ribe folgen und seinem Wächterlied lauschen. &lt;br /&gt;Farvel, vi ses, vejret idag er godt, Viva el Cykel!&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1490734062551426259?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1490734062551426259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/ribe-dk-die-tag-queen-ist-entthront.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1490734062551426259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1490734062551426259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/ribe-dk-die-tag-queen-ist-entthront.html' title='Ribe, DK: Die Tag-Queen ist entthront'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3273777079893225518</id><published>2011-05-03T17:31:00.001+02:00</published><updated>2011-05-03T17:31:49.434+02:00</updated><title type='text'>Hamburg, DE: die 2. Etappe beginnt</title><content type='html'>Hallo miteinander, &lt;br /&gt;Uff, ich habe es geschafft, mich, mein Bagage und den eingeklappten Freddy in den Nachtzug zu verfrachten und bin heute morgen im Norden angekommen. Ich muss zugeben, ich war gar nicht traurig, Wien zu verlassen, und ziemlich erfreut, dass die Norddeutschen genauso nett sind wie die im Süden. Die Zugbegleiterinnen der ÖBB demonstrierten nochmals den worst Public Service ever, wie in Wien oft erfahren, und liessen das Licht in unserem Schlafwagen die ganze Nacht an, so dass ich kein Auge zumachte. Trotzdem hab ich eine im wahrsten Sinne "coole" Hafenrundfahrt gemacht (sehr spannend, muss definitiv einmal im leben auf einem Frachtschiff über den Atlantik oder so!) und der Reeperbahn einen verschlafenen Besuch abgestattet. Naja, "gesehen" hat man sie wohl nicht, wenn man um 4 Uhr nachmittags durchspaziert, aber es gibt auch um diese Zeit schon genug "Fleisch" zu sehen (und ein Haufen Penner;-). &lt;br /&gt;Mittlerweile habe ich bereits zwei Pakete abgeschickt (hab in Wien noch Schuhe passend zu Lady gaga-Kleid gefunden), so dass der arme Freddy nicht kollabiert, und kann nun ganz erleichtert weiterfahren. Morgen gehts mit dem Zug bis Westerland (Insel Sylt), und von dort dann endlich wieder per Pedal weiter nach Dänemark. Das Radeln hab ich im Großstadtdschungel schwer vermisst! Freue mich auch riesig auf die Nordsee (und hoffentlich viel Rückenwind!)&lt;br /&gt;Bis bald aus Dänemark, K.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3273777079893225518?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3273777079893225518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/hamburg-de-die-2-etappe-beginnt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3273777079893225518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3273777079893225518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/05/hamburg-de-die-2-etappe-beginnt.html' title='Hamburg, DE: die 2. Etappe beginnt'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3711171028845112392</id><published>2011-04-29T19:22:00.001+02:00</published><updated>2011-04-29T19:22:46.089+02:00</updated><title type='text'>Wien, AT: Fotos Regensburg bis Wien</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/RegensburgWien?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh6.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/TbroJui2GOE/AAAAAAAARNI/Hk2sKjHi8Z0/s160-c/RegensburgWien.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/RegensburgWien?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Regensburg-Wien&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3711171028845112392?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3711171028845112392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/wien-at-fotos-regensburg-bis-wien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3711171028845112392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3711171028845112392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/wien-at-fotos-regensburg-bis-wien.html' title='Wien, AT: Fotos Regensburg bis Wien'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/TbroJui2GOE/AAAAAAAARNI/Hk2sKjHi8Z0/s72-c/RegensburgWien.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6675631021023598142</id><published>2011-04-29T10:31:00.001+02:00</published><updated>2011-04-29T10:31:40.613+02:00</updated><title type='text'>Wien, AT: holpriger Start in der Hauptstadt.</title><content type='html'>Wir sind gestern mittag in der Metropolis angekommen und waren zunächst nicht sehr begeistert: die Wiener mögen uns Radlerinnen nicht so sehr und blaffen uns an, wenn wir nicht genau auf dem Radweg fahren. Die Tourist info suchen wir auch eine gefühlte Ewigkeit, nix ist beschildert... Und im hostel machen sie erst mal Pause, als wir eintreffen. Mein Fahrrad braucht eine Reparatur, doch im Fahrradladen treffen wir den ersten netten Menschen im Wien, also bin ich wieder etwas versöhnt. Abends fahren wir eine runde mit dem Tram und entdecken das kuriose Wien außerhalb der Touristenzone: z.b. ein Bestattungsunternehmen, wo es Urnen in Fußball-Form gibt;-)&lt;br /&gt;Heute gucken wir die Hochzeit des Jahres und bestaunen die Hüte der Ladies. Dieses Wochenende geniesse ich noch Wien und Österreich, bevor ich am Montag nach Hamburg fahre und in den Norden kurble. Servus!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6675631021023598142?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6675631021023598142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/wien-at-holpriger-start-in-der.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6675631021023598142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6675631021023598142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/wien-at-holpriger-start-in-der.html' title='Wien, AT: holpriger Start in der Hauptstadt.'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3885583462042321648</id><published>2011-04-26T15:50:00.002+02:00</published><updated>2011-04-26T16:03:35.965+02:00</updated><title type='text'>Krems, AT: Werden sich Lady Gaga und Freddy verstehen?</title><content type='html'>Hello everyone,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind gestern abend kurz vor dem grossen Wolkengiessen in Krems angekommen und haben uns in der Jugi breitgemacht. Heute ist Ruhetag, und wir haben Kleider gewaschen und das ganze Zimmer in der Jugi damit vollgehängt... es tropft nun also auch drinnen, nicht nur draussen ;-)&lt;br /&gt;Die letzten Tage sind wir durch die schöne Weingegend der Wachau gefahren und haben Marillenschnaps degustiert (und sind dann auf unseren schweren Fahrrädern etwas rumgeeiert...). Auch das Kloster Melk sowie einige Burgruinen haben wir erklommen, um mal ein paar andere Muskeln als die Wädli zu aktivieren. &lt;br /&gt;Hier in Krems ist nun eher City-Vergnügen angesagt: Marianne ist ganz eifersüchtig auf mein iphone (sie hat ein Blackberry) und will auch eins kaufen. Ich hab unterdessen all meinen Mut zusammengenommen und bin in voller Reiseradler-Montur in ein hübsches Damenkleidergeschäft gelaufen (und ob der baffen Blicke gleich wieder raus). Dann hat mich aber doch noch ein wunderhübsches, grünes Kleid aus einem Schaufenster angelacht, und die Verkäuferin war auch ganz nett, hat überhaupt nicht blöd geguckt und mir gaaaaanz viele Komplimente gemacht (wirkt immer), so dass ich nun eingekleidet bin für die Hochzeit meines Bruders im Juli. Mein Kleid heisst Lady Gaga, es ist voll cool (keine Panik, Sabine, es ist wirklich schick!), und sogar bequem. (Naja, die Kreditkarte war nicht so begeistert, aber lassen wir das ;-) Jetzt kommt natürlich der nächste Stress: Kleid muss mit aufs Fahrrad (ohne Schaden zu nehmen), wenigstens bis Wien, von wo aus dann ein Paket nachhause geschickt wird. Und ich brauche Schuhe, o graus (das ist für mich ehrlich gesagt das grössere Problem). Und vielleicht Schmuck?? Und eine Handtasche wäre wohl auch nicht schlecht. Und passende Unterwäsche, eine Damenschneiderin, welche mir das Kleid kürzt, und aaaachchh.... eins nach dem andern. Jetzt wird erst mal Lady Gaga genossen, dann muss sie sich mit Freddy (mein Klappie) anfreunden, und dann können wir über eine Handtasche verhandeln ;-)&lt;br /&gt;So, jetzt wird gefeiert, es sind keine 100 km mehr bis Wien. Auf Fotos müsst ihr noch etwas warten, hier in der Stadtbücherei haben sie zwar RFID, aber keine USB-Anschlüsse, sniff. &lt;br /&gt;Hoffe, ihr habt alle eure Ostereier gefunden (Marianne hat gedroht, sie versteckt ein paar in meinen Packtaschen, also muss ich heute abend mal gründlich ausräumen...) und seid wieder gut in die Woche gestartet. Ganz liebe Grüsse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3885583462042321648?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3885583462042321648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/krems-at-werden-sich-lady-gaga-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3885583462042321648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3885583462042321648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/krems-at-werden-sich-lady-gaga-und.html' title='Krems, AT: Werden sich Lady Gaga und Freddy verstehen?'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3405484325227072515</id><published>2011-04-22T11:37:00.001+02:00</published><updated>2011-04-22T11:37:57.122+02:00</updated><title type='text'>Linz, AT: wir sind Warmduscher!</title><content type='html'>Servus, wir haben mittlerweile den grossen Kanton durchfahren und sind bei den Österreichern eingefallen. Den Abschied von Germania haben wir im schönen Passau gefeiert mit einer wohlverdienten Pizza (auf unserem campingkocher gibt's normalerweise nur Pasta) und einem Drama in 3 Akten namens Tollwut-Impfung. Marianne brauchte noch den letzten "Schuss" der Impfung, also fuhren wir zum Spital, wo es hieß "ne, gibt's nur bei der Apotheke". Also zur Apotheke, doch dort hieß es "ne gibt's nur mit Rezept vom Hausarzt". Also suchten wir einen Hausarzt... Keine einfache Sache, denn in Passau scheint es nur Rechtsanwälte und Psychotherapeuten zu geben, aber keine allgemein-Ärzte. Endlich hat es dann doch noch geklappt, und wir feierten mit viel Glace;-)&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir schon recht organisierte camperinnen und haben unsere Kocher, Zelte und Blasen im griff ( dh wir müssen nicht mehr 3x aufs Klo in der Nacht), und auch mein erster Sturz endete nur mit einer verbogenen Pfanne und einem blauen Fleck. &lt;br /&gt;Hier in Linz wollten wir mal etwas neues probieren und haben via warmshowers.org ein Bett bei Michaela und Herbert gefunden. Es gab auch leckere Pasta, österreichischen Wein (jawohl, gibt's und schmeckt!) und viele spannende Geschichten an einem warmen Abend auf dem Balkon. Super Abwechslung zum Zeltplatz und sehr nette Leute! Wir gehören nun also offiziell zum Club der Warmduscher;-)&lt;br /&gt;Jetzt sitzen wir in Linz an der Donau in der Sonne und relaxen vor den letzten 200km bis Wien. Vorher stehen uns noch ein paar hübsche Städte und Naturparks bevor, then the big City! Wir haben bis jetzt noch keine linzertorte gefunden...&lt;br /&gt;Viel spass beim Ostereier suchen, herzlich Grüße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3405484325227072515?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3405484325227072515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/linz-at-wir-sind-warmduscher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3405484325227072515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3405484325227072515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/linz-at-wir-sind-warmduscher.html' title='Linz, AT: wir sind Warmduscher!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6531037820790803611</id><published>2011-04-22T11:31:00.001+02:00</published><updated>2011-04-22T11:31:26.484+02:00</updated><title type='text'>Linz, AT: wir sind Warmduscherinnen!</title><content type='html'>Servus, wir haben mittlerweile den grossen Kanton durchfahren und sind bei den Österreichern eingefallen. Den Abschied von Germania haben wir im schönen Passau gefeiert mit einer wohlverdienten Pizza (auf unserem campingkocher gibt's normalerweise nur Pasta) und einem Drama in 3 Akten namens Tollwut-Impfung. Marianne brauchte noch den letzten "Schuss" der Impfung, also fuhren wir zum Spital, wo es hieß "ne, gibt's nur bei der Apotheke". Also zur Apotheke, doch dort hieß es "ne gibt's nur mit Rezept vom Hausarzt". Also suchten wir einen Hausarzt... Keine einfache Sache, denn in Passau scheint es nur Rechtsanwälte und Psychotherapeuten zu geben, aber keine allgemein-Ärzte. Endlich hat es dann doch noch geklappt, und wir feierten mit viel Glace;-)&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir schon recht organisierte camperinnen und haben unsere Kocher, Zelte und Blasen im griff ( dh wir müssen nicht mehr 3x aufs Klo in der Nacht), und auch mein erster Sturz endete nur mit einer verbogenen Pfanne und einem blauen Fleck. &lt;br /&gt;Hier in Linz wollten wir mal etwas neues probieren und haben via warmshowers.org ein Bett bei Michaela und Herbert gefunden. Es gab auch leckere Pasta, österreichischen Wein (jawohl, gibt's und schmeckt!) und viele spannende Geschichten an einem warmen Abend auf dem Balkon. Super Abwechslung zum Zeltplatz und sehr nette Leute! Wir gehören nun also offiziell zum Club der Warmduscher;-)&lt;br /&gt;Jetzt sitzen wir in Linz an der Donau in der Sonne und relaxen vor den letzten 200km bis Wien. Vorher stehen uns noch ein paar hübsche Städte und Naturparks bevor, then the big City! Wir haben bis jetzt noch keine linzertorte gefunden...&lt;br /&gt;Viel spass beim Ostereier suchen, herzlich Grüße!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6531037820790803611?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6531037820790803611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/linz-at-wir-sind-warmduscherinnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6531037820790803611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6531037820790803611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/linz-at-wir-sind-warmduscherinnen.html' title='Linz, AT: wir sind Warmduscherinnen!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3087271709895586377</id><published>2011-04-16T17:49:00.001+02:00</published><updated>2011-04-16T17:50:13.660+02:00</updated><title type='text'>Regensburg, DE: Fotos Bodensee - Regensburg</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/BodenseeRegensburg?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh4.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/TahGPSh7CKE/AAAAAAAAQ4g/qXj29aYFNb4/s160-c/BodenseeRegensburg.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/kathrin.heim/BodenseeRegensburg?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Bodensee-Regensburg&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3087271709895586377?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3087271709895586377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/regensburg-de-fotos-bodensee-regensburg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3087271709895586377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3087271709895586377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/regensburg-de-fotos-bodensee-regensburg.html' title='Regensburg, DE: Fotos Bodensee - Regensburg'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/_c43SfrP6kSo/TahGPSh7CKE/AAAAAAAAQ4g/qXj29aYFNb4/s72-c/BodenseeRegensburg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7792688524382005470</id><published>2011-04-15T15:35:00.002+02:00</published><updated>2011-04-15T15:50:43.309+02:00</updated><title type='text'>Regensburg, DE: Wo ist die Heizung, bitte?</title><content type='html'>Hallo zammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marianne und ich sind heute mittag in Regensburg angekommen und ziemlich durchgefroren, obwohl zwischendurch die Sonne schien. Nach den warmen Tagen letzte Woche war es ziemlich kalt und windig in den letzten Tagen, und auf unseren Zelten lag eine Eisschicht heute morgen... &lt;br /&gt;Ansonsten kommen wir aber flott voran (wenn der Wind nicht grad gegen uns ist) und sind mittlerweile in Bayern angekommen. Hier kurz vor Regensburg "bricht" die Donau durch die Felsen und macht eine grosse Kurve, bevor sie nun nach Südosten fliesst. Landschaftlich ist es sehr schön, und wir fahren auch immer wieder durch hübsche, malerische Städte und Dörfer. Auch Vögel sehen wir zahlreiche: Störche, Wildgänse, Schwäne, etc. Die Donau ist mittlerweile gross genug für richtige Frachtschiffe, die den Fluss hochschippern, und die Brücken werden seltener. Noch immer ist es aber am Ufer sehr grün und oft fahren wir stundenlang durch Auenlandschaften und Naturschutzgebiete. &lt;br /&gt;Heute sehnen wir uns jedoch nicht nach Malerischem, sondern Handfestem: Hotelbett, warme Dusche, Waschmaschine, und heisse Schokolade. Leider macht unsere Pension erst um 16.00 auf, und so vertreiben wir die Zeit in der Stadtbibliothek im Internet (bloss Fotos hochladen klappt hier nicht). Morgen geniessen wir dann einen Ruhetag in Regensburg und schauen uns die Stadt an. Das obligate "Siegerfoto" mit Fahrrad vor dem Dom haben wir bereits hinter uns, es war eine ziemliche Übung, weil immer wieder Leute oder Autos vor die Kameras fuhren, aber wir haben es irgendwie geschafft, uns doch noch mal zu positionieren. &lt;br /&gt;Das Schöne am Radfahren ist ja auch, dass man einfach hemmungslos alles essen darf, worauf man gerade Lust hat, und es dennoch meist zuwenig ist (zwei Stunden später hat man wieder tierisch Hunger). So schlemmen wir uns durch die Gegend und machen Bäckereien &amp; Beizen unsicher. Die Bayern (und auch schon die Baden-Württemberger) tischen zum Glück ja sehr grosszügig auf. Überhaupt ist unser Leben schon ziemlich cool im Moment: wir müssen uns um nix Gedanken machen ausser ums Essen und Schlafen.&lt;br /&gt;Dahin machen wir uns jetzt auf, ihr entschuldigt uns, bittschön ;-) &lt;br /&gt;Fotos folgen bald einmal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüsse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7792688524382005470?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7792688524382005470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/regensburg-de-wo-ist-die-heizung-bitte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7792688524382005470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7792688524382005470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/regensburg-de-wo-ist-die-heizung-bitte.html' title='Regensburg, DE: Wo ist die Heizung, bitte?'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4380990960869283523</id><published>2011-04-09T22:49:00.001+02:00</published><updated>2011-04-09T22:49:08.868+02:00</updated><title type='text'>Ulm, DE: wo die Donau noch blau ist</title><content type='html'>Heute bin ich in Ulm angekommen und selber überrascht, wie gut ich vorankomme. Dafür, dass ich diese Reise  völlig untrainiert antrat, tut mir kaum was weh. Das liegt sicher auch an den gigantischen Portionen, die ich immer aufgetischt Kriege (und auch verdrücke). Wahrscheinlich sehen die Gastwirte mein kleines Velo und denken "mei, die muss aber viel trampeln" und geben mir eine doppelte Portion. &lt;br /&gt;Gestern morgen beim Frühstück fiel mir ein Buch auf, welches neben dem Buffet lag (das will was heissen, denn das Buffet erforderte meine volle Konzentration). Es hatte irgendwie etwas vertrautes an sich... Aha, natürlich ein HSG-Biblio-buch! Stellt sich heraus, dass der Sohn des Wirtes an der HSG studiert.   Tja, man entkommt dem Alltag nicht so leicht... (und nein, es hatte keine Krümel auf dem Buch!)&lt;br /&gt;Gestern habe ich dann endlich die Donau erblickt, die leise vor sich hin gluckste. Nun ja, sagte ich mir, sie ist ja noch am wachsen, damit der bedeutungsschwangere Moment ob dem Bächli nicht flöten ging. Die Donau ist in diesem Gebiet noch sehr naturbelassen, oft mäandert sie durch die Gegend und zieht so viele Vögel an. Dutzende hab ich gesehen, doch Vogelkunde ist lange her, erkannt hab ich nur den Storch.&lt;br /&gt;Entlang der Donau hat es auch viele hübsche Kleinstädte mit alten Häusern, Wassermühlen, türmen...Und natürlich Burgruinen auf jedem Hügel! Offenbar führt der Radweg eine Zeit lang einer römerstrasse entlang (das würde die Schlaglöcher erklären;-) und von den Kelten hat es auch noch viel übrig. Am weg hat es hunderte von Hinweisen, was man noch alles anschauen könnte. Heute bin ich so einem Wegweiser gefolgt nach Blaubeuren, das technisch gesehen nicht an der Donau liegt, doch hier liegt eine riesige Karstquelle, wo das Wasser mit 3000l / sek. an die Oberfläche sprudelt. Weil die Quelle so tief und das Wasser so klar ist, heisst sie Blautopf, Nomen est Omen. Sehr hübsch, daneben gibt's auch  leckere Blaubeerkuchen. Von da bin ich der Blau (so heisst der Bach aus der Quelle) gefolgt bis Ulm, wo er in die Donau mündet. Im Samstagnachmittagsverkehr mit einer gefühlten Tonne Gepäck durch eine grosse Stadt zu fahren, die man nicht kennt, ist stressig, aber zum Glück ist der hiesige Münsterturm der höchste Kirchturm der Welt (sagt der Prospekt jedenfalls) und somit als Navi prima geeignet. &lt;br /&gt;Nach längerer Suche fand ich doch noch eine Bleibe und freue mich auf den morgigen Ruhetag und auf Marianne's Ankunft. Ulm ist definitiv eine hübsche (Fahrrad-)Stadt, die ich morgen noch etwas erkunden werde. &lt;br /&gt;Jetzt noch eine info für alle, die nicht wissen was "Twitter" ist (oben links auf diesem Blog): hier schicke ich fortlaufend meinen Standort, wenn ihr auf die Links klickt, erscheint eine Karte mit mein Standort. Dort gibt's bei den roten Stecknadeln auch schon erste Fotos zu sehn. Für die Digital natives: follow me;-)&lt;br /&gt;Liebe Grüße!&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4380990960869283523?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4380990960869283523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/ulm-de-wo-die-donau-noch-blau-ist.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4380990960869283523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4380990960869283523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/ulm-de-wo-die-donau-noch-blau-ist.html' title='Ulm, DE: wo die Donau noch blau ist'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1573637594655640289</id><published>2011-04-07T21:39:00.002+02:00</published><updated>2011-04-07T22:14:51.563+02:00</updated><title type='text'>Mengen, DE: Bye Bodensee, hi Donau</title><content type='html'>Mittlerweile hab ich den Bodensee bereits verlassen und geniesse zu meinem geburtstag ein Federbett im Hotel. Gestern habe ich noch fast die Länge des Sees abgeradelt und abends bei den Pfahlbauern in Uehlingen auf dem Camping genächtigt. Zum herrlichen Sonnenuntergang gabs sogar gratis WLAN und Seesicht zum Frühstück. Allerdings musste ich gestern schon meine Kette auswechseln, weil sie ausgeleiert war. Zum Glück ist die Bodensee-Rundfahrt so beliebt, dass alle paar Kilometer eine Werkstatt folgt.&lt;br /&gt;Heute morgen hab ich mit dem Bus etwas abgekürzt über die Hügel der schwäbischen Alb (Motto: am Geburtstag fahr ich nur bergab). Hier in Mengen hab ich mir ein richtiges Hotel und ein gutes Glas Trollinger gegönnt. Wie so viele Orte an meiner bisherigen Route ist Mengen ein hübsches Dorf voller Fachwerkbauten, sogar ein Storch haust auf dem Kirchturm. "Der ist aber nicht monogam, bringt jedes Jahr ne Neue mit!" So ein Skandal... &lt;br /&gt;Nun, morgen geht's auf dem Donau-Radweg weiter nach Osten Richtung Ulm, wo ich am Wochenende Marianne treffe, mit der ich dann weiter fahre nach Wien.&lt;br /&gt;Gute Nacht allerseits!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1573637594655640289?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1573637594655640289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/mengen-de-bye-bodensee-hi-donau.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1573637594655640289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1573637594655640289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/mengen-de-bye-bodensee-hi-donau.html' title='Mengen, DE: Bye Bodensee, hi Donau'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-9164228798530646015</id><published>2011-04-05T21:07:00.003+02:00</published><updated>2011-04-05T21:14:54.553+02:00</updated><title type='text'>Lindau, DE: El viaje hat begonnen!</title><content type='html'>Ja, nun bin ich also tatsächlich unterwegs auf meiner grossen Reise. Heute morgen bin ich vom Appenzellerland ins Rheintal gedüst (so eine grosse Fahrradreise braucht ja ordentlich Schwung, also sollte man sie mit einer rasanten Abfahrt beginnen). Von dort fuhr ich dann gemächlich durch wunderbare Frühlingswiesen an den Bodensee, wo ich wehmütig eine halbe Tafel Schweizer Schoggi verdrückte und dem Säntis nochmals zum Abschied winkte. Dann hiess es "ciao, ciao Svizzera", und schon bald kurbelte ich an der Bregenzer Seebühne vorbei. Nicht einmal verfahren habe ich mich an meinem ersten Radeltag, den Österreichern sei dank, denn die machen sogar für ihre Radwege ausführliche Umleitungs-Anweisungen, wenn grad irgendwo gebaggert wird. Trotz den Schönheiten des österreichischen Seeabschnitts hab ich gleich noch eine Grenze überquert und befinde mich nun im ebenso schönen Freistaat Bayern, genauer gesagt in Lindau am Bodensee. Hier kommt sogar Insel-Feeling auf, und die Altstadt ist ja wirklich zum Anbeissen knuddelig. In Lindau endete meine erste Etappe bei einem grossen Weizenbier und einer noch grösseren Pizza mit viiieeel Knoblauch (hoffentlich platzieren sie niemanden mehr in mein Zimmer in der Jugi ;-). Sans grüasst,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-9164228798530646015?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/9164228798530646015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/lindau-de-el-viaje-hat-begonnen.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/9164228798530646015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/9164228798530646015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/04/lindau-de-el-viaje-hat-begonnen.html' title='Lindau, DE: El viaje hat begonnen!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4689168299598750576</id><published>2011-03-28T15:40:00.001+02:00</published><updated>2011-03-28T15:40:54.375+02:00</updated><title type='text'>St. Gallen, CH: Putzteufel</title><content type='html'>Wunde Finger vom Wohnung putzen, not cool...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4689168299598750576?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4689168299598750576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/03/st-gallen-ch-putzteufel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4689168299598750576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4689168299598750576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/03/st-gallen-ch-putzteufel.html' title='St. Gallen, CH: Putzteufel'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1063238175335358767</id><published>2011-03-10T16:01:00.003+01:00</published><updated>2011-03-10T16:05:51.895+01:00</updated><title type='text'>St. Gallen, CH: Der Abschied naht...</title><content type='html'>Liebe Freunde, chers amis, dear friends,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine Tage vor der grossen Reise sind gezählt... bald geht es los mit meinem treuen Begleiter Freddie, meinem Klappvelo. Meine Abenteuer, Irrfahrten und Reiseberichte findet ihr wie immer hier: &lt;a href="http://elviajedekathrin.blogspot.com/"&gt;http://elviajedekathrin.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Per E-Mail bin ich unter kathrin punkt heim at gmail punkt com erreichbar (bitte nicht mehr an die uni-Adresse), per SMS weiterhin unter 0774321356. Anfang April geht es los, zuerst vom Bodensee der Donau entlang bis Wien, dann nordwärts nach Skandinavien, und schliesslich (nach einem kurzen Abstecher nach Mommenheim an die Hochzeit meines Bruders) nach Amerika, beginnend in New York und endend dann, wenn der Kontinent zuende ist (beim Kap Horn), oder das Geld bzw. die Lust alle ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor es aber soweit ist und ich die Bibliothekstüre hinter mir schliesse, hier noch ein paar wichtige Dinge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) am Freitag, 25. März feiere ich den grosse Abschied von St. Gallen (und der Schweiz) für die nächsten Jahre mit allen Bekannten und Freunden. Dazu seid ihr alle herzlich eingeladen, gern auch "plus one". Wir besammeln uns um ca. 19.30 in meiner Wohnung zu einem Steh-Apero (die Möbel sind dann schon weg, Klappstuhl darf gern mitgebracht werden ;-) bevor wir später auf eine St. Galler Beizentour gehen. Damit ich in etwa weiss, wieviele Plastikbecher inkl. Inhalt ich organisieren muss, wäre ich froh um ein kurzes Feedback, ob ihr dabeisein könnt.&lt;br /&gt;Wer erst später dazustossen möchte (wegen Abenddienst oder so) ist gern auch später noch willkommen, vielleicht vorher kurz ein Funk auf 077 432 13 56, ob wir noch bei mir sind oder bereits weitergezogen. "Bei mir" ist an der Teufener Strasse 68, 9000 St. Gallen, im obersten Stock in der Mitte, die Bushaltestelle Melonenstrasse (Bus 5 Richtung Riethüsli) ist gleich vor dem Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Für meine Zimmerpflanzen suche ich noch ein schönes Zuhause. Sie sind absolut pflegeleicht, stubenrein, ganz lieb, ernähren sich vegetarisch und sind lange Durstperioden gewöhnt (seufz). Wer gibt ihnen ein nettes Zuhause? Bitte melden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) Meine Wohnung löst sich Ende März auf, was nicht bei meinen Eltern eingestellt wird, ist zu Verschenken. Ihr findet es auf dieser Liste, falls ihr an etwas Interesse habt, gehört es euch!&lt;br /&gt;Ihr könnt euren Namen auf der Liste eintragen oder es mir sagen, wenn ihr etwas davon möchtet, der Rest geht ins Brockenhaus. Es hat v.a. CDs, aber auch ein paar Bücher, Möbel etc., greift zu: &lt;a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AtGO1PJRTzSedHB6VXBtNFE0MTU3aWFfNkRLZ2JSRFE&amp;hl=en&amp;authkey=COjC87AJ"&gt;https://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AtGO1PJRTzSedHB6VXBtNFE0MTU3aWFfNkRLZ2JSRFE&amp;hl=en&amp;authkey=COjC87AJ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüsse, und hoffentlich bis am 25. März (oder sonst irgendwann vor meiner Abreise)&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1063238175335358767?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1063238175335358767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/03/st-gallen-ch-der-abschied-naht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1063238175335358767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1063238175335358767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2011/03/st-gallen-ch-der-abschied-naht.html' title='St. Gallen, CH: Der Abschied naht...'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7106325503446980636</id><published>2010-06-02T18:07:00.002+02:00</published><updated>2010-06-02T18:18:15.899+02:00</updated><title type='text'>Athen, GR: Wo sind nur all die Eulen?</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sind mittlerweile in der Hauptstadt angekommen, die uns entgegen gehoerter Berichte gut gefaellt (na gut, wir haben uns bisher noch nicht aus dem Touriviertel bewegt, aber die tuerkische Altstadt gefaellt uns ganz gut, und die Sicht von der Akropolis ist ihre 12 Euros wert, v.a. wenn man ein eiskaltes Bier mit rauf geschmuggelt hat). Nur die vielen Eulen, die angeblich nach Athen getragen werden, haben wir noch nicht gesehen, dafuer heute viele angeberische Pfaue, kraehende Gueggel und herzige Wasserschildkroeten im National Garden. Die Wachabloesung haben wir lange gesucht und dabei den schwerbewachten Praesidentenpalast ca. 3x umrundet, bis wir endlich einen strammen Soldaten fanden, in voller Uniform: Faltenroeckchen, Pompomschuhen, Zipfelmuetze und Strumpfhosen. Alle Achtung bei ueber 30 Grad, und sie koennen noch mehr als nur Stechschritt, machen richtige Ballerinabewegungen mit den Beinen, sehr zu unserem Amusement. Ruth hat vor lauter Aufregung fast ihren HelloKitty-Hut verloren (sorry, aber das musste einfach mal in den Blog :-)&lt;br /&gt;Nach sehr kurzem Kulturteil (wir laufen fast alle 500m an irgendeiner Ausgrabung vorbei, die hier ueberall sind, und sagen immer: "Eigentlich koennten wir da noch rein, ist ja alles in dem superteuren Akropolisticket einbegriffen!" "Hmmm, ja, koennten wir... hast du Lust?" "Nee, eigentlich eher auf ein kaltes Frappe, du?" "Oohhh, ja, das mit Pistazien-Schoko-Geschmack haben wir noch nicht probiert!" "Tja, Pech fuer die Ruinen!") geniessen wir eher den kulinarischen Aspekt hier (z.B. mal wieder was anderes als Pommes und Souvlaki essen) und Ruth hat heute sogar ein Kleid gekauft, also richtiges Shoppen und so. Jetzt wo wir uns nicht mehr um das Gewicht unserer Packtaschen Sorgen machen muessen, haben wir auch noch 4 Buecher gekauft, die wir in den letzten Ferientagen noch zu lesen planen. Ahh, I love holidays...!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz liebe Gruesse aus dem heissen Griechenland (wir schaetzen sogar fuer einmal die laermige Klimaanlage in unserem Zimmer!), bis bald,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7106325503446980636?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7106325503446980636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/06/athen-gr-wo-sind-nur-all-die-eulen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7106325503446980636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7106325503446980636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/06/athen-gr-wo-sind-nur-all-die-eulen.html' title='Athen, GR: Wo sind nur all die Eulen?'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4507307238311336968</id><published>2010-05-31T19:39:00.004+02:00</published><updated>2010-05-31T19:58:40.139+02:00</updated><title type='text'>Delphi, GR: Das Orakel hat nicht gesprochen</title><content type='html'>Hallo Schweiz,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir haben unsere Velotour vorgestern in Patra beendet und waren recht traurig darueber, obwohl die letzte Etappe hart war: Affenhitze und viele Lastwagen ueber die bergige Strecke. Zum Abschluss kamen wir noch in den Genuss einer Gratisfaehrfahrt ueber den Golf von Patras und durften die gigantische Haengebruecke, welche den Peloponnes mit dem Festland verbindet, bewundern (wir wussten nicht, ob es ein Velostreifen hatte und haben deshalb die Faehre genommen).&lt;br /&gt;Patras war leider etwas eine Enttaeuschung, ein internationaler Faehrhafen eben, wo der Verkehr Tag und Nacht lautstark durchrollt. Zum ersten Mal fanden wir eine Jugendherberge und waren nicht so begeistert davon, das Hotelleben hat uns eben schon verwoehnt. Immerhin haben wir unsere Seidenschlafsaecke und Duschtuecher nun nicht vergebens mitgeschleppt. Ruth hat zudem auch noch das ganze Bett mit Insektenspray besprueht, um allfaelligen Bettwanzen den Garaus zu machen. Dafuer haben wir super Pasta gegessen, mit schwerem Herzen zur Kenntnis genommen, dass es die Schweiz schon wieder nicht in den Eurovision-Final geschafft hat, und dafuer die Griechen angefeuert (Oooooopa!). Am flimmrigen Fernsehkasten im Hostel verfolgten wir zusammen mit einem enthusiastischen Nachtwaechter ein paar Songs noch mit, bis wir schliesslich erschoepft ob dem langen Tag (und den furchtbaren Schnulzen) aufgaben und ins Bett sanken. Der Nachtwaechter liess es sich aber nicht nehmen, um halb eins "Germania, Germania" durchs Hostel zu bruellen, in der Annahme, dass uns das sicher brennend interessiere. &lt;br /&gt;Gestern haben wir die Velos abgestellt und den Bus ins Bergdorf Delphi genommen (das ist naemlich wieder sehr weit oben in den Huegeln, dafuer haetten wir mit dem Velo mehrere Tage gebraucht). Die Landschaft und Aussicht hier oben ist super, es ist etwas kuehler als an der Kueste, es geht immer ein lauer Wind und unter uns im Tal liegt der groesste Olivenhain Griechenlands. Nebenbei hat es hier auch noch die weltberuehmten Ruinen des Orakels von Delphi, welches in der Antike das Weltgeschehen gelenkt hat - Delphi ist der Nabel der Welt. Wir haben heute das Heiligtum des Apollons besichtigt, in dem Phytia, das beruehmte Orakel, ihre mysterioesen Orakelsprueche verkuendete. Leider war sie heute grad nicht anwesend, so wissen wir also nicht, wie es weitergeht mit der Finanzkrise, ob der Vulkan nochmals ausbricht und dummerweise unsere Ferien zwangsverlaengert, oder ob die Schweiz doch noch irgendwann mal den Eurovision-Contest gewinnt. Die grossen Fragen des Lebens bleiben also unbeantwortet, seufz :-)&lt;br /&gt;Heute nachmittag haben wir uns einen gemuetlichen Nachmittag mit Nichtstun gemacht Wir haben den Ameisen zugesehen, wie sie versuchten, die von uns ausgespuckten Olivensteine in ihr Nest zu transportieren. Als sie erfolgreich waren, versuchten wir es mit Pfirsichsteinen, das war dann doch eine Nummer zu gross. Wie ihr seht, sind wir hier sehr produktiv in der Erforschung der hiesigen Insekten. Dazwischen essen und trinken wir gut und belohnen uns fuer die Velotour, obwohl wir unsere Stahlroesser schwer vermissen (zu Fuss ist alles so weit, und mit dem Bus geht es so schnell...). Aber da wir morgen noch eine kurze Stippvisite in Athen geplant haben (obwohl die Akropolis scheinbar eingeruestet sei, wie wir hoerten), geht das wohl besser zu Fuss.&lt;br /&gt;So, die Taverne ruft, liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4507307238311336968?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4507307238311336968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/delphi-gr-das-orakel-hat-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4507307238311336968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4507307238311336968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/delphi-gr-das-orakel-hat-nicht.html' title='Delphi, GR: Das Orakel hat nicht gesprochen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1309013864870839975</id><published>2010-05-28T17:37:00.004+02:00</published><updated>2010-05-28T17:54:01.248+02:00</updated><title type='text'>Messologi, GR: Schlangenschreck und griechisches Gelage</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mittlerweile sind wir fleissig 3 Tagesetappen weitergeradelt und in Messalogi angekommen, an der Meeresenge bei Patras. Morgen fahren wir bereits die (voraussichtlich) letzte Veloetappe nach Patras. In der Zwischenzeit haben wir aber viel erlebt! Nachdem wir uns von den Nacktbadenden und Kitesurfern erholt haben (sorry Edi, die Fotos sind zensiert:-), erlebten wir bereits den naechsten Schrecken, dh. vor allem ich. Ich sage nur: Schlangen. Es war mir schon bewusst, dass es diese in Griechenland gab, aber irgendwie habe ich das verdraengt. Auf der Strasse von Lefkas nach Mitikas beschlossen wir, von der Hauptstrasse weg und ueber eine kleine Nebenstrasse durch ein paar Doerfer (und dummerweise auch ueber einen Berg) zu fahren. Ab und zu bemerkten wir ein paar plattgefahrene, kleine Schlangen, dachten uns erst nichts dabei, als es aber dann immer mehr plattgefahrene gab (und auch solche, die noch recht "frisch" aussahen, dh. noch nicht platt, und die Eingeweide von den Voegeln noch nicht ganz zerhackt waren), fing ich mir an, etwas Sorgen zu machen, und wurde etwas nervoes, wenn es am Strassenrand raschelte. Der Aufstieg ueber den Berg war auch streng, steil und brutal heiss (wir waren leider etwas spaet unterwegs). Schliesslich konnten wir nicht mehr, und setzten uns mangels Platz neben der Strasse eben auf die Strasse unter einem Baum in den Schatten und holten unser Picknick hervor. Dabei wurden wir von Riesenameisen, Rieseneidechsen und Schmetterlingen neugierig umzingelt. Endlich oben, ging es an die lange Abfahrt ans Meer. Doch oh schreck, immer mehr tote Schlangen, und da ploetzlich - eine sehr lebendige, fette schwarze, voll auf der Strasse, die sich in Eile ins Gebuesch schlaengelte, und wenige Meter spaeter schon wieder eine, die sich auf der verlassenen Strasse sonnte, und durch uns erschreckt wurde. Nicht so erschreckt wie ich jedoch, ich musste absteigen und einen Heulkrampf vermeiden, wollte nachhause, und sowieso, wer hatte bloss die bloede Idee mit Griechenland per Velo? &lt;br /&gt;(Zur allg. Info: das war ich.)&lt;br /&gt;Ruth nahm es zum Glueck etwas cooler, und so fuhren wir bald weiter, lachten wieder und versuchten, nicht bei jedem Schatten, jedem Gummireifen, jedem Seil, jedem Ast, und was sonst noch alles schlangenfoermiges am Strassenrand lag, eine quietschende Vollbremse zu ziehen und eine Herzbaracke zu vermeiden. Zwar sahen wir noch mehr tote, und auch eine kleine lebendige Schlange, aber die Strasse wurde wieder etwas breiter, so dass man sich nicht fuerchten musste, dass einem gleich ein Basilisk von der Hecke ansprang.&lt;br /&gt;Abends mussten wir uns natuerlich Gutes tun, und gingen in eine urige Fischtaverne, bestellten feinen Fisch und Shrimps, sowie viel Beruhigungswein. Der Wirt gesellte sich alsbald zu uns, schenkte uns fleissig nach und brachte noch allerlei vorbei: frisch gefangener und gegrillter Tintenfisch, frisch marinierte Sardellen, und immer mehr Wein, Ouzo und weiteren Alkohol, bis wir einfach nicht mehr konnten, sondern nur noch lallend darauf bestanden, nun gehen zu muessen. Die Rechnung kostete denn auch soviel wie unser Hotelzimmer, was wir aber irgendwie erst am naechsten Morgen realisierten (und uns fragten, ob wir wirklich soviel gegessen und getrunken hatten, oder uebers Ohr gehauen wurden). Auf jeden Fall war es ein sehr lustiger Abend.&lt;br /&gt;Die letzten zwei Tage sind wir fast schlangenfrei (nur noch die tote, platte Variante) der wunderbaren Kueste mit Ausblick auf tausend Inseln und tuerkisblaues Meer entlanggefahren, und sind nun wieder ganz begeistert von dieser Route. Heute logieren wir in einem gediegenen Hotel mit Meerblick, Minibar und toll riechendem Shampoo, und sind ganz zufrieden mit uns und der Welt.&lt;br /&gt;Sorry, Fotos muessen leider warten bis zuhause, Verbindung zu langsam, und draussen lockt die Sonne und ein abendlicher Cocktail.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machets guet, schoenes Wochenende,&lt;br /&gt;Kathrin &amp; Ruth&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1309013864870839975?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1309013864870839975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/messologi-gr-schlangenschreck-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1309013864870839975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1309013864870839975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/messologi-gr-schlangenschreck-und.html' title='Messologi, GR: Schlangenschreck und griechisches Gelage'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2897966322421304758</id><published>2010-05-25T20:26:00.005+02:00</published><updated>2010-05-25T20:49:50.385+02:00</updated><title type='text'>Levkada, GR: steinige Paesse, grossartige Kloester und nackte Maenner</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mittlerweilen haben wir unsern Roadtrip per Auto bereits hinter uns und sind bereits wieder auf die Velos gestiegen. Unser Abstecher in die Berge nach Meteora war definitiv ein Highlight, auch wenn uns die lange Autofahrt dorthin doch recht gestresst hat. Griechische Passstrassen sind definitiv nix fuer Anfaenger! Das Felssturz-Schild sind wir uns ja aus der Schweiz gewohnt, aber dass hier offenbar tatsaechlich regelmaessig Felsbrocken auf die Strasse stuerzen, scheint an der Tagesordnung zu sein, und man raeumt sie auch nicht weg, so dass einem Autofahrer halt schlangenlinienfahrend auf der Gegenfahrbahn entgegenkommen (und dies hat nix mit Ouzo-Konsum zu tun). Wenn es mal keine Felsen auf der Strasse hat, steht sicher um die naechste enge Kurve eine Ziege oder zwei im Weg, so dass man selten mit mehr als 50 kmh vorwaertskommt. Der Gipfel war die total abgebrochene Asphaltdecke auf der Passabfahrt, als wir ploetzlich vor einer 50cm-Spalte standen, die wir mit unserem Fiat Panda ueberqueren sollten. Hmmmh, mit dem Velo waere das alles so viel einfacher... Aber wir sind ja Powerfrauen und natuerlich locker ruebergehuepft. &lt;br /&gt;Doch der erste Blick auf die gigantischen Felstuerme von Meteora, die sich fast 500m hoch aus der Ebene erheben, ist eine echte Augenweide und jede Muehe wert. Wie es die Moenche bereits im 11. Jahrhundert geschafft haben, da hochzuklettern, ist mir schleierhaft. Frueher wurden sie in Koerben nach oben gezogen, heute fuehren gottseidank Strassen mit Parkplaetzen dorthin, man muss aber immer noch Treppen steigen und ab und zu eine Haengebruecke ueberqueren, um in die Kloester zu kommen. Wir haben den ganzen Tag nur gestaunt und geknipst, sind aber auch zu Fuss durch die Felsen gewandert. Dabei haben wir zwei Thurgauer Radfahrer getroffen, die mit schwer bepackten Velos unterwegs sind. Natuerlich mussten wir sie gleich anquatschen, um ein bisschen zu fachsimpeln, und wir erfuhren mit Staunen, dass sie gerade auf dem Heimweg sind - von Indien, wo sie im Januar mit den Velos losgefahren sind. So verbrachten wir den Nachmittag mit interessanten Stories aus Iran, Tuerkei, Indien, etc., waehrend mal wieder ein Gewitter ueber uns herniederging.&lt;br /&gt;Gestern sind wir wieder zurueckgefahren nach Preveza, und heute haben wir das logistische Problem, den Unterwassertunnel von Preveza nach Aktio, wo keine Fahrraeder erlaubt sind, per Bus gemeistert, und sind mittlerweile auf die Insel Levkada gefahren. Hierher fuehrt ein Damm auf die Insel, so dass wir gemuetlich auf die Insel pedalen konnten. Mit der Gemuetlichkeit war es aber bald vorbei, denn als wir uns am erstbesten Strand auf der Insel (wunderbar kitschig blaues Wasser, strahlende Sonne, und die rundesten, feinsten Kiesel, die wir je sahen), merkten wir bald, dass dies der inoffizielle FKK-Strand ist, als sich ein Grieche aus Athen zu uns setzte und munter zu plaudern anfing. An und fuer sich nichts besonderes, das sind wir uns mittlerweile gewohnt, kaum setzt man sich irgendwo hin, fragen einem die Griechen aus, wo man herkommt, etc. Allerdings tun sie das normalerweise nicht unten ohne, und sie reiben sich normalerweise auch nicht untenrum Sonnencreme ein, waehrend sie sich ueber die Finanzkrise beschweren. So haben wir uns dann freundlichst verabschiedet und sind an den Strand der Kite-Surfer weitergezogen, denen wir bei ihren tollkuehnen Jumps zusahen, bis uns ein Anfaenger seinen Kite fast auf die Birne haute, weil er es mit dem Steuern noch nicht so im Griff hatte. Ausserdem hat uns der Wind fast weggeweht, und so zogen wir uns in unser Hotel zurueck, "the best place in town", wie es im Reisefuehrer hiess. Der Preis im Reisefuehrer schreckte uns zwar ab, aber der nette Herr von der Autovermietung nebenan ueberzeugte uns, dass wir da schon ein guenstiges Zimmer finden wuerden, und siehe da, zum halben Preis... bis wir merkten, dass der gute Herr auch noch im Hotel arbeitet und uns wohl etwas ratlos vor dem Palast hat herumstehen sehen. Zwar sind wir im mickrigsten Zimmer, aber immerhin wehen vor unserem Hotel ca. 20 Fahnen aller Herren Laender, da kann man ja nix sagen :-)&lt;br /&gt;So, nun gehts zum griechischen Salat, so viel Strandleben macht hungrig, machets guet!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2897966322421304758?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2897966322421304758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/levkada-gr-steinige-paesse-grossartige.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2897966322421304758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2897966322421304758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/levkada-gr-steinige-paesse-grossartige.html' title='Levkada, GR: steinige Paesse, grossartige Kloester und nackte Maenner'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2706041878774337446</id><published>2010-05-21T21:05:00.009+02:00</published><updated>2010-05-21T21:59:26.649+02:00</updated><title type='text'>Preveza, GR: Rain-biking</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind mittlerweilen bereits in Preveza am Golf von Amvrakikos. Schuld daran ist das ueble Wetter, welches wir offenbar von der Schweiz mitgebracht haben. Nach den ersten Tagen bei viel Sonnenschein und nur kurzen Regenschauern hat es gestern mittag angefangen zu gewittern und der Himmel oeffnete sich in einer Sturzflut. Am Morgen fuhren wir noch gemuetlich in Parga los, wieder ueber die Berge, bis zum Totenorakel Nekromantaion. Dort besichtigten wir den Eingang zum Hades und haben Persephone schon mal eine Muenze hingelegt fuer unsere hoffentlich noch in weiter Ferne liegende Reise ueber den Totenfluss Styx. Aus dem Hades haben wir erfolgreich (trotz Labyrinth) wieder herausgefunden, leider haben die Toten nicht zu uns gesprochen - das Orakel war schweigsam. Nach einem feinen Picknick (hier gibt es die suessesten Erdbeeren!) fuhren wir weiter, mit der Absicht, im naechsten Dorf ein Hotel zu suchen. Dann gings aber los, erst ein leises Troepfeln, dann ein Donnern, Blitzen und Krachen, und eine Flut Nasses ging hernieder, waehrend wir uns mal wieder mit den Velos den Berg hochkaempften. Innert Kuerze waren wir so nass, dass wir spontan beschlossen, dass es nun keine Rolle mehr spiele, ob wir anhalten oder weiterfahren, und so fuhren wir weiter (dadurch war uns wenigstens warm). Ab und zu mussten wir anhalten und das Wasser aus den Schuhen leeren, oder uns die Augen reiben, da es einfach nur goss, was das Zeug hielt (meist auch waagrecht, mit viel Gegenwind). Aber wir haben uns durchgekaempft und unsere bisher laengste Etappe hingelegt, ueber 60 km bis nach Preveza (und es war gar nicht flach, kann ich euch sagen). Spaeter kam sogar die Sonne wieder raus, und so kamen wir sogar bereits leicht angetrocknet (aber mit Inkontinenz-Look) in der Kleinstadt Preveza an, wo wir schlotternd und erschoepft ein etwas in die Jahre gekommenes Hotel "mit griechischem Charme" fanden und die Heisswasservorraete dezimierten.&lt;br /&gt;Heute ist daher wieder Ruhetag angesagt, wir haben bisher: &lt;br /&gt;- Kaffee getrunken&lt;br /&gt;- Segelschiffe bestaunt&lt;br /&gt;- gegessen&lt;br /&gt;- mexikanisch gewuerfelt&lt;br /&gt;- ein Mittagsschlaefchen gehalten&lt;br /&gt;- eine Runde an der Promenade gemacht&lt;br /&gt;- zwei Drinks getrunken&lt;br /&gt;- zu Abend gegessen&lt;br /&gt;Alles in allem also ein aeusserst produktiver Tag. Nebenbei haben wir einander mit unseren Wehwehchen uebertrumpft ("mir tuts hier weh" - "wenn du wuesstest, wie es mir da weh tut") und Plaene geschmiedet ("hmmm, ich haette Lust auf einen Cocktail, du auch?").&lt;br /&gt;Morgen steigen wir voruebergehend auf ein anderes Transportmittel um, um die Berge zu ueberqueren und zu den Felsenkloestern in Meteora zu kommen (da hat es viele hohe Berge). Wir werden fuer die naechsten 3 Tage ein Auto mieten und ins Landesinnere fahren, ein kleiner Road-Sidetrip, sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit koennen wir ja mal etwas von den Griechen berichten, die also ausnahmslos nett sind. Sie fragen uns immer, woher wir sind, wohin wir gehen, und spaetestens bei unserem Statement, dass wir mit dem Velo unterwegs sind, staunen sie und rufen ganz ehrfuerchtig: "you are crazy, crazy!" Die Leute sind sehr hilfsbereit, auch wenn sie nicht weiterhelfen koennen, irgendjemand andres kann es bestimmt, und den rufen sie an, erklaeren dann mit wilden Gesten am Telefon auf Griechisch, worum es geht (wahrscheinlich: "ich hab hier zwei crazy girls mit Fahrraedern, komm schnell gucken!"), und reichen uns an jemanden weiter, der etwas englisch oder deutsch spricht, sich unser Problem erneut anhoert, und uns dann ebenso energisch wieder weiterreicht. Manchmal fuehren sie uns durch die halbe Stadt zu jemandem, der uns helfen kann (z.B. ein Auto vermieten). Das alles geht oft so schnell, dass wir nicht wissen, wie uns geschieht, schon haben wir einen Vertrag fuer eine Automiete unterzeichnet, und 5 min. vorher sassen wir noch ahnungslos im Cafe. Das einzige bisher unloesbare Problem scheint der Tunnel unter der Meerenge durch zu sein, der nach Preveza suedwaerts fuehrt, und in dem Velos verstaendlicherweise verboten sind. Offenbar hat niemand damit gerechnet, dass hier mal jemand ohne Auto durchwill... die Faehre wurde deshalb vor ein paar Jahren eingestellt, und wir haben bisher noch nicht herausgefunden, wie wir dieses Hindernis durchqueren, sind aber sicher, dass sich dann eine ganz spontan griechische Loesung findet. &lt;br /&gt;Auch eine sehr griechische Eigenschaft ist es offenbar, die paar wenigen Touristen mit Gratis-Alkohol zu verwoehnen, der immer mit der Rechnung in Form von Shots daherkommt (bisher unfreiwillig getestet und fuer gut befunden: Kaffeeschnaps, undefinierbarer Schnaps, Fruchtlikoer, Mandelschnaps, SexontheBeach in allen Farben, und natuerlich Ouzo). Hier in Preveza ist das offenbar nicht ueblich, dafuer erhalten wir gratis Knoblauchbrot und Kuchen (ist ja auch was). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos der ersten Bike-Tage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.gr/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.gr/fotosvonkathrin/Griechenland1?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/S_bigKotbTE/AAAAAAAABuc/qi9bURgT8nM/s160-c/Griechenland1.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.gr/fotosvonkathrin/Griechenland1?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Griechenland1&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2706041878774337446?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2706041878774337446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/preveza-gr-rain-biking.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2706041878774337446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2706041878774337446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/preveza-gr-rain-biking.html' title='Preveza, GR: Rain-biking'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/S_bigKotbTE/AAAAAAAABuc/qi9bURgT8nM/s72-c/Griechenland1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-683814761752945754</id><published>2010-05-18T17:00:00.003+02:00</published><updated>2010-05-18T17:20:02.820+02:00</updated><title type='text'>Parga, GR: Schon 2 Tage unter den Raedern</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruth und ich sind am Sonntag nach einiger Aufregung beim Einpacken der Bikes am Flughafen gut in Korfu gelandet, und auch unsere Bikes haben es fast ohne Kratzer geschafft! So sind wir erleichtert und mit einem Grinsen auf dem Gesicht in die Stadt gefahren, wo wir nach einigem Herumkurven auch unser Hotel gefunden haben. Gestern morgen haben wir Korfu bereits wieder verlassen und sind mit der Faehre ans Festland nach Igoumenitsa gefahren. Nun hiess es aufsteigen und pedalen! Zum Glueck fuer unsere Waedli haben wir uns im letzten Moment fuer die Route entlang der Kueste entschieden, statt zuerst in die Berge nach Meteora zu fahren, denn angesichts der hohen Berge, welche sich hinter Igoumenitsa auftuermten, wurde uns ganz anders. Auch entlang der Kueste ging es ordentlich auf und ab, und beim zweiten Aufstieg hatte ich bereits den ersten Durchhaenger (wohl auch, weil Ruth mich abgehaengt hatte). Nach einem feinen Picknick am Strassenrand (frische Kirschen und Aprikosen tun der Radlermoral gut!) rafften wir uns nochmals auf und fuhren schon bald eine rasante Abfahrt nach Syvota hinunter. Dort waren wir in so guter Stimmung, dass wir spontan beschlossen, noch weiterzufahren. Nachdem wir uns einen Saft und einen offerierten Kaffeeschnaps genehmigt hatten, ging es weiter, entlang der wunderbaren jonischen Kueste. Zwar regnete es zwischendurch, aber die Sonne kam immer wieder raus, und wenigstens sind die Temperaturen hier angenehm warm, super zum Velofahren. Den letzten Aufstieg nach Perdika, unserem Tagesziel, war dann aber doch noch hart, auch wenn uns die griechischen Autofahrer alle froehlich zuhupten. Wir geben zu, dass wir die letzten paar Kilometer dann geschoben haben, seufz... Trotz sparsamem Gepaeck ist es eben doch anders zum Fahren, wenn die Packtaschen einem am liebsten wieder den Berg runterziehen wuerden. &lt;br /&gt;Perdika liegt auf einem Berg und hat eine tolle Aussicht, ist aber jetzt in der Vorsaison noch ziemlich ausgestorben, so dass sich die Zimmersuche nicht ganz einfach gestaltete. Nach ein paar Telefonen des Barkeepers am Dorfplatz fanden wir dann aber ein sehr nettes Zimmer. Leider kann man das vom Nachtessen nicht behaupten, daher hoffen wir heute abend auf etwas mehr Substanz und etwas weniger Knorpel am Fleisch. &lt;br /&gt;Heute morgen sind wir noch weiter in die Berge gefahren, zwar streng, aber wunderschoen. Tief unten strahlt tiefblau das Meer, und wir fahren durch uralte Olivenhaine, ueberall riecht es super nach wilder Pfefferminze, der Ginster und Oleander blueht ueberall, und die wenigen Leute, denen wir begegnen gruessen freundlich (und starren uns unglaeubig nach, was dem Ego guttut). &lt;br /&gt;Zur Mittagspause entschlossen wir uns fuer einen spontanen Abstecher zu einer Burg, die natuerlich auf einem seeehr steilen Huegel stand, so dass wir unsere Broetchen hart verdienen mussten. Die dunklen Gaenge, die wilde Schildkroete und die tolle Aussicht waren es wert - vor allem aber die rasante Abfahrt hinunter nach Parga, gebremst nur von einer Ziegenherde auf der Strasse. &lt;br /&gt;Jetzt sitzen wir hier am wunderschoenen Strand, geniessen einen verdienten Drink und lassen die Seele baumeln. Hier werden wir 2 Naechte bleiben und morgen einen Tagesausflug ohne Gepaeck machen, bevor es dann weiter der Kueste entlang Richtung Sueden geht.&lt;br /&gt;Die Griechen machen bisher einen sehr netten Eindruck, alle wollen ein paar Saetze mit uns reden (was etwas schwierig ist, da der Griechisch-Wortschatz-Fuehrer im Flugzeug liegengeblieben ist, gell Ruth!), offerieren uns immer irgendwelche Shots oder Kuchen, was uns natuerlich gefaellt. Wir koennen ja auch ungehemmt schlemmen, wenn wir uns mit dem Velo fortbewegen :-) Abgesehen von gestern abend ist das Essen auch sonst ganz gut, der Kaffee ist stark und das Bier trinkbar. Was will man mehr? &lt;br /&gt;Machts gut, liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-683814761752945754?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/683814761752945754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/parga-gr-schon-2-tage-unter-den-raedern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/683814761752945754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/683814761752945754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2010/05/parga-gr-schon-2-tage-unter-den-raedern.html' title='Parga, GR: Schon 2 Tage unter den Raedern'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4242811501345723737</id><published>2009-08-30T13:36:00.005+02:00</published><updated>2009-08-30T22:06:53.560+02:00</updated><title type='text'>St. Gallen CH: Back home, Foto-Nachlieferung</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin gestern abend nach einem langen Tag wieder in der Heimat gelandet und mittlerweile auch ausgeschlafen, sauber und gefuettert - dank eines super gefuellten Kuehlschranks mit lauter leckeren Sachen (und kein Hammel - vielen Dank, Antonia!). Ich muss schon sagen, Zug fahren ist um einiges spannender als fliegen - wir sind praktisch dieselbe Strecke geflogen, wie ich mit dem Zug gekommen bin (also via Mongolei, Baikalsee, Moskau, Wien), und die 2 Stunden, welche wir brauchten, um die westsibirische Tiefebene zwischen Novosibirsk und Ekaterinburg zu ueberfliegen, kam mir endlos und furchtbar langweilig vor - irgendwie schien es mir, die Zugsreise fuer diese Etappe sei viel schneller, da spannender, verlaufen (obwohl wir fuer diese Strecke ca. 24 Stunden gebraucht hatten...). Tja, so verfaelscht sind die Perspektiven aus der Luft. Zugfahren ist eben einfach viel schoener, und es ist mir also ueberhaupt nicht verleidet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorgestern habe ich noch eine Velotour durch Pekings Innenstadt gemacht, und ich muss sagen, es war gar nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt in einer solch riesigen Stadt. Zwar war das Gefuehl, ohne Helm auf einer 12spurigen Strasse nach links abzubiegen gewoehnungsbeduerftig (um es mal milde auszudruecken), dafuer sind hier die Velowege ja auch 4 Meter breit (und jede groessere Strasse hat eine Fahrradspur, das ist wirklich prima!). Ausserdem sind die Fahrradfahrer so zahlreich, dass sie an den Kreuzungen fast immer Vorfahrt haben, einfach weil es so viele sind. Man kommt zwar ein bisschen in Stress, wenn hinter, vor, rechts und links von einem 50 Velos aufs mal anfahren, und alle möglichst schnell über die Kreuzung wollen, (und dabei klingeln wie wild), aber man sagt ja, safety in numbers, da muss man wenigstens keine Angst haben, dass einem ein unachtsamer Autofahrer in die Flanke fährt. Ausserdem habe ich in einem chinesischen Fitnesspark eine Lektion in chinesischem Aerobic für Grossmamas bekommen, die Tanzschritte hab ich aber nicht begriffen, die Omas konnten es alle besser als ich und lachten mich aus. Ich hab wirklich kein Tanzbein... Aber ansonsten finde ich ein chinesisches Fitnessprogramm ganz nach meinem Geschmack: hier sitzt man draussen im Park, wo ein paar simple, überhaupt nicht anstrengende Fitnessgeräte aufgestellt sind, und die immer so gruppiert sind, dass man mindestens zu viert daran üben kann und so gleichzeitig einen Schwatz halten, einen Tee trinken (irgendwer bringt welchen mit), zur Musik klatschen (jemand hat ein Radio dabei) oder einfach eine Zigarette rauchen kann, während man ein bisschen seine Waden trainiert. Wem das zu anstrengend ist, oder wer eine Pause braucht, der spielt bei einem Bierchen eine Runde Mahjong oder macht ein bisschen Tai-Chi, ist bestimmt jemand da, der einem zeigt, wie der Kranich funktioniert (oder wie die Figur schon wieder heisst). Ins Schwitzen kommt man bei Pekinger Temperaturen auch ohne grosse Anstrengung, daher sollte man das Fitnessprogramm nicht zu weit treiben... ;-) Überhaupt sind die Chinesen recht fitnessbewusst, ständig sieht man, wie sie sich in jeder freien Minute bewegen. Die Verkäufer auf dem Markt, z.B., welche auf Kundschaft warten, dehnen ihre Beinmuskeln, machen Hulahopp, oder Kniebeugen an der Bushaltestelle. Dafür sieht man kaum "europäische" Fitnesscenter und Jogger hat es auch ganz wenig. Ganz nach meinem Geschmack!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich also wieder daheim, verdaue noch immer die vielen Eindrücke (und den Hammel) und bin schon wieder am Arbeiten (hab heut nachmittag 1000ende von Seiten Signaturen ausgedruckt für die Revision morgen...). Aber die China-Fotos will ich euch nicht vorenthalten, ausserdem haben Ruth und ich eine Liste von Geboten für Russland, Mongolei und China gemacht, die wir ganz witzig fanden (obwohl, wahrscheinlich muss man dabeigewesen sein, um es ebenfalls witzig zu finden...), aber lest selbst; enjoy:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gebote fuer Russland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Wenn du spaet im Moskauer Flughafen ankommst, lass dich von den freundlichen Leuten durch die Grossstadt navigieren und verlasse dich auf dein Gehoer ("Ruth! Godzillas!") wenn du vom Regen durchnaesst nicht mehr durch die Brille gucken kannst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Erquicke dich an den Hintern knackiger Fallschirmjaeger und reg dich nicht auf, dass wegen diesen alle Sehenswuerdigkeiten geschlossen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Lass im Tagesprogramm Zeit fuer ein paar Stunden im Park, um russische Vokabeln zu bueffeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Geh ins Muh-Muh und geniesse Borschtsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Besichtige die schoensten Metrostationen Moskaus vollbepackt auf dem Weg zum Jaroslawer Bahnhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Stresse dich nicht im vornherein ueber die unchristlichen Ankunftszeiten in Ekaterinburg (3:41) - es gibt auch in Russland 24h-Cafes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Marschiere bei stroemenden Regen durch halb Ekaterinburg, doch verschwende nicht deine Konzentration darauf, deine Schuhe trocken zu halten, denn 50m vor dem Hotel platschst du sowieso in eine riesen-killer-Pfuetze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Geniesse dank vorzeitigem Check-in deine Suite inkl. Badewanne und genuegend Platz fur die Waescheleine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Schau dir bei Regen im Kino russisch gesprochene Hollywoodfilme an und lass dich anschliessend von einem Streuner mit 4 Pfoten nach Hause begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Trage immer einen intakten Plastikbeutel bei dir, für den Fall, dass im Zug die Toiletten zu lange geschlossen sind oder du den Fahrplan nicht richtig im Kopf hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Sei Helferin in der Not fuer italienische Machos, deren Abteilsgenosse sich mit homoerotischen Fotos vorstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Lass dich nicht von paranoiden Ex-KGB-Agenitnnen bange machen, sondern lichte frisch-froehlich alle russischen Bahnhoefe ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. Wundere dich nicht ueber den horrenden Beerenpreis auf dem Markt in Irkutsk, die man sonst auf den Bahnsteigen von russischen Babuschkas zum viertel-Preis erhaelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14. Suche stundenlang das einzige Internetcafe in Irkutsk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.Bereite dich auf die ruppigen Strassen auf der Olchoninsel vor, indem du bei waghalsigen Ueberholmanoevern (links &amp; rechts) nicht die Augen schliesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16 Uebe dich in kultureller Integration, indem du mit Koreanern Volleyball spielst und schon beim Fruehstuck deine Ellbogen ausspielst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17. Bereite dich mental auf zitternde Holzwaende vor, verursacht durch russische Starkstrom-Schnarchler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18. Schwimme bei eiskaltem Wind im noch kaelteren Baikalsee, waehrend es 500m weiter vorne eine wunderbar warme vom Wind geschuetzte Bucht gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19. Geniesse umgeben von Edelweiss und Enzian eine russische Fischsuppe am Kap Choboy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20. Gehe mit deinem letzten Geld gediegen essen, ohne zu wissen, ob du die Rechnung bezahlen kannst oder noch abwaschen helfen musst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21. Vermeide es, den polnischen Besserwisser aufzuwecken, wenn er den wunderschoenen Sonnenaufgang ueberm Baikalsee verpennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22. Spar dir ein paar Rubel auf für den russisch-mongolischen Grenzuebertritt, damit du dort einen letzten Wodka im 1km entfernten Tante-Emma-Laedeli erstehen kannst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gebote fuer die Mongolei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Lass dich vom Ameisenhaufen beim Check-in im UB-Guesthouse nicht verrueckt machen und belohne dich anschliessend indem du in der 2x2m grossen Kueche einen Stuhl erkaempfst und ein Nutellabrot ergatterst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Schau dir im Lamatempel die mongolische Hoelle an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Uebe bei ein, zwei Glaesschen Wodka dein heimatliches Volksliederrepertoire.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Goenne dir nach einem mongolischen Stueck Kaese ein Fladenbrot mit Rahm und Zucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Spiele in einer Jurte Charade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Lass dich vom Schaukeln des Kamels einlullen, aber schlaf nicht ein, wenn es minutenlang pinkelt (bedenke, dass ein Kamel aufs Mal 50 Liter Wasser trinkt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Geniesse jedes Sandkoernchen in deiner Kleidung, Stunden nachdem du eine Sandduene heruntergehuepft bist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Geh bei deinem Landausflug Nachts aufs Klo und schau dir die Milchstrasse an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Kotze neben der Jurte quasi auf die Fuesse deiner Gastgeberin, damit sie dir endlich Griessbrei anstelle von fetten knorpeligen Ziegeninnereien serviert und schmeisse eine mit einer Sicherheitsnadel zerkleinerte Mikropurtablette in die von heissem Wasser geschrumpfte Petflasche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Jubiliere, wenn dein Pferd nach dem zwoelften  *tschutsch* endlich in den Galopp verfaellt und du es anschliesend sogar bremsen kannst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Geniesse eine mongolische Schlachtplatte, nachdem du vorher noch das entsprechende Schaf gestreichelt hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Beende deinen Trip mit einem von Airag betrunkenen Fahrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. Finde dich damit ab, vier Tage lang truebes abgekochtes Wasser mit Milchgeschmack zu trinken und erquicke dich danach am ersten Schluck Mineralwasser zweiter Klasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14. Aergere dich nicht darueber, dass du in einer abgefuckten Notunterkunft, statt dem gebuchten Hostel landest, sondern freue dich darueber, dass deine Gastgeberin eigentlich *grosse Blume* heisst und auf den zweiten Blick ein grosser Schatz ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. Telefoniere im Untergrund bei einer Deutschstudentin nach Hause und ueberbruecke 8000km indem du klingst, als waerst du nebenan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16. Spare Geld, damit du am letzten Abend gediegen im Veranda essen gehen kannst und lecke danach nicht den Teller aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gebote für China (hier ging uns etwas die Luft aus und wir waren nicht mehr so inspiriert - sorry, China, du hättest Besseres verdient...):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ideales Einstiegsmenue um mit Staebchen essen zu lernen - hot pot im Hotpot-Paradies mit langen schluepfrigen Nuedeli &amp; tiefsitzenden Stuehlen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Man fuehre immer einen wertlosen, blickdichten, mittelgrossen Plastikbeutel mit sich, der auch fuer eine Freundin nicht zu schade ist, wenn sie ihr Innerstes nach Aussen stuelpt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ahnungslos Sehenswuerdigkeiten fotografierend wird man selbst zur Sehenswuerdigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Gut Pekingente will Weile haben - man nehme auf sich 3 Taxifahrten, 3 Restaurants (geschlossen, voll, o.k.) Koffeinentzug und Muskelkater&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die chinesische Mauer muss mit Schweiss und Traenen erklommen werden - vermeide es, die Stufen zu zaehlen sondern nur die Ups &amp; Downs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Wie deine Mao-Watch es dir zuverlaessig anzeigt (wenn du sie regelmaessig aufziehst) - der Nachtmarkt schliesst punkt 22:30. Glueck fure dich - so wird dein Kaufrausch ohne grosse Geldverluste gestoppt....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, hier noch die Fotos aus China:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ch/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/FahrtNachChina?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/SpptqC4EyBE/AAAAAAAABag/RgM6Gufk8-s/s160-c/FahrtNachChina.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/FahrtNachChina?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Fahrt nach China&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ch/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/BeijingI?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/Sppj1aXE5_E/AAAAAAAABmE/Xyycf7MrPs8/s160-c/BeijingI.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/BeijingI?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Beijing I&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ch/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/JinshalingSimataiGrosseMauer?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/Sppy6F7yoWE/AAAAAAAABnU/-0ZdKHAb5hw/s160-c/JinshalingSimataiGrosseMauer.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/JinshalingSimataiGrosseMauer?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Jinshaling-Simatai (Grosse Mauer)&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ch/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/BeijingII?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/Spp3gLEK5iE/AAAAAAAABoQ/szDSBmd5quM/s160-c/BeijingII.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/BeijingII?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Beijing II&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ch/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/BeijingIII?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/Spp3zlBroGE/AAAAAAAABoo/WD37z73AY4s/s160-c/BeijingIII.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/BeijingIII?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Beijing III&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ch/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/Heimflug?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/Spp3rPtzt3E/AAAAAAAABdc/hZzTUAt7mDw/s160-c/Heimflug.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ch/fotosvonkathrin/Heimflug?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Heimflug&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, das wars mal wieder von El viaje, bis zum nächsten Mal... (sniff, schon wieder Ferien fertig...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüsse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4242811501345723737?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4242811501345723737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/st-gallen-ch-back-home-foto.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4242811501345723737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4242811501345723737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/st-gallen-ch-back-home-foto.html' title='St. Gallen CH: Back home, Foto-Nachlieferung'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/SpptqC4EyBE/AAAAAAAABag/RgM6Gufk8-s/s72-c/FahrtNachChina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6800106874610261306</id><published>2009-08-27T17:37:00.000+02:00</published><updated>2009-08-27T17:39:33.665+02:00</updated><title type='text'>Beijing, CN: The Wall, the Emperor and the Duck</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;soeben sind Ruth und Claudia nach Pingyao abgereist, und ich sitze hier etwas verloren im Hostel bei einem einsamen Bierchen und blase Truebsal, weil meine Ferien fast vorbei sind. Da trifft es sich ja gut, dass mal endlich ein PC freiwird und ich die letzten 2 Tage noch fuer euch Revue passieren lassen kann, bevor ich morgen noch die letzten Stunden China geniesse und am Samstag dann zurueckfliege.&lt;br /&gt;Vorgestern haben wir morgens die ultramoderne U-Bahn zum Platz des himmlischen Friedens ge-nommen, und dort erst mal tief durchgeatmet (das muss man hier, bei der schwuelen, feuchten Luft). Beim Anblick des Tiananmen Square erblasst der Rote Platz von Moskau ein bisschen, denn der hier ist einiges groesser... und fast ueber den ganzen Platz zieht sich eine riesige Menschenschlange, welche fuers Mao-Mausoleum ansteht! Wir haben auch diesen Leichnam links liegengelassen. Nachdem wir den armen Lenin,  der ja viel lieber neben seiner Mutter begraben worden waere, anstatt fuer immer einbalsamiert zu werden, nicht angekuckt haben, wollten wir konsequent bleiben und auch Mao nicht die Ehre erweisen, der ebenfalls auf keinen Fall konserviert, sondern verbrannt werden wollte... tja, auch wenn man ein maechtiger Mann war, reicht die Macht offenbar doch nicht ins Jenseits :-)&lt;br /&gt;Auf dem Weg in die verbotene Stadt wurden wir dann bereits zum ersten Mal von Chinesen am Aermel gepackt und "hoeflich" gebeten, doch bitte mit ihnen fuers Foto zu posieren, weil wir solche Exoten sind. Die Leute waren vom Land und kamen sich die Hauptstadt anschauen, und hatten offenbar noch nie eine "Langnase" (so werden die Europaer genannt) gesehen. Dies passierte uns am selben Tag noch mehrmals, manchmal sahen wir, wie uns die Leute heimlich zu fotografieren versuchten, andere waren gar nicht scheu und stellten gleich mal die Schwiegermutter zwischen Claudia und mich, fuers Foto ins Familienalbum mit den zwei blonden Girls. Wir mussten uns immer zusammennehmen, um nicht umzufallen vor Lachen. Auch gucken die Chinesen immer so ernst auf Fotos, nur wir grinsen wie die Maikaefer.&lt;br /&gt;Ueber die verbotene Stadt laesst sich v.a. sagen, dass sie riesig ist, und man sich die Schuhe wund laeuft... und rund um einem herum wuselt es nur so von v.a. chinesischen Touristen. Schoen ist es schon, besonders die Tempeldaecher mit den schoen bunt bemalten Holzbalken haben es mir angetan. Leider verblassten die Farben etwas im grauen Smog, der mal wieder tief ueber der Stadt hing. Ir-gendwann konnten wir einfach keinen weiteren Tempel, Palast, etc. mehr sehen und setzten uns in den Palastpark, wo wir ein chinesisches Glace assen (meines hatte Rote-Bohnen-Geschmack, ganz interessant). Also, die chinesischen Kaiser, die wussten schon, wie man gut lebt!&lt;br /&gt;Am Abend suchten wir dann leider vergebens den Nightmarket, der offenbar nicht mehr dort ist, wo er auf der Karte eingezeichnet ist, fanden dafuer aber ein nettes Grillrestaurant, welches nur noch grad 3 Sachen in der Kueche hatte, naemlich Brot, Pouletfluegeli und ein paar Pilzchen - diese letzten Brosamen haben sie dann aber anstaendig und mit viel Chili gegrillt und alles huebsch auf Spiesschen serviert. Fein!&lt;br /&gt;Gestern haben wir dann den Smog der Grossstadt hinter uns gelassen und sind nach Jinshaling gefah-ren, zur Grossen Mauer (bzw. einem Teil davon). Dort ist die Mauer noch nicht so huebsch restauriert und herausgepuetzelt wie an andern Orten, die sehr touristisch sind, und man kann hier eine Tages-wanderung auf der Mauer machen bis zum naechsten Ort, wo man dann wieder vom Bus abgeholt wird. Es sind zwar nur 10 km, aber diese haben es in sich, denn die Mauer fuehrt hier quer ueber die Berge, und zwar immer der Krete nach, also viiiiieeel rauf und runter ueber ausserordentlich steile Treppen, bis zu 70% Steigung. Ich vermute, es waren mal wieder die Inka's am Werk :-). Aber es war eine tolle Erfahrung, ueber dieses einmalige Bauwerk zu wandern, keuchen, schwitzen, leiden. Zum Glueck hatten wir am morgen schon gedacht, wir sparen unsere Kraefte und nehmen die Seilbahn hoch zur Mauer (obwohl Ruth dies dann bereute, als wir in der Blechkiste sassen, bei der es sich eindeutig nicht um eine Schindler-Konstruktion handelte, sondern "made in China", und es doch noch ziemlich ordentlich s'Loch runter ging. Claudia, die sonst nicht wandert, hat dann Ruth und mich bereits beim zweiten Wachturm verflucht, und beim dritten kamen dann langsam die Morddrohungen, weil wir sie auf diese Exkursion mitgeschleppt hatten. Insgesamt mussten wir 16 Wachttuerme abklappern... und etwa ebensoviele Berge ueberqueren. Leider kann ich dies nicht mit selbsterklaerenden Bildern illustrieren. Jedenfalls jubelten wir alle, als wir endlich unser Ziel erreichten, und nahmen zur Belohnung (und zur Schonung unserer Knie) den rasanten Abstieg von der Mauer, indem wir uns in ein Klettergstaeltli setzten und an einem Drahtseil quer uebers Tal auf die andere Seite runterflitzten - cool!&lt;br /&gt;Abends wollten wir uns dann mit einer leckeren Pekingente belohnen, aber das Restaurant, welches uns empfohlen wurde, hatte leider bereits geschlossen. Dafuer fanden wir dann per Zufall den Nachtmarkt und versuchten uns dort an den Essensstaenden mit exotischen Leckereien (um die Maden, lebendig aufgespiessten Seepferdchen und Skorpione machten wir einen Bogen und hielten uns an Fruehlingsrolle und Dumplings). Dann haben wir uns auf die Souvenirs gestuerzt und konnten kaum mehr aufhoeren, zu kaufen, so viele schoene Sachen hat es hier. Ruth versuchte brutal, die Preise zu druecken, hat aber auch keinen besseren Preis als Claudia und ich fuer ein Seidenportemonnaie (ca. 2.- Fr.) erreicht, obwohl sie noch 15 laenger rumgemaertet hat.&lt;br /&gt;Heute haben wir dann endlich, nach 3 Taxifahrten, viel Rumirren und warten, endlich unsere Peking-ente bekommen, die auch ganz gut war, leider nicht so knusprig, aber trotzdem sehr lecker. Und heute sahen wir auch in Peking endlich mal blauen Himmel, welch Wunder!! Dafuer war es dann auch ungemein heiss, so dass wir den Nachmittag im Park verbrachten.&lt;br /&gt;So, nun muss ich eine groessere Tasche kaufen gehen, weil all meine Souvenirs keinen Platz mehr im Rucksack haben. Hmmm, ob ich nochmals auf den Nachtmarkt soll? Da hatte es sehr huebsche Ta-schen, aber die Gefahr besteht wohl, dass ich dann noch mehr kaufe, und die Tasche auch wieder nicht ausreicht...&lt;br /&gt;Liebe Grüsse, bis bald,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6800106874610261306?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6800106874610261306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/beijing-cn-wall-emperor-and-duck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6800106874610261306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6800106874610261306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/beijing-cn-wall-emperor-and-duck.html' title='Beijing, CN: The Wall, the Emperor and the Duck'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1388717971894510268</id><published>2009-08-25T08:29:00.003+02:00</published><updated>2009-08-25T08:39:47.763+02:00</updated><title type='text'>Beijing, CN: Geschafft!! Nach 7622km Zugfahrt in China angekommen</title><content type='html'>Hoi zaeme,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie bereits befuerchtet, mag man hier in China meinen Blog-Anbieter nicht besonders, daher kriegt ihr halt ein altmodisches E-Mail (das nun von Kathrins extern beauftragter Webmasterin in den Blog eingetragen wird ;-). Fotos koennen auf Picasa auch nicht hochgeladen werden und Facebook ist ebenfalls blockiert. Es lebe die Zensur :-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer langen Fahrt durch die Gobi-Wueste (sehr flach, sehr heiss, sehr staubig, sehr trocken - das Thermometer in unserem Wagen kletterte von angenehmen 20 auf ziemlich hitzige 38 Grad) haben wir gestern abend die Grenze nach China passiert, wo ich erst mal meinen Rucksack ausraeumen musste (jede Seitentasche, jede Kleidertuete, alles musste ich aufmachen, nachdem ich vorher alles so schoen ordentlich eingepackt hatte!) - kein leichtes Unterfangen, wenn man in einem engen 4-erabteil auf der oberen Liege sitzt, umgeben von all seinen ausgepackten Socken, etc., und versucht, die sich tuermende dreckige Waesche nicht auf den unten stehenden chinesischen Grenzbeamten fallen zu lassen, der immer noch weitere Plastiktueten (ich muss natuerlich auch im Innern meines Rucksacks immer noch alles 3x verpacken) aufgemacht haben will. Bei der Hitze laeuft einem dann beim Einpacken der Schweiss nur so runter (und den Aerger schluckt man runter, man will ja schliesslich ins gelobte Land). Danach fuhr unser Zug in einen Schuppen, wo saemtliche Wagons auf 2 Meter angehoben wurden (wir sassen im Zug drin, als dies geschah!), waehrend unten das Fahrwerk ausgetauscht wurde, da die Russen und Mongolen auf breiteren Schienen fahren als der Rest der Welt. Sehr spannende Sache, das, mit viel Getoese und Gehupe, aber auch erstaunlich effizient, wie rasch der Zug umgemodelt wurde - das Hin- und Herrangieren, um den Speisewagen auszutauschen, dauerte fast laenger! An der Grenze werden immer die Speisewagen ausgetauscht, da jedes Land seinen eigenen hat, mit landestypischer Kueche - auch immer eine spannende Erfahrung, auch wenn wir eigentlich nie im Speisewagen gegessen haben (heute zum ersten Mal, weil es gratis war - wir sind eben "Free Food!" Junkies). Aber wir gingen immer was trinken und begutachteten, was die andern auf dem Teller hatten, um uns dann in unserem Abteil gemuetlich eine Fertigsuppe zu kochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen erwachten wir dann, als der Zug bereits wieder durch gruene Berge fuhr, durch eine enge Schlucht - tolle Aussichten! Im Reisefuehrer stand, dass man nach einem Tunnel beim Kilometerstand XY dann links die Chinesische Mauer sehen koenne, weil man quasi drunter durch fahre - die Mauer geht hier ja quer ueber die Berge. Das wollten wir natuerlich nicht verpassen und positionierten uns strategisch an den am Vortag eigens noch von unseren hollaendischen Abteilsgenossen geputzten Fenstern, die Kamera schussbereit. Es kam Tunnel um Tunnel, aber keine Chinesische Mauer... bis uns dann jemand, der einen etwas aktuelleren Reisefuehrer hatte, sagte, dass diese Strecke offenbar letztes Jahr begradigt wurde, damit der Zug schneller fahren koenne, und daher nicht mehr an der Mauer vorbeifuehre... Sniff! Fortschritt ist eben manchmal auch Rueckschritt. Trotzdem war es eine schoene Fahrt, auch wenn der Himmel grau verhangen war. Je naeher wir Pekingkamen, desto schlimmer wurde es, und die letzte Stunde, als wir bereits durch die Aussenquartiere zischten, war es echt graesslich - der Smog hier ist so schlimm wie bei uns an einem nebligen Tag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und dann fuhr unser Zug im Pekinger Hauptbahnhof ein, und wir standen ehrfuerchtig auf dem Gleis, nach 7622 km Zugfahren sind wir in Peking angekommen - was fuer ein Gefuehl! Ich kann es immer noch nicht recht glauben. Wir haben diesen riesigen Kontinent Eurasien fast ganz per Zug durchquert, ein erhabenes Gefuehl. Da musste natuerlich noch ein abschliessendes Bloedelfoto gemacht werden, welches ihr euch jetzt halt vorstellen muesst (ihr wisst ja mittlerweile, was Ruth und ich so fuer Akrobatikeinlagen machen, und jetzt halt noch mit dem grossen Rucksack dazu!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ohne die Wegbeschreibung zu unserem "Happy Dragon" Hostel (hatten wir vergessen, auszudrucken), fand unser Taxifahrer den Weg in unser Hutong (altes Viertel mit engen Gaesschen, die "Altstadt"), und hier wartete auch schon Claudia auf uns, eine Kollegin von Ruth, die nun mit Ruth noch 3 Wochen durch China reist. Heute abend waren wir jedenfalls schon gediegen essen (Hotpot, eine Art Fondue Chinoise, aber besser), doch leider rebelliert mein Magen immer noch ein bisschen (wahrscheinlich jetzt eine Gemuese-Ueberdosis, nach all den Hammeln) und so bin ich heut mal wieder am wiederkaeuen, wenn ihr wisst, was ich meine. Morgen werden wir die Stadt erkunden, doch fuer heute waren es genug Kilometer, schlaft gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-- &lt;br /&gt;Liebe Grüsse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1388717971894510268?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1388717971894510268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/beijing-cn-geschafft-nach-7622km.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1388717971894510268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1388717971894510268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/beijing-cn-geschafft-nach-7622km.html' title='Beijing, CN: Geschafft!! Nach 7622km Zugfahrt in China angekommen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6498847067254856122</id><published>2009-08-22T09:20:00.008+02:00</published><updated>2009-08-22T10:59:09.986+02:00</updated><title type='text'>Ulan Bator, MN: Mongolia Extreme, oder: die Hammeldiaet</title><content type='html'>Liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;darf ich hiermit als erstes allen, die meinen, sie kennen die mongolische Kueche, weil sie mal im Sagakan oder Han-Restaurant waren, desillusionieren: es ist nicht ganz soooo original! Dies nur als Einleitungssatz fuer den Reisebericht unseres Mongolei-Abenteuers...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind wieder zurueck in der relativen Zivilisation von Ulan Bator nach 4 Tagen "Adventure" in der Bulgan-Provinz, einem vom Tourismus noch nicht so sehr erschlossenen Teil der Mongolei, ca. 280 km von Ulan Bator entfernt. Einigen von euch habe ich ja bereits im Voraus von unserer "Quest of the last Emperor"-Tour erzaehlt - fuer euch die Kurzfassung: wir haben den Kaiser nicht gefunden, aber dafuer ein Stueck echter Mongolei, von den immer traumhaften Fotobildband-Landschaften (hier wird sogar ein total depperter Knipser zum National-Geographic-Fotografen, man muss nur abdruecken, und schon ist ein Hammerbild im Kasten) bis zum (manchmal) albtraumhaften Essen (Freiwillige vor fuer ein Stueck Aorta! Nicht? Aber wenigstens ein bisschen Knorpel darfs schon sein?).&lt;br /&gt;Fuer alle andern: wir haben eine Tour bei einer Agentur gebucht, welche die Community unterstuetzt, indem sie Nomaden die Moeglichkeit geben, eben Nomaden zu sein, dh. mit ihren Ger (Jurten) und ihren Herden im Sommer draussen im Land zu leben, und trotzdem ueberleben zu koennen, indem sie Touristen zu sich in die Jurte aufnehmen, und diese etwas an ihrem Alltag teilhaben lassen, so dass sie etwas dazuverdienen, und nicht gezwungen sind, in der Stadt Arbeit zu suchen (ein wohl hoffnungsloses Unterfangen). Das Geld, welches wir bezahlt haben, geht aber nicht nur an die Familien, welche uns Obdach und Kost boten, sondern auch an gemeinnuetzige Projekte, wie Schulen, etc. Es hat sich sehr gelohnt, da wir nicht in einem Touri-Bus durchs Land flitzten, nur fuer einen Fotohalt ausstiegen und in Touristencamps uebernachteten, sondern eben wirklich bei den Familien. Dafuer gab es halt auch kein sehr organisiertes Programm (das Zusammentreiben der Herde, das Schlachten der Ziege, etc. hatte Vorrang), und oft sassen wir einfach stundenlang herum und mussten uns selber beschaeftigen. An die Tatsache, dass die Nomaden nicht nach unserer 24h-Uhrzeit gehen, und selten genau sagen koennen, wann wir denn weiterreiten zur naechsten Familie, mussten wir uns erst gewoehnen. Dafuer haben wir 4 Tage unendlich weite Landschaften stundenlang betrachten koennen, den Himmel zum Greifen nah, ein Bild wie aus Herr der Ringe (Rohan, Land of the Horse Lords!). Man wird recht poetisch ob solcher Aussichten, und ich versuche erst gar nicht, sie zu beschreiben, denn das wuerde in totalem Schwachsinn enden, schaut euch die Fotos an (tut mir leid, ich konnte fast nicht aussortieren, es sind ein paar Hundert :-)&lt;br /&gt;Auch den Menschen dort bei der Arbeit zuzuschauen, und unsere Mongolischkenntnisse zu trainieren (kaum jemand sprach gut Englisch, viele gar kein Wort, v.a. die aeltere Generation) war sehr interessant. Mongolisch ist unglaublich schwierig (v.a. die Aussprache), und im Gegensatz zu Russisch hat es mit europaeischen Sprachen gar nix mehr gemeinsam. Trotzdem schafften wir es jeweils, zu fragen, ob sie einen guten Sommer hatten (den ueblichen Begruessungssatz unter Nomaden), und wieviele Pferde, Kamele, Ziegen und Schafe sie haetten (auch sehr wichtig). Mit Haenden und Fuessen, ein paar Seiten von wichtigen Saetzen und viel Humor konnten wir uns oft verstaendigen. Wenn das nicht half, so sangen wir ein paar Lieder aus der Heimat (Es Buurebuebli mani nid, Alperose, etc.) und wurden dafuer mit mongolischem "Longsong" (einem seeehr langen Lied) belohnt. Auch wenn sich die Konversation jeweils nach ca. 3 Minuten erschoepfte, so kamen die Leute doch immer wieder ins Gaeste-Ger (wir schliefen in einer eigenen Jurte, separat von der Familie, die wir uns jeweils mit andern Ger-To-Ger-Reisenden teilten) um uns kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber der Einleitungssatz schon andeutet, hat diese Reise auch einiges an "Opfern" unsererseits erfordert, und obwohl wir das Erlebnis als ganzes nicht missen moechten, so sind wir uns doch einig, dass die mongolische Kueche als ziemlicher Tiefflieger bezeichnet werden kann: Hammelfleisch waere ja noch ok, auch 3x am Tag, aber wenn es dann immer nur die Innereien sind, welche vor Knorpel, Knochenmark, Blutgerinnseln, etc. nur so strotzen, und im eigenen Fett gebraten werden, dann rebelliert auch der abgehaerteste europaeische Magen irgendwann (ich meine eigentlich immer, mein Magen haelt ziemlich viel aus, aber am 2. Tag hat auch meiner den Geist aufgegeben und einen Aufstand gemacht (sprich: kotz, wuerg, uebel). Auch die Beilagen (Reis, Nudeln, Kartoffeln) sind meist sehr fettig und riechen eben auch immer nach Hammel... Dazu gibts Milch, salzigen Milchtee, oder gegorene Stutenmilch ("Airag", schmeckt wie Sprite mit ranziger Milch gemischt, und hat je nach Gaerungsgrad auch noch bis zu 17% Alkohol drin. Airag gibts meist zur Begruessung, aber auch schon mal zum Fruehstueck...). Wir Touristen haben auch normales Wasser bekommen, abgekocht in der Thermoskanne, um uns Tee zu machen (kaltes, frisches Wasser gab es nirgends, da es sehr wenig Wasser gibt, die Wasserstelle weit weg ist, und diese auch noch von den Tieren, die dort trinken gehen, kontaminiert ist - daher abkochen). Leider wird das Wasser im selben Topf gekocht, wie die Milch aufgekocht und entrahmt wird, so dass auch der Tee immer etwas nach Milch und Hammel schmeckt. Wasser zum Waschen gab es nie, und das Teewasser fuers Wasser zu verschwenden, waere nicht in Frage gekommen. So haben wir denn nach 4 Tagen ordentlich gerochen... (dreimal duerft ihr raten wonach - richtig, Hammel :-) Also Veganer wuerden hier schon am ersten Tag eingehen, Vegetarier wohl am dritten oder so... Allesfresser ueberleben es (mithilfe der letzten Schweizer Schoggi, ein paar Micropurtabletten, gelegentlichem Unwohlsein, und der Bereitschaft, auch mal frisch geschlachtete Schafleber zu essen). Zwischendurch gab es aber leckere Brotfladen (ignorierte man mal den Hammelgeruch vom Fett) mit frischer Sahne drauf, und auch die "Schlachtplatte" am letzten Abend, wo man zu unseren Ehren ein Schaf frisch geschlachtet hatte, liess sich gut geniessen, wenn man nicht zu heikel war (und das Highlight: es hatte ein paar wenige Scheiben Karotten drauf). Trotzdem fing ich am 2. Tag in der Sandduene von einem gruenen, knackigen GrannySmith-Apfel zu fantasieren, den ich an einem der seltenen Fruechtestaende in Ulan Batoor gesehen hatte, und ich bin fast sicher, in den Fotos am letzten Tag kann man in meinen glitzernden Aeuglein zwei kleine gruene Aepfelchen sehen (anstelle von Dagobert Duck's Dollarzeichen). Waehrend ich euch diese Zeilen tippe, nage ich uebrigens grad das letzte Stueck eines solchen Apfels auf, der eigentlich etwas mehlig war, aber ich habe sogar das Apfelbitschgi gegessen, was ich zuhause nie tue. Kleiner Tipp an alle von euch, die in naher Zukunft vielleicht mal schnaederfraessige Kinder haben werden: Ruth und ich finden, die beste Drohung waere: "Wenn du den Broccoli jetzt nicht sofort aufisst, schicken wir dich 3 Tage in die Mongolei!"&lt;br /&gt;Vor allem fuer die weibliche Fraktion stellte sich auch das WC-Problem als nicht ganz einfach dar, denn auf die Frage nach dem Plumpsklo zeigte mir beim ersten Ger die Mutter einfach in Richtung offene, platte, Weite. Sprich: mach in der freien Natur, es hat ja genug davon. Dumm nur, dass kein Baum, kein Strauch, ja nicht mal ein Gebueschchen in der Naehe war, und auch nach einem Maulwurfshuegel, hinter den man sich haette buecken koennen, suchte man vergebens. "Wide open spaces" von den Dixie Chicks bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Wenn man ca. 1 km in die richtige Richtung lief, neigte sich das Gelaende etwas, so dass man in der richtigen Kauerposition nur noch die Spitze der Jurte sah und somit hoffen konnte, dass man selber auch unsichtbar war. Zum Glueck haben wir erst am letzten Tag gesehen, dass die Alten immer ein Fernglas umgehaengt haben, mit dem sie (wie bei uns zuhause) den Nachbarn (die halt 20 km weiter wohnen) zuschauen, was die grad so treiben). So haben wir zum guten Glueck die Scheu rasch verloren und die Hosen eben schon nach 50 Metern runtergelassen. &lt;br /&gt;Gestern abend sind wir dann also voller Eindruecke, erlebter Abenteuer auf Pferde- und Kamelruecken, in Sandduenen, Jurten und Steppen wieder nach Ulan Batoor zurueckgekehrt. Die Rueckreise hatte fast ebensoviel Action in sich, wie die letzten Tage: erst kam unser Pickup-Auto viel zu spaet, welches uns zum Bus bringen sollte, und dann war der Fahrer sturzbetrunken (aber echt so schlimm, wie ich es noch nie gesehen habe - er nickte immer wieder bei 110 Stundenkilometern ueber dem Steuer ein und fuhr in einem Affentempo Schlangenlinien auf der Strasse), dann war unser Bus natuerlich schon weg, und alle Tickets waren ausgebucht, und niemand wollte was dafuer koennen (die Dame der Agentur, die wir telefonisch erreichten, meinte lakonisch: "We are not liable for drunk drivers and public transport" blablabla "This is Mongolia, not Europe, you have to be more flexible" blablabla), bis schlussendlich dann doch noch die Dame auftauchte, der wir 4 Tage vorher unser Geld gegeben hatten fuer die Tickets, die uns dann ein Taxi besorgte, welches uns kurz vor Mitternacht noch im Hostel absetzte. Wir hatten uns eigentlich wahnsinnig auf einen Salatteller mit Fruchtsalat und ein eiskaltes Bier gefreut, doch leider hatte nur noch ein mongolischer Fastfood offen, der zwar Spaghetti Bolognese servierte, doch das Fleisch roch eben nach ...??? richtig: Hammel!!! (Seufz)&lt;br /&gt;Heute morgen habe ich mir aber 2 feine Cappucinos gegoennt (mit Pain au Chocolat, das man sogar fast als solches bezeichnen duerfte, und das etwas mehr gekostet hat als zuhause), und heute abend wissen wir auch schon, wo wir essen :-) (ihr seht, wir sind schon etwas verwoehnt).&lt;br /&gt;Aber beim Anschauen der Fotos bin ich doch wieder ganz ruehrselig geworden und muss schon sagen: es war der Hammer und jegliches Unwohlsein, Unbequemsein und Dreckigsein wert. Leider habe ich vorhin fast den ganzen Eintrag verloren und nochmals schreiben muessen, drum bin ich etwas gefrustet gewesen und hab die Fotos noch nicht beschriftet. Aber die meisten sind ja wohl selbsterklaerend. Viel Spass!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/fotosvonkathrin/GerToGerTripQuestOfTheLastEmperor?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/So-YTGPz8_E/AAAAAAAABGQ/BN1SfHX713c/s160-c/GerToGerTripQuestOfTheLastEmperor.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/fotosvonkathrin/GerToGerTripQuestOfTheLastEmperor?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Ger-to-Ger-Trip: Quest of the last emperor&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier folgen uebrigens auch noch die Fotos von der Zugfahrt entlang dem Baikalsee in die Mongolei und die ersten beiden Tage in Ulanbator, bevor wir ins Ger gingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/fotosvonkathrin/UlanBator?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/So-OkAOs6aE/AAAAAAAAAhg/o2eBp8w5fuU/s160-c/UlanBator.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/fotosvonkathrin/UlanBator?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Ulan Bator&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen fahren wir nach China weiter, wo wir am Montag ankommen. Es ist mir ein Geruecht zu Ohren gekommen, dass Blogger in China nicht funktioniert, somit koennte es sein, dass dies das letzte ist, was ihr von mir hoert auf meinem Trip, der ja in Peking zuende geht (Ruth zieht dann noch weiter). Falls dem so ist, werde ich evtl. halt erst aus der Schweiz dann noch die letzten Fotos/Berichte posten. Aber mal schaun. Oder wir versuchens mal in Facebook, dort findet ihr mich ja auch.&lt;br /&gt;Liebe Gruesse (muss jetzt dringend ein Salatblatt verschlingen)&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6498847067254856122?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6498847067254856122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ulan-bator-mn-mongolia-extreme-oder-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6498847067254856122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6498847067254856122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ulan-bator-mn-mongolia-extreme-oder-die.html' title='Ulan Bator, MN: Mongolia Extreme, oder: die Hammeldiaet'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/So-YTGPz8_E/AAAAAAAABGQ/BN1SfHX713c/s72-c/GerToGerTripQuestOfTheLastEmperor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1331745155228443422</id><published>2009-08-16T13:18:00.002+02:00</published><updated>2009-08-16T13:18:48.860+02:00</updated><title type='text'>Ulan Bator, MN: Geschichten vom Baikalsee</title><content type='html'>So, nun haben wir bereits einen Rundgang durchs Zentrum von UB hinter uns und den grossen Platz mit Regierungsgebaeude und maechtiger Chingis Khan Statue besichtigt. Ausserdem stiessen wir per Zufall auf ein sehr huebsches Lama Kloster, welches leider nicht mehr in Betrieb ist, aber man kann es noch als Museum besichtigen. Im Innern war es sehr farbig, es gab tolle Masken und Statuen zu bestaunen, aber auch furchtbar gruselige Gemaelde von - wir nehmen an -  der mongolischen Hoelle. Da sind wir doch froh, kommen wir hoechstens in die Schweizer Hoelle, die scheint dagegen ein wahres Picknick zu sein, denn hier werden die Menschen von Monstern und Goettern gequaelt, gepfaehlt, verbrannt, bei lebendigem Leib gefressen, in Eishoehlen erfroren, etc. - den Malern war keine Foltermethode zu schade, auch noch bildlich darzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sicher nimmt es euch noch wunder, wie wir unsere letzten Tage in Russland verbracht haben, und es lohnt sich auf jeden Fall, auch die Fotos anzuschauen, denn die Olchoninsel ist wunderschoen! Ein Mix zwischen Schottland, Nordsee und Engadin, wenn das Sinn macht. Zuerst aber mussten wir dazu ca. 300 km mit dem Marschrutka (eine Art Minibus) dorthinfahren, ein kleines Abenteuer fuer sich, denn unser Fahrer hielt sich fuer Schumacher - hauptsache rasch ankommen. Da liegt auch mal rechts ueberholen drin, und das auf dem geschotterten Pannenstreifen, natuerlich ohne abzubremsen... Dann wurde die Strasse irgendwann zur Sandpiste, und wir hatten kurz vor der Faehre noch einen halben Platten. Dafuer kamen wir dank russischen "Beziehungen" innert Minuten auf die Faehre, bei der andere auch mal 8 Stunden anstehen. Zum ersten Mal blickten wir aufs tiefblaue Wasser des tiefsten Sees der Welt - ein toller Anblick! &lt;br /&gt;In Chuschir, dem Dorf auf der Insel, angekommen, wurden wir in unsere Unterkunft gefahren, eine Art russisches Sommerlager. Wir erhielten ein kleines Holzhuettchen zugeteilt, WC und Dusche standen auch noch irgendwo auf dem Gelaende herum, dazu gabs einen Esssaal mit gemeinsamem Fruehstueck, Mittag- und Abendessen, sowie ein Volleyballfeld, Tischtennis und Sauna - wie in einem Club etwa. Es war voller Russen und Koreaner, wir waren anfangs die einzigen Europaer, doch nach 2 Tagen tauchten noch andere Schweizer und 2 Englaender auf. Auch die beiden Italiener aus der Transsib trafen wir hier wieder, sowie Vera, eine Finnin, welche aus entgegengesetzter Richtung gereist war, und nach 2 Monaten in China und der Mongolei per Zug nachhause reiste. Obwohl wir uns mit den Koreanern prima "verstanden" (wir spielten Volleyball mit ihnen), machte uns die ewige Draengelei der Russen im Esssaal doch etwas Muehe (boese Zungen wuerden behaupten, nach so vielen Jahren Schlange stehen waehrend kommunistischen Zeiten haetten sie's im Griff, aber nix da, da werden Ellbogen eingesetzt), so waren wir froh, uns auch mal mit andern Travellern auszutauschen, und verbrachten 2 lustige Abende in der hiesigen Bar beim Vodkatrinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am ersten Tag machten wir einen langen Strandspaziergang, welcher schlussendlich 6 Stunden dauerte - kilometerlange weisser Sand und tiefblaues Wasser, mit richtig hohen Wellen. Ich traute mich ins kalte Wasser, doch es war zum Glueck nicht so eisig, wie im Reisefuehrer beschrieben - etwa so kalt wie die Maggia im Tessin. Zum lange Schwimmen reizt es nicht, aber ein paar Minuten Wellenhuepfen liegt noch drin. Ruth hat sich wie vorhergesehen nicht ins Wasser getraut, und unterdessen unseren Proviant verkleinert. Wir wurden vom Wind ordentlich gebremst und eingesandet waehrend unserer Wanderung, so dass wir immer wieder Pausen machten zwischen den Duenen, Buecher lasen, schliefen oder Schoggi assen. Es war ein ziemlich toller Tag!&lt;br /&gt;Am zweiten Tag machten wir einen Minibus-Ausflug ans Nordkap der Insel (Kap Choboy), welcher ziemlich abenteuerlich war. Nicht nur waren die "Strassen" eigentlich eher Furchen im Sandboden, auch unser russischer Minibus Marke "Kalter Krieg" (er war innen mit Flugzeugsitzen ausgestattet) war bereits eine Sehenswuerdigkeit, aber er hielt erstaunlich viel aus. Das taten auch unsere Hintern, aber es lohnte sich: wir fuhren durch eine ehemalige Strafkolonie (zu Stalins Zeiten), an schoenen Felsformationen vorbei bis zum Kap. Dort fiel uns erst mal der Kinnladen herunter - die ganze Wiese war uebersaeht mit Edelweiss (hunderte und aberhunderte davon!) und Enzian! Ist in den Fotos ausfuehrlich dokumentiert. Aber auch der Ausblick auf den ganzen See (naja, bis er am Horizont verschwand - der Baikalsee ist ja ueber 600 km lang) war beeindruckend. Wir sind eine Weile am Kap herumgewandert, bis unser Guide zum Essen rief, er hatte eine feine Fischsuppe aus Omul, dem typischen Baikalfisch, gezaubert, die sehr lecker war, auch wenn der Fisch noch am Stueck war und wir etwas unbeholfen waren beim Essen, zum Amusement der vielen russischen Touristen aus unserem Bus. Dafuer konnten wir mit unseren Russisch-Wortschatz prahlen, der viel Lob, aber auch Schmunzeln ausloeste (an der Betonung wird's wohl liegen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier koennt ihr noch die Fotos sehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/fotosvonkathrin/Olchoninsel?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/SofaMOfp6nE/AAAAAAAAAS8/rnEGNuj1XpE/s160-c/Olchoninsel.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/fotosvonkathrin/Olchoninsel?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Olchoninsel&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos von Ulanbator folgen ein andermal - wir sind ja noch eine Weile hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schoenen Abend und liebe Gruesse in die Schweiz!&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1331745155228443422?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1331745155228443422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ulan-bator-mn-geschichten-vom-baikalsee.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1331745155228443422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1331745155228443422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ulan-bator-mn-geschichten-vom-baikalsee.html' title='Ulan Bator, MN: Geschichten vom Baikalsee'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_z9XaivRCknQ/SofaMOfp6nE/AAAAAAAAAS8/rnEGNuj1XpE/s72-c/Olchoninsel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4364736505338620764</id><published>2009-08-16T04:50:00.003+02:00</published><updated>2009-08-16T05:02:51.703+02:00</updated><title type='text'>Ulaan Baatar, MN: Im Land von Dschingis Khan</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach ein paar tollen Tagen auf der Olchoninsel im Baikalsee haben wir Russland gestern abend verlassen, allerdings nicht ohne Papierkrieg, so dass unser Zug an der Grenze ca. 6 Stunden rumstand... Buerokratie, Buerokratie! Wir haben unzaehlige Formulare ausgefuellt und viele Stempel bekommen, unsere Paesse wurden eingesammelt und unser Abteil durchsucht. Die letzten Rubel haben wir noch fuer ein Feierabendbierchen und Vodka verprasst, waehrend wir das endlose Prozedere ueber uns ergehen liessen. Kurz vor Mitternacht waren dann auch die Mongolischen Zoellner durch und wir rollten ein ins Land der endlosen Steppen, gruenen Huegel und vielen Jurten. &lt;br /&gt;Heute morgen frueh (irgendwie fahren unsere Zuege immer zu sehr unchristlichen Zeiten ab und kommen ebenso ungemuetlich an) sind wir in Ulaan Baatar (kurz: UB) angekommen und waren etwas ernuechtert - gerade huebsch kann man die Stadt nicht nennen, sieht ziemlich heruntergekommen aus. Allerdings wurden wir abgeholt, ins Hostel verfrachtet und dort gleich mal an den Fruehstueckstisch gesetzt - das ist doch schon seeehr fortschrittlich :-)! Mittlerweile, nach eiskalter Dusche (Edeltraud, du hattest recht, es gibt in UB kein heisses Wasser...), sind wir einigermassen wach und die Sonne scheint jetzt auch wieder. Wir gehn jetzt mal ordentlich Kaffee trinken (dh. ich trinke literweise Kaffee, waehrend Ruth mir kopfschuettelnd dabei zuschaut), dann melde ich mich evtl. spaeter nochmals von einem Computer, wo man auch Fotos hochladen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machets guet,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4364736505338620764?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4364736505338620764/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ulaan-baatar-mn-im-land-von-dschingis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4364736505338620764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4364736505338620764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ulaan-baatar-mn-im-land-von-dschingis.html' title='Ulaan Baatar, MN: Im Land von Dschingis Khan'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-5137375911182435268</id><published>2009-08-10T12:45:00.003+02:00</published><updated>2009-08-10T13:21:56.896+02:00</updated><title type='text'>Irkutsk, RU: Wer sagt denn, Sibirien sei kalt?</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach 3 Naechten und 2 Tagen im Zug sind wir heute morgen - mal wieder vor Sonnenaufgang - in der sibirischen Metropole Irkutsk angelangt. Ihr koennt euch etwa vorstellen, wie fein wir gerochen haben nach 3 Tagen ohne Dusche und eingeklemmt in einen Zug mit allerlei andern feinen Dueften... Dann die Hiobsbotschaft: leider nur kaltes Wasser, ein Problemchen mit der Hausverwaltung. Grrrr!&lt;br /&gt;Dennoch, wir haben uns aufs Wasser gestuerzt und sind mittlerweile wieder sauber, wenn auch bereits ordentlich verschwitzt, denn in Sibirien herrschen hochsommerliche Temperaturen - fast 30 Grad! Was fuer ein Klimaschock nach dem kaltnassen Ekaterinburg! Wir haben den Tag im Schatten am Ufer der Angara genossen und dazu frische Beeren und eiskalte Getraenke in uns hineingekippt. Das nennt man Sommerferien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Reise mit der Transsib ist auch dieses Mal recht spannend verlaufen, es war uns selten langweilig. Zum einen veraenderte sich die Landschaft taeglich, am ersten Tag war es flunderflach, waehrend wir der kasachischen Grenze entlangfuhren, fast schon Praerie-aehnlich, mit einem endlosen Himmel - diesmal auch in blau! Der 2. Tag fuehrte uns dann in die Berge, mit vielen Birken- und Kieferwaeldern, wunderschoenen Blumenwiesen und vielen Seen und Suempfen. &lt;br /&gt;Unsere Abteilskameraden waren diesmal 2 Franzosen, mit denen wir unsern Vodka und Kaviar teilten, den wir in Ekaterinburg im Supermarkt fuer ca. 3 Franken (total, fuer beides zusammen!) erstanden hatten. Sehr lecker, auch wenn Ruth um den Kaviar einen eher groesseren Bogen gemacht hat. &lt;br /&gt;Falls ihr jetzt denkt, wir sind in einem Billigland taeuscht das, billig ist nur der Vodka, die Zigaretten (ca. 1.20 Fr. das Paeckchen) und eben Kaviar. Fuer eine Handvoll Beeren zahlt man dann 4 Franken... Passend also, dass das russische Wort fuer "Rechnung" "Schok" lautet - den kriegt man manchmal schon.&lt;br /&gt;Dafuer haben wir den Speisewagen im Zug grundsaetzlich links liegen lassen und immer selber gekocht, dank heissem Wasser aus dem Samovar und Quicksoup, etc. Auch gab es immer frische Beeren, Gurken, Tomaten, etc. auf den Bahnsteigen zu kaufen (so dass auch die Vitamine nicht ganz zu kurz kommen).&lt;br /&gt;In diesem Zug hatten wir etwas weniger Kontakt zu Russen und eher auslaendische Touristen getroffen, so auch 2 Italiener, mit denen wir uns den ersten Nachmittag super unterhalten haben, so dass die Zeit im Nu verging (ob es evtl. die Flasche russischer Schampus war, den wir ebenfalls noch vor Abfahrt fuer Kleingeld im Kiosk erstanden hatten??) Die beiden Italiener hatten weniger Glueck mit ihren Abteilskameraden - bei ihnen stieg ein sehr komischer Kauz zu, der ihnen sozusagen um sich vorzustellen und die Kommunikation zu erleichtern (er war Russe) erst mal Nacktfotos von sich in ziemlich eindeutigen Positionen zeigte. Die beiden leicht homophoben Italiener fluechteten aus ihrem Abteil und holten Ruth zuhilfe, damit sie sie verteidigen konnte, falls es zur Sache ging. Der lustige, aeusserst interessant rasierte Pudel, den der Typ dabei hatte, hat uns dann allerdings wieder zum Lachen gebracht. &lt;br /&gt;Ausserdem reiste in unserem Wagon auch eine sehr paranoide Russin, die staendig die Haende verwarf, wenn wir am Bahnhof und aus dem Zugfenster Fotos machten, weil das strengstens verboten sei, das gelte als Espionage! Wir liessen uns nicht bange machen und knipsten froehlich weiter, wo doch das Wetter endlich schoen wurde, was ihr ordentlich Nerven gekostet haben muss, jedesmal wenn Sie uns sah, schuettelte sie uns den Drohfinger und mahnte uns zur Vorsicht vor der Militsia (oder was auch immer). Offenbar sind tatsaechlich schon Reisende verhaftet worden, aber uns hat niemand beachtet.&lt;br /&gt;Nun sind wir also schon bereits 5185 km von Moskau entfernt (die km-Schilder flitzen immer rechts am Zug vorbei), doch es ist oft schwer, sich der Distanz bewusst zu sein... sooo gross ist Russland, und wir fahren noch nicht mal bis ans Ende, nach Vladiwostok!&lt;br /&gt;Morgen steht allerdings ein anderer Hoehepunkt auf dem Programm: der tiefste See der Erde, der Baikalsee! Wir fahren fuer ein paar Tage auf die Olchoninsel, bevor es am Samstag mit dem Zug weitergeht in die Mongolei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos ab Ekaterinburg bis heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ru/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/EkaterinburgIrkutsk?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/Sn_0bkOaNgE/AAAAAAAAQMk/ZVftyP02Szc/s160-c/EkaterinburgIrkutsk.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/EkaterinburgIrkutsk?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Ekaterinburg-Irkutsk&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir melden uns evtl. nochmals aus Irkutsk, und vielleicht aber auch erst im naechsten Land, da auf der Olchoninsel erst grad der Strom angeschlossen wurde - Internet wird es wohl kaum geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-5137375911182435268?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/5137375911182435268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/irkutsk-ru-wer-sagt-denn-sibirien-sei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5137375911182435268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5137375911182435268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/irkutsk-ru-wer-sagt-denn-sibirien-sei.html' title='Irkutsk, RU: Wer sagt denn, Sibirien sei kalt?'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/Sn_0bkOaNgE/AAAAAAAAQMk/ZVftyP02Szc/s72-c/EkaterinburgIrkutsk.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4725971465112947491</id><published>2009-08-07T08:32:00.004+02:00</published><updated>2009-08-07T09:23:20.807+02:00</updated><title type='text'>Ekaterinburg, RU: Regen, Regen, Regen</title><content type='html'>Dobri den,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es regnet immer noch (oder eben: nur einmal) in Ekaterinburg, und zwar von der Seite. Mittlerweile werden wir besser darin, die Riesenpfuetzen auf den Strassen zu durchqueren, ohne uns bis ueber beide Ohren einzusauen. Die Abwasserschaechte von Ekaterinburg werden mit den Wassermassen nicht recht fertig, und in den Spurrillen auf der Strasse sammeln sich daher spektakulaere Seen, die dann auch spektakulaere Wasserfontaenen produzieren, wenn die Russen mit Karacho durchfetzen und wir uns mal wieder mit Hechtsprung in Sicherheit bringen, um nicht nassgespritzt zu werden. Besonders an der Hauptkreuzung, wo wir leider taeglich mehrmals vorbeimuessen, ist Akrobatik gefragt. Da wir uns die Strassennamen schlecht merken koennen, orientieren wir uns daher eben an "Kreuzung mit Pfuetze".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern haben wir dann trotzdem noch dem Regen getrotzt und uns die Stadt angeschaut. Wir haben erfolgreich eines der ulkigen, altmodischen Trams bestiegen und sind auch am rechten Ort ausgestiegen. In der huebschen Einkaufsstrasse haben wir uns ins Getuemmel gestuerzt und spaeter, als der Regen wieder zunahm, sogar mit Haenden, Fuessen und ein paar Russisch-Brocken ein Kino ausfindig gemacht. Leider lief weder Ice Age noch Harry Potter (dessen Handlung wir noch haetten nachvollziehen koennen), deshalb mussten wir mit einer schrecklichen Hollywoodschnulze vorlieb nehmen ("mit Metiu Mekhonehi und Tschenifer Garner" - da vollsynchronisiert, musste am Anfang des Films ein Sprecher alle Namen der Schauspieler, Regisseur, Titel des Films, etc. vorlesen, weil die ja nicht in kyrillischen Buchstaben auf der Leinwand erschienen, sehr witzig, v.a. wenn im Hintergrund schon der Film anfaengt zu laufen, mit seinen eigenen Dialogen). Es war aber auch mal interessant, einen Film zu schauen, wo man kein Wort versteht, v.a. wenn die Handlung sehr vorhersehbar ist. Da werden unendlich lange Dialoge geschwatzt, obwohl man schon lange "verstanden" hat, worum's geht, und man moechte am liebsten rufen, "OK, wir habens begriffen, sie hat's sicher auch begriffen, du willst sie heiraten, nun mach schon!" Viel unnoetiges Blablabla, also. Obwohl wir am Schluss etwas unsicher waren, ob nun die Mutter des Hauptdarstellers gestorben war oder nicht, und ob er seine Schwiegermutter angegrapscht hat, oder nur ein aelteres Model. Tja, wir haben nun unsere eigenen Theorien... Dafuer sassen wir bestimmt im kleinsten Kino der Welt (mehr Fernsehraum als Kino) und die Klimaanlage toente auch so, als stuende die Popcornmaschine gleich neben uns :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos von Ekaterinburg:&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ru/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/Ekaterinburg?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SnvKLiM8MUE/AAAAAAAAQBo/vhC8Z5ng-Vo/s160-c/Ekaterinburg.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/Ekaterinburg?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Ekaterinburg&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und hier noch ein paar Fotos von unserem letzten Tag in Moskau, wo wir im Park der entledigten Sowjet-Statuen waren und uns die Zeit vertrieben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ru/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/MoskauIII?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SnvLlNIWudE/AAAAAAAAQDs/XRRsidjkeNk/s160-c/MoskauIII.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/MoskauIII?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Moskau III&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruth hat hier auch noch ihre Moskau-Fotos hochgeladen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://picasaweb.google.ru/FotosvonRuth/Moskau#&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse, bis in Sibirien!!&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4725971465112947491?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4725971465112947491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ekaterinburg-ru-regen-regen-regen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4725971465112947491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4725971465112947491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ekaterinburg-ru-regen-regen-regen.html' title='Ekaterinburg, RU: Regen, Regen, Regen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SnvKLiM8MUE/AAAAAAAAQBo/vhC8Z5ng-Vo/s72-c/Ekaterinburg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6195346672355126634</id><published>2009-08-06T11:25:00.002+02:00</published><updated>2009-08-06T12:32:37.083+02:00</updated><title type='text'>Ekaterinburg, RU: Der Himmel weint</title><content type='html'>Hallo miteinander, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind heute zu sehr ungastlicher Stunde (3.41h Lokalzeit, 1.41 Moskauer Zeit) in Ekaterinburg angekommen, wo es in Stroemen goss. Gottseidank ist man hier auf naechtliche Besucher eingestellt und das Cafe am Bahnhof hat 24 Stunden offen, wo wir uns schlaftrunken die naechsten 2 Stunden vertrieben, bis es hell genug war, um durch die halbe Stadt zu pflotschen (mittlerweile unter einem halben Wolkenbruch, die Strassen waren total ueberschwemmt und unsere Hosen/Schuhe bis ueber die Knie durchnaesst) bis zu unserem Hotel. Dort durften wir netterweise bereits unser Zimmer beziehen, wo wir erst mal den Teppich eingeweicht haben mit unseren pitschnassen Sachen. Das Hotel ist aber jeden einzelnen seiner teuren Franken wert, die wir dafuer bezahlt haben, denn wir haben praktisch eine Suite! Sehr gediegen! Nach einem ersten kurzen Schnupperspaziergang und Fruehstueck haben wir nun gemuetlich in der Badewanne aufgetaut, Waesche gewaschen, nachgeschlafen und die Geister wiederbelebt. Mittlerweile nieselt es auch nur noch und wir konnten einen ersten ungetruebten Blick auf die 2. russische Stadt dieser Reise werfen. Zwar nicht ganz so bunt wie Moskau, aber dennoch schoener als im Reisefuehrer beschrieben. Wir hoffen, es wird morgen noch etwas besser, so dass wir durch die schoenen Boulevards flanieren koennen oder einfach mal ein bisschen im Park haengen. Viele Sehenswuerdigkeiten bietet Ekaterinburg nicht - die Romanovs (die letzten Zaren) wurden hier erschossen, danach wollte man sich ihrer Leichen entledigen, indem man sie in einen Minenschacht vor der Stadt warf und eine Granate gleich hinterher, was leider nicht den gewuenschten Effekt hatte - der Schacht stuerzte nicht ein. Also hat man sie wieder rausgeholt (mittlerweile schon etwas laediert) und sie kurzerhand mit Saeure uebergossen, damit ja nix von ihnen uebrigbleibt. Auch das hatte nicht den gewuenschten Effekt, so dass man sie schlussendlich muehselig in ein Loch warf und zubuddelte. Erst vor ein paar Jahren hat man sie wieder ausgegraben und mittels DNA-Analyse die doch stark maltraetierten Ueberreste identifizieren koennen. Mittlerweile selig gesprochen und ordentlich in Petersburg begraben, kann man hier noch das Loch anschauen, wo sie verbuddelt waren. Das war dann in etwa das touristische Highlight, aber wir sind ja v.a. hier, um nicht in einem Rutsch bis nach Sibirien zu fahren, und zwischendurch einfach noch etwas Durchschnitts-Russland kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile koennen wir den ersten Eindruck bestaetigen, dass die allermeisten Russen sehr nett und ueberaus zuvorkommend zu uns sind, auch wenn viele kein Wort englisch sprechen. Ein Beispiel: der Typ vom Internetcafe hat ganz begeistert eine Uebersetzungs-Internetseite aufgerufen, wo wir ihm reinschreiben duerfen, was wir wollen, und dies ihm dann auf kyrillisch/russisch uebersetzt wird. Zwar braucht es eine Weile, bis die Leute laecheln, und wenn sie es tun, ist es eher scheu, aber wir sehen ihnen an, dass sie sich freuen und es auch amuesant finden, wenn wir mal wieder mit dem Russisch-Woerterbuch rumwedeln und einen neuen Satz ausprobieren wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere erste Zugsfahrt war uebrigens auch ganz spannend, nie kam Langeweile auf. Wir teilten das Abteil mit einer jungen Mutter und ihrer 6-jaehrigen Tochter Olga, die gerade vom Urlaub am Schwarzen Meer zurueckkamen - eine insgesamt 3taegige Zugsreise!&lt;br /&gt;Zwar sprachen sie kein Wort englisch, doch Olga machte es sich zur Aufgabe, uns alles, worauf sie zeigen konnte, auf russisch beizubringen. Leider vergassen wir fortlaufend wieder, was Fenster, Tasse, Nase heisst, und sie stemmte dann jeweils streng die Haende in die Huefte, so a la: Jetzt habt ihr schon wieder vergessen, was Ohrlaeppchen heisst, dabei hab ichs euch doch grad beigebracht! Seid ihr denn total deppert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Tag haben wir uns prima vertrieben mit Lesen, Nudelsuppe schluerfen, Kaffee trinken und aus dem Fenster schauen, wo winzige russische Doerfer mit typischen Holzhaeusern vorbeizogen, dann wieder ewig lange nur Birkenwaelder oder Suempfe. Gegen Abend wurde die Landschaft leicht (mit Betonung auf seeeehr leicht) huegelig -  wir hatten die Auslaeufer des Urals erreicht und stellten unsere Uhren zum 2. Mal eine Stunde vor. Mittlerweile sind wir ca. 1300km von Moskau entfernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging sehr geruhsam zu in unserem Zug, immer wieder kam die Provodnitsa vorbei, um unser Abteil zu staubsaugen oder die Vorhaenge neu zu drapieren, so dass man die goldenen Baender schoen sah (zu ihrer Verzweiflung schoben wir diese danach immer wieder beiseite, weil uns die Aussicht doch mehr interessierte als schoen drapierte Rueschchen). In unserem Wagen waren wir glaub ich die einzigen Auslaender, sonst waren v.a. russische Familien und ein paar Militaers unterwegs. An den wenigen Haltestellen gab es jeweils leckere Beeren, Tomaten, Gurken, aber auch Knoblauch, Kartoffeln, gekochte Eier und getrockneten Fisch zu kaufen. Natuerlich gabs auch Vodka und Bier, sowie tonnenweise Plueschtiere. Olga bekam von ihrer Mutter an jeder Haltestelle ein neues Plueschtier, welches sie danach stolz uns und dem ganzen Wagen vorfuehrte. Anfangs lustig, dann immer nerviger wurde ein rosa Schweinchen (russisch Swinka!), welches auf Knopfdruck zu zappeln und quieken begann, und wir hofften, die Batterie moege keine Duracell sein ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos von unserem ersten Transsib-Abschnitt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.ru/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/TranssibMoskvaEkaterinburg?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/Snqh1UwemFE/AAAAAAAAQAs/3lBsDSgYckQ/s160-c/TranssibMoskvaEkaterinburg.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.ru/kathrin.heim/TranssibMoskvaEkaterinburg?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Transsib Moskva-Ekaterinburg&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald in Irkutsk!&lt;br /&gt;lg&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6195346672355126634?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6195346672355126634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ekaterinburg-ru-der-himmel-weint.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6195346672355126634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6195346672355126634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/ekaterinburg-ru-der-himmel-weint.html' title='Ekaterinburg, RU: Der Himmel weint'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/Snqh1UwemFE/AAAAAAAAQAs/3lBsDSgYckQ/s72-c/TranssibMoskvaEkaterinburg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-6613460169036947146</id><published>2009-08-04T19:15:00.002+02:00</published><updated>2009-08-04T19:17:17.409+02:00</updated><title type='text'>Moskau,  RU: Es geht los!</title><content type='html'>Wir gehen jetzt dann gleich los auf den Jaroslav-Bahnhof fuer unsere erste Transsib-Etappe bis Ekaterinburg. Naechstes Post in 2-3 Tagen aus Ekaterinburg, so Internet will -  stay tuned und wuenscht uns gute Abteilnachbarn!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgeregte Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-6613460169036947146?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/6613460169036947146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/moskau-ru-es-geht-los.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6613460169036947146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/6613460169036947146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/moskau-ru-es-geht-los.html' title='Moskau,  RU: Es geht los!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7949951686116840431</id><published>2009-08-03T22:46:00.003+02:00</published><updated>2009-08-03T22:53:06.282+02:00</updated><title type='text'>Moskau, RU: Vanishing Toilet im Kreml...</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin ziemlich erledigt heute, darum nur ein paar Fotos von unserem Besuch im Innern des Kremls heute, wo wir einen Wachsoldaten nervoes gemacht haben mit unseren gestellten Fotos, sowie ein aeusserst interessantes Erlebnis in einer vollautomatischen russischen Toilette hatten (stellt euch vor, ihr kommt in die Toilette, und diese verschwindet dann in der Wand, waehrend nebenan eine neue Toilette hervorgleitet. Unterdessen wird die andere Toilette im Hintergrund gespuelt, und das Spuelwasser gurgelt in die Toilettenkabine... Wenn ihr fertig seid, muesst ihr an die Tuer haemmern, damit euch die Babuschka wieder rauslaesst, weil ihr seid naemlich im Klo eingeschlossen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafuer sind heute endlich unsere Zugstickets eingetroffen- wir halten nun voller Ehrfurcht ein Ticket von Ulan Batoor nach Peking in den Haenden!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Tag haben wir mit 4 Mojitos beendent (caipiroshkas gabs leider keine) und sind nun ziemlich k.o.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos von heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MoskauII?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SndJIffRD6E/AAAAAAAAP48/vzeQXwGBufw/s160-c/MoskauII.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MoskauII?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Moskau II&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guet nacht, lg&lt;br /&gt;Kathrin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS. Copyright fuer Titel dieses Blogeintrags, sowie einiger Bilder, geht an Ruth!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7949951686116840431?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7949951686116840431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/hallo-miteinander-bin-ziemlich-erledigt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7949951686116840431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7949951686116840431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/hallo-miteinander-bin-ziemlich-erledigt.html' title='Moskau, RU: Vanishing Toilet im Kreml...'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SndJIffRD6E/AAAAAAAAP48/vzeQXwGBufw/s72-c/MoskauII.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2826907631062191869</id><published>2009-08-02T19:19:00.003+02:00</published><updated>2009-08-02T19:49:03.347+02:00</updated><title type='text'>Moskva, RU: Liebe(s) Gruesse aus Moskau!</title><content type='html'>Dobri djen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind beide gut gelandet in Moskau (obwohl Ruth noch recht verschifft wurde) und haben uns im Godzillas Hostel gemuetlich eingerichtet (so gemuetlich es eben geht in einer Schuhschachtel - aber die Tapete ist cool!). Wir haben bereits gestern abend nette Bekanntschaften gemacht, z.B. mit einem sturzbetrunkenen Schwulen, welcher vor der Tuer unseres Hostels auf zwei knackige Typen wartete, die er hatte reingehen sehen, und sich bei uns beklagte, dass immer nur Frauen zur Tuer raus kommen (worauf wir verstaendnisvoll nickten). Aber auf die Frage &lt;&lt; But why you come to Moscow? &gt;&gt; konnten wir ihm leider auch keine befriedigende Antwort geben. &lt;br /&gt;Heute morgen, nach ergiebigem Ausschlafen sind wir dann losgezogen Richtung Roten Platz, der recht nah bei unserem Hostel liegt. Er ist wirklich sehr beeindruckend, und v.a. die Disneyschloss-artige St. Basil-Kathedrale ist schon was... leider war die Kirche und auch das Leninmausoleum geschlossen, weil irgend eine Art Parade stattfand mit lauter Matrosen (oder waren es Fallschirmspringer? Wir wurden aus den Fahnen, die sie schwenkten, nicht ganz schlau...), einige davon in bereits sehr angeheitertem Zustand. Dementsprechend war auch die Polizei ueberall und sperrte alles ab. So haben wir uns damit begnuegt, im Park zu sitzen, Russisch-Woertchen zu pauken und den Matrosen zuzusehen, wie sie die Polizei provozierten, sich gegenseitig anpoebelten und auch mal wieder auf die Nase fielen. Ansonsten war es aber eher eine lustige Stimmung. &lt;br /&gt;Gegen Abend wollten wir dann eigentlich Achterbahnfahren gehen im Gorki Park, dummerweise war dort aber auch alles geschlossen, wegen den torkelnden Matrosen... die wir zu dem Zeitpunkt langsam zu verwuenschen begannen, sie hatten die ganze Stadt eingenommen. Wir haben leider noch nicht rausgefunden, welche Art Parade es ist, aber es hat uns Spass gemacht, den ganzen Tag darueber zu Raetseln. Unsere Lieblingstheorie ist, dass sie morgen alle zur See fahren und deshalb heute nochmals so richtig mit den Kumpels auf den Putz hauen, und zwar in Uniform und in der ganzen Stadt.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall hat Moskau einen guten ersten Eindruck hinterlassen, und nachdem heute Mittag auch wieder die Sonne rauskam, einen sehr farbigen und teilweise auch recht eleganten! Ich bin jedenfalls positiv ueberrascht. Jetzt haben wir uns den Bauch vollgeschlagen in einem russischen Restaurant namens Muh-Muh (leckeren Borschtsch und Beef Stroganoff, mmmh). Nun gehen wir dann noch die russischen Biersorten testen (naja, ich hab das jedenfalls vor, Ruth will sich mal die Kakao-Sorten anschauen :-) und sagen nasdarovje, und bis bald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos von unserem ersten Tag in Moskau findet ihr hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Moskau?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SnXHh_X_YUE/AAAAAAAAPyA/NGV3VstXyZs/s160-c/Moskau.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Moskau?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Moskau&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse, &lt;br /&gt;K.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2826907631062191869?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2826907631062191869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/moskva-ru-liebes-gruesse-aus-moskau.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2826907631062191869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2826907631062191869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/08/moskva-ru-liebes-gruesse-aus-moskau.html' title='Moskva, RU: Liebe(s) Gruesse aus Moskau!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SnXHh_X_YUE/AAAAAAAAPyA/NGV3VstXyZs/s72-c/Moskau.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3041975491230664940</id><published>2009-07-31T15:07:00.005+02:00</published><updated>2009-07-31T15:56:58.797+02:00</updated><title type='text'>St. Gallen, CH: Der Countdown läuft...</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bald geht's los - juhui! Ruth und ich heben morgen endlich ab nach Moskau, von wo aus es dann am Dienstagabend mit dem Zug in Richtung Peking weitergeht - das sind so ungefähr 7865 km Schienen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben natürlich nicht vor, das alles in einem Stück abzuspulen, das wär ja dann doch etwas zuviel des Zugfahrens. (Für absolute Bahn-Aficionados: die Nonstopp-Reise Moskau-Peking dauert 6-7 Tage). Und Sibirien soll ja ganz schön sein, nicht nur Gulags und so. Also machen wir einen ersten Zwischenstopp in Ekaterinburg - eine Stadt mit soooo einem schönen Namen, da kann man natürlich nicht einfach durchfahren! Danach eine Woche Ferien am schönen, blauen Baikalsee, wo ich dann vermutlich mal wieder unter Beweis stelle, dass ich eben doch tougher bin als Ruth, und kreischend ins eiskalte Wasser hüpfe, während sie kichernd am Ufer steht und irgendwelche peinlichen Badehosenfotos von mir schiesst (wer unsere Schwedenfötelis gesehen hat, weiss, dass sie dazu ein Talent hat!). Anschliessend geht's in die Mongolei, wo wir eine Woche lang den letzten Kaiser suchen (wir haben eine Tour gebucht, die sich "Quest of the last Emperor" nennt - da fühlt man sich ja wie Indiana Jones!), bevor wir in China einfallen und Peking unsicher machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit zum Plan... leider musste auf dieser Reise so ziemlich alles im Voraus geplant werden (dh. Zugtickets, Unterkünfte, Aktivitäten), besonders in Russland. Das hat v.a. visatechnische Gründe, und zudem mangelt es eben doch an unseren Russischkenntnissen. Aber wir haben auch diese Hürde gemeistert, v.a. mithilfe einer Flasche Prosecco, die wir an einem kalten Februarsonntag in Biel getrunken haben, während wir versuchten, aus den Transsib-Fahrplänen schlau zu werden. Es ist nämlich ein bisschen kompliziert, um es mal milde auszudrücken. Hier ein paar Beispiele:&lt;br /&gt;- Zug Nr. so-und-so fährt nur an den ungraden Daten. Wenn der Monat dann aber 31 Tage hat, fährt er Ende Monat 3 Tage nicht (sonst müsste er ja 2 Tage hintereinander fahren, das geht natürlich nicht!!)&lt;br /&gt;- Andere Züge fahren nur dienstags, wieder andere nur Teilstrecken, wieder andere haben keinen Speisewagen, andere fahren eine Teilstrecke durch Kasachstan, was wegen dem Visum nicht geht...&lt;br /&gt;- Sämtliche Fahrplanzeiten sind immer Moskauer Zeit. Sucht man also einen Zug, der dann in Ekaterinburg (ca. 3 Zeitzonen später) Richtung Baikalsee fährt, so muss man erst mal gucken, was für ein Datum es in Moskau 3 Tage vorher war, um festzustellen, ob es ein grades/ungrades Datum war, und der Zug überhaupt fährt. Dann muss man zu den Abfahrtzeiten 3 Tage später in Ekaterinburg noch 3 Stunden hinzurechnen, und dann hat man vielleicht, wenn man Glück hat, seine Abfahrtszeit. Die ist dann wahrscheinlich morgens um drei... Aber macht ja nix, am Bahnhof in Ekaterinburg wird brav die Moskauer Zeit angezeigt, und da ist es dann schon Frühstückszeit - da fühlt man sich dann bestimmt weniger müde :-)&lt;br /&gt;Kein Wunder, hat unsere Fahrplan-Session eine ganze Flasche gekostet... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, wir haben es jedenfalls geschafft, und hoffen, es klappt dann auch alles mit den Tickets (die kriegen wir erst in Moskau). In der Zwischenzeit haben wir uns mit Nescafé, Tee und Quicksoup eingedeckt, um dem Samovar im Zugsabteil ein paar leckere Sachen zu entlocken. Bücher, Spiele, Musik und Hörbücher sind im Gepäck, falls uns die ewigen Birkenwälder in der sibirischen Tiefebene verleiden. Und da sind dann ja noch unsere Abteilsgenoss/innen (wir sind in der 2. Klasse, in einem Vierer-Couchette-Abteil untergebracht), auf die wir auch recht gespannt sind... Ein Russisch-Wörterbuch ist jedenfalls dabei, und zur Not kommuniziert man auch ohne Worte, v.a. wenn man Vodka und Essiggurken dabei hat ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier könnt ihr euch eine Karte angucken, wo wir in etwa durchfahren: (ab Baikalsee grüne Route)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.travellernet.ch/transsib/karte.htm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt geh ich fertig packen, wir melden uns dann zwischendurch mal mit Fotos und Berichten aus Russland, Mongolei und China! Bis dann,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3041975491230664940?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3041975491230664940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/07/st-gallen-ch-der-countdown-lauft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3041975491230664940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3041975491230664940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2009/07/st-gallen-ch-der-countdown-lauft.html' title='St. Gallen, CH: Der Countdown läuft...'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1607009718781623288</id><published>2008-12-22T23:03:00.002+01:00</published><updated>2008-12-22T23:09:52.519+01:00</updated><title type='text'>Mexico City, MX: Hasta la vista, Mexico!</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mittlerweile wieder einigermassen ausgeschlafen nach einer laaaaaangen Nachtbusfahrt von Palenque in die Megapolis, geniesse ich heute meinen letzten Tag in Mexico City. Gestern war ich noch in Coyoacan, einem Kuenstlerviertel, wo auch Frida Kahlo und Diego Rivera lebten. Neben dem obligatorischen Frida-Kahlo-Museumsbesuch schaute ich den Spatzen auf der belebten Plaza zu und amuesierte mich ob den aeusserst neugierigen und putzigen Eichhoernchen im Park. Heute bin ich dann etwas ziellos durch die Gassen gewandert, da ich keine Lust mehr auf weitere Museumsbesuche hatte, und Kirchen sind ja auch nicht so mein Ding. Schlussendlich bin ich auf einem grossartigen Handwerkermarkt gelandet und habe die bisher schaerfsten Quesadillas meines Lebens gegessen. Es feuert jetzt noch auf der Zunge, obwohl es schon eine Stunde her ist. Das desinfiziert dann hoffentlich auch alles... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen geht es leider schon wieder nachhause und somit wuensche ich euch hiermit allen frohe Weihnachten und - falls wir uns vorher nicht mehr sehen - ein gutes Neues Jahr. Ich geniesse den letzten schneefreien Abend vor der Heimreise nochmals auf der coolen Dachterasse meines Hostels und schaue dem emsigen Treiben auf dem Zocalo zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Que les vaya bien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1607009718781623288?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1607009718781623288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/mexico-city-mx-hasta-la-vista-mexico.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1607009718781623288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1607009718781623288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/mexico-city-mx-hasta-la-vista-mexico.html' title='Mexico City, MX: Hasta la vista, Mexico!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-17065683930274047</id><published>2008-12-19T19:47:00.005+01:00</published><updated>2008-12-19T21:01:45.555+01:00</updated><title type='text'>Palenque, MX: Zwangsrast, oder: wie man 30 Stunden totschlaegt</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;grummel... eigentlich wollte ich heute abend mit dem Nachtbus Palenque verlassen, nachdem ich ihn gestern abend schon verpasst hatte (meine Dschungeltour kam zu spaet zurueck). Habe dafuer das Ausschlafen genossen, gemuetlich gefruestueckt und bin nun zum Busbahnhof gefahren, um ein Ticket fuer heute abend zu besorgen. Aber nix da, alles ausgebucht in Richtung Norden (ich muss mich langsam auf den Rueckweg nach Mexico City machen). Erst morgen abend gibts wieder Tickets. Was tut man an einem Ort, an dem man alle Ruinen, Wasserfaelle und Souvenirstaende schon gesehen hat??? "Nada!", meinen die im Tourist Info, denn was anderes gebe es hier in Palenque wohl nicht zu tun. Also werde ich halt einen auf Mexikaner machen, mich faul in die Haengematte legen und mein Buch, welches ich gerade vorgestern fertig gelesen habe, nochmals von vorne anfangen zu lesen (eine Buchhandlung oder Buechertausch gibts hier nirgends). Ist zum Glueck ein dicker Schinken ("Die Tore der Welt") und ich hatte schon fast wieder vergessen, was am Anfang passiert war. Aber erst mal nutze ich die Zeit, in Ruhe meine Fotos runterzuladen und euch ein bisschen aus dem tropischen Teil Chiapas' zu erzaehlen, waehrend rund um mich herum die soeben in die Schulferien entlassene mexikanische Jugend am Gamen ist und Rammstein aus den Boxen droehnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in der Gegend gibt es ein paar huebsche Wasserfaelle, wo das Wasser tuerkisblau ueber mehrere Felsenstufen sprudelt. Da das ganze in einem Naturschutzgebiet liegt, zahlt man ueblicherweise einen kleinen Eintritt. Dummerweise haben nun auch die Zapatistas entdeckt, dass man da gutes Geld machen kann, und haben kurzerhand das Naturschutzgebiet besetzt und auf der Zufahrtsstrasse einen Kontrollposten eingerichtet, wo man darauf aufmerksam gemacht wird, dass man sich nun im Rebellengebiet befindet und freundlichst um eine Spende gebeten wird (die natuerlich nicht freiwillig sondern obligatorisch ist). Kurz darauf kommt man dann zur offiziellen Eintrittspforte, wo man dann ganz legal nochmals Eintritt bezahlt ;-) Da es sich umgerechnet um einen Preis von ca. 2 Fr. handelt, regt sich kaum jemand darueber auf, sondern findet es einfach witzig. Erst wenn man dann fuers WC nochmals einen Franken bezahlen muss, finden es die meisten (ich inkl.) nicht mehr so lustig...&lt;br /&gt;Jedenfalls war es sehr schoen dort, v.a. das tuerkisblaue Wasser hat mich sehr fasziniert (und dass man darin baden konnte, war bei der Hitze auch ein Bonus!). Seht selber:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/AguaAzul?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUvwKAaRzuE/AAAAAAAANCE/SNM2rH24GPE/s160-c/AguaAzul.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/AguaAzul?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Agua Azul&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach bin ich fuer 2 Tage an die guatemaltekische Grenze gefahren, wo es noch 2 weitere interessante Ruinen gibt, die eine davon, Yaxchilan, kann nur per Boot auf dem Grenzfluss zwischen Mexico und Guatemala erreicht werden, eine interessante Fahrt. Die Ruinen liegen, wie Palenque, mitten im Dschungel, aber sind nicht so herausgepuetzelt wie Palenque, und es hat natuerlich viel weniger Besucher. Dafuer hoert man die Affen bruellen, und in den Ruinen leben tausende von Fledermaeusen, was natuerlich auch seinen "Charme" hat. Man braucht eine Taschenlampe, um das Innere der labyrinthaehnlichen Ruinen zu entdecken, und es flattern einem staendig die "Murcielagos" (Fledermaeuse) um die Ohren. Die andere Ruine, Bonampak, ist nicht ganz so eindruecklich, dafuer sind dort die Wandmalereien der Mayas im Innern noch intakt (ueberall sonst sind diese laengst verfallen und verrottet). Sehr eindruecklich, ueberhaupt nicht primitiv und schon fast Michelangelo-maessig, auch die Farben! Abends uebernachtete ich dann in einem kleinen Dorf im Dschungel mit ein paar andern Touristen, u.a. einem litauischen Paerchen, die das seeeeehr rustikal fanden, ich fands laessig und romantisch... Naja, es war halt wieder eine Palmenblaetter-bedeckte Huette, mit Matratze am Boden und einer Wolldecke. Dafuer zirpen die Grillen, zwitschern die Voegel und kreischen die Affen die ganze Nacht, was will man mehr? Am naechsten Morgen machten wir eine interessante Dschungelwanderung, wo uns unsere lokale Fuehrerin viel Interessantes ueber die Heilpflanzen der Selva erzaehlte und uns zu weiteren Ruinen, halb verwittert mitten im Dschungel, sowie einem schoenen Wasserfall mit Badegelegenheit fuehrte. Jetzt koennt ihr es dann wahrscheinlich schon bald nicht mehr hoeren vor lauter Wasserfaellen und Ruinen, aber ich fands toll. Ausserdem ist es schon cool, durch einen so klaren tiefgruenen Dschungel-Tuempel zu schwimmen, auch wenn es ein paar freche Fische hat, die einem in die Beine zwicken, weil sie glauben, man sei Fischfutter. Neee, keine Pirañas, sondern klitzekleine Fischchen, ganz herzige. Gekreischt hab ich trotzdem, als mich der erste in die Wade biss ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Fotos von diesen 2 Tagen im aeussersten Winkel von Chiapas:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/YaxchilanBonampakLacandon?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUvzrzXZ9FE/AAAAAAAANSM/b8R0dFbx_CM/s160-c/YaxchilanBonampakLacandon.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/YaxchilanBonampakLacandon?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Yaxchilan, Bonampak, Lacandon&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun ist es Haengematten-Margaritha-Zeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Melde mich wieder aus D.F. (Mexico City fuer diejenigen, die anfangs Dezember nicht aufgepasst haben ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;liebe Gruesse, Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-17065683930274047?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/17065683930274047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/palenque-mx-zwangsrast-oder-wie-man-30.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/17065683930274047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/17065683930274047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/palenque-mx-zwangsrast-oder-wie-man-30.html' title='Palenque, MX: Zwangsrast, oder: wie man 30 Stunden totschlaegt'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUvwKAaRzuE/AAAAAAAANCE/SNM2rH24GPE/s72-c/AguaAzul.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-2551733129722622223</id><published>2008-12-15T22:55:00.004+01:00</published><updated>2008-12-16T00:02:02.567+01:00</updated><title type='text'>Palenque, MX: Mayaruinen mitten im Dschungel</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mittlerweile hatte ich genug von der Kaelte in San Christobal und bin endlich wieder in der Waerme, im dampfenden Dschungel von Palenque. Hier habe ich mich in einer kleinen Cabaña mitten im Dschungel einquartiert und lasse mich nachts von den - zugegebenermassen manchmal etwas unheimlichen, v.a. wenn die Affen grunzen - Dschungelgeraeuschen in den Schlaf wiegen.&lt;br /&gt;Heute morgen bin ich dann zu den beruehmten Mayaruinen von Palenque gewandert, die man hier Ende 19. Jh. mitten im Dschungel wiederentdeckt und teilweise von Vegetation befreit hat. Am liebsten sass ich auf dem Templo del Conde, der Tempel des Count de Waldeck, ein verrueckter Adliger, der die Ruinen bereits Anfang 19. Jh. wiederentdeckt hatte und glaubte, er haette Atlantis gefunden. Er lebte waehrend 2 Jahren auf diesem pyramidenaehnlichen Tempel und malte neoklassizistische Gemaelde der Stadt, die an eine mediterrane Zivilisation erinnerten, waehrend um ihn herum die Affen tollten. Zwar sind die Affen immer noch da, aber ich habe sie nicht gesehen. Trotzdem, die Aussicht auf die Ruinen war schoen.&lt;br /&gt;Die wichtigsten Gebaeude, der Palast, die Sonnenpyramide, etc., sind also schoen ausgegraben, restauriert, und werden regelmaessig mit Hochdruckreiniger abgespritzt, damit die Steine schoen weiss bleiben und in dem feuchten Klima nicht gleich wieder mit Moos ueberwachsen. Geht man allerdings nur ein paar Schritte weg von den schoen ausgetrittenen Pfaden, so steht man schon mitten im Dschungel und dort hat's noch Dutzende von Pyramiden und Gebaeuden, die noch nicht wieder restauriert worden sind, und die sich die Natur seit ueber 1000 Jahren langsam zurueckerobert. Man kommt sich doch tatsaechlich noch etwas vor wie Indiana Jones, minus die Giftschlangen und Skorpione und sonstigen toedlichen Fallen. Es stimmt uebrigens, dass Skorpione je groesser, je harmloser sind. Das hab ich jedenfalls vom letzten Indiana Jones Film gelernt, und es wurde mir hier bestaetigt. Also keine Angst, wenn euch ein handtellergrosser Skorpion ueber den Weg laeuft, vor den klitzekleinen muesst ihr euch in Acht nehmen. Macht die Sache doch um einiges leichter, oder? ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls bin ich von Palenque ziemlich begeistert und werde hier noch etwas in der Gegend rumhaengen, ein paar schoene Wasserfaelle und noch weitere Ruinen besuchen, vielleicht auch noch einen Besuch in einem Dschungeldorf in der Naehe der guatemaltekischen Grenze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von San Christobal aus habe ich schon einen gigantischen Wasserfall, el Chiflon, besucht. Leider hatte ich mich nicht wirklich informiert, was mich auf dieser Tagestour erwarten wuerde (jaja, auch ich mache ab und zu auf Pauschaltourist, setze mich in den Tourbus, Kamera in der Hand, darauf wartend, was denn da kommen moege). Eigentlich sollten wir zu einer Gruppe von tuerkisblauen Seen fahren, die sich dann leider etwas als Enttaeuschung herausstellten, weil das Wetter bedeckt war, und die leuchtenden blau-gruen-tuerkis-Farben der Seen nicht wirklich zur Geltung kamen. Dafuer besuchten wir noch eine Hoehle (ich, schlecht vorinformiert uebers Tagesprogramm, frage doch tatsaechlich den Fahrer, ob ich auf der falschen Tour sei...) und einen gigantischen Wasserfall. Jaja, werdet ihr sagen, solche haben wir ja schon oft gesehen. Dachte ich mir auch, bis ich dann davor stand, und doch ziemlich stark beeindruckt war. Nicht nur war die Wucht des Wassers gewaltig, wir kamen grad zum Sonnenuntergang dahin, und es leuchtete einer der schoensten Regenbogen ueber dem Wasserfall. Natuerlich musste ich mir das von der Aussichtsplattform anschauen, und war innert Sekunden pitschnass von der Gischt. Zwar war der Wasserfall noch ziemlich weit weg, doch die Wucht, mit der das Wasser nach unten stroemte, erzeugte eine Art Sog, der die Gischt auf der andern Seite - dort wo die Aussichtsplattform stand, volle Pulle von unten heraufspritzte. So als stuende man kopfueber unter der Dusche. Es machte so viel Spass, dass meine arme Kamera unter diesen wiedrigen Umstaenden mindestens 50 Fotos machen musste, bis sie vor lauter Wassereinbruch kurzzeitig den Geist aufgab. Habe versucht, auszusortieren und euch nur die besten zuzumuten. Schoen war das natuerlich nur, solange die Sonne schien, und es heiss war (wir waren viel tiefer als San Christobal, fast schon im Dschungel). Doch die Sonne geht ja ueblicherweise immer unter, und dann macht es sich in nassen Jeans und keinem Tshirt zum Wechseln dabei nicht so toll... besonders, wenn man dann noch 3 Stunden in einem klimatisierten, dh. unterkuehlten Bus fahren muss. Als wir in San Christobal ankamen, war ich ein Eisklotz. Ich schaffte es nur noch knapp ins erstbeste Restaurant und brachte ein knappes "Kamillentee und siedend heisse Suppe, bitte!" heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich wieder auf die scharfe mexikanische Kueche und dazu ein kuehles Bier umgestiegen. Also von der Kueche her ist Mexiko echt super, kein Vergleich zu den eher kulinarisch armseligeren Suedamerika-Laendern. Aber man muss schon scharf moegen, oder aber fad essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, hier noch ein paar Fotos von den Lagos de Montebello und dem coolen Wasserfall:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/LagosDeMontebello#"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUbT5hpJ6rE/AAAAAAAAM1Q/fPwkXzPp-3g/s160-c/LagosDeMontebello.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/LagosDeMontebello#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Lagos de Montebello&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sowie eine Auswahl (seufz, ist immer hart) von den Palenque-Ruinen-Fotos:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Palenque#"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUbbXtG8TmE/AAAAAAAAM9k/3CAR62Bs71k/s160-c/Palenque.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Palenque#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Palenqueº&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machts gut, bis bald,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-2551733129722622223?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/2551733129722622223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/palenque-mx-mayaruinen-mitten-im.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2551733129722622223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/2551733129722622223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/palenque-mx-mayaruinen-mitten-im.html' title='Palenque, MX: Mayaruinen mitten im Dschungel'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUbT5hpJ6rE/AAAAAAAAM1Q/fPwkXzPp-3g/s72-c/LagosDeMontebello.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3813342455231185942</id><published>2008-12-13T01:21:00.005+01:00</published><updated>2008-12-13T01:43:18.496+01:00</updated><title type='text'>San Christobal de las Casas: Biketour durch die Doerfer</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gestern morgen, als ich mein Zimmer verliess, begegnete mir ein auesserst seltsames Phaenomen: es war bewoelkt! Zum ersten Mal seit ich in Mexiko bin, ist es nicht einfach strahlend schoen, sondern bewoelkt und dementsprechend kalt. Diese schockierende Tatsache verlangte nach einem Ruhetag, und nach einer Stunde durch die Strassen schlendern und dem verrueckten Treiben der Mexikaner im Hinblick auf ihr grosses Fest heute zuzuschauen, haben Gemma, Karen (2 Englaenderinnen aus meinem Hostel) und ich uns eine Flasche Weisswein gekauft und im Hostel Blackjack gespielt. Leider war ich in diesem Kartenspiel nicht so erfolgreich wie beim Wuerfeln in Puerto Angel. Spaeter stiess noch Johan aus Amsterdam zu uns, und wir verbrachten einen gemuetlichen Abend im Hostel und assen spaeter ein feines Nachtessen in der Stadt.&lt;br /&gt;Gut, dass ich mich gestern geschont hatte, denn heute morgen habe ich mit Ursula, einer ausgewanderten Schweizerin, eine Mountainbiketour in die Doerfer und Nebelwaelder der Umgebung unternommen. Sie lebt schon seit 15 Jahren hier, und organisiert Bike-Touren fuer Touristen in Gegenden, wo sonst niemand hinfaehrt. Es war ein sehr schoener Tag- die Sonne war zurueck. Schade nur, dass wir keine Fotos machen durften, da sie nicht moechte, dass das Dorf, wo wir durchfuhren, zu einer Touristenattraktion wird. Finde ich eigentlich gut so. Dafuer muesst ihr euch jetzt halt die schoene Landschaft, das urchige Dorf und die coole Tropfsteinhoehle, durch die ein Fluss fliesst, vorstellen. Ueber dem Flussbett entlang der ueberhaengenden Tropfsteinhoehlenwand war auch eine beeindruckende Kletterroute eingerichtet, die wir allerdings respektvoll von unten betrachteten. Sogar Martina, eine Allgaeuerin, die ebenfalls mitfuhr, und normalerweise so zwischen Schwierigkeitsstufe 6-7 klettert, war beeindruckt. Nach ein paar anstrengenden Aufstiegen durch den Wald hatten wir dafuer nachher eine tolle Abfahrt mit schoener Aussicht auf San Christobal. Die Fahrt durch die Stadt wurde uns dann aber von den vielen knallenden und rauchenden Feuerwerkskoerpern etwas vergrault, die die Mexikaner zur Feier des heutigen Tages (es ist heute -endlich- der Tag der Virgen de Guadalupe, der so verehrten Nationalheiligen, siehe vorhergehender Bericht). Auch wurden wir von einer mexikanischen Toeffgruppe (so à la "Hells Angels") von der Strasse gedraengt. Dutzende von Toeffs zogen an uns vorbei, alle in voller Ledermontur, und jeder hatte ein Bildnis der Virgen de Guadalupe vorne oder hinten auf dem Motorrad (oder gleich eine kitschigbunt eingekleidete Madonnenstatue auf dem Gepaecktraeger). Es sah ziemlich amuesant aus. Auch Autos wurden verziert mit Schleifen, Ballonen, Fahnen, Madonnenbildnissen, etc. und hupend, die Soundanlage volle Pulle aufgedreht, durch die Strassen gefahren. Es war ein richtig buntes Bild, aber konnte einem mit der Zeit fast Kopfschmerzen geben. Nach der Fahrradtour genoss ich jedenfalls die Ruhe im Garten meines Hostels. &lt;br /&gt;Mittlerweile ist es abend, und die Leute verteilen sich auf dem Huegel der Guadalupekirche oder der Plaza. Da will ich nicht zurueckstehen und mir das auch ankucken. Hier aber noch die Fotos von Puerto Angel sowie ein paar erste Eindruecke von San Christobal de las Casas.ç&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/PuertoAngel#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUBPHCEL11E/AAAAAAAAMqE/Jg48Vp1CLsU/s160-c/PuertoAngel.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/PuertoAngel#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Puerto Angel&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sowie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/SanChristobalDeLasCasas#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUL_h0omAPE/AAAAAAAAMtQ/yQzfmhZ28xA/s160-c/SanChristobalDeLasCasas.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/SanChristobalDeLasCasas#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;San Christobal de las Casas&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3813342455231185942?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3813342455231185942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/san-christobal-de-las-casas-biketour.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3813342455231185942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3813342455231185942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/san-christobal-de-las-casas-biketour.html' title='San Christobal de las Casas: Biketour durch die Doerfer'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/SUBPHCEL11E/AAAAAAAAMqE/Jg48Vp1CLsU/s72-c/PuertoAngel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7758685458438715173</id><published>2008-12-11T00:30:00.003+01:00</published><updated>2008-12-11T01:11:21.928+01:00</updated><title type='text'>San Cristobal de las Casas, MX: El subcomandante laesst gruessen</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mittlerweile habe ich schweren Herzens den Strand hinter mir gelassen und bin wieder in die Berge gefahren in die Chiapas-Provinz. Momentan befinde ich mich in San Christobal de las Casas, dem kulturellen Zentrum von Chiapas. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ej%C3%A9rcito_Zapatista_de_Liberaci%C3%B3n_Nacional"&gt;Zapatisten &lt;/a&gt;sind omnipraesent hier, und auf der Strasse werden ueberall kleine Puppen vom &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subcomandante_Marcos"&gt;Subcomandante Marcos&lt;/a&gt; verkauft, dem Anfuehrer der Zapatisten-Rebellen. In einem Cafe, welches von Zapatisten-Sympathisanten gefuehrt wird, hat auch das Jesuskind in der Weihnachtskrippe eine schwarze Maske an, und statt Hirten stehen ueberall schwarz vermummte Zapatisten herum (inkl. Schafe und Esel). Am Weihnachtsbaum haengen denn auch nur rebellisch rote Sterne mit dem EZLN-Logo drauf und statt Engeli mit goldigen Locken wieder kleine Subcomandantes mit schwarzverhuelltem Gesicht. Ich musste lachen, traute mich dann aber nicht wirklich, ein Foto zu machen... &lt;br /&gt;Im Gegensatz zu diesem rebellischen Lokalkolorit ist der Jahrestag der Virgen de Guadelupe, der Nationalheiligen Mexicos, welcher kurz vor der Tuer steht, eine nationale Angelegenheit, welche beeindruckende Masse annimmt. Mir war bekannt, dass viele Leute uebermorgen, also am 12.12., vom ganzen Land nach Mexico City zur Kathedrale der Virgen de Guadelupe pilgern, die letzten Meter davon auf den Knien, aber man kann offenbar irgendwohin pilgern, wo die Schutzpatronin eine Kirche hat, wie auch z.B. hier in San Christobal. Dazu nehmen die Leute hunderte von Kilometern zu Fuss in Kauf, und zwar rennen sie die Strecke im Staffellauf in den Tagen und Naechten vor dem Feiertag. So wunderte ich mich erst gestern nacht, wieso mein Nachtbus oft nur im Schritttempo fahren konnte, dann hupend einen Pickup-Lastwagen mit einem Dutzend singenden Jugendlichen oder so ueberholte, der im Schritttempo fuhr und dem jeweiligen Sprinter mit der Fackel folgte, der auf der Hauptstrasse rannte. Erst heute morgen wurde mir die Sache erklaert. Es handelt sich um Gruppen von jungen Mexikaner/-innen, welche aus ihrem Dorf zur Virgen de Guadelupe rennen mit einer Fackel, die nie ausloeschen darf. Auf dem Weg von Puerto Angel bis nach San Christobal haben wir Dutzende solcher Konvois ueberholt, manche davon rannten die ganze Nacht durch. Ich weiss nicht, wieviele Kilometer es sind, aber die Busfahrt dauerte 13 Stunden und ging bis auf ueber 2000m ueber Meer... &lt;br /&gt;Hier in San Christobal finden schon den ganzen Tag Umzuege statt mit Kerzen, Musikanten, Sprechgesaengen. In der ganzen Stadt haengen die total erledigten und verstaubten rennenden Pilger/-innen herum und erholen sich vor dem Showdown, dem eigentlichen Feiertag uebermorgen. Ich werde mir das sicher mal anschauen, allerdings ohne Fackel und sicher nicht rennend ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Puerto Angel habe ich gestern noch total ueberraschend Sabina und Jonathan wieder getroffen (die Filmbusiness-Leute), und wir unterhielten uns gegenseitig praechtig mit Reiseanekdoten, von der schlimmsten Toilette bis zur skurrilsten Busfahrt oder Linienflug. Beim Abendessen lernte ich ein neues Wuerfelspiel, bei dem ich sogar ausnahmsweise mal ziemlich gut war (haette doch ein paar Pesos Einsatz spielen sollen): liebe Daphne, liebe Ruth, beim naechsten Treffen lernt ihr mexikanisches Wuerfeln! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, Fotos wollen mal wieder nicht hochladen, also vielleicht morgen dann...&lt;br /&gt;schoenen Abend, liebe Gruesse, Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7758685458438715173?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7758685458438715173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/san-cristobal-de-las-casas-mx-el.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7758685458438715173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7758685458438715173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/san-cristobal-de-las-casas-mx-el.html' title='San Cristobal de las Casas, MX: El subcomandante laesst gruessen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-5532236997713012784</id><published>2008-12-08T23:22:00.003+01:00</published><updated>2008-12-09T00:28:09.616+01:00</updated><title type='text'>Puerto Angel, MX: Vier Straende an einem Tag</title><content type='html'>Hola amigas y amigos,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nachdem ich gestern den Strand von Puerto Angel und seine Fischrestaurants erkundet habe (feine Guacamole und Piña Coladas haben sie auch!), bin ich heute mit einem Schiff zu vier weiteren Straenden gefahren zum Sonnbaden, Meeresschildkroeten beobachten und Schnorcheln. Ein schoener Tag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 3 Versuchen habe ich nun endlich ein Internetcafe gefunden, wo das Hochladen der Fotos zu klappen scheint, wenn auch im Schneckentempo, so dass heute vielleicht auch noch die Fotos der Wanderung durch die Sierra Norte zu sehen sein werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Mittwochmorgen bin ich also in aller Fruehe in einen klapprigen Bus nach Llano Grande in der Sierra Norte gestiegen. Unterwegs traf ich ein australisches Paerchen, die in etwa diesselben Absichten hatten, somit konnten wir zusammen wandern und uns die Kosten fuer den Fuehrer teilen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bus kaempfte sich wacker und mit viel Getoese die Berge hinauf, immer weiter in die Hoehe, bis wir nach 2 Stunden auf imposanten 3200m Hoehe waren und eine gigantische Aussicht genossen. Am ersten Tag wanderten wir hauptsaechlich durch Foehrenwald zu zwei verschiedenen Aussichtspunkten, von wo aus man von einer Klippe aus weit ins Tal hinaus blicken konnte. Abends konnten wir dann bei einer der Familien im Dorf, die fuer Touristen kochen, eine "mexikanische Pizza" essen (eine gefaltete Tortilla mit Gemuese, Kaese und scharfer Sosse drin. Dazu gabs allerfeinste heisse Schokolade, das Nationalgetraenk hier in der Gegend. Beim Essen lernte ich auch meine Wandergenossen etwas besser kennen: beide heissen Alex, sie ist Juristin und er ein Banker. Sie haben versucht, ihre Reise durch irgendwelche Aktien zu finanzieren, die nun natuerlich im Keller sind, daher muessen sie ihre Reise nun verkuerzen. Es werden aber immer noch so an die 9 Monate sein, in denen sie von Kalifornien nach Buenos Aires reisen. Neid!!! &lt;br /&gt;Abends verkrochen sich Alex und Alex dann in ihr Minizelt, worum ich sie erst gar nicht beneidete bei Unter-Null-Temperaturen, denn ich hatte mich in der netten Cabana eingenistet und ein Holzfeuer flackerte. Die Gemuetlichkeit wurde bald zur akkuten Erstickungsgefahr, als der Kamin nicht recht zog, ich in meiner Huette eingeraeuchert wurde und notgedrungen das Fenster oeffnen musste. Wir waren schlussendlich alle froh, als am Morgen die Sonne kam und wir uns an der Bushaltestelle waermen konnten, bis unser Bus ins Nachbardorf Guajimoloyas dann schliesslich eineinhalb Stunden zu spaet kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Tag wanderten wir ueber einen breiten Bergruecken hinunter ins Tal und auf der andern Seite wieder hoch nach Latuvi. Dabei stiegen wir ueber 1000 Hoehenmeter ab und die Landschaft veraenderte sich immer mehr, aus dem Foehrenwald wurde bald Bergregenwald, von den Baeumen hingen Lianen und "Baerte" (siehe Fotos). &lt;br /&gt;Unterwegs kamen wir auch an einer Forellenfarm vorbei und konnten uns einen Fisch fuers Mittagessen aus dem Teich aussuchen. Schmeckt doch viel leckerer, wenn man die Viecher kurz vorher noch hat schwimmen sehen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Anstieg nach Latuvi gab uns den Rest und wir kamen recht erschoepft und grad zum Sonnenuntergang nach Latuvi, wo uns ein deutsch-mexikanisches Paerchen begegnete, Sabina und Jonathan, mit denen wir spaeter Essen gingen. Leider dauerte es etwas lange mit dem Nachtessen, und wir froren immer noch, obwohl es nicht mehr ganz so kalt war, so griffen wir, um uns die Zeit und Kaelte zu vertreiben, zu einem altbekannten mexikanischen Mittel: dem Mezcal (Agavenschnaps, der scheinbar kein Kopfweh macht - kann ich bestaetigen!). Nach 5 Shots kam endlich unser Nachtessen, so dass es ein recht heiterer Abend wurde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Tag wanderten Alex, Alex und ich frueh weiter nach Amatlan, ueber eine alte Handelsstrasse, die schon vor der Eroberung durch die Spanier durch die Berge nach Oaxaca fuehrte, und ueber welche die Zapoteken Handel trieben. Nicht nur der Weg war schoen, auch die Gegend aenderte sich immer wieder, wurde mal tropischer, dann wieder bergiger, je nach auf und ab des Weges. Tagsueber wurde es ziemlich heiss, so dass wir recht ins Schwitzen kamen und uns sehnlichst die abendliche Kuehle herbeisehnten. Doch endlich in Amatlan angekommen, wurden wir abermals mit einem herrlichen Ausblick und einer gemuetlichen Cabana belohnt. Sabina und Jonathan trafen spaeter abends auch noch ein und hatten eine Ueberraschung dabei: sie hatten eine Flasche Mezcal und Shotglaeser mitgeschleppt, um den letzten Abend der Wanderung zu feiern, was wir natuerlich eine tolle Idee fanden... Die beiden waren spannende Gespraechspartner, weil sie im Filmgeschaeft arbeiten. Sie hatten sich am Set eines Horrormovies, der in Mexico gedreht wurde, kennengelernt. Von Sabina erfuhr ich, dass sie unter anderem nach Los Angeles eingeladen wurde, um bei einer Tochterfirma von Constantin Film zu arbeiten. Die Arbeit bestand darin, dass ihr der Drehbuchautor ein Drehbuch diktierte, welches sie fortlaufend eintippte: es war "Der Baader-Meinhof-Komplex". Jonathan schwaermte unterdessen von den Galapagos-Inseln, wo er mit einer Filmcrew 4 Wochen ein Boot charterte und auf den Inseln herumgondelte und drehte. Ich fragte ihn, ob das fuer einen Dokumentarfilm gewesen sei, aber er meinte nur, nee, das sei fuer die paar Sekunden in "Master and Commander" gewesen, wo die Galapagos Inseln vorkommen. Schon irre, irgendwie. Wir kamen auch ins Diskutieren ueber die verschiedenen Weihnachtsbraeuche in unsern Laendern und Sabina ueberraschte uns nochmals, indem sie aus ihrem Rucksack (wo schon die Mezcalflasche drin war) noch eine Santaclaus-Muetze und 4 Rentiergeweihe aus Pluesch hervorzauberte, die sie uns aufsetzte und uns in Szene setzte auf der Aussichtsterrasse (siehe Fotos, Motiv "Drunken Reindeers and a Santa Claus"). Sie will sie fuer ihre Weihnachtskarten verwenden. Also, ihr bekommt jetzt auch schon eure Weihnachtskarte, seht euch die Fotos an, Merry Christmas!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/PueblosMancomunados#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/STwJCs6cE2E/AAAAAAAAMhE/1waCPbfpF6M/s160-c/PueblosMancomunados.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/PueblosMancomunados#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Pueblos Mancomunados&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Leider fehlen die Fotos vom 2. Tag, sind beim Hochladen rausgeflogen, sorry)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir tranken in der Zwischenzeit fleissig weiter Mezcal, dazwischen eine heisse Schokolade, und ein abermals ausgezeichnetes Nachtessen bestehend aus hauchduennem Rindfleisch, fein gewuerzt, mit Frijoles und scharfer Sosse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Aufstehen am Samstag um 5 Uhr frueh, um den ersten und einzigen Bus zu erwischen, war dann doch etwas hart, und wir froren erbaermlich waehrend der ganzen Fahrt nach Oaxaca. Drum klage ich jetzt auch ueberhaupt nicht ueber das schwuele Wetter in Puerto Angel, sondern geniesse es, meinem Ventilator im Hotelzimmer nachts beim leichten Quietschen zuzuhoeren, was mich sanft in den Schlaf wiegt ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier uebrigens auch noch ein paar Fotos von Oaxaca selber:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Oaxaca#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/STwFU06wONE/AAAAAAAAMiY/549hS94CKpw/s160-c/Oaxaca.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Oaxaca#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Oaxaca&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun bin ich am Verhungern und will den Sonnenuntergang nicht verpassen. Fotos von Puerto Angel folgen morgen oder so...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse, schoenen Abend,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-5532236997713012784?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/5532236997713012784/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/puerto-angel-mx-vier-straende-einem-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5532236997713012784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/5532236997713012784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/puerto-angel-mx-vier-straende-einem-tag.html' title='Puerto Angel, MX: Vier Straende an einem Tag'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/STwJCs6cE2E/AAAAAAAAMhE/1waCPbfpF6M/s72-c/PueblosMancomunados.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4570506882849306978</id><published>2008-12-07T18:43:00.002+01:00</published><updated>2008-12-07T18:51:18.206+01:00</updated><title type='text'>Puerto Angel, MX: Sun, Fun, and nothing to do</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nur ein kurzes Hallo, damit die Eltern nicht ausrasten vor Sorge ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin zurueck von meiner Wanderung in der Sierra Norte, es war schoen, aber auch schoen anstrengend, und seeehr kalte Naechte (am Morgen war der Boden hart gefroren, falls ihr euch fragt, wie kalt denn genau. Tja, auch in Mexiko muss irgendwo Winter sein ;-). Daher habe ich gestern morgen drei Bus- und Pickup-Fahrten aneinandergehaengt, um zwischen Sonnenauf- und untergang von den Bergen ans Meer zu kommen. Heute sitze ich also im Internetcafe in Puerto Angel, wenn ich zur Tuer raus schaue, sehe ich Palmen, dahinter glitzert der Pazifik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ruft nun auch schon eine ganze Weile, und nachdem ich nun eine Stunde lang vergeblich versucht habe, die Fotos der letzten Woche hochzuladen, lasse ich es nun gut sein, und geniesse la playa. Morgen ist auch noch ein Tag, und ich gedenke, hier eine Weile zu bleiben. Geniesst den Sonntag, allerwaermste Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4570506882849306978?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4570506882849306978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/puerto-angel-mx-sun-fun-and-nothing-to.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4570506882849306978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4570506882849306978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/puerto-angel-mx-sun-fun-and-nothing-to.html' title='Puerto Angel, MX: Sun, Fun, and nothing to do'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-853590959794768958</id><published>2008-12-03T00:13:00.002+01:00</published><updated>2008-12-03T00:30:48.645+01:00</updated><title type='text'>Oaxaca, MX: Ruhetag mit Kokosnuss</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eigentlich gibt's von heute kaum Spannendes zu berichten, hab ich doch kaum was getan ausser rumzuhaengen und Oaxaca auf mich einwirken zu lassen. Morgens bin ich ein bisschen durch den gigantischen Markt spaziert, wo man wohl irgendwo auch einen Elefanten bekommen koennte, wenn man nur lange genug suchen wuerde. Ich hab mich schliesslich mit den suessesten Erdbeeren seit langem und einer Kokosnuss begnuegt, die mir die Haendlerin fachmaennisch aufhackte, so dass ich ein Roehrchen reinstecken und sie ausschluerfen konnte. Das wollte ich dann aber nicht auf dem stressigen Markt tun, sondern auf der geruhsamen Plaza unter den schattigen Baeumen. Bis dahin wars allerdings ein 20min Fussmarsch. Wer nicht gerne ins Fitnesstudio geht, aber doch mal wieder seinen Bizeps trainieren moechte, hier ein kleiner Tipp: man kaufe sich eine riesige, moeglichst schwere Kokosnuss, hacke sie auf, stecke ein Roehrchen rein und laufe los, Kokosnuss in der Hand vor sich herbalancierend. An die andere Hand nehme man eine Plastiktuete voller Erdbeeren und Bananen. Die Kokosnuss muss immer schoen grade gehalten werden, damit der Saft nicht oben zum Loch rausspritzt. Will man eine Schwierigkeitsstufe hoeher gehen, nehmen man eine nicht schoen runde Kokosnuss, die sich bei einem leichten Schwanker nicht so leicht ausbalancieren laesst. Alle 5 Minuten (gegen Schluss eher alle 20 Sekunden) wechsle man die Haende, um einen Krampf zu vermeiden. Und um auch die Nackenmuskulatur nicht verkommen zu lassen, trage man den Kopf hoch, obwohl einem alle spoettisch anlaecheln, und lasse sich nichts anmerken, dass man sich daemlich vorkommt :-)&lt;br /&gt;Belohnt wurde ich dann auf der Plaza, als ich mich vor all den schicken Touristenkaffees auf eine Bank setzte und neidische Blicke der Nescafe-Trinker auf mir spuerte. Leider war der Friede von kurzer Dauer, da ich bald danach von einem Mexikaner in eine hitzige politische Diskussion verwickelt wurde (also, es war eher ein Monolog, ich musste nur an den passenden Stellen nicken, Kopfschuetteln, empoert dreinblicken, etc.). Dafuer weiss ich jetzt, dass der Mindestlohn in Mexico bei ca. 5 Fr. pro Tag liegt, die Arbeitslosigkeit bei 40% liegt und der jetzige Praesident sich seinen Wahlsieg erkaempft hat, indem er die Wahlzettel-Zaehler bestochen hat ("ganz so wie bei diesem Al Gore war das!"). Also wie ihr seht, hab ich auch noch brav zugehoert... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen gehe ich fuer drei Tage von Dorf zu Dorf wandern in der Sierra Norte, ein paar Kilometer noerdlich von hier. Dort haben sich 5 Doerfer zu einer Kommune organisiert, haben in jedem Dorf eine Uebernachtungshuette und Essgelegenheiten eingerichtet sowie Wanderwege zwischen den Doerfern eingerichtet. Es soll ihnen ermoeglichen, auf moeglichst positive Art und Weise vom Tourismus zu profitieren, ohne dass sie ihre Doerfer verlassen muessen, aber auch ohne dass Carladungen voller Touristen bei ihnen einfallen. Find ich cool, also hab ich mich da in 3 Doerfern zum Uebernachten angemeldet und mir einen Guide organisiert, der mit mir 3 Tage rumwandert. Freu mich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Saludos,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-853590959794768958?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/853590959794768958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/oaxaca-mx-ruhetag-mit-kokosnuss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/853590959794768958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/853590959794768958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/12/oaxaca-mx-ruhetag-mit-kokosnuss.html' title='Oaxaca, MX: Ruhetag mit Kokosnuss'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7772639958554508063</id><published>2008-11-30T23:50:00.004+01:00</published><updated>2008-12-01T01:41:36.529+01:00</updated><title type='text'>Mexico City, mit wackeligen Knien auf Sonnenpyramide</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute hat es mich bereits aus der Megapolis herausgezogen aufs Land, genauer zur dritthoechsten Pyramide der Welt in Teotihuacan, der Sonnenpyramide. 2 Stunden Metro und Busfahrt durch Mexico Citys nicht enden wollenden Vororte fuehrte mich zu dieser beeindruckenden Staette der Azteken (Irrtum vorbehalten). &lt;br /&gt;Nun hiess es Hut und Sonnenbrille auf, und Treppensteigen... Offenbar war es nicht nur bei den Inkas so, dass alles Gute moeglichst weit von oben kommt und daher die heiligsten Bauten dem Himmel entgegenstreben sollten. Dazu kamen mal wieder Treppenstufen, die so steil und hoch waren, dass man sich fragt, ob dieses Volk gigantisch gross war. Hechelnd erklomm ich die 284 Stufen der Sonnenpyramide und wurde mit einem gewaltigen Ausblick auf die Strasse der Toten belohnt, die den ganzen Komplex  zweiteilt und ueber 2 km lang ist. Am anderen Ende erhob sich mayestaetisch die Mondpyramide, und links und rechts davon Dutzende von andern, kleineren Pyramiden. Die Beine von der 70m hohen Pyramide baumelnd, sass ich also auf der Sonnenpyramide in der Sonne, ass zur Staerkung eine halbe Tafel Schweizer Schoggi und schaute den andern Besuchern zu, wie sie sich ebenfalls mit den Stufen abkaempften. Ich muss schon sagen, Hut ab vor den Ladies, die dies sogar in High Heels versuchen! Es geht doch nix ueber eine kleine Herausforderung. &lt;br /&gt;Auf dem Heimweg habe ich dann auch herausgefunden, wie sich Sardinen in der Buechse wohl fuehlen muessen, denn die U-Bahn war so voll, dass ich nicht wirklich daran glaubte, dass ich da noch reinpassen wuerde. Nichts da, die Polizei (jetzt ist mir auch klar, wieso die so zahlreich in den Metrostationen rumhaengen) quetscht jede(n) noch rein, obs nun geht oder nicht. Da heisst es einfach Bauch einziehen und Luft anhalten bis zur naechsten Station, wo es dann noch etwas schlimmer wurde... Irgendwann kam dann mein Stopp, und da ich mittlerweile so weit in den Wagen hineingedraengt worden war, ging nun das Theater in umgekehrter Richtung los. Erst noch zoegernd (Disculpe, perdon) versuchte ich mir einen Weg nach draussen zu bahnen, doch bald ahmte ich die Mexikaner nach und teilte verzweifelt mit den Ellbogen nach links und rechts aus, um nach draussen und an die frische Luft (Frische Luft! und das in Mexiko City!) zu kommen. &lt;br /&gt;Mittlerweile sitze ich wieder einigermassen erholt auf meiner coolen Dachterasse und geniesse den fruehen Abend. Von der Plaza her toent hoellischer Laerm, offenbar wurde nun die Eisbahn eingeweiht (gestern war sie noch geschlossen), und die Trommler und Taenzer in aztekischen Kostuemen sind sich auch total am verausgaben (siehe Fotos). &lt;br /&gt;Aber aus der Distanz ist die Menschenmasse ja ganz geniessbar... &lt;br /&gt;So, nun will ich euch nicht laenger die Fotos vorenthalten von gestern und heute. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MexicoCity#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/STMYDMl_TyE/AAAAAAAAMLI/Gaea0AQl50E/s160-c/MexicoCity.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/MexicoCity#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Mexico City&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Teotihuacan#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/STMhnLJPNLE/AAAAAAAAMQk/T8Huhk-hUPQ/s160-c/Teotihuacan.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Teotihuacan#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Teotihuacan&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen fahre ich Richtung Sueden nach Oaxaca (sprich uachagga), einer huebschen Kolonialstadt mit scheinbar tollen Wandermoeglichkeiten in den Doerfern der Umgebung. Und zum Pazifik ist es dann auch nicht mehr weit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, bis bald aus Oaxaca, hend e schoene Sunntig obe,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7772639958554508063?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7772639958554508063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/11/mexico-city-mit-wackeligen-knien-auf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7772639958554508063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7772639958554508063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/11/mexico-city-mit-wackeligen-knien-auf.html' title='Mexico City, mit wackeligen Knien auf Sonnenpyramide'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_c43SfrP6kSo/STMYDMl_TyE/AAAAAAAAMLI/Gaea0AQl50E/s72-c/MexicoCity.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3871669828575420190</id><published>2008-11-30T00:45:00.002+01:00</published><updated>2008-11-30T01:18:28.923+01:00</updated><title type='text'>Mexico D.F.: El viaje continua!</title><content type='html'>Hola amigas y amigos,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun bin ich mittlerweile schon fast 24h auf mexikanischem Boden und realisiere so langsam, dass meine Ferien angefangen haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern bin ich nach einem langen, aber zur Abwechslung mal angenehmen Flug (Chapeau, KLM!) abends in Mexico City, hier besser bekannt unter dem Namen Mexico D.F., gelandet. Leider war die Odyssee, die am Morgen um 4.30h in St. Gallen begann (mit dem ersten Zug nach Kloten) aber noch nicht zuende, denn ich musste ja noch zu meinem Hostel gelangen. Aufgrund von Empfehlungen von mehreren Mexiko-Kenner/-innen habe ich mich gegen die U-Bahn und fuer ein Taxi entschieden. Dumm nur, dass ich mitten in die Freitagabend-Rushhour kam, und zusaetzlich wegen einer Demo die Strassen rund um mein Hotel gesperrt waren... Es dauerte fast 2.5 Stunden, bis sich mein Taxifahrer Jorge durch das Verkehrschaos gekaempft hatte. Dabei wurden wir staendig von der Metro ueberholt, und ich, ermattet und halb verdurstet, fragte mich langsam, ob es das Gewuehl in der U-Bahn nicht doch wert gewesen waere. &lt;br /&gt;Nun denn, wir kamen an und ich schaffte es grad noch ins Pijama, bevor ich ins Bett fiel. Mittlerweile war ich 24h unterwegs gewesen und so stoerte mich die andauernde Demo mit Gesang und Getrommel auf dem Zocalo, der zentralen Plaza (ca. 100m von meinem Hotel entfernt) nicht im Geringsten, ich schlief wie ein Baby. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen, nach einem staerkenden Fruehstueck auf der Dachterasse mit Ausblick ueber die Altstadt, habe ich dann einen ersten Stadtrundgang durchs Zentrum unternommen. Belustigt stellte ich fest, dass auf dem Zocalo zur Weihnachtssaison eine Eis- und Schlittelbahn eingerichtet wurde. Und das bei fruehlingshaften 21 Grad im Schatten... Aber das Eis ist echt, und die beiden Schlittelhaenge auf kuenstlich eingerichteten Huegeln enthielten echten Schnee, soweit dies mein geschultes Schweizer Auge beurteilen konnte. Die spinnen, die Mexikaner!&lt;br /&gt;Am Nachmittag habe ich dann die Metro genommen und bin ins weltberuehmte Museo de Antropologia gefahren, wo auf einer riesigen Flaeche ausgestellt wird, was von den zahlreichen mexikanischen Hochkulturen vor der Eroberung durch die Spanier noch uebriggeblieben ist. Beeindruckend, aber auch erschlagend - man braeuchte eine Woche, um alles zu sehen. Wer schon mal im British Museum war, weiss wovon ich spreche. So habe ich mich dann auf die Mayas und Atzteken beschraenkt (Motto: stick to what you know) und war dennoch nach 2 Stunden so erschoepft, dass ich gleich ein Corona trinken musste. &lt;br /&gt;Zum Abschluss des Tages habe ich noch beim letzten Abendlicht die Glockentuerme der Kathedrale bestiegen, um das Getuemmel auf dem Zocalo mit seiner riesigen Mexiko-Fahne (sieht aus, als koenne man damit ein halbes Fussballfeld zudecken) von oben anzuschauen. Zwar war ich schon auf vielen Kirchentuermen, aber noch auf keinem konnte man ganz ungehindert auf dem Dach der ganzen Kathedrale herumspazieren nach Lust und Laune, das war schon cool. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sitze ich auf der gemuetlichen Dachterasse meines Hostels und tippe euch diese ersten Zeilen der naechsten Etappe von "El viaje de Kathrin". Die Sonne geht grad unter, und waehrend im Hintergrund Joe Cocker aus den Boxen scheppert, faerbt sich der Himmel ueber dieser riesigen Stadt rosa. Von der Strasse unten hoert man die Strassenverkaeufer schreien, die Tamales, Lottoscheine, und was weiss ich nicht alles verkaufen. Polizeisirenen jaulen durch die Gassen. Lateinamerika eben! Da genehme ich mir doch gleich noch ein Bierchen, um den Ferienbeginn sowie einen geruhsamen Abend nach so viel Kultur und einigen abgelatschten Kilometern durch Mexico City's nicht so tolle Luft. &lt;br /&gt;Fotos folgen, hier hat's keinen USB-Anschluss... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse und viel Waerme aus Mexico,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3871669828575420190?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3871669828575420190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/11/mexico-df-el-viaje-continua.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3871669828575420190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3871669828575420190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/11/mexico-df-el-viaje-continua.html' title='Mexico D.F.: El viaje continua!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7435953320804879066</id><published>2008-03-15T16:47:00.006+01:00</published><updated>2008-03-15T17:27:48.082+01:00</updated><title type='text'>St. Gallen, CH: Home, sweet home!</title><content type='html'>Hoi zäme,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ja, ich bin wieder auf Schweizer Boden, gut gelandet und mittlerweile auch ausgeschlafen und frisch geduscht. Was für eine Wohltat!&lt;br /&gt;Die Schweiz hat mich vom Flugi aus mit einem schönen Sonnenuntergang ueber den Alpen empfangen, noch mehr aber freute ich mich über die bekannten Gesichter am Flughafen, die mir fröhlich zuwinkten. Danke schoen fürs Abholen und für den heissersehnten Appenzeller Käse sowie das feine St. Galler Brot. Ein wahrer Festschmaus. Das Coolste aber war heute morgen, als ich wieder in meine alte Jeans aus Unizeiten passte, die ich aus lauter Sentimentalität noch nicht der Kleidersammlung übergeben hatte, und die ich in den letzten 5 Jahren nicht mehr über die Hüfte kriegte. Lang lebe die Backpacker-Diät (wird von Ihrem Apotheker nicht empfohlen)!&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich mich fleissig am Eingewoehnen und dank St. Galler Wireless auch bereits wieder online. Ein Spaziergang bei Sonnenschein durch St. Gallen war fast so spannend wie die Entdeckung einer neuen Stadt, ob all den vielen kleinen und grossen Veränderungen (wollte mich schon damit brüsten, dass die Ecuadorianer modernere Stadtbusse haben als die St. Galler, aber jetzt haben die doch tatsächlich neue Busse angeschafft, während ich weg war!). Mein Kühlschrank ist wieder voll (kein Reis mit Bohnen fuer seeeeehr lange Zeit), der Wäschekorb ebenso. Die Aussicht von meinem Fenster ist fast diesselbe (ein Kirchturm ist scheinbar in Flammen aufgegangen), und an die äs, ös und üs auf der Tastatur gewöhne ich mich auch wieder so langsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun noch die versprochene Statistik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Höchster Punkt:&lt;/span&gt; 5100 M.ü.M. (Nevado el Ruiz, Colombia), ca. 5090 M.ü.M. (missglueckte Cotopaxibesteigung, Ecuador)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Tiefster Punkt:&lt;/span&gt;  - 20 cm beim Schnorcheln in Tayrona, CO und Galapagos, EC&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Längste Busfahrt: &lt;/span&gt;18h (eigentlich 2 Taxi-, 2 Bus- und 2 Collectivofahrten aneinandergereiht)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Zurückgelegte Km:&lt;/span&gt; werd ich an einem langweiligen regnerischen Sonntag bei Gelegenheit mal vermessen und ausrechnen. Schätze ein paar tausend.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Andenueberquerungen:&lt;/span&gt; 6 im Flugzeug, 1 zu Fuss, 6 im Bus, 1 im Zug.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Transportmittel:&lt;/span&gt; Flugzeug, Bus, Zug, Schiff, Boot, Collectivo, Einbaum, Taxi, Moto-Taxi, Maultier, Velo, zu Fuss, Yacht, Gummiboot, schwimmend, per Toefftaxi, Pferd, Jeep.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Aequatorueberquerungen: &lt;/span&gt;6 (ca. 20x hin und herhuepfen auf der Linie in Mitad del Mundo nicht mitgezaehlt)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ernsthafter Durchfall/Krankheit: &lt;/span&gt;4x&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verluste:&lt;/span&gt; 1 Kamera (seufz), 2 Sonnenbrillen, 1 Rucksackschnalle, 1 Regenhuelle, 1 paar Wollsocken, viel Blut (an die Moskitos), 12 kg Körpergewicht&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Abnutzungserscheinungen: &lt;/span&gt;mittlerweilen undichte Goretexjacke, löcherige, nicht mehr sauberzukriegende T-Shirts + Socken, 2 mehrmals geflickte Hosen, zerschlissene Umhängetasche, undichter Seesack, vernarbter Ellbogen und zerstochene Beine, Sonnenbrand, miefender Schlafsack, 4 Flaschen Sonnencreme Faktor 30-50.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ueberfaelle:&lt;/span&gt; 1 (5 Dreikaesehochs in der Naehe von Maras, die einen Sol wollten)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Pannen und Platten der Transportmittel:&lt;/span&gt; unzählige, längste Wartezeit 4 Stunden&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Heimwehanfälle: &lt;/span&gt;siehe Anzahl Durchfall &amp; Krankheiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glaub das war alles...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, somit habe ich das Ende meiner Reise und somit auch das (vorläufige) Ende dieses Blogs erreicht. "El Viaje" geht hoffentlich irgendwann mal wieder weiter, aber vorerst: Tschüss, das wars, mit Trix und Gäx, &lt;br /&gt;alles Liebe&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7435953320804879066?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7435953320804879066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/st-gallen-ch-home-sweet-home.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7435953320804879066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7435953320804879066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/st-gallen-ch-home-sweet-home.html' title='St. Gallen, CH: Home, sweet home!'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1651305684431938719</id><published>2008-03-13T00:05:00.007+01:00</published><updated>2008-03-13T01:51:52.622+01:00</updated><title type='text'>Quito, EC: Gruss von der Mitte der Welt</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute habe ich einen kleinen Ausflug in die Umgebung gemacht, v.a. um Quito's Laerm und Gestank etwas zu entfliehen, und zwar zum Mitad del Mundo, der "Mitte der Welt". Netterweise schien dort auch die Sonne, was man ja von Quito nicht behaupten kann, somit hatte sich die muehsame Busfahrt bereits gelohnt. &lt;br /&gt;Mitad del Mundo ist ein Aequator-Monument, welcher ja gleich hier noerdlich von Quito verlaeuft. Im 18. Jh. hat eine franzoesische Expedition hier Vermessungen gemacht und die Aequatorlinie "gezogen", worauf man dieses Monument gebaut hat, mit einer riesigen Plaza, durch die wie eine Narbe diese rote Linie verlaeuft, und das eine solch populaere Touristendestination geworden ist, dass sich Souvenirshops und Cafes aneinanderreihen, dass einem fast schlecht wird. Trotzdem - das obligate Foto von mir, mit je einem Fuss in der noerdlichen und suedlichen Hemisphaere musste ich natuerlich auch in meiner "Trophaensammlung" haben. Nachdem ich meine paar Fotos geknipst hatte und zum Spass noch ein paarmal ueber die Linie gehuepft war, wurde mir jedoch bald langweilig. So verliess ich das Monumt und ueberlegte mir, was ich denn nun mit dem angefangenen Tag noch anfangen koennte. Bevor ich aber in einen Bus zurueck nach Quito huepfen konnte, sprach mich ein Typ an, ob ich den schon das "Museo Cultura Solar" gleich ausserhalb des Komplexes gesehen haette. Es erwies sich als lohnenswerter Abstecher und zweifellos Hoehepunkt des Ausflugs. Es war eigentlich eher eine Videoshow, die mittels GPS und Satellitentechnik vermittelte, dass sich die Franzosen damals leicht verrechnet hatten, und sich der "wahre" Aequator ca. 200m noerdlich davon befand. Sie erstellten weitere Vermessungen und entdeckten eine praekolombianische Kultstaette (noch vor den Inkas erbaut, ca. 1000 Jahre alt), welche genau auf dem Aequator lag. Von dieser Staette aus kann man zu den Equinoxen (also am 21.3. und 21.9.) seinen eigenen Schatten nicht sehen um 12 Uhr, weil die Sonne genau im Zenit steht. Sie beobachteten dies und zogen von diesem Punkt aus sternfoermige Linien (Sonnenauf- und Untergang an den Sonnenwenden) und entdeckten auf diesen Linien zahlreiche andere, aehnliche Staetten, unter anderem auch El Panecillo in Quito, wo die gefluegelte Jungfrau, Quitos Wahrzeichen, steht, sowie die Tatsache, dass die meisten Kirchen Quitos auf diesen Linien stehen. Dazu muss man wissen, dass diese alle auf den Ruinen von Vor-Inka-zeitlich erstellten Tempeln stehen. Sehr interessant! Faszinierend war auch das Gespraech mit dem Inhaber des Museums, der diese Vermessungen auf eigene Faust durchfuehrt, da er von der Regierung keine Unterstuetzung erhaelt, und versucht, die Leute auf diese wichtigen Staetten fuer die kulturelle Identitaet Ecuadors aufmerksam zu machen. Ohne Schutz der Regierung fallen diese leider der menschlichen Ignoranz zum Opfer, wie dies z.B. bei Catequilla (dem Monument, das genau auf dem Aequator liegt), der Fall ist, es wird von unten abgegraben durch eine Mine. Seine Idee vom Aequator als Verbindungslinie der Voelker und nicht als Trennungslinie in Nord und Sued hat mir auch sehr gefallen. Aequator kommt schliesslich von Aequus, "Gleichgewicht" oder "Gleichheit" - einem Wort, von dem Ecuador, seinem Namenstraeger,  und im Grossen gesehen auch die Welt, leider noch weit entfernt ist. Von diesem Museum aus wird also nicht nur fuer die Rettung dieser Kulturgueter gekaempft, sondern auch fuer mehr Verstaendnis der Ecuadiorianer und internationalen Besucher fuer die Vergangenheit dieses Landes und eine gerechtere Zukunft fuer seine Einwohner. Mit teilweise verrueckten Ideen machen sie darauf aufmerksam, z.B. haengen im Museum alle Karten und Globen um 90 Grad im Gegenuhrzeigersinn gedreht an den Waenden. So wird der Aequator nicht mehr zur Trennlinie zwischen Nord und Sued sondern der Mittellinie der Welt, dem Mitad del Mundo, eben. Mir hat diese Philosophie so sehr gefallen, dass ich mir gleich ein T-Shirt von dieser verdrehten Welt gekauft habe, und fuer die Unibibliothek als Geschenk auch gleich noch die DVD mit dem Film ueber die Vermessung des Aequators mittels GPS (Liebe Manuela, es kommt also eine echte Katalogisierungsknacknuss auf dich zu: englisch-spanische DVD-CD-Enzyklopaedie, viel Spass!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch die Fotos von Quitos Altstadt (gestern) und Mitad del Mundo (heute):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/QuitoMitadDelMundo"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/kathrin.heim/R9hXjD68yME/AAAAAAAAI1E/3A9AhjMlB6U/s160-c/QuitoMitadDelMundo.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/QuitoMitadDelMundo" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Quito - Mitad del Mundo&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist mir auch noch in den Sinn gekommen, dass ich euch gestern eigentlich meine nun bestaetigte Ankunftszeit mitteilen wollte, aber ich hatte die Zahlen nicht dabei und daher nur, was mir grad noch im Kopf war, hingeschrieben, in der Absicht, das nachher noch zu ergaenzen, wenn ich mich dazu aufraffen konnte, den Zettel hervorzugraben, also hier sind nun die kompletten Daten, falls jemand ausser Esther und Edi noch Lust auf einen Freitagabend am Flughafen hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ankunft in ZH Freitag, 14.3. um 18.35 Uhr mit Iberia, Flug Nr. 3474&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natuerlich erwarte ich kein Empfangskomittee (die meisten von euch sehe ich ja sowieso am Montag im Buero oder an Ostern am Familientisch), freue mich aber trotzdem auf ein paar winkende Arme, waehrend ich auf meinen Riesenrucksack warte. Und ich zahle auch eine Runde an der Flughafenbar, versprochen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich natuerlich traurig bin, dass meine "Auszeit" vorueber ist, und nun der Alltag wieder wartet, wohl mit den alten Problemen und Aergernissen, so freue ich mich doch riesig auf die Schweiz und &lt;strong&gt;DAHEIM&lt;/strong&gt;! Da ich nicht weiss, ob ich morgen noch Gelegenheit habe, ins Internet zu gehen, sei's hiermit schon gesagt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1000 Dank euch allen, die ihr meine Reise mitverfolgt habt, euch mit mir gefreut habt ueber die schoenen Momente und mit mir gelitten habt, wenn´s mir mal nicht so gut ging - beides war Gold wert und hat mich durch diese 4 Monate getragen, die nicht immer nur rosarot waren, auch wenn ich keinen Moment davon missen moechte (mal abgesehen von ein paar horrorartigen Toilettengaengen und Kakerlaken). Eure Kommentare im Blog und persoenlichen E-Mails haben mich mal Lachen und mal Weinen lassen, und einige von euch haben mir derart poetische Worte durchs Netz gesandt, dass ich sie fast einrahmen moechte. In der Gefahr, jemanden wichtigen zu vergessen, wage ich es nun dennoch, auch ein paar Namen zu nennen, den Dank, wem Dank gebuehrt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Xaver und Marlis fuers rein arbeitstechnische Ermoeglichen dieser Reise - ihr habt mir einen Traum erfuellt! Marlis auch ganz herzlichen Dank fuers Organisieren der Abloesungen, nachdem die Vertretung durch Sara ausfiel.&lt;br /&gt;- Sara, ganz herzlichen Dank fuer die Bereitschaft, urspruenglich meine Stellvertretung zu uebernehmen, aber ich freue mich noch mehr, dass du jetzt zum Team gehoerst! Und danke auch vielmals fuer die Kolumbien-Tipps.&lt;br /&gt;- All meinen Stellvertreterinnen fuer die Bereitschaft, Mehrarbeit zu leisten, und allen Mitarbeiterinnen, die bereit waren, ihren Zeitplan umzudisponieren, ganz herzlichen Dank: Marlis, Nathalie, Corinne, Gabi, Daniela, Sylvia, Sara, Marion, Luzia (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen, ansonsten sorry und danke trotzdem)&lt;br /&gt;- meine Hausabwartin Frau Mijatovic fuers Pflanzengiessen und Edi fuers Schluesselhueten&lt;br /&gt;- meinen Eltern fuer die Unterstuetzung und die freudige Anteilnahme, habe ich sehr geschaetzt&lt;br /&gt;- meinem Bruder Matthias und seiner Freundin Sabine fuers Erledigen des Buerokrams, fuer Poststelle und Zwischenlagerung von heimgesandten Paeckli, einer unbezahlbaren Arbeit (werde versuchen, mich mit einem Abendessen aus dem Andenkochbuch zu revanchieren, aber das droht, eher zur Bestrafung zu werden)&lt;br /&gt;- allen, die mir geschrieben haben, siehe oben!&lt;br /&gt;- Globetrotter &amp; Globotrek Reisebuero fuer die kompetente Beratung und makellose Buchung der Reise&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und natuerlich last but not least allen, die ich unterwegs getroffen habe, und die mich auf einem Teil meiner Reise begleitet haben, mir ihre Herzen und Haeuser geoeffnet haben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Hotel Niños in Cusco fuer einen sanften Einstieg in Peru&lt;br /&gt;- Mariluz und Familie, bei der ich auf der Titicacaseeinsel Amantani uebernachten durfte&lt;br /&gt;- meinem Guide Elisabeth in Ayacucho, die mir so sehr geholfen hat nach dem Kameraklau&lt;br /&gt;- Alex aus Ottawa fuer die Notfallzigaretten, um die Moskitos zu verscheuchen, und die nette Gesellschaft in der Selva bei la Merced&lt;br /&gt;- Don Pedro fuers Mahlen von frischem Kaffee und die spannenden Geschichten aus der Sendero-Luminoso-Zeit, sowie Gastfreundschaft in seinem Haus in der Selva&lt;br /&gt;- den hilfsbereiten Herrschaften auf dem Tourist Office in Huancavelica (als es dann mal offen war)&lt;br /&gt;- Betty, Armando, Jhon, Pablo, Rousbelt, ihren Familien und Freunden fuer die schoenen Weihnachtstage in Lima&lt;br /&gt;- Daniel fuer den freundlichen Empfang in Trujillo (obwohl er eine Stunde zu spaet kam)&lt;br /&gt;- Den Hotelangestellten in Chachapoyas, die mich aus den Klauen einer nervigen Argentinierin befreiten&lt;br /&gt;- Rachel, Patrick und Hector fuer unvergessliche Tage in der verregneten Gegend um Chachapoyas und das Angebot, mich ihnen anzuschliessen bis Iquitos, was ich dann auch tat. Danke auch fuers Einweihen in die komplizierten Regeln des Unif-Kartenspiels&lt;br /&gt;- Doña Rosa fuers Verstaendnis und Entruestung, als mir im Dschungel Geld von "ihren" Leuten geklaut wurde&lt;br /&gt;- Jack und Paruka fuer so viel: Wohn-, Wasch-, Internetgelegenheit in Bogota, fuer zahlreiche gute Tipps, spannende Geschichten ueber Kokain, Guerilla, Narcodemocratia, und coole Ausfluege in Kolumbien, sowie ein paar Zuege von Kolumbiens bestem Marihuana (okok, ich gebs ja zu, aber es waren nur ein paar Zuege, ehrlich)&lt;br /&gt;- Mama Nilse fuer den heissen Kaffee nach dem kalten Schnorcheln in Tayronas klaren Wassern&lt;br /&gt;- dem Mountain House in Manizales fuers Mitnehmen auf die Anti-Farc-Demo, Ausleihen von Thermometer und herzliche Anteilnahme, als ich krank war&lt;br /&gt;- Tara und Darius fuer unterhaltsame Gesellschaft auf der laengsten Busfahrt der Welt (von Popayan nach Otavalo)&lt;br /&gt;- dem Apotheker in Baños fuer die Augentropfen und Yolande im Hostel fuer den herzlichen Empfang&lt;br /&gt;- der ganzen Black-Sheep-Belegschaft und Gaesteschar fuer tollen Service, nette Abende ums Kaminfeuer sowie Monopoly und Jassabende&lt;br /&gt;- der Condor-Travel Agentur dafuer, dass sie an mich glaubten, dass ich es auf den Cotopaxi schaffen koennte&lt;br /&gt;- der Golondrina-Crew fuer eine unglaubliche Woche und Francis fuer den Rum in einer hohen Wellengang-Nacht&lt;br /&gt;- den Tieren auf Galapagos fuers geduldige Fotomodellstehen&lt;br /&gt;- dem Museo Solar fuer eine neue Weltanschauung&lt;br /&gt;- und allen Guides, Taxifahrern, Busfahrern, Schleppern, Koechen und Hostelbesitzern, die mich sicher (wenn auch manchmal haarstraeubend und nicht TUEF-geprueft) und meist professionell durch Peru, Kolumbien und Ecuador gelotst haben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kaktus geht eindeutig an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iberia fuer:&lt;br /&gt;- unfreundliche, herablassende Bedienung&lt;br /&gt;- enge Sitzplaetze und mir einen Sitz mitten in der Schreikinderzone zu geben&lt;br /&gt;- Last-Minute-Umbuchung auf einen Spaetflug&lt;br /&gt;- dauerhaft besetztes Telefon fuer die Rueckbestaetigung sowohl in Quito als auch Guayaquil&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sowie die drei Koeche, die mir Durchfall serviert haben (v.a. die verdorbenen Shrimps in Cartagena halten meinen Darm bis heute auf seltsamen Wellenlaengen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles andere sei verziehen und vergessen!&lt;/strong&gt;So, meine Statistik spare ich mir fuer St. Gallen, dafuer brauche ich mein Tagebuch und Reisefuehrer (Zahlen kann ich mir notorisch schlecht merken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles, alles Liebe, ich geh jetzt ein letztes ecuadorianisches Pilsener heben, bis sehr bald,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1651305684431938719?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1651305684431938719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-gruss-von-der-mitte-der-welt.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1651305684431938719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1651305684431938719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-gruss-von-der-mitte-der-welt.html' title='Quito, EC: Gruss von der Mitte der Welt'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-1172258141212661770</id><published>2008-03-12T00:45:00.008+01:00</published><updated>2008-03-12T02:46:30.843+01:00</updated><title type='text'>Quito, EC: Teil 2 Galapagos-Bericht und Fotos</title><content type='html'>und wieder hallo,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin heute 2 Stunden durch Quito's verregnete Altstadt spaziert, was natuerlich nach dem Galapagos-Highlight etwas enttaeuschend war, doch ein paar kleine Details haben die Muehe doch gelohnt, mich aus meiner 2-Haeuserzeile zwischen Hotel, Cafe und Internet herauszubewegen: erstens fand eine Art Demo statt auf der Plaza de Independencia, dem groessten Platz der Altstadt, fuer mehr Solidaritaet und Unabhaengigkeit der lateinamerikanischen Staaten (von den USA), und daher befanden sich hunderte von Indigenos in ihrer traditionellen Tracht aus allen Teilen des Landes hier, was trotz Regen und Nebel ein sehr buntes Bild ergab und ich hier eine Weile verweilte und dem bunten Treiben zusah. Zweitens hat Quito ein paar eindrueckliche Kirchen, und das will was heissen, da bin ich ja bekanntermassen eher schwierig (meine Eltern koennen ein Lied davon singen, wie unmoeglich ich mich als Teenager aufgefuehrt habe, als wir 3 Wochen durch Italien reisten, und sie einfach in jede Kirche reinmussten, die wir kreuzten). Aber Quito's La Campañia ist dermassen barock, dass sogar der hinterletzte Fleck mit Goldblaettchen, fetten Engeln oder sonstigen Verzierungen gefuellt ist (angeblich tonnenweise Gold, fast ein Hohn in diesem armen Land), dass sogar ich staunen musste. Leider darf man darin nicht fotografieren (irgendjemand muss ja die Postkarten kaufen), aber ich habe ein Foto von einer Postkarte gemacht, damit ihr euch das etwas vorstellen koennt. &lt;br /&gt;Auch die Basilica ist ganz interessant, im neogotischen Stil erbaut, doch das wahrhaft Atemberaubende sind die Glockentuerme, auf die man raufklettern kann in wahrlich luftige Hoehen (die letzten paar Stufen sind nur noch eine wackelige Metallleiter die &lt;em&gt;aussen&lt;/em&gt; am Turm hochstreben und nur fuer absolut Schwindelfreie sind. Die Aussicht belohnt dann das klopfende Herz, man ueberblickt ganz Quito (was natuerlich bei Sonnenschein schoener waere, aber man kann ja nicht alles haben). Mittlerweile habe ich nach 3 Versuchen und endlosen Minuten in der Warteschlaufe auch die elende Iberia erwischt (mit der ich nie mehr fliegen werde) und meinen Rueckflug bestaetigt, es ist also Tatsache: Am Freitag, 14.3. lande ich in Kloten mit Flug IB  aus Madrid um voraussichtlich 18., Empfangskomittee und Mitfahrgelegenheit nach St. Gallen willkommen;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, zum 2. Teil meines Galapagos-Berichts. Waehrend wir also in Baltra vor Anker lagen, stiessen ein paar neue Passagiere zu uns, und es hatte auch hier wieder ein paar interessante Charaktere dabei: ein Honeymoon-Paerchen aus New York, ein franzoesisches Paerchen, welches weder englisch noch spanisch verstand und denen wir daher fortan alles uebersetzen mussten, was der Guide erzaehlte (obermuehsam), eine Spanierin, die immer gleich die spanische Uebersetzung forderte, und wenn ihr langweilig war, auch einfach mal dazwischenrief: "En español, por favor!" Da unsere Tour als englisch geleitete Cruise ausgeschrieben war, nervte sich der Guide natuerlich dementsprechend. Uns nervte sie auch, v.a. da ihr alles zu klein, zu nass, zu dreckig und sowieso ueberhaupt viel zu muehsam war. Dafuer schminkte sie sich jeden Tag eine Ewigkeit und hatte eine wahre Insektenphobie, und hat Galapagos' Moskitos, Nachtfalter und Spinnenkolonien dezimiert. Gottseidank war sie nicht mit mir in der Kabine, die teilte ich mit der deutschen Austauschschuelerin Mareike, die gerade in Riobamba ins Colegio geht, bevor sie in Deutschland ihr Abi macht, und die sehr nett war. Zudem war noch Erika mit dabei, eine ruestige Rentnerin aus dem Aargau, ein richtiges "Reisefuedle". Wir alten Hasen liessen uns durch die neue Dynamik in der Gruppe nicht aus der Ruhe bringen und genossen weiterhin unsere Zeit auf dem Schiff.&lt;br /&gt;An diesem Nachmittag stand noch Bachas Beach auf dem Programm, wo wir, kaum landeten wir an dem weissen Sandstrand, erst mal ordentlich verregnet wurden und dann klitschnass unsern Spaziergang machten, auf dem wir ausser ein paar kampflustigen Krebsen nicht viel sahen. Es ging also zurueck zum Strand und so rasch wie moeglich ins Wasser, das waermer als die Lufttemperatur war (zum 1. Mal!) und wir gingen wieder schnorcheln. So langsam fuehlte ich, wie mir Kiemen und Schwimmhaeute wuchsen...&lt;br /&gt;In dieser Nacht fuhren wir ueber den Aequator nach Norden zur etwas abseits gelegenen Insel Genovesa - eine sehr unruhige Nacht wegen hohem Wellengang, alle unsere Sachen flogen aus dem Regal und wir mussten am Morgen erst mal die Kabine aufraeumen. Dafuer enttaeuschte Genovesa nicht, ein wahres Vogelparadies! Ueber eine steile, glitschige Treppe erklommen wir die Klippen, auf denen wir erstmals neben Seeloewen auch Robben sahen, die sich nur wenig unterscheiden, aber ein etwas dickeres Fell haben, da sie urspruenglich aus der Antarktis kommen. Die aermsten muessen wohl unendlich schwitzen in diesem Klima. Oben angelangt, erblickten wir zum erstenmal auch die rotfuessigen Toelpel, die typischerweise in Baeumen nesten, sowie weitere blaufuessige und Nazca-Toelpel, Seemoeven, Schwaerme von Sturmschwalben und Galapagos-Tauben. Danach wurde es abenteuerlich: Alberto, unser Matrose und Schnorchelexperte, ging mit uns ins tiefe Wasser, um nach Haien zu schnorcheln. Die Suche stellte sich als relativ muehsam heraus, und da meine Taucherbrille staendig anlief und mein Schnorchel - da wir in gedraengter Meute schnorchelten - staendig voll Wasser war, wurde es mir irgendwann zu bloed, ich schnorchle lieber entlang den Korallenriffen im Untiefen, wo man so viele farbige Fische sieht, somit gab ich die Suche auf und beobachtete die andern belustigt vom Beiboot aus, wie sie sich an den Haenden klammerten und Alberto furchtsam wie die Schaefchen folgten. Sie sahen dann auch ein paar Hammerhaie und Riffhaie, aber mir wars auch egal - ich hatte die Viecher ja am Tag zuvor gesehen, vom sicheren Schiff aus (zwar keine Hammerhaie, zugegeben, das wurmt mich schon ein bisschen).&lt;br /&gt;Am Nachmittag gingen wir in die Darwin Bay, ebenfalls auf Genovesa, eine wunderschoene Bucht mit einer Lagune, wo wir viele Voegel, Iguanas und Robben sahen. Auch landschaftlich hat mich diese Seite Genovesas sehr beeindruckt. &lt;br /&gt;An unserem vorletzten Tag erwachten wir zu einem spektakulaeren Panorama: wir lagerten vor der winzigen Insel Bartolomé, die von einem maechtigen Felszahn dominiert wird, dem Pinnacle's Rock, ein beruehmtes Postkartenmotiv. Zunaechst fuhren wir mit den Dinghis auf Pinguin-Jagd. Jawohl, ihr habt richtig gehoert, hier leben Pinguine, die einzigen, die diesen tropischen Temperaturen trotzen. Sie sind winzig, aber herzig, wir sahen eine ganze Meute davon auf der Jagd nach Fisch. Dazu kamen die Toelpel, die sich torpedoartig ins Wasser stuerzen, um zu fischen - ein eindrueckliches Spektakel, aber schwer auf Kamera zu bannen, da sie so schnell sind.&lt;br /&gt;Danach hiess es mal wieder die Wanderstiefel schnueren, wir stiegen auf den hoechsten Punkt der Insel, ganze 114m hoch (wow...;-), aber trotzdem anstrengend in dieser Hitze. Von oben praesentierte sich ein herrliches Panorama: in der Ferne konnten wir fast alle Inseln des Archipelagos sehen, das Meer glitzerte tuerkisblau, und wir standen inmitten einer kargen, aber schoenen Vulkanlandschaft: Krater, Lavalawinen, alles in den schoensten Brauntoenen, dazwischen kaempft sich die Natur zurueck mit winzigen Gebueschen und Kakteen. Nach diesem tollen Tageseinstieg wurde es noch besser: wir schnorchelten um den beruehmten Pinnacle's Rock herum im glasklaren Wasser und sahen neben riesigen, bunten Fischschwaermen (den schoensten und meisten bisher) auch zahlreiche Mantarochen und - yes! - Riffhaie! Ein Prachtsexemplar, fast 2m lang, schwamm voellig unbeeindruckt knapp vor meiner Nase vorbei. Mir verschlug es erst mal den Atem (und mein Schnorchel war mal wieder voll Wasser), und obwohl mir gleich der Sauerstoff ausgegangen waere, traute ich mich nicht, auch nur den kleinen Finger zu ruehren. Schoen! Wir sahen dann noch einen, etwas weiter weg, und ein paar Baby-Haie, die man fast schon als herzig bezeichnen koennte. Was fuer ein Erlebnis! Auf dem schnorchelnden Rueckweg erblickte ich auch nochmals einen scheuen Kraken, tausende von Minifischen, viele schoene Korallen und kurz vor dem Strand ein lustiges Spektakel: eine Meute von Japanern, alle mit leuchtoranger Schwimmweste, Brille und Schnorchel versehen, tauchten haendchenhaltend und zitternd im knietiefen Wasser, waehrend ihr Schnorchelguide verzweifelt versuchte, sie noch etwas weiter in die Bucht hinauszulocken (wo natuerlich die schoenen Fische sind). &lt;br /&gt;Bereits hatte ich Bartolomé zu meiner Lieblingsinsel erkoren, doch die Highlights waren noch nicht vorbei an diesem Tag: wir fuhren hinueber zur Insel Santa Cruz, in die Black Turtle Cove, das eigentlich eher ein Mangrovensumpf ist, wo wir vom Beiboot aus zahlreiche Meeresschildkroeten bei ihrem Paarungsritual beobachten konnten (habe ein tolles, verschwommenes Paparrazzi-Fotos von einem Paerchen, die's gerade miteinander treiben) und wo ich meine 2. Sonnenbrille vor Aufregung verlor (platsch, und schon lag sie am Grund der morastigen Lagune...). Nach der Rueckkehr aufs Boot fuhren wir in einen glorreichen Sonnenuntergang hinein, und um den Tag noch perfekt zu machen, erblickte unser Kapitaen in der Ferne eine Herde Delphine, und machte extra einen Umweg, damit wir ihnen eine Weile folgen konnten. Zwar kamen sie nicht sehr nahe ans Schiff heran, aber wir sahen sie aufmuepfig springen und gaben Bestnoten fuer die schoenste Kuer ab. Auf meinen Fotos sieht man leider nur das Wasser spritzen, wenn sie wieder aufklatschen im Wasser...&lt;br /&gt;Den Wahnsinnstag begossen wir mit ein paar Piña Coladas, und beobachteten fasziniert, wie ein paar Adlerrochen neben unserem Boot Luftspruenge auffuehrten - fast so hoch wie die Delfine! Unglaublich, dass diese flachen, riesigen Fische so hoch springen koenne. Wieso sie das tun, bleibt uns schleierhaft - wohl einfach aus lauter Lebensfreude? Dann wurde es sentimental, die Verabschiedung von der Crew und Abschiedscocktails standen an - es war unsere letzte Nacht an Bord, seufz. &lt;br /&gt;Am Montagmorgen hiess es nochmals frueh aus den Federn - um 5.45 Uhr standen wir auf der Pier der Isla Plaza Sur, wo sich schon ein paar Landiguanas neugierig versammelt hatten, die hier typisch sind. Nach ausreichender Begutachtung ihrer gelben Rueckenstacheln besuchten wir noch die Klippe mit vielen Voegeln und einem Synchronfliegen der Sturmschwalben sowie uebermuetigen Spielen der jungen Seeloewen zum Abschied. Dann hiess es Kofferpacken, waehrend unsere liebgewonnene Golondrina zurueck nach Puerto Ayora segelte, wo wir ausschifften, uns von der Crew und unseren Mitreisenden verabschiedeten (einige blieben noch laenger auf Galapagos), bevor wir zurueck zum Flughafen fuhren und abends im kalten, nassen Quito landeten. Nun bleibt mir ausser vielen Fotos nur noch schoene Erinnerungen und ein heftiger Sonnenbrand, den ich mir trotz Schutzfaktor 30 und mehrmaligem Auftragen am Pinnacle's Rock geholt habe (zum Glueck, wie es unter Schnorchlerinnen so ueblich ist, nur die Rueckseite;-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun habt ihr tapfer alles gelesen, was mir letzte Woche so alles ueber den Weg gekreucht ist, hier zur Belohnung noch die restlichen Fotos:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 5+6: North Seymour/Baltra, Genovesa&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosNorthSeymourGenovesa"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/kathrin.heim/R9auiD68uWE/AAAAAAAAIpg/Wu1j9Mp_sBA/s160-c/GalapagosNorthSeymourGenovesa.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosNorthSeymourGenovesa" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Galapagos - North Seymour, Genovesa&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 7+8: Bartolomé, Plaza Sur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosBartolomePlazaSur"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/kathrin.heim/R9cX2T68wuE/AAAAAAAAIlY/TLg2ZKt9k0w/s160-c/GalapagosBartolomePlazaSur.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosBartolomePlazaSur" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Galapagos - Bartolome, Plaza Sur&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: falls ihr euch fragt, wieso soviele Tierfotos verwackelt/verschwommen sind: Es ist in Galapagos verboten, Tiere mit Blitz zu fotografieren (was ich auch gut finde), daher ist bei bewoelktem Himmel oder noch kaum aufgegangener Sonne halt der eine oder andere Schnappschuss etwas undeutlich. Vorenthalten wollte ich sie euch trotzdem nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse, schoenen Abend,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-1172258141212661770?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/1172258141212661770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-teil-2-galapagos-bericht-und.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1172258141212661770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/1172258141212661770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-teil-2-galapagos-bericht-und.html' title='Quito, EC: Teil 2 Galapagos-Bericht und Fotos'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-4453542779243132440</id><published>2008-03-11T19:01:00.002+01:00</published><updated>2008-03-11T19:06:36.131+01:00</updated><title type='text'>Quito, EC: Fotos, Teil 1</title><content type='html'>Hallo, &lt;br /&gt;nach 3 Stunden geduldigem Hochladen habe ich hier mal einen ersten Fototeil mit Kommentar fuer euch (mehr oder weniger bis zum Ende des Berichts gestern):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 1+2: Inseln Santa Cruz und Santa Fe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosSantaCruzSantaFe"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/kathrin.heim/R9ai3j68r3E/AAAAAAAAIBY/uCR0_eFfj7U/s160-c/GalapagosSantaCruzSantaFe.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosSantaCruzSantaFe" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Galapagos - Santa Cruz, Santa Fe&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 3+4: Inseln Española und Floreana:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosEspaOlaFloreana"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/kathrin.heim/R9ap-D68s6E/AAAAAAAAII0/sVddukKbiUg/s160-c/GalapagosEspaOlaFloreana.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/GalapagosEspaOlaFloreana" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Galapagos - Española, Floreana&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teil 2 mit Bericht folgt spaeter.&lt;br /&gt;lg Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-4453542779243132440?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/4453542779243132440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-fotos-teil-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4453542779243132440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/4453542779243132440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-fotos-teil-1.html' title='Quito, EC: Fotos, Teil 1'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3013210310041857787</id><published>2008-03-11T00:59:00.005+01:00</published><updated>2008-03-11T02:37:33.035+01:00</updated><title type='text'>Quito, EC: Alles schwankt...</title><content type='html'>Ahoi!&lt;br /&gt;Bin heute ausgeschifft von der Golondrina und zurueck im kalten, nassen Quito, wo ich mal wieder an einen Computer komme. Unsere Cruise war schlichtweg genial -  sicher nicht meine letzte Schiffreise! Der Nachteil nach 8 Tagen Wellengang ist, dass beim an Land kommen auch die Erde weiterschwankt... im Moment schwankt gerade der Bildschirm vor meinen Augen herum, und der Stuhl, auf dem ich sitze, macht auch noch die Wellenbewegungen der letzten Tage mit, es ist etwas beunruhigend. Und ich schwoere, ich bin total nuechtern! Werde mir nun ein grosses Bier bestellen, mal schauen, ob das hilft;-)&lt;br /&gt;Gerne wuerde ich euch nun mit meinen hunderten von Schnappschuessen von Galapagos' Tierwelt ueberhaeufen, aber die Computer hier wollen meine Kamera nicht anschliessen, sie stuerzen alle ab. Wahrscheinlich hat die Kamera auch zuviel Wellengang. Das ist vielleicht ganz gut so, bis morgen hat sich meine Begeisterung wieder etwas gelegt, und ich kann eine etwas verdaubarere Bilderladung praesentieren.&lt;br /&gt;Aber als kleine Vorkost kann ich euch ja schon mal beschreiben, wie's war, auch wenn mir das schwerfaellt.&lt;br /&gt;Kaum war ich wieder auf dem Schiff, nachdem ich euch letztes Mal geschrieben habe, kam auch schon die erste Hiobsbotschaft: Die ecuadorianische Navy hatte beschlossen, unser Schiff zu inspizieren, also mussten wir den Ausflug auf die Nachbarinsel Santa Fe in einem wackeligen Dinghi machen - sehr spritzige und wackelige Fahrt, aber dafuer viel Spass. Auf Santa Fe wurden wir am weissen Sandstrand erst mal von einem Rudel Seeloewen grunzend begruesst, die sich auch gleich in Pose warfen und mit ihren Flossen wedelten, sich verrenkten und neugierig schnupperten. Ich bin ja sonst nicht eine der Personen, die staendig "Joeh, wie herzig!" ausruft, aber ich ertappte mich doch tatsaechlich mehrmals dabei. Gary, mein exzentrischer Kabinengenosse, legte sich dann auch gleich in den Sand und robbte und grunzte mit den Seeloewen, waehrend ich das Ganze mit seiner Kamera fuer die Nachwelt festhielt. Danach spazierten wir ueber die Insel, auf der es viele Landiguanas zu sehen gab, aber auch Lavaechsen und ein ganz seltenes Exemplar eines Hybrids, also einer Kreuzung aus Land- und Meeriguana, ob dem unser Guide ganz aus dem Haeuschen geriet. Danach ging es zum ersten Mal schnorcheln in der Bucht, wo die Sicht zwar etwas truebe war, aber wir dennoch viele bunte Fische sahen. Der Hoehepunkt waren jedoch die Meeresschildkroeten, die hier schwammen, und mit denen wir tauchen konnten - ein wahrer Moment puren Gluecks! Was gibt es schoeneres, als mit diesen riesigen, friedseligen Tieren im Wasser auf- und abzutauchen? Leider ist meine Kamera nicht unterwassertauglich, aber ein paar von unserer Gruppe hatten eine unterwassertaugliche Digitalkamera dabei, und schossen hoffentlich viele Fotos, die sie uns schicken werden, so dass ihr das dann irgendwann auch noch sehen werdet.&lt;br /&gt;Am Dienstagabend, Inspektion erfolgreich bestanden, stach die Golondrina dann endlich in See Richtung Insel Española. Da die Strecken zwischen den Inseln jeweils recht gross sind, faehrt das Schiff meistens nachts, so dass man am Morgen eine neue Insel besuchen kann. Die erste schaukelige Nacht ueberstand ich gut, wenn mir auch die Tiefkuehler-Klimaanlage etwas zu schaffen machte in unserer Kabine. Die ist zwar noetig, da durch die Hitze und Schwuele die "gefuehlte Temperatur" meist so um die 35 Grad liegt, aber sie macht einen Riesenkrach und ist sehr kalt. Dazu die Motorengeraeusche und der Dieselgeruch, Gary's Pfeifenrauch-Geschmack und der unvermeidbare Klogeruch, sobald mal jemand von uns zwei "musste", sowie der feucht-modernde Geruch von nassen Tuechli und Badhosen, ergaben einen interessanten Geruchscocktail in den Kabinen. Ich schluckte tapfer meine Seekrankheitstabletten, die netterweise hielten, was sie versprachen, und mich die ganze Schiffsreise vor Uebelkeit und Erbrechen schuetzten. Dass man nachts teilweise fast aus den Kojen fiel, wenn mal wieder eine heftige Welle kam, konnten sie zwar nicht verhindern, aber es machte die Zeit natuerlich sehr viel ertraeglicher.&lt;br /&gt;In Española angekommen, fielen uns erst mal die Kinnladen runter ob all dem Tierleben auf der Insel. Wir konnten kaum aus dem Beiboot steigen, die Pier war voller Iguanas und Robben, die unser Guide erst mal verscheuchen musste. Auch danach mussten wir beide Augen offen halten, wo wir unsere Fuesse hinsetzten, um nicht versehentlich auf ein Iguana oder ein Vogelnest mitten auf dem Weg zu treten. &lt;br /&gt;Española ist beruehmt fuer seine riesige Meeriguana-Kolonie, und diese ist wirklich riesig. Die Meeriguanas von Galapagos sind einzigartig auf der Welt, da sie schwimmen koennen und ins Meer gehen fuer Futterfang. Wir sahen auch ein paar von diesen dinosaurierartigen Tieren im Wasser - ein seltsamer Anblick. Dazu sahen wir wieder viele Seeloewen mit Jungtieren, denen wir oefters den Vortritt lassen mussten, weil sie grunzend ueber den Wanderweg hoppelten zur Mama oder zu ihren Spielkameraden. Und verspielt waren sie wahrlich, wir konnten uns kaum losreissen von ihrem Raeuber-und-Poli-Spiel. Auf der andern Seite der Insel sahen wir erstmals die beruehmten blaufuessigen Toelpel, deren Fuesse und Schnabel so blau sind wie meine Taskleiste unten, und die gerate ihre Jungen aufzogen, die in ein so dichtes Daunenfell gehuellt waren, dass sie uns richtig leid taten, bei der Hitze. Wir sahen aber auch Nazca-Toelpel, die graue Fuesse haben, sowie einen wunderschoenen rotfuessigen Tropenvogel, ein paar freche Drosseln und die typischen Galapagosfinken, anhand derer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin"&gt;Darwin &lt;/a&gt;, der ja einige Zeit auf den Galapagosinseln verbracht hat, seine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evolutionstheorie"&gt;Evolutionstheorie &lt;/a&gt;geschrieben hat. Danach gings mit der Golondrina an einen andern, kilometerlangen weissen Sandstrand, wo wir hunderte von Seeloewen beobachten und erneut schnorcheln konnten. Hier gesellte sich auch eine Seeloewin zu uns, die verspielt und neugierig um uns herumschwamm. Wieder sahen wir viele bunte Fische und Korallen.&lt;br /&gt;Am Donnerstag besuchten wir die Insel Floreana, wo wir am Morgen eine Lagune besuchten mit pinken Flamingos sowie eine Bucht mit Meeresschildkroeten und Stachelrochen.&lt;br /&gt;Danach schnorchelten wir um ein unheilvoll aussehendes Riff herum, das alle Piratenfilme erblassen laesst, wo aber die Stroemung so stark war, und mir die Augen so brannten von der verschmierten Sonnencreme, dass ich bald aufgeben musste. Die andern sahen hier aber viele tolle Korallenfische und auch Hammerhaie. &lt;br /&gt;Am Nachmittag besuchten wir die beruehmte Post Office Bay, die eigentlich aus einem alten Rumfass besteht, in das die Piraten und Walfaenger im vorletzten Jahrhundert ihre Post legten und die Briefe mitnahmen, die an ihren naechsten Hafen adressiert waren. Das System funktioniert noch heute, nur sind heute die Galapagos-Touristen die Brieftraeger. Es hatte leider keine Karte nach St. Gallen dabei, aber ich habe eine an mich selbst geschrieben, mal schauen ob sie ankommt...&lt;br /&gt;Am Nachmittag konnten wir wieder schnorcheln, diesmal in etwas sanfteren Gewaessern, wo ich erneut -neben den ueblichen bunten Fischen- wie verzaubert mit Schildkroeten schwamm, einen recht grossen Tintenfisch (oder nennt man das jetzt Kraken?) sah, sowie viele Stachelrochen. Die duempeln da ganz heimlifeiss im untiefen Wasser vor sich hin, und man muss wirklich aufpassen, dass man nicht auf sie drauftritt, wenn man ins Wasser geht oder rauskommmt. So ein Stachelrochen-Stich kann naemlich echt schmerzhaft sein, oder sogar toedlich, wie &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Steve_Irwin"&gt;Steve Irwin&lt;/a&gt;, dem australischen "Crocodile Dundee", der an einem solchen Stich ins Herz gestorben ist.&lt;br /&gt;Abends hatten wir dann eine spontane Cuba-Libre-Party mit der Crew, weil die See so unruhig war, dass niemand von uns schlafen konnte, und das Schiff immer staerker schaukelte (der Rum hat wohl dabei auch nicht geholfen).&lt;br /&gt;Am Freitag war der erste Stop bereits um 6 Uhr morgens, noch vor dem Fruehstueck, auf der Insel North Seymour, wo eine riesige Kolonie der Fragattenvoegel lebt, von denen besonders die Maennchen eindruecklich sind, weil sie am Hals einen knallroten Beutel haben, den sie aufblasen koennen zu gigantischer Groesse, um damit (und mit lautem Gekraechze und Fluegelgeflatter) ein Weibchen anzulocken. Sie sassen so nahe am Weg, dass wir die feinen Arterien, die durch diesen Beutel gehen, zaehlen konnten, und praesentierten sich prahlerisch den Besuchern. Waere ich Darwin gewesen, haette ich hier eine Thesis ueber das prahlerische Verhalten von Maennchen und ob man das auch auf die Zweibeiner uebertragen kann, geschrieben. Meine Schlussfolgerung waere wohl vernichtend fuers maennliche Geschlecht ausgefallen...&lt;br /&gt;Danach ging unser Boot am Flughafen vor Anker, weil einige Passagiere uns verliessen, darunter auch Gary, mein schriller Kabinengenosse, an dessen Art ich mich schon fast gewoehnt hatte, und ohne den es zweifellos ruhiger wurde an Bord, sowie neue Passagiere hinzustiessen. In der Zwischenzeit verbrachten wir viele Stunden mit Warten auf unserem Sonnendeck, lesend, biertrinkend und ins Wasser starrend. Da schwammen naemlich ganz viele Riffhaie um unser Schiff, und das waren keine Winzlinge! Fasziniert beobachteten wir, wie sie uns umkreisten, und lehnten ein erneutes Schnorchelangebot dankend ab...&lt;br /&gt;Waehrend wir pausierten und auf unsere "Frischlinge" warteten, mache ich hier fuer heute auch Schluss, damit ihr meine Flut von Begeisterung fuer Galapagos' Tierwelt bis morgen verdauen koennt, wenn ich euch dann von der 2. Haelfte der Cruise berichte und hoffentlich auch Fotos liefern kann.&lt;br /&gt;Ich werde nun in mein Hotel zurueckschwanken und mich ans Bett klammern, dass mich nach einem langen Tag in einen hoffentlich suessen Schlaf wiegen wird, wo ich von Meeresschildkroeten traeume.&lt;br /&gt;Machts gut, bis morgen,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3013210310041857787?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3013210310041857787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-alles-schwankt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3013210310041857787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3013210310041857787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-alles-schwankt.html' title='Quito, EC: Alles schwankt...'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-8103561389405260369</id><published>2008-03-04T17:47:00.002+01:00</published><updated>2008-03-04T17:58:55.464+01:00</updated><title type='text'>Puerto Ayora, EC: Galapagos laesst gruessen</title><content type='html'>Buenos dias,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin mittlerweile auf den heissen, schwuelen, wunderschoenen Galapagosinseln, eingeschifft auf der Golondrina (so heisst unser Schiff) und habe grad mal schnell 1h "Freizeit" im Hafen, bevor wir Anker lichten Richtung Nachbarinsel, deren Namen ich grad vergessen habe.&lt;br /&gt;Was ich momentan am meisten geniesse, ist das warme Wetter (nach all den kalten, feuchten Tagen in Festland-Ecuador), das Meer und das Schaukeln nachts (bisher ist mir noch nicht schlecht geworden, Holz anfassen). Natuerlich ist nicht alles perfekt, ich habe einen echt nervigen Kabinengenossen, ein Bilderbuchamerikaner, ein echtes Grossmaul und ein furchtbarer Scherzkeks. Aber ich bin ja nur in der Kabine (Konservendose koennte man auch sagen) zum Schlafen, und das Schiff, wenn auch nicht riesig, ist doch gross genug, um sich aus dem Weg zu gehen. Ansonsten sind hier sehr viele Schweizer an Bord, und seit Wochen kann ich wieder einmal Schwiiizerduetsch plappern und mich somit schon ein bisschen auf die Heimat einstellen. Und die andern Passagiere sind alle durchwegs sehr nette und offene Leute.&lt;br /&gt;Fotos gibts heute leider noch keine, da das Compi-Kabel in Quito liegt, aber ich knipse wie wild Riesenschildkroeten (die sich leider im Busch verstecken und mir nur das Hinterteil praesentieren), Iguanas, Feuerkrebse, schoene Sonnenuntergaenge und vulkanische Krater und Tunnels. Heute nachmittag koennen wir auch zum ersten Mal Schnorcheln gehen (mit Haifischen und so...), worauf ich mich sehr freue. &lt;br /&gt;Zwar finde ich es momentan noch etwas komisch, mich an den geregelten Tagesablauf und das Gruppen-Tourismus-Verhalten zu gewoehnen, nach fast 4 Monaten "Eigenregie", aber ich denke, das hilft mir sicher, mich nachher auch wieder an einen festen Tagesablauf zu gewoehnen. Und es ist natuerlich auch schoen, von allen Seiten bedient zu werden und nix selber organisieren zu muessen. Das Essen an Bord ist spitze und die Crew sehr nett. &lt;br /&gt;Also, das Programm ruft wieder, unser "Wassertaxi" holt uns in ein paar Minuten ab, dann gehts zurueck auf die Golondrina zum Mittagessen.&lt;br /&gt;Ich schicke euch viel Waerme und Sonnenstrahlen, machets guet, bis bald&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-8103561389405260369?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/8103561389405260369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/puerto-ayora-ec-galapagos-laesst.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8103561389405260369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8103561389405260369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/puerto-ayora-ec-galapagos-laesst.html' title='Puerto Ayora, EC: Galapagos laesst gruessen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-7035396935386040008</id><published>2008-03-02T18:13:00.002+01:00</published><updated>2008-03-02T20:03:35.954+01:00</updated><title type='text'>Quito, EC: eisiger Cotopaxi</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist Sonntagnachmittag in Quito, ich sitze im gemuetlich warmen Internetcafe bei Kaffee und Snacks, ein echter Luxus nach den letzten entbehrungsreichen 3 Tagen. Sicher wollt ihr jetzt alle wissen, ob ich denn auch oben war auf dem Cotopaxi, aber ich wills doch noch ein bisschen spannend machen;-)&lt;br /&gt;Unsere kleine Tourgruppe - Guide Marco, Martin aus Duesseldorf und ich - fuhren am Freitagmorgen in Quito los in den Cotopaxi-Nationalpark, und das Wetter haette nicht trostloser sein koennen: die Wolken hingen tief und grau ueber Quito. Als Tagesziel und als Akklimatisierungswanderung fuer Freitag stand der Rumiñahui, 4700m, ebenfalls im Nationalpark, gegenueber des Cotopaxi, auf den Programm. Beim Aufstieg wurden wir gruendlich verregnet und verschneit, doch zwischendrin rissen die Wolken auf, und genau, als wir auf dem Gipfel standen, praesentierte sich eine tolle Aussicht, auch ein erster Blick auf den 5897m hohen Cotopaxi, unser Ziel fuer Sonntagmorgen. Das liess uns die nassen Klamotten und den rutschigen Aufstieg durch ein sandiges Couloir (Kluane-Mittrekkerinnen und -Trekker wissen, wovon ich spreche) bald vergessen. Auch am Samstagmorgen wurden wir von einer Wahnsinns-Fernsicht und blauem Himmel verwoehnt, zum ersten Mal konnten wir die "Avenue of the volcanoes" sehen: Illinizas Nord- und Suedgipfel, Chimborazo und natuerlich Cotopaxi, diesmal ohne ein Woelkchen (die kleinen Rauchsaeulen, die vom Krater aufsteigen, da er zu Ecuadors aktiven Vulkanen gehoert, zaehlen ja nicht;-).&lt;br /&gt;Leider war das Schauspiel von kurzer Dauer, als wir spaeter unseren Jeep auf dem 4500m hohen Parkplatz deponierten, um ins Refugio (Berghuette) hochzulaufen, war schon wieder alles vernebelt, und es schneite auch wieder. Marco, unser Guide, meinte, das Wetter am Cotopaxi sei schlimmer als die Frauen, man wisse nie, woran man seie, was ich natuerlich nicht sehr lustig fand. &lt;br /&gt;Das Refugio, welches von aussen eigentlich ganz nett aussieht, war eine Ernuechterung: Eiskalt (wir konnten immer unsere Atemwolken sehen), nur Schmelzwasser zum Haende, etc. waschen (die Eisbrocken schwammen noch darin), keine Spuelung im WC (was dringend noetig gewesen waere), und der Holzboden im Schlafraum war frisch mit Terpentin o.a. behandelt worden - es roch im ganzen Haus wie in einer Tankstelle. Dazu kamen die "Haeufchen" vor der Huette von all denjenigen, die die Hoehe nicht vertrugen... Der Gipfel waren jedoch eine Gruppe von ecuadorianischen Gipfelbezwingern, die offensichtlich keinen Schlaf brauchten und die ganze, ohnehin kurze Nacht, einen Riesenlaerm veranstalteten, so dass niemand wirklich schlafen konnte (und viele von uns Kopfschmerzen hatten vom Benzingeruch). Alles in allem keine idealen Bedingungen, als es um 24.00 Uhr hiess: aufstehen, Mueesli hinunterwuergen, und dann ab in die zentnerschwere Ausruestung (Tourenhosen aus den 80ern, Klettergurt, Steigeisen, Eispickel, Gamaschen, etc.) fuer einen Start um 1.00 Uhr morgens. Ich glaube, mein Bruder macht das alles fuers Leben gern, was ich noch nie wirklich verstehen konnte und nun definitiv unter der Sparte "Masochismus" einordnen kann, was mich betrifft. Unser Guide wurde langsam nervoes, weil die ersten Gruppen schon auf dem Gletscher waren und riss mir regelrecht die Kaffeetasse aus den Haenden, um meinen Klettergurt einzustellen. Da ich ohne Kaffee am Morgen (geschweige denn mitten in der Nacht, ohne vorher geschlafen zu haben) ziemlich grantig werde, marschierte ich dann auch mit einer rechten Wut im Bauch los, erst mal auf mich selber, weil ich mir das antat, dann auf die Partybrueder, und schliesslich auf die Guides, von denen keiner weder als Erstes noch als Letztes losziehen wollte. Irgendwie verhalf mir der Aerger jedoch zu einem guten Start, meine Muedigkeit verflog in der klaren, eisig kalten Sternennacht (mit einer Wahnsinnsaussicht auf die Millionenstadt Quito von weit, weit oben), und mit der Wut erklomm ich die -natuerlich- von Maennern eingeschlagenen, riesigen Stufen im Eis trotz der Hoehe und Kaelte relativ leicht. Der "Spass" war jedoch bald zuende: nach etwas mehr als 1 Std. kamen uns die ersten schon wieder entgegen: kein Durchkommen wegen Lawinenabgang! Marco wollte sich selbst davon ueberzeugen und stapfte weiter. Bald wurde aus dem schoenen Trippelweg ein muehsames Sich-durch-den-Schnee-kaempfen. Wir standen mitten in einer Lawine, die vor 2 Tagen abgegangen war, und bereits wieder von Neuschnee bedeckt war. Mal abgesehen von der Unstabilitaet des ganzen Hanges (und zig Bergsteigern, die darin herumkletterten und sich einen Weg suchten) war das Gehen darin unglaublich anstrengend: mit jedem Schritt sank ich bis zur Huefte in den schweren, kompakten Schnee ein. Ich legte so ca. 10m zurueck, danach haette ich heulen koennen vor Erschoepfung. Angesichts dieses Hindernisses so frueh auf der Tour, beschlossen fast alle Fuehrer, inkl. Marco, das Risiko der Durchquerung des Lawinenhangs nicht einzugehen, und umzukehren. Wir befanden uns auf 5090m, knapp 300m ueber der Huette, leider nur sehr wenig! Wir legten also eine Pause ein, schossen ein paar Erinnerungsfotos im Dunkeln, bevor wir uns auf den Abstieg machten, zusammen mit dem groessten Teil der ca. 25 Bergsteiger/innen an diesem Tag. Nur eine Gruppe ueberredete ihren Guide, weiterzugehen, sie schafften es bis 5400m (und riskierten ihre Leben, inkl. das ihres Guides). Auf dem Gipfel des Cotopaxi war bereits seit einigen Tagen niemand mehr wegen der schlechten Schneeverhaeltnisse. &lt;br /&gt;Ich war (bin) natuerlich enttaeuscht, dass es nicht geklappt hat, muss aber eingestehen, dass ich es auch in guten Wetterverhaeltnissen wohl nicht auf den Gipfel geschafft haette, dazu fehlte mir einfach die Energie. Und so eine Bergbesteigung ist halt nicht etwas, das man erzwingen kann, v.a. wenn die aeusseren Umstaende ueberhaupt nicht mitspielen. So muss ich halt wieder einmal zurueckkommen, und es erneut versuchen... Marco hat mir bereits versprochen, dass er mich wieder fuehren wuerde, und ich war sehr zufrieden mit ihm (vom morgendlichen Kaffeestress mal abgesehen), er legte ein aeusserst langsames, aber regelmaessiges Tempo vor, das mir sehr entsprach. Da er selbst fuer die Besteigung des Cotopaxi nur 2h 15min braucht (Vergleich: eine durchschnittliche Besteigung dauert 6-8h) finde ich das aeusserst cool, wenn sich jemand so gut auf die Fitness seiner Kunden anpassen kann, habe in den 4 Monaten wenige Fuehrer gesehen, die das gut konnten.&lt;br /&gt;So, und hier noch eine Auswahl (fiel mir schwer, hab geknipst wie eine Wilde) der schoensten Cotopaxi-Foeteli:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/kathrin.heim/Cotopaxi"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.de/kathrin.heim/R8rfgg06CVE/AAAAAAAAHgs/9hy4a4evylc/s160-c/Cotopaxi.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/kathrin.heim/Cotopaxi" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Cotopaxi&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen fahre ich fuer 8 Tage auf eine Galapagos-Kreuzfahrt, bevor ich nochmals fuer ein paar Tage nach Quito zurueckkomme (und euch dann sicher von den Galapagos berichte), bevor es "heizue" geht am 13. Maerz. Da es auf dem Schiff wohl kaum Internet hat, melde ich mich dann aus Quito wieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machets guet und danke allen fuers Daumen druecken, auch wenn es mir nicht auf den Cotopaxi geholfen hat, so bin ich doch unversehrt wieder zurueck, das ist auch viel wert!&lt;br /&gt;Liebe Gruesse,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-7035396935386040008?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/7035396935386040008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-eisiger-cotopaxi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7035396935386040008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/7035396935386040008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/03/quito-ec-eisiger-cotopaxi.html' title='Quito, EC: eisiger Cotopaxi'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-8389378401214906628</id><published>2008-02-28T23:50:00.003+01:00</published><updated>2008-02-29T00:25:50.451+01:00</updated><title type='text'>Quito, EC: Tales of the Black Sheep</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin wieder zurueck in der Hauptstadt, und noch etwas unter Kulturschock ob all dem Laerm, der vielen Leute und den WC-Spuelungen (im nach strengen Oeko-Kriterien gebauten Black Sheep Inn gibt es nur Komposttoiletten, wo man statt zu spuelen, eine Schaufel Holzspaene hinterherschaufelt, bevor man den Deckel zuklappt).&lt;br /&gt;Morgen gehts los zur Cotopaxi-Tour, und ich hoffe, ich habe mich mit meinen Wanderungen ueber 3000m in den letzten 3 Tagen genuegend anklimatisiert. Auf jeden Fall bin ich nun wasserfest und habe Schwimmhaeute;-)&lt;br /&gt;Es waren aber trotz Regenwetter und Nebel schoene Tage am Ende der Welt, im Doerfchen Chugchilan mit seinen 100 Einwohnern, in der Naehe des Kratersees Quilotoa, natuerlich v.a. dank dem wunderbaren Black Sheep Inn, das ein wahres Home away from Home wurde. Ein prasselndes Holzoefeli, soviel Tee und Kaffee, wie man nur trinken kann, kein Fernseher, dafuer eine gute CD-Sammlung und eine Bibliothek, dazu ein riesiges, schmackhaftes vegetarisches Abendessen aus dem Biogarten sowie ein herzhaftes Fruehstueck mit Freilandeiern und "Schweizer" Kaese, da kann man nicht klagen. Die SwissAID hat hier in der Naehe in den 70ern eine Kaeserei gebaut, die nun als Kooperative von den Einheimischen gefuehrt wird und u.a. "Tilsiter" und "Emmentaler" herstellt, wobei ich letztere nicht erkannt haette am Geschmack, auch wenn sie nicht schlecht schmecken - aber sicher kein Tilsiter! &lt;br /&gt;So wanderte ich in den letzten 3 Tagen jeweils morgens, wenn das Wetter einigermassen trocken, wenn auch nicht schoen war, und machte es mir waehrend den nachmittaeglichen Regenguessen vor dem Oefeli bequem, mit einem guten Buch, einer feinen Tasse Tee und einem Cookie oder sonst einer selbstgebackenen Leckerei. Das Abendessen wurde jeweils am grossen Esstisch serviert, so dass alle Gaeste gemeinsam assen, was dem ganzen etwas SAC-Feeling verlieh, wenn auch sehr international, wo jeweils alle von ihrem verregneten, aber tollen Tag erzaehlten, Wandertipps austauschten und von ihrem Zuhause oder ihren Reiseabenteuern schwaermten. Danach gab es vor dem Schlafengehen oft noch eine sehr kapitalistische Monopoly-Runde, bei der sich die Amis regelmaessig als Looser entpuppten, waehrend die Londoner Finanzhaie jeweils die "Bahnhofstrasse" abraeumten und Hotels bauten wie die Wilden. Auch der bei Pfadis etc. beruehmte "Arschloch"-Jass hat sich bis in die hohen Anden verbreitet, und ich habe mich gestern Abend meisterhaft vom Vize-A... zur Praesidentin hochgejasst, bevor ich mich im gemuetlichen Hexenhaeuschen (siehe Fotos) zur Ruhe legte. &lt;br /&gt;Gewandert bin ich durch den eindruecklichen Toachi-Cañon, von der beruehmten Quilotoa-Lagune (einem Kratersee) zurueck zum Hostel, und ueber eine einsame Paramo-Hochebene mit aggressiven Hunden (die ich mittlerweile, da immer mit Stock und Stein bewaffnet, erfolgreich abwehren kann) und viiieeel Nebel.  &lt;br /&gt;Die Fotos koennen wohl am Besten erzaehlen, wie schoen die Quilotoa-Gegend ist, seht selbst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/kathrin.heim/ChugchilanQuilotoa"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.de/kathrin.heim/R8c4zaMh8ME/AAAAAAAAHUU/xfo1AwLXWOQ/s160-c/ChugchilanQuilotoa.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/kathrin.heim/ChugchilanQuilotoa" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Chugchilan - Quilotoa&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, muss noch Waesche abholen und packen fuer morgen, machts gut und wuenscht mir Glueck (Daumen druecken bitte ab Sonntagmorgen, 1.00 Uhr, bis ca. Sonnenaufgang;-)&lt;br /&gt;bis Sonntag, &lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-8389378401214906628?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/8389378401214906628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/quito-ec-tales-of-black-sheep.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8389378401214906628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8389378401214906628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/quito-ec-tales-of-black-sheep.html' title='Quito, EC: Tales of the Black Sheep'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3390774346976933760</id><published>2008-02-23T22:16:00.002+01:00</published><updated>2008-02-23T22:24:46.295+01:00</updated><title type='text'>Latacunga, EC: ab ins Hochland</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mittlerweile habe ich das gemuetliche Baños wieder verlassen, nachdem ich mich gestern abend nochmals ordentlich aufgeweicht habe in den heissen Quellen. Jetzt sitze ich in Latacunga, mitten in der "Avenida de los volcanos", wie Humboldt sie so schoen benannt hat. Bei gutem Wetter (Fehlanzeige!) koennte man von hier links und rechts einen Vulkan am andern sehen, u.a. auch den Cotopaxi. Leider regnet es mal wieder, und die Wolken haengen tief. So habe ich mir heute seit langem wieder einmal ein teures Restaurant mit einem wahrlich guten Stueck Fleisch gegoennt, bevor ich morgen mit dem klapprigen Hinterlandbus nach Chugchilan fahre, einem kleinen Andendorf in der Naehe der Laguna Quilotoa, wo ich einige Tage zu bleiben gedenke. Meine Unterkunft wird das "Black Sheep Inn" sein, ein oekologisch gebautes Hostel mit rein vegetarischer Kost aus dem Biogarten (daher heute das saftige Stueck Fleisch;-), welches auf ueber 3000m liegt und mir angemessen scheint, um mich etwas zu akklimatisieren und ein paar Hoehenwanderungen zu unternehmen. Falls das Wetter weiterhin nicht mitspielt, haben sie auch eine Sauna und eine Bibliothek, von da her mache ich mir keine grossen Sorgen um Langeweile. Das ist hier in Latacunga schon eher der Fall: nach einer Runde um die Plaza hat man eigentlich alles gesehen, die meisten Laeden und Cafes sind zu, und mein Hotel ist auch nicht grad der heiterste Fleck auf Erden- bleibt noch das Internetcafe und der Fernseher;-). &lt;br /&gt;Nun, ihr werdet wohl erst in Quito wieder von mir hoeren, da in diesen abgelegenen Gegenden wohl kaum Internet vorhanden ist. &lt;br /&gt;Bis bald, schickt mir ein paar Sonnenstrahlen,&lt;br /&gt;lg Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-3390774346976933760?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/3390774346976933760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/latacunga-ec-ab-ins-hochland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3390774346976933760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/3390774346976933760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/latacunga-ec-ab-ins-hochland.html' title='Latacunga, EC: ab ins Hochland'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-8083963673679787739</id><published>2008-02-22T18:45:00.003+01:00</published><updated>2008-02-22T19:11:15.528+01:00</updated><title type='text'>Baños, EC: Vulkanwanderung und heisse Quellen</title><content type='html'>Hola todos,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es regnet wieder einmal (Surprise, surprise) und ich lege daher einen faulen Internet-Kaffeetrinken-heisse-Quellen-Tag ein, anstatt wie geplant mit dem Mountainbike in der Gegend rumzuduesen. Gestern hatte ich dafuer Glueck und erhaschte einen recht sonnigen Tag, als ich an den Haengen des Vulkans Tungurahua herumwanderte (jedoch blieb mir die Aussicht auf den Vulkan verwehrt). Fuer einen steilen Aufstieg wurde ich mit vielen Blumen, Schmetterlingen und einer tollen Aussicht nach unten auf Baños belohnt (nach oben wars leider wolkig). Der Wanderweg fuehrte durch kleine Weiler und an fruchtbaren Aeckern vorbei. Obwohl der Tungurahua seit Jahren auf Gefahrenstufe Gelb (es gibt noch Orange und Rot) steht, 2006 dann auch ausbrach, und die einzige Verbindungsstrasse unter einer Schlammlawine begrub, leben die Leute hier frischfroehlich an seinen Haengen und denken nicht daran, dieses fruchtbare Fleckchen Erde zu verlassen. Baños' Reiseagenturen organisieren denn auch Nachtfahrten zum Aussichtspunkt, zu dem ich gestern hochgewandert bin, um den Vulkan Lava und Asche spucken sehen. Irgendwie ist es schon etwas verrueckt, dass es hier niemanden zu stoeren scheint, dass alles innert Kuerze in die Luft gehen koennte, im Gegenteil, Baños ist extrem touristisch und auch sehr beliebt bei den Ecuadorianern fuer einen Wochenendausflug. &lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg zurueck ins Tal traf ich auch viele Baeuerinnen auf dem Heimweg von den Feldern, alle neugierig, woher ich denn komme, und so hielt ich fast staendig ein Schwaetchen mit irgendwem, waehrend meine Knie vom steilen Abstieg zu schlottern begannen. Fuer ein ziemlich langes Wegstueck wurde ich von einer netten Baeuerin und ihren 2 Hunden begleitet, was mich sehr freute, da diese mich sofort in ihr "Rudel" aufnahmen und mich sehr effizient von allen andern Klaeffern schuetzten. Nachdem ich naemlich in Otavalo bereits zum 2. Mal auf dieser Reise ein zerfetztes Hosenbein flicken musste (es war natuerlich wieder die gute Hose, aber das andere Hosenbein), habe ich langsam genug von suedamerikanischen "Wachhunden", die keinem Ruf ihres Herrn/Frauchen folgen. &lt;br /&gt;Zur Belohnung fuer eine anstrengende Wanderung setzte ich mich abends dann in die seeeeeehr heissen Quellen, die der Tungurahua aufheizt. Es gibt nix Schoeneres, als in einem heissen, dampfendem Pool zu sitzen, waehrend es langsam Nacht wird in den Bergen und gleich dahinter ein Wasserfall plaetschert, der einem nach 3 Minuten im Pool denken laesst: "Ich muss mal...". Was das fuer Konsequenzen auf die Wasserqualitaet hat, wenn ich mir vorstelle, mit wieviel weniger beherrschten Zeitgenossen ich das Becken teilte, will ich lieber nicht wissen. Allerdings soll das vulkanische Thermalbad sehr heilende Kraefte besitzen, was dies wohl wettmacht (und im Gegensatz zum Thermalbad in Aguas Calientes, Peru, roch es hier nicht nach Pipi). Jedenfalls habe ich heute keinen Muskelkater, und meinen Augen gehts auch wieder viel besser (das liegt aber vielleicht auch an den Augentropfen der Apotheke;-). Zwar habe ich immer noch einen "Panda"-Look, allerdings in Rottoenen (sprich: rote Augen, und rote, da verbrannte Haut, um die Augen), jedoch mache ich nicht mehr laenger Voldemort Konkurrenz, wie das gestern noch der Fall war (rotleuchtende Augen sind definitiv nicht mein Look, weswegen ich ihn auch den ganzen Tag bis Sonnenuntergang hinter der Sonnenbrille verhuellte), und habe wieder den "Durchblick". Soll mir eine Lehre sein, meine Sonnenbrille an mich zu ketten, dass ich sie nie mehr vergesse. &lt;br /&gt;Hier noch die Fotos von meiner Wanderung gestern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/BaOs"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/kathrin.heim/R78DFaMh7xE/AAAAAAAAHF8/Es4XCj7XzZM/s160-c/BaOs.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/BaOs" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Baños&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse, &lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-8083963673679787739?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/8083963673679787739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/baos-ec.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8083963673679787739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/8083963673679787739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/baos-ec.html' title='Baños, EC: Vulkanwanderung und heisse Quellen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-24973723469898751</id><published>2008-02-21T00:51:00.003+01:00</published><updated>2008-02-21T01:18:59.251+01:00</updated><title type='text'>Baños, EC: Schneegestoeber auf dem Chimborazo</title><content type='html'>Hallo zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das Beste an Ecuador sind eindeutig die kurzen Distanzen: stand ich heute morgen noch im Schneegestoeber beim Chimborazo-Refugio, so sitze ich jetzt bereits seit einigen Stunden im einiges waermeren Baños, kurz vor dem ecuadorianischen Amazonasgebiet, unterhalb des rauchenden Vulkans Tungurahua. Zwar fehlt mir die Energie, mich aufzuraffen und mich in die beruehmten Thermen zu setzen, aber dafuer ist morgen sicher auch noch Zeit. Die Tagestour zur oberen Berghuette des Chimborazos auf 5000m Hoehe stellte sich als etwas anstrengender raus als es toente. Das lag v.a. daran, dass es in der Nacht recht stark geschneit hatte in diesen Hoehenlagen, und mein Taxifahrer eine alte Klapperkiste fuhr (nix mit 4-Rad-Antrieb, was dringend noetig gewesen waere). Normalerweise koennen die Autos bis auf 4800m (bis zur 1. Huette) hochfahren, von dort aus laeuft man "nur" 200m hoch bis zur 2. Huette, ein beliebter Tagesausflug. Danach gehts nur mit Steigeisen und Bergfuehrer weiter. Da mein klappriges Taxi allerdings bereits weit unter der 4800m-Grenze ins Schleudern kam im Schneegestoeber, stieg ich schliesslich aus und marschierte der Strasse entlang hoch, waehrend mein Taxista fluchend versuchte, sein Taxi aus den Schneewehen zu befreien. Es war ziemlich weit fuer diese Hoehenverhaeltnisse und ich brauchte fast 1,5 Stunden, bis ich zum oberen Refugio kam. Dafuer klarte die Sicht etwas auf, und ich erhaschte ein paar begehrte Minuten freie Sicht auf den maechtigen, verschneiten Chimborazo, bevor wieder alles zunebelte. Unterwegs traf ich einen Deutschen, den ich gestern in der Bergsteigeragentur in Quito getroffen hatte, wo ich meine Cotopaxibesteigung buchte, der gefrustet abstieg - er und sein Guide hatten wegen dem Neuschnee die Chimborazobesteigung absagen muessen. Ich hoffe, dass mir naechste Woche nicht dasselbe passiert... Auch die vielen Kreuze und Gedenksteine der abgestuerzten Bergsteiger gaben mir etwas zu denken, darunter viele Schweizer. Allerdings ist mit dem Chimborazo nicht zu scherzen, es ist (unabhaengig von der Hoehe) keine leichte Besteigung, und der Klimawandel veraendert den Gletscher so schnell, dass die Routen staendig geaendert werden muessen (auf dem Cotopaxi hat dies interessanterweise die Route vereinfacht - bisher...).&lt;br /&gt;Der Chimborazo ist ein maechtiger Berg, aber er sitzt auf einer Mondlandschaft - karge Ebenen, ab und zu ein paar Vicuñas, und heute alles weiss (was sehr selten ist, gemaess meinem Taxifahrer). Dummerweise habe ich meine Sonnenbrille vergessen, und obwohl die Sonne nicht wirklich schien, tun mir jetzt die Augen weh von dem blendenden Weiss - tja, selber schuld. Als ich schliesslich abstieg, fand ich meinen Taxifahrer immer noch am Fluchen - er hatte es mittlerweile nur geschafft, sein Taxi noch mehr in die Schneewehen zu fahren und fuchtelte total unbeholfen mit einer Schaufel herum. Schliesslich nahm ich die Schaufel selbst in die Hand, grub die Raeder aus (und ich kann euch versichern, dass Schneeschaufeln auf fast 5000m Hoehe unglaublich anstrengend ist) und hielt schlussendlich einen vorbeifahrenden Tourbus an, damit die Maenner aussteigen und uns anschieben wuerden (mein Taxifahrer stand waehrenddessen nur ratlos herum, brummelte, hustete und fluchte noch ein bisschen mehr - ein wahrer Held). Irgendwie schafften wir es dann, dass das Taxi wieder in den Wagenspuren, und sogar in die richtige Richtung stand, so dass wir losspulen konnten (wir schafften es auch heil nach unten, dankeschoen). &lt;br /&gt;Nun trockne ich mal wieder meine Schuhe (der Schnee war sehr nass und teilweise fast kniehoch) und geniesse die tieferen Lagen in Baños, wo ich in den naechsten Tagen ein paar Wanderungen unternehmen will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch die verschneiten Bilder vom Chimborazo:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Chimborazo"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/kathrin.heim/R7y6k6Mh7WE/AAAAAAAAG_k/NaVaY0UUP4E/s160-c/Chimborazo.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Chimborazo" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Chimborazo&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse, Kathrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4635830177152864067-24973723469898751?l=elviajedekathrin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/feeds/24973723469898751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/baos-ec-schneegestoeber-auf-dem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/24973723469898751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4635830177152864067/posts/default/24973723469898751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://elviajedekathrin.blogspot.com/2008/02/baos-ec-schneegestoeber-auf-dem.html' title='Baños, EC: Schneegestoeber auf dem Chimborazo'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17705568508395790845</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4635830177152864067.post-3182440970138222778</id><published>2008-02-19T23:58:00.002+01:00</published><updated>2008-02-20T00:16:53.760+01:00</updated><title type='text'>Riobamba, EC: erstes Hoehentraining</title><content type='html'>Liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;fuer die Fotosuechtigen unter euch, hier gleich mal die bunten Fotos vom Markt von Otavalo und die eher nebligen von unserer missglueckten Wanderung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Otavalo"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/kathrin.heim/R7riu6Mh6lE/AAAAAAAAG5M/lPyDPJ1twxc/s160-c/Otavalo.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/kathrin.heim/Otavalo" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Otavalo&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich in Riobamba und noch etwas gelaehmt von meinem eigenen Mut, da ich mich fuer naechste Woche fuer eine Cotopaxi-Besteigung angemeldet habe. Der Cotopaxi ist der hoechste, aktive Vulkan der Welt mit 5897 m, und Ecuadors Vorzeigeberg mit seiner perfekten Kegelform und gletscherbedeckten Spitze. Es bleiben mir also noch knapp 10 Tage, mich etwas zu akklimatisieren und fitzumachen dafuer. Morgen starte ich mit einer Teilbesteigung des Chimborazo, Ecuadors hoechstem Gipfel mit etwas ueber 6300m, allerdings steige ich nur bis zur 2. Berghuette auf etwas ueber 5000m auf. Die Ecuadorianer sind sehr stolz auf den "Chimbo", denn da er so nahe am Aequator steht und die Erde ja bekanntlicherweise am Aequator leicht gewoelbt ist, ist der hoechste Punkt des Chimbo effektiv am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt, weiter als der Mount Everest, und somit "der Sonne am naechsten auf diesem Planeten", wie hier ein Werbeplakat fuer die Region wirbt. Toent doch schoen, oder? Morgen steige ich also ein Stueck auf den "effektiv" hoechsten Berg der Welt, was mich natuerlich mit Stolz erfuellt. Ganz hinaufzusteigen erfordert wohl etwas mehr Ausdauer und Kletterkuenste, als ich beherrsche, das waere eher etwas fuer meinen Alpinisten-Bruder (der hoffentlich vor Neid erblassen wird, wenn ich dann auf dem Cotopaxi stehe, sofern ich das dann schaffe;-). &lt;br /&gt;Auch hier in Riobamba giesst es in Stroemen, und viel sehen werd ich wohl morgen nicht - tja. Auch der beruehmte "Nariz-del-Diablo"- Zug (Teufelsnase) ist ausgebucht und der naechste geht erst in 4 Tagen, soviel Zeit zum Warten bleibt mir leider nicht mehr. Dafuer werde ich hoffentlich in den Thermalbaedern von Baños noch etwas entspannen koennen und rund um die Laguna Quilotoa noch ein paar schoene Wanderungen machen (so Wetter will...). So, und nun verlangt mein Magen nach Nachtessen, mal sehen, was Riobamba kulinarisch so zu bieten hat. &lt;br /&gt;Machts gut, schoenen Abend,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;div class="blogger-post-foote
